Der WulcheChratzer, Online-Ausgabe August 2013

«Antoni-Flohmärit»
Balkon-Blumen-Bewertung
«Bangladesh»
Besser wohnen und doppelt sparen
«Bethlehemer Kulturtage»
Coop Produktions- und Veteilzentrale
Familien- und Migrantinnenförderung
Fatale Folgen der Steuergeschenke
Das Ende des Glockenturms?
Jungseniorentreff im Café Tscharni
Kaum zu fassen!
Mehr Respekt auf facebook?
Quartierzentrum im Tscharnergut - Unsere Öffnungszeiten:
Orgelkonzert «annum per annum»
Rückbauarbeiten Stöckacker Süd
Mehr Respekt bei Sparmassnahmen
Schwimmbad Weyerli
Skaterbahn im Gäbelbach
Stadtnomaden auf dem Schermenareal
«Stadtplanung»
Tanzkurse
Theaterzirkus Wunderplunder
Veranstaltungskalender
Wasserbauplan Gäbelbach
Wir danken...
«Zonenplan Riedbach»

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«Antoni-Flohmärit»

flohmi

Zur Unterstützung der Sozialberatungs-  und Katechesekasse der Pfarrei St. Antonius veranstalten wir unseren ersten «Antoni-Flohmärit».

Am Samstag, 21. September, 9–16 Uhr im Pfarreizentrum der  St. Antonius Kirche Bümpliz.

Ab 10.00 Uhr: Kaffee – Kuchenecke

Ab 12.00 Uhr: Hot- Dogs, Getränke

Wir nehmen gerne: gut erhaltene Haushaltsgegenstände, funktionstüchtige Elektronik, Antiquitäten, Dekoartikel und «Kultiges aller Art». Entgegennahme im Pfarreizentrum: von Montag, 16. September bis Freitag, 20. September von 10–18 Uhr.

Kontakt: A. Walpen, 079 408 42 89

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Balkon-Blumen-Bewertung

Jedes Jahr werden die Balkone im Tscharnergut durch eine ehrenamtliche Jury bewertet, ies anlässlich 3 Rundgängen pro Jahr. Die Besitzerinnen und Besitzer der ca. 60 prämierten Balkone erhalten jeweils einen Gutschein von unserem Tscharni-Blumenladen oder vom Café Tscharni.

Wir laden Sie herzlich ein zur Gutschein-Übergabe am Mittwoch, 11. September, 17 Uhr beim Grillplatz Tscharnergut. Bei gemütlichem Zusammensein (es gibt Wurst, Brot und Salate), bei Erfahrungsaustausch und Plaudern wollen wir uns unseres Quartiers erfreuen. Die Gutscheine werden anlässlich dieses Zusammenseins verteilt. Ist jemand verhindert, kann man sich bei Margrit Grüter, Tel. 031 991 51 20 oder im Quartierzentrum 031 991 70 55 (Mo–Fr 12–18 Uhr) melden.

Verein Quartierzentrum im Tscharnergut

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«Bangladesh»

«Ikub - die interkulturelle Brücke» lädt ein zum Film-,
Diskussions- und Begegnungsabend am Donnerstag, den 12. September um 19 Uhr im Café Tscharni, Waldmannstrasse 17 ein. Tohim Chunnu schildert uns anhand von Bild- und Filmmaterial die heutige politische Situation und den Alltag in Bangladesch sowie seine persönliche Integrationsgeschichte in der Schweiz. Er beantwortet uns ebenfalls die Frage, weshalb die Schweiz zu seiner neuen Heimat wurde. Der Anlass wird durch ein indisches Apérobuffet abgerundet. Der Eintritt ist frei, eine Kollekte hilft die anfallenden Kosten zu decken. Wir freuen uns, Sie im Tscharni zu begrüssen!

David Quint

Leiter interkulturelle Brücke.

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Besser wohnen und doppelt sparen

Wie sich der Energieverbrauch und die Energiekosten von Wohngebäuden um die Hälfte und mehr reduzieren lassen, erfahren Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer in Bümpliz-Bethlehem aus erster Hand an der Informationsveranstaltung «Jetzt - energetisch modernisieren!». Die öffentliche Veranstaltung mit Referaten, Fachausstellung und anschliessendem Apéro bündelt Informationen zu Bera-tungsangeboten, Finanzierung und effizienten Technologien zur Gebäudesanierung. Am 12. September im Sternensaal Bümpliz. Türöffnung ist  um 18.30 Uhr, die Referate beginnen um 19.15 Uhr. Eintritt frei.

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«Bethlehemer Kulturtage»

Vom 22. bis 24. November finden erstmals die «Bethlehemer Kulturtage» statt. Organisatoren sind das Forum Bethlehem und der Verein Westkreis 6.

Die Vielfalt des Programms reicht von einer Lesung der national bekannten Schriftstellerin Susanna Schwager am Freitagabend, einer Theateraufführung, der Reprise des Films «Pizza Bethlehem» und dem Konzert der «West Side Big Band» am Samstagnachmittag bzw. -abend bis zu einer Jazz Matinee mit der Band «Stolen Moments Jazz Trio» am Sonntagvormittag. Das traditionelle Winterkonzert der Musikgesellschaft Bern-Bümpliz am Sonntag um 17 Uhr bildet den Abschluss. Die Aufzählung ist alles andere als vollständig. Die rund 15 Veranstaltungen und Events finden im Quartierzentrum im Tscharnergut, im Gäbelhaus, im Gemeinschaftsraum Brünnen und in und um die beiden Kirchen statt. Lasst euch überraschen!

Finanziert wird das Kulturereignis durch die Organisatoren und diverse Sponsoren wie die Baugesellschaften, Firmen, Organisationen und Institutionen, welche alle etwas mit Bethlehem zu tun haben. Wir können so die Eintrittspreise tief halten und einige Veranstaltungen gratis oder mit freiwilliger Kollekte anbieten. Eine Vorbereitungsgruppe bestehend aus engagierten Leuten aus Quartiervereinen, den beiden Landeskirchen und der Bibliothek Tscharnergut hat das Programm zusammengestellt. Ein Organisationskomitee hat am 21. August die Arbeit aufgenommen.

Mit den «Bethlehemer Kulturtagen» möchten wir kulturelle Aktivitäten bei uns sichtbar machen, aber auch auswärtige Kulturschaffende vorstellen und damit der Bevölkerung einen besonderen Kulturgenuss bieten. Besucherinnen und Besucher aus anderen Stadtkreisen sind herzlich willkommen. Ihnen möchten wir zeigen, dass Bethlehem ein lebendiger Ort mit attraktiven Quartiereinrichtungen und einem reichhaltigen Kulturangebot ist. Ausführliche Informationen folgen.

Martin Meyer, Forum Bethlehem

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Coop Produktions- und Veteilzentrale

Nach den Werkstätten der Band-Genossenschaft, dem Domicil Bethlehemacker und dem Bundesamt für Bauten und Logistik organisierte das Forum Bethlehem dieses Jahr in Zusammenarbeit mit dem Verein Westkreis 6 eine Besichtigung der Coop Produktions- und Verteilzentrale Bern. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Ortskundliche Begehungen» statt.

Nach der Begrüssung und einer Einführung durch Matthias Kuratli, Leiter Kommunikation, und einer Stärkung im Personalrestaurant erhielten die Teilnehmenden in drei Gruppen Einblick in die verschiedenen Abteilungen. Wir konnten feststellen, dass sich die Arbeitsabläufe in den letzten Jahren stark verändert haben. Die Logistikprozesse beispielsweise laufen heute grösstenteils elektronisch ab. Die Mitarbeitenden kommunizieren bei der Kommissionierung der Waren mittels einer «elektronischen Stimme». Die Warenanlieferung ist zu einem grossen Teil von der Strasse auf die Schiene verlegt. Einiges ist zur Zeit im Umbruch. So wird  unter anderem die Bäckereiabteilung umgebaut. Auch weitere Baustellen erschweren die Arbeit der rund 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 28 Nationen. Bei allen Bauprojekten wird der Minergiestandard angewendet. Die drei Hostessen Edith Gurtner, Linda Marxer und Lotti Ruf beantworteten die zahlreichen Fragen der Besucherinnen und Besucher aus dem Westen der Stadt Bern fachkundig und mit viel Engagement.

Gemäss Matthias Kuratli profitierten 2012 im Kanton Bern ca. 190 Lieferanten von einem Beschaffungsvolumen von rund 400 Millionen Franken. Laufend werden regionale Spezialitäten neu ins Sortiment aufgenommen. Dieses Investitionsvolumen betrug in den Jahren 2003 bis 2012 60 bis 70 Millionen Franken pro Jahr. Diese Zahlen zeigen die volkswirtschaftliche Bedeutung der Unternehmung, die nicht unterschätzt werden darf. Wir konnten einen bunten Strauss an Eindrücken mit nach Hause nehmen. Die Besichtigung zeigte eindrücklich auf, dass die Produktions- und Verteilzentrale der Coop Bern im Gummen ein moderner Betrieb mit motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist.

Martin Meyer, Forum Bethlehem

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Familien- und Migrantinnenförderung

Seit 5 Jahren betreibt der Verein für die Vermittlung von Tages-AuPairs in Thun ein neuartiges Konzept zur Förderung von Migrantinnen und deutschsprachigen Familien. Im Tscharni ist am 15. August ein Deutschkurs im Rahmen des neuen Integrationsprojekts Tages-AuPair Bern (TAP Bern) gestartet.

Das Projekt führt, ähnlich wie das AuPair-Konzept, zu einem Austausch, bei welchem eine Migrantin in einer deutschsprachigen Familie Betreuungs- und Haushaltshilfe leistet und im Gegenzug die örtliche Sprache und Kultur kennen lernt. Das Ziel des Projekts ist es, eine einmalige Win-Win-Situation für Migrantinnen und Familien zu schaffen. Der Austausch erfolgt in Form von 6–12 Monate dauernden Praktika. Die Migrantinnen erhalten die Chance zu alltäglichem Austausch mit Schweizer Familien, lernen dabei die örtliche Sprache und Kultur kennen und erhalten eine Praktikumsentschädigung von 8 Fr./Stunde. Zudem besuchen sie einen kostenlosen Deutsch- und InfoSchweizkurs inkl. Kinderbetreuung. Familien und ältere Menschen profitieren von tiefen Betreuungskosten und können sich nebenher für die Integration einsetzen.

Der Deutsch- und InfoSchweizkurs findet jeden Donnerstag von 9–11.30 Uhr im Quartierzentrum im Tscharnergut statt (ausgenommen Schulferien). Interessierte Migrantinnen sind jederzeit willkommen!

TAP-Bern-Infoveranstaltung: Am Samstag, 14. September findet im Cafe Tscharni eine Infoveranstaltung für interessierte Familien und Migrantinnen statt: Besuchen Sie uns zwischen 14–18 Uhr und lernen Sie unser Projekt kennen! Für weitere Infos kontaktieren Sie Frau Christina Zlot: 078 7000 596; www.tagesaupair.ch. Wir freuen uns, Sie im Tscharni zu begrüssen!

David Quint, Leiter TAP Bern

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Fatale Folgen der Steuergeschenke

Bern-West ist lebendig. Mit Begeisterung erzählen mir seine Bewohnerinnen und Bewohner von «ihrem Quartier». Berns Westen wächst –  mit Vor- und Nachteilen. Die Mieten steigen für viele ins Unerschwingliche. Gleichzeitig entstehen aber auch neue rollstuhlgängige Wohnungen für Betagte und Menschen mit einer Behinderung.

In Bern-West leben bis zu vier Mal mehr Menschen von der Sozialhilfe als in anderen Quartieren. Die Sparmassnahmen treffen die Bevölkerung dieses Stadtteils also besonders hart. Die Leistungen im Sozial- und Gesundheitsbereich sind – bedingt durch den Lastenausgleich – von der kantonalen Finanzlage abhängig. Das bürgerlich dominierte Kantonsparlament hat durch verantwortungslose Steuersenkungen bei hohen Einkommen und Senkungen der Motorfahrzeugsteuern Einnahmen verloren und will jetzt im Sozial- und Gesundheitsbereich sparen. Hier sollen die Leistungen um insgesamt 450 Mio. Franken gekürzt werden, zu spüren bekommen es Sozialhilfe, Quartierstreffs, Spitex, Betreuung von Betagten und Menschen mit einer Behinderung, Projekte im Sozial- und Gesundheitsbereich. Diese Sparmassnahmen sind inakzeptabel, wir lehnen sie ganz klar ab.

Hasim Sancar, Grossrat, (Grünes Bündnis)

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Das Ende des Glockenturms?

Lieber Housi

In der Pendlerzeitung «20 Minuten» habe ich ca. Ende Juli Bedenkliches gelesen. Der Glockenturm im Tscharnergut, das Wahrzeichen des Quartiers, steht vor dem Aus? Angeblich, weil das Lochband, in welchem der Glöckner eigenhändig die Lieder stanzt, nicht mehr verfügbar ist? Stimmt das? Ich fand den Artikel etwas verwirrend und hoffe daher von euch auf Aufklärung. Mir stellen sich da folgende Fragen:

1. Warum ist das Digitalisieren ein Muss? Kann man denn das vorhandene Repertoire grossartiger Melodien nicht einfach weiter benutzen?

2. Ist es wirklich nicht möglich irgendwo weiteres Lochband aufzutreiben?

3. Kann es sein, dass das Problem anderswo liegt? Wenn man die Rostflecken betrachtet, stellt sich ja schon die Frage, ob eine Sanierung notwendig wäre.

4. Was hat Herr Wermuth gegen das Lied «W. Nuss vo Bümpliz», dass er es nicht spielen will? (Nebenbei: eine grosse Zeitung wie das 20Minuten sollte eigentlich in der Lage sein, den Titel eines Liedes mit Kultstatus korrekt anzugeben: es heisst nicht «Venus» sondern «W. Nuss»!)

5. Warum haben wir im Wulchechratzer nichts davon gelesen und müssen davon aus besagter Pendlerzeitung erfahren? 

Euer Johan

Lieber Johan

1. Ja, es ist möglich, auch weiterhin mit den vorhandenen Bändern zu arbeiten und ein paar Meter Lochband ist ja noch übrig, so dass es noch ein paar neue Melodien geben wird. Eine Digitalisierung ist aus diesem Grunde nicht zwingend erforderlich.

2. Es ist Tatsache, dass im Moment kein Lieferant bekannt ist, welcher das richtige Lochband herstellt. Der bisherige Hersteller produziert dies leider nicht mehr. Ob ein alternativer Hersteller gefunden werden kann und wie die Kostenfrage aussieht, müsste man dann abklären wenn es aktuell wird.

3. Eine Gesamtsanierung müsste von der Tscharnergut Immobilien AG (TIAG) veranlasst werden. Zurzeit sind uns dazu aber noch keine Pläne bekannt. Ob also im Falle einer Sanierung auch eine Digitalisierung des Glockenspiels in Betracht gezogen wird, steht noch in den Sternen.

4. Dass besagte Pendlerzeitung vor dem Wulchechratzer über den Glockenturm berichtete, und dabei auch einige voreilige Schlüsse zog bzw. etwas ungenau darstellte, könnte an dem berühmt-berüchtigten Sommerloch liegen: irgendwie müssen auch unsere Kollegen ihre Zeitung füllen. Wir vom Wulchechratzer werden Dich und die Bevölkerung sicher informieren, sobald es etwas zu informieren gibt.

5. Die Musikgeschmäcker sind verschieden und nicht alle kennen oder lieben die «W.Nuss». Doch Herr Wermuth hat mir versichert, dass vor allem technische Gründe ausschlaggebend waren, das Lied nicht zu spielen. Nicht jede Melodie ist für das Glockenspiel geeignet.

Ich hoffe, damit deine Fragen beantwortet zu haben, und wünsche dem Glockenspiel im Tscharni ein hoffentlich noch langes Leben!

Dein Housi

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Jungseniorentreff im Café Tscharni

Monatlich treffen sich die Jungseniorinnen und Jungsenioren, im Alter von ca.  60–70 Jahren an einem Donnerstagvormittag von 9–11 im Café Tscharni. Der Jungseniorentreff bietet in einem offenen, ungezwungenen Rahmen Gelegenheit, neue Menschen kennen zu lernen und Kontakte zu knüpfen.

Je nach Interesse und/oder Bedürfnissen führen diese Kontakte zu Freundschaften, welche dann individuell gepflegt und vertieft werden. Wir planen und führen gemeinsame Aktivitäten wie Ausflüge, Exkursionen und Spielnachmittage durch oder wir sind ganz einfach miteinander zusammen und plaudern und schwatzen. Was alle besonders schätzen, ist die Verbundenheit, sich auch in schwierigen persönlichen Situationen von anderen mitgetragen zu fühlen, dass wir einander zuhören, uns gegenseitig unterstützen und Sorgen und Freuden teilen.

Aktuell sind wir ca. 18 Personen, die sich regelmässig auf den monatlichen Treff freuen.

Organisiert und begleitet wird dieser Treff vom Quartierzentrum Tscharnergut, der kath. Kirche und Pro Senectute.

Die nächsten Treffen finden am 12. September, 17. Oktober, 14. November und 12. Dezember statt

Wir freuen uns auf Ihren Besuch

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Kaum zu fassen!

Eine wichtige über 50-jährige Sozialeinrichtung, deren  Infrastruktur längst erneuert werden müsste, muss neustens zur Selbsthilfe greifen. Das Team macht dies mit einem witzigen, ansprechenden aber ebenso dringenden Aufruf, der hoffentlich gehört wird.

Trotz viel Elan, Kompetenz, Einsatz und Freundlichkeit fehlen ihnen die Geldmittel für Investitionen, die der zum Teil veraltete Betrieb dringend nötig hat. Die Rede ist vom Café Tscharni in Bern West. Dieser Treffpunkt ist für das ganze Quartier und auch rundherum für alle Generationen und den sozialen Zusammenhalt sehr wichtig.

Bei den allgegenwärtigen Sparmassnahmen der öffentlichen Hand werden die Hebel diesbezüglich ziemlich einseitig angesetzt, nämlich beim Notwendigen, statt bei den masslosen Ansprüchen gewisser Kreise, welche durch die Medien genügend bekannt sind. Das ist absolut unverständlich und unerträglich, da sträuben sich die Haare der Steuerzahlenden. Gerechtigkeit ist anscheinend ganz aus der Mode gekommen und die dringliche Frage ist: Ist es denn so schwer in diesem wichtigen Bereich zum Rechten zu schauen und als Verantwortliche Einfluss zu nehmen auf eine Sache, die nicht dem Egoismus dient? Diese Frage steht im Raum und beschäftigt uns alle, wie z. B. der schleichende Entzug des Soziallebens im Tscharni, was einer kulturellen Verarmung gleichkäme. Will das wirklich jemand?

Kathrin Probst

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Mehr Respekt auf facebook?

Was bedeutet eigentlich Respekt? Die lateinischen Wurzeln besagen, dass respecto eine Form von Wertschätzung oder Anerkennung darstellt. In der Regel geht es dabei um zwischenmenschliche Beziehungen, aber auch die Natur oder Institutionen können bspw. gemeint sein. Was hat das Ganze nun mit facebook zu tun? Ein Grossteil der Erwachsenenwelt kennt facebook in der Regel vor allem aus zweiter Hand durch Medienberichte. Schüler, die ihre Lehrer verunglimpfen, Jugendliche, die «aus Versehen» 2000 Gäste zu einer Privatparty einladen oder 12-Jährige, die ihre Mitschüler diskriminieren. Meistens sind es negative Meldungen, die zu hören sind. Zu wenig Respekt auf facebook? Andererseits wären da aber auch die Möglichkeiten der Vernetzung z.B. für Senioren, die nicht mehr so gut zu Fuss sind oder die enormen Freiwilligeneinsätze bei der letzten Flutkatastrophe in Deutschland, die durch facebook ermöglicht wurden. Ist das dann das «richtige» Mass an Respekt? Eine Antwort bekommt man ansatzweise wahrscheinlich nur, wenn man sich mit facebook selbst beschäftigt. Was gilt dort als «normal», was als respektlos?

In meiner Arbeit bei der Quartierarbeit der VBG versuche ich u.a. Eltern zu ermutigen, sich Wissen über facebook anzueignen, auch wenn sie selbst diese Plattform nicht benutzen möchten. Ihre Kinder tun es nämlich. Rund um die Uhr und ganz selbstverständlich.

Als Beispiel: Zusammen mit der Freiwilligengruppe TAL (Treffpunkt Angstfreier Lebensraum) hat die Quartierarbeit  aufgrund zahlreicher Rückmeldungen seitens der Eltern einen Informationsabend über Neue Medien organisiert. Es ging um Risiken und Chancen eben auch von facebook. Diese Veranstaltung sollte Eltern Fähigkeiten vermitteln, um ihre eigenen Kompetenzen in die digitale Welt einfliessen lassen zu können und so ihre Kinder zu unterstützen. Denn: Junge Menschen sind zwar mit der digitalen Welt aufgewachsen und bewegen sich darin wahnsinnig schnell. Sind sie aber deshalb auch kompetent? Genau wie in der realen Welt brauchen Kinder und Jugendliche Begleitung und Unterstützung. Und wer anders sollte diese Rolle auf Dauer übernehmen als die Eltern? Nur durch die Lebenserfahrung und Wertvorstellungen der Eltern kann sichergestellt werden, dass Respekt in der digitalen Welt überhaupt ein Thema bleibt. Ohne Wertschätzung und Anerkennung bleibt jeder Austausch, jede Diskussion fruchtlos, auch auf facebook.

Weiterführende Infos zu Neuen Medien gibt es auf www.bernergesundheit.ch, www.safersurfing.ch und www.cybersmart.ch. Als erste Anlaufstelle für Sie im Quartier dient die Freiwilligengruppe TAL, die noch in diesem Jahr weitere Workshops zum Thema Neue Medien plant.

Marco Hort, Quartierarbeit Gäbelbach/Holenacker

marco.hort@gaebelbach.ch oder 077 437 92 90

Zum Titelbild

Das stilisierte «Daumen-Hoch»-Bild auf dem Titelbild des Wulchechratzers ist ein Symbol aus dem Sozialen Internet-Netzwerk facebook. Es wurde inzwischen von  vielen anderen Internetseiten kopiert und dient dazu einen Beitrag zu «liken», das heisst zu zeigen, dass man ihn mag, zustimmt oder einfach gut findet. Der Wulchechratzer ist auf facebook nicht vertreten, aber gut finden dürfen Sie uns natürlich trotzdem; und das auch ohne Internet.

Redaktion Wulchechratzer

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Quartierzentrum im Tscharnergut - Unsere Öffnungszeiten:

Café
(031 991 70 57):

Montag–Freitag: 8.30–18 Uhr

Informationsstelle
(031 991 70 55):

Montag–Freitag:     12–18 Uhr

Freizeitwerkstätten:

Montag–Freitag:     14–18 Uhr

(031 991 70 55)

Samstag:                9–17 Uhr

Quartierzentrum im Tscharnergut, Café Tscharni und die Freizeitwerkstätten im Tscharnergut, Waldmannstr. 17a, 3027 Bern, info@tscharni.ch, www.tscharni.ch.

QZT

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Orgelkonzert «annum per annum»

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Welches Dorf kennt schon all seine Künstlerinnen und Künstler? Der in Bümpliz wohnhafte Orgelvirtuose Matteo Pastorello mag sich vor Ort bescheiden im Hintergrund halten. Auf seinem Instrument aber begeistert er mit seiner Leidenschaft für musikalischen Ausdruck und Tiefsinn.

Bereits in jungen Jahren wurde er Hauptorganist am Dom zu Este (Provinz Padua, Italien), bevor er für den Abschluss seiner musikalischen Studien nach Bern zog. Seither ist er begehrt als Solist wie auch als umsichtiger Begleiter von Chören und instrumentalen Ensembles.

Sorgfalt und Tiefsinn inspirieren auch seine jeweilige Programmauswahl. Im vorliegenden Fall kontrastiert er Werke von J.S. Bach mit Werken aus dem 20. Jahrhundert. Mit Petr Ebens tiefgründigen Choralpartita über «O Jesu, all mein Leben bist du» bereitet er das Publikum vor für ein neues Hinhören bei Bachs Präludium und Fuge in G. Sodann versetzt Arvo Pärts «annum per annum» den Raum in eine Atmosphäre, in der Bachs monumentales Präludium und Fuge in Es in ganz neues Licht getaucht wird.

Genaueres finden Sie unter www.ref-kirche-bethlehem.ch

So, 15. September, 17 Uhr in der Ref. Kirche Bethlehem.

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Rückbauarbeiten Stöckacker Süd

Nachdem alle Mieterinnen und Mieter ausgezogen sind, liegt inzwischen die rechtskräftige Bewilligung für den Rückbau der alten Siedlung Stöckacker Süd vor. Die Vorbereitungen für die Tiefbauarbeiten sind bereits abgeschlossen. Die notwendigen Erschliessungsarbeiten (Werkleitungen und Strasse) und der anschliessende Abbruch der Häuser begannen im August. Die eigentlichen Bauarbeiten für die neue Siedlung Stöckacker Süd starten mit dem Aushub voraussichtlich im Frühjahr 2014.

Das Projekt zum Ersatzneubau Stöckacker Süd liegt im Zeitplan. Bauende ist voraussichtlich Ende 2016. Mit dem Bezug der letzten Wohnungen kann im Laufe des Jahres 2017 gerechnet werden. Die Stimmberechtigten der Stadt Bern haben im September 2012 dem Kredit von 70 Millionen Franken für den Bau der Ersatzsiedlung Stöckacker Süd mit einem klaren Mehr von 75,8 Prozent zugestimmt. Sie gaben damit den Startschuss für einen innovativen Siedlungsneubau im Westen der Stadt. Insgesamt entstehen 146 neue Wohnungen, die unter Einhaltung der Nachhaltigkeitskriterien von MINERGIE-P-ECO erbaut werden.

Auf der Internetseite www.stoeckackersued.ch besteht seit Juli 2013 ein Link zu einer Webcam, über die sich alle Interessierten über den Baufortschritt informieren können.

Informationsdienst Stadt Bern

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Mehr Respekt bei Sparmassnahmen

Bekanntlich bringt das Spardiktat des Kantons bei den Gemeinschaftszentren auch für die Stadt Bern ein Dilemma mit sich. Grundsätzlich hat der Gemeinderat beschlossen, vom Kanton gestrichene Subventionen nicht durch Erhöhung der eigenen Beiträge zu kompensieren. Andererseits hat der Stadtrat eine interfraktionelle Motion angenommen, die bezüglich der Gemeinwesenarbeit des Vereins vbg (Vereinigung für Beratung, Integrationshilfe und gemeinwesenarbeit) die Ausarbeitung dreier Varianten mit unterschiedlichen Sparzielen verlangt. Zwei der drei Varianten führen zur Teilkompensation der wegfallenden Kantonssubventionen durch die Stadt und damit zu weniger gravierenden Einschnitten.

Die Quartierkommission Bümpliz/Bethlehem (QBB) hat sich in einer Stellungnahme unter anderem besorgt darüber gezeigt, dass bei den beiden Varianten mit Teilkompensation entsprechende Kürzungen in andern Bereichen der Direktion Bildung, Soziales und Sport (BSS) erfolgen könnten. Demnächst sollen die drei Varianten dem Stadtrat vorgelegt werden. Endgültig entschieden wird im Rahmen der Budgetdebatte im September.

Einerseits ist der ursprüngliche Beschluss des Gemeinderates, wegfallende Kantonsgelder nicht zu kompensieren, nachvollziehbar. Es könnte sonst der Eindruck entstehen, auf dem Buckel der Stadt könne man folgenlos sparen! Andererseits fragt sich bei den zwei andern Varianten, ob und bei welchen anderen Bereichen der Direktion BSS gespart werden soll. Es kann ja nicht sein, dass so wichtige Aufgaben wie die Gemeinwesenarbeit und z.B. Primano (Programm zur Förderung von Kindern im Vorschulalter) wegen Sparbeschlüssen des Grossrats gegeneinander ausgespielt werden! Aus diesen Sparbeschlüssen ergeben sich offenbar auch Einsparungen beim Budget der Stadt, nämlich dort, wo als Folge davon entsprechende Gemeindeausgaben wegfallen.

Fazit: Es sollte den politischen Behörden der Stadt wohl angelegen sein, eine über das Ganze gesehen angemessene Lösung zu finden. Dies ist durchaus möglich.

Christian Koch, Mitglied QBB

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Schwimmbad Weyerli

Das öffentliche Schwimmbad Weyerli (Weyermannshaus) im Berner Stadtteil 6 muss saniert werden. Das Becken ist undicht, täglich versickern zirka 300 Kubikliter Wasser im Boden. Ausserdem entspricht es nicht mehr den geltenden Wasserschutzvorschriften. Bei einer Sanierung ist nicht nur das Becken an sich betroffen, sondern die gesamte Anlage wird miteinbezogen. In einer von der Stadt in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie wurden vier verschiedene Varianten ausgearbeitet. Zwei Varianten, in denen die Form des Beckens massiv verändert würde, wurden bereits verworfen. Offen stehen nun eine konventionelle Sanierung und eine Sanierung mit naturnaher Wasseraufbereitung. Der Gemeinderat hat weitere Abklärungen zu einer naturnahen Wasseraufbereitung in Auftrag gegeben. Die Quartierkommission Bümpliz-Bethlehem (QBB) wird in das Projektierungsverfahren miteinbezogen. Die Quartierarbeit führte im Auftrag der QBB und in Absprache mit dem Sportamt und den Stadtbauten vom 8.–15 Juli eine Befragung im Weyerli durch.

Ziel der Befragung

Ziel der Quartierarbeit ist es, dass die Nutzerinnen und Nutzer des Weyerlis möglichst umfassend über das Sanierungsvorhaben der Stadt informiert sind und sie die Möglichkeit haben, ihre Bedürfnisse und Anliegen via QBB in den städtischen Planungsprozess einzubringen. Die Resultate der Befragung werden auch allen anderen Akteuren der Planungskommission zugestellt.

Eine grobe Zusammenfassung der Resultate

Das Weyerli ist das grösste Beckenfreibad der Schweiz und erfreut sich bei allen Altersgruppen grosser Beliebtheit. Die Bevölkerung aus dem Stadtteil 6 sowie viele weitere WeyerlibesucherInnen aus anderen Ortschaften/Stadtteilen besuchen das Weyerli regelmässig und identifizieren sich stark damit. Die BesucherInnen des Weyerlis haben allgemein sehr grosses Interesse an der Befragung gezeigt. Viele haben die Gelegenheit genutzt, ihre Meinung zur Sanierung kundzutun, Es entstand der Eindruck, dass das Weyerli vielen Leuten am Herzen liegt, und sie schätzten, dass sie nach ihrer Meinung zur Sanierung befragt wurden. Angesichts des hohen Interesses an der Zukunft des Weyerlis erscheint es uns als sehr wichtig, dass die Anliegen der Befragten von der Projektierungskommission im Planungsprozess berücksichtigt werden.

Ein Grossteil der Weyerlibesucherinnen und –besucher identifizieren sich insbesondere mit der grosszügigen Anlagefläche und der Grösse des Wasserbeckens. Diesen Merkmalen sollte bei einer Neugestaltung des Weyerlis Rechnung getragen werden. Es zeigt sich, dass die Befragten insbesondere Änderungswünsche im Kinder-/Spiel-platzbereich haben und die explizite Forderung nach einer Wasserrutsche formulieren. Diese Forderung wurde bereits vom Kinderparlament gestellt und sollte im Rahmen der Sanierung nach Möglichkeit realisiert werden. Die Weyerlianlage ist bereits zum heutigen Zeitpunkt auch ausserhalb der Badesaison gut genutzt. Eine Aufwertung der Anlage wurde allseits sehr begrüsst. Bei der Sanierung stehen eine Vergrösserung des Spielplatzes und eine Erweiterung des Spielangebotes im Zentrum. Dies ist auch aufgrund der Unterversorgung an Spielmöglichkeiten in den umliegenden Quartieren unbedingt im Rahmen der Weyerlisanierung und zu Gunsten einer Ganzjahresnutzung umzusetzen. Dabei erscheint es wichtig, dass die Zugänglichkeit des Weyerlis ausserhalb der Badesaison den BesucherInnen kommuniziert wird.

Die Befragten waren im Durchschnitt gegenüber beiden Varianten der Wasseraufbereitung neutral bis positiv eingestellt. Auffallend war, dass ein Grossteil der interviewten Personen über wenig, respektive falsche Informationen betreffend die naturnahe Wasseraufbereitung verfügten. Wir empfehlen der Projektierungskommission deshalb, eine gut verständliche Informations- und Aufklärungskampagne zu führen und bei einer allfälligen Umsetzung der Variante 1b auf die im Interview genannten Bedenken, Fragen und Ängste der Betroffenen angemessen einzugehen. Weiter empfehlen wir, dass die NutzerInnen aktiv bei der praktischen Umsetzung Hand anlegen und einen Teil zur Neugestaltung beitragen dürfen. Dies böte eine gute Partizipationsmöglichkeit der Bevölkerung und würde die Identifizierung mit dem «neuen» Weyerli begünstigen.

Detaillierte Auswertung www.qbb.ch

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Skaterbahn im Gäbelbach

Es ist wieder soweit. Vom 19. bis 29 August steht die Ska-terbahn im Gäbelbach vor der Turnhalle. Die Anlage ist nicht betreut und es wird kein Material vermietet. Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind herzlich zum Skaten eingeladen. Die Skaterbahn wird von der Quartierarbeit Gäbelbach/Holenacker organisiert.

Für weitere Auskünfte stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung: Laura Witschi, praktikum@gaebelbach.ch, Telefon 031 992 49 82.

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Stadtnomaden auf dem Schermenareal

Die Stadtnomaden sind seit Mitte Mai auf dem Schermen-areal. Dieses gehört der Burgergemeinde. Vorgesehen war, dass die Stadtnomaden Anfang August auf ein Areal oberhalb der Siedlung Eymatt ziehen. Darauf wurde allerdings nach negativen Reaktionen aus der Anwohnerschaft verzichtet und stattdessen eine andere Lösung gesucht. Die Präsidialdirektion erachtet die getroffene Regelung auf dem Schermenareal als pragmatisch. Sie weist darauf hin, dass mit der Volksabstimmung über den Zonenplan Riedbach in rund sechs Wochen bzw. am 22. September ohnehin ein definitiver Entscheid bezüglich der Legalisierung alternativer Wohnformen ansteht.

Informationsdienst Stadt Bern

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«Stadtplanung»

Welch ein grosses Wort! Was wird nicht alles mit diesem Wort verbunden und welche Erwartungen werden mit ihm verknüpft? Sichtweisen und Haltungen wollen hier zum Ausdruck gebracht werden und die Stadtplanung hat daher bis heute immer auch für Politiker, Bürgerinnen und Bürger und naturgemäss auch für Planer und Architekten der Selbstinszenierung gedient.

Was ist beispielsweise über Brünnen, dieser Planung zur Stadterweiterung nach Westen, bis heute alles gedacht und geschrieben worden? Fragen der Siedlungsgestaltung sind erörtert worden, Fragen über die Führung der Autobahn N1 und der zukünftigen Erschliessung mit dem öffentlichen Verkehr.

Und da kann etwas geschehen das die Stadtplanung mit ihrer in die Zukunft ausgerichteten Sichtweise und ihrer zuweilen emphatisch vorgetragenen Rhetorik zurückbindet. Es sind dies immer auch naturgemäss Geländeformationen, Flussläufe und Wälder. Hier jedoch ist es ein Stück unserer Kulturgeschichte. Mit diesem Ort aus dem 17. Jahrhundert hat sich die Stadtplanung, wenn sie ernst genommen werden will, beschäftigen müssen! Heute bildet dieser geschichtlich wichtige Bereich deutlich eine Zäsur in der Stadterweiterung nach Westen. Hier die in ihren grossen Volumen stark differenzierten Formen als Zeugnisse der klassischen Moderne und dort eine zurückhaltende, auf Gleichmass ausgerichtete Siedlungsgestaltung.

Welch ein Glücksfall für eine Stadt, wenn sich derartige Elemente, wie hier das Areal des Brünnengutes, in den Entwicklungsweg stellen, zeigt doch ein Plan aus dem Jahr 1968, dass aufgrund der oberirdischen Führung der Autobahn N1 die damalige «Anstalt Brünnen» nicht mehr vorhanden wäre!

Stadtplanung ist ein grosses Wort! Mit dem heutigen Brünnengut mit seiner Nutzung als Kindertagesstätte und seinem öffentlich zugänglichen Grün - und Erholungsraum sowie in seiner stolzen Präsenz als historischer Zeuge hat die Stadtplanung ihr innerstes Wesen offengelegt, nämlich da zu sein für die Bewohnerschaft.

pm

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Tanzkurse

Jeweils donnerstags um 19.30-21.30 Uhr finden im Oktober und  November Tanzkurse im Saal Kath. Pfarreizentrum St. Mauritius Bethlehem für Standard-  und lateinamerikanische Tänze (Blues, Foxtrott, Disco Fox, Jive, Englisch Walzer, Wiener Walzer, Tango, Cha Cha Cha) statt. Beginn ab 10. Oktober, Fr. 50.--/Person. Anmelden bis 30.9.13 bei: Claudia Fernandez, 079 463 54 91, claudia.f@me.com, dipl. Tanzlehrerin SwissDance.

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Theaterzirkus Wunderplunder

Wunderplunder

Vom 23. – 27. September wird der Zirkus Wunderplunder wieder auf der Brünnenwiese. 60 Kinder im Schulalter erhalten Gelegenheit unter Mithilfe von erfahrenen Zirkusleuten ihr eigenes Zirkusprogramm zu gestalten. Die Kosten betragen Fr. 40.-- pro Kind (Geschwister Fr. 20.--). Anmelden kann man sich ab sofort im Gäbelhus, im Tagi Brünnengut oder über «westwind6» bei Dres Hubacher, Tel. 076 570 18 18, Email: info@westwind6.ch. Weitere Infos und Dokumente dazu gibt es unter www.gaebelbach.ch. Das ausgefüllte Anmeldeformular und die Gebühr müssen persönlich abgegeben werden. Wir freuen uns auf viele Kinder, interessierte Eltern und zwei tolle Vorstellungen Ende September.

Marco Hort, Quartierarbeit Gäbelbach/Holenacker

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Veranstaltungskalender

·    Jassen im Café Tscharni

Donnerstag, 22. und 29. August, 12., 19. und 26. September von 14–17 Uhr.

·    Seniorennachmittag

Freitag, 30. August, 14.30–16.30 Uhr im Saal des Ref. Kirchgemeindehauses Bethlehem.

·    Ökumenischer Spielnachmittag

Montag, 2. September, 14.30–16.30 Uhr im kath. Zentrum St. Mauritius.

·    «Quartier-z’Morge»

Dienstag, 3. September, 8.30 Uhr, im Ref. Kirchgemeindehaus Bethlehem.

·    Preisübergabe: Balkon-Blumen-Bewertung

Mittwoch, 11. September, 17 Uhr beim Grillplatz Tscharnergut.

·    Treff für Jungsenioren

Donnerstag, 12. September, 9–11 Uhr im Café Tscharni

·    Bangladesh

Donnerstag, 12. September, 19 Uhr im Café Tscharni. Ein Film-, Diskussions- und Begegnungsabend der interkulturellen brücke ikub.

·    «Lismernadelgeklimper»

Freitag, 13. September, 14–16 Uhr. Stricken im Kirchgemeindehaus Bethlehem. Infos: 078 652 90 70.

·    Ökumenischer Singnachmittag

Freitag, 13. September, 14.30–16.30 Uhr, im Ref. Kirchgemeindehaus Bethlehem.

·    26. Bümpliz-Märit

Samstag, 14. September, 8.30–17 Uhr in der Fussgängerzone Bümpliz.

·    «Kirche im Quartier»

Sonntag, 15. September, 10 Uhr im Quartierzentrum im Tscharnergut. Gottesdienst.

·    «Bern wildwest – von urchig zu urban»

Sonntag, 15.9., Treffpunkt 14 Uhr an der Bushaltestelle «Bachmätteli». Rundgang des Vereins stattLand. Dauer ca. 90 Minuten.

·    «annum per annum»

Sonntag, 15. September, 17 Uhr in der Ref. Kirche Bethlehem. Orgelkonzert mit Matteo Pastorello.

·    Seniorentanz

Freitag, 20. September, 14–17 Uhr, Quartierzentrum im Tscharnergut. Musik: Heinzzz, Unkostenbeitrag: Fr. 10.--

·    «Gsundheit und a Guata mitenand»

Samstag, 21. September, 12 Uhr, Quartierzentrum im Tscharnergut. Mittagessen für Seniorinnen und Senioren. Fr. 13.-- pro Person. Anmeldung: 031 991 70 55.

·    Kindertreff Tscharnergut

Mi

21.8.

13.30–18

Bei schönem Wetter KaWeDe Badeplausch, bei schlechtem Wetter Spielen u. Werken 14–17 Uhr

Do

22.8.

15–18

Spielreise im Holenacker

Fr

23.8.

9–12

Treffkaffee, Beratung und Infos

Mi

28.8.

14–17

Spielen und Werken

Do

30.8.

14–17

Spielen und Werken

Mi

4.9.

11–14

«Zäme ässe», Infos im Treff

 

 

14–17

Spielen und Werken

Do

5.9.

16–18

Spielreise im Holenacker

Fr

6.9.

14–17

Spielen und Werken

Mi

11.9.

14–17

Spielen und Werken

Do

12.9.

16–18

Spielreise im Holenacker

Fr

13.9.

9–12

Spielen und Werken

Sa

14.9.

12–17

Mali-Fest

Mi

18.9.

14–17

Spielen und Werken

Do

19.9.

15–18

Spielreise im Holenacker

 

 

18.30–21

Teenie-Club (11-14 Jahre)

Fr

20.9.

14–17

Spielen und Werken

Mo–Fr, 23.–27.9., 14–17 Uhr Weyerliwoche, Treffpunkt um 13.30 Uhr beim Kindertreff.

·    Kindertreff Mali

Mi

21.8.

10.30–12

Kurzberatung und Information

 

 

13.30–17

Spielen und Farbtupfer

Do

22.8.

13.30–17

Spiel und Spass

 

 

16–17

Spielreise im Holenacker

Fr

23.8.

13.30–17

Spielen und Farbtupfer

Mi

28.8.

10.30–12

Kurzberatung und Information

 

 

13.–17

Spielen und Farbtupfer

Do

29.8.

13.30–17

Spiel und Spass

Fr

30.8.

13.30–17

Spielen und Farbtupfer

Sa

14.9.

12–17

Mali-Fest

·    Kindertreff JoJo

Mi

21.8.

14–17

Wasserspiele

Fr

23.8.

15–18

Wasserspiele

Mi

28.8.

14–17

Freies Spiel

Fr

30.8.

15–18

Freies Spiel

·    Mütterzentrum Bern-West

Mo

2.9.

15–17

Gemütliches Zusammensein für Frauen (mit Kindern)

Do

5.9.

18–20

Erziehende im Gespräch

Mo

9.9.

15–17

Gemütliches Zusammensein für Frauen (mit Kindern)

Do

12.9.

16–17.30

Gesundheitsrunde: Kinderticks

Mo

16.9.

15–17

Gemütliches Zusammensein für Frauen (mit Kindern)

Herbstferien: Vom 21.9.–13.10. bleibt das Mütterzentrum geschlossen.

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Wasserbauplan Gäbelbach

Die Abflusskapazität des Gäbelbachs ist streckenweise ungenügend, was zur Folge hat, dass bei Hochwasser Landwirtschaftsland überflutet wird. Dies hat für die Landwirte Ertragseinbussen zur Folge. Gemäss dem Hochwasserschutzkonzept für das entsprechende Gebiet tragen Massnahmen zum Hochwasserschutz und zur Renaturierung entlang des Gäbelbachs zwischen dem Gebiet Spil und der Gärtnerei Blaser zu einer massgeblichen Verbesserung der Situation bei. Der Gemeinderat hat daher 2007 einen Projektierungskredit von 130‘000 Franken für die Erarbeitung eines Wasserbauplans für das Gebiet Gäbelbach, im Abschnitt Spil bis zur Gärtnerei Blaser, bewilligt. Nachdem Fragen des Landersatzes der betroffenen Landwirte geklärt werden konnten, beantragt nun der Gemeinderat dem Stadtrat, für die Fertigstellung des Wasserbauplans und die Erarbeitung der Bauausschreibung den Projektierungskredit um 260‘000 Franken auf 390‘000 Franken zu erhöhen. Bund, Kanton und die Gemeinde Frauenkappelen werden sich mit namhaften Beiträgen an den Kosten der Hochwasserschutz-Massnahmen beteiligen. Sofern der Stadtrat das Geschäft genehmigt, wird das Bauprojekt erstellt und dem Bund und dem Kanton zur behördlichen Vorprüfung eingereicht. Die Bauarbeiten können frühestens 2017 nach erfolgter öffentlicher Planauflage und nach der Genehmigung des Baukredits durch den Stadtrat beginnen.

Informationsdienst Stadt Bern

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Wir danken...

...allen, die uns auf unseren Aufruf hin finanziell unterstützt haben. Bis heute sind vor allem auch dank zahlreicher kleinerer Spenden 7'815 Franken zusammengekommen. – Das reicht noch nicht für eine umfassende Küchenrenovation, aber es gibt einen schönen Batzen an eine neue Kaffeemaschine.

Wir fassen diese vielen Zahlungseingänge auch als Zeichen der Wertschätzung auf, welche die Spenderinnen und Spender damit an den Tag legen. – Uns hat das riesig gefreut und bestätigt uns in unseren Anstrengungen mit unserem Haus eine allseits beliebte und geschätzte Einrichtung im Quartier weiter zu betreiben und vor allem auch in diesen schwierigen Zeiten, zu erhalten.

Für den Verein Quartierzentrum im Tscharnergut

Andreas Rohrbach & Otto Wenger

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«Zonenplan Riedbach»

Der Gemeinderat hat beschlossen, den Stimmberechtigten der Stadt Bern am 22. September den «Zonenplan Riedbach» vorzulegen. Bei der Vorlage geht es darum, ob eine Fläche von 6000 Quadratmetern im äussersten Westen Berns in eine Zone für Wohnexperimente überführt werden soll. Heute liegt das stadteigene Land in der Landwirtschaftszone. Mit der Umzonung dürften dort Wohnwagen und leicht entfernbare Hütten aufgestellt werden.

Informationsdienst Stadt Bern

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Quartierzentrum im Tscharnergut

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Letzte Änderung: 19.08.13 09:16