Der WulcheChratzer, Online-Ausgabe August 2012

Für Mädchen und junge Frauen
Ausserholligen Bahnstation
Baugesuch für eine Notstromanlage
Betreuungsgutscheine
Brünnen auf dem Wasser
Cybersmart
Dällebach Kari
Die letzte Kinderkleiderbörse...
Die Schweizer Tafel
Forum der Migrantinnen und Migranten
Freizeit- und Bildungsangebote
Frischer Wind im Tscharni
Frühförderung primano
Gemeinsam für den öffentlichen Raum
Glacé-Zeit
Gratis ins Museum
Helfen auf Schritt und Tritt
Hindernisfreiheit im Weyermannshaus
Integrationspreis 2012
Kinderschutzmassnahmen
Neue Volksschule Brünnen
Quartierzentrum im Tscharnergut - Öffnungszeiten
Orgelkonzert «Acclamations»
Veranstaltungskalender
www.myhappyend.org

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Für Mädchen und junge Frauen

Der TOJ stärkt die mädchenspezifische Jugendarbeit mit einem neuen Kursprogramm. Von August bis Ende Jahr finden in den verschiedenen Stadtteilen von Bern 27 Angebote für Mädchen und junge Frauen statt.

«I love …» ist das Thema der neuen stadtteilübergreifenden Angebotspalette für Mädchen und junge Frauen. Das brandneue Programm umfasst die Aktivitäten der offenen Jugendarbeit der Stadt Bern, die speziell für junge Frauen angeboten werden. Die Workshops finden dezentral in den verschiedenen Einrichtungen des TOJ statt. Sie sind in der Regel kostenlos und stehen allen jungen Frauen zwischen 10 und 20 Jahren offen. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

«I love …» bietet Aktivitäten, die viele Mädchen mögen, und greift Themen auf, mit denen sich junge Frauen heute oft auseinandersetzen. Lust, Spass und Freude stehen dabei im Vordergrund. Die Kurse bieten zudem vielfältige Möglichkeiten, gemeinsam etwas zu erleben, Neues zu lernen, Kontakte zu pflegen sowie auch die Treffs und die Jugendarbeiterinnen des TOJ kennen zu lernen.

Am Samstag, 8. September stellen wir das neue Kursprogramm und die Mädchenarbeit des TOJ vor. Mit Ausnahme des Mädchentreffs PUNKT 12 stehen die Jugendeinrichtungen  während den regulären Öffnungszeiten Mädchen und Jungs offen. www.toj.ch

Informationen erteilt Ihnen die Jugendarbeiterinnen in den Stadtteilen oder:

Lis Füglister, stv. Geschäftsleiterin

lis.fueglister@toj.ch, 031 380 88 44

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Ausserholligen Bahnstation

Bern, die Bundesstadt, hat einen städtebaulichen Unort, wo auf hohen Stützen eine Autobahn quert. Alte Wohnhäuser ducken sich und lassen die ehemalige Zufahrtsmöglichkeit von Westen her nach der Stadt nur noch erahnen. Mitten drin Stationen der S-Bahn und neue mehrstöckige Baukörper der Verwaltung und der Schulung, welche offenbar versuchen sollten, diesem Ort einen städtischen Charakter zu geben. Tramlinien sind da und auf Asphalt und rohem Kies Parkplätze. Dies zum Ort. Wir kennen ihn. Heisst er nicht «Europaplatz»?

Hier, mitten in diesem Ort, soll ein über siebengeschossiger Baukomplex entstehen mit 88 Mietwohnungen und Einkaufsmöglichkeiten. Zudem werden Büroräumlichkeiten von 200 bis 1500 m2 angeboten. Gastrobetriebe fehlen nicht. Die Investoren weisen zu Recht auf die ausgezeichnete Lage durch den öffentlichen Verkehr hin. Der Bau ist nach mehr als zehn Jahren Vorarbeit finanziell gesichert und auch baubewilligt worden.

Aber da ist noch etwas. Wir reiben uns die Augen. Für Buddhisten, Muslime, Hindus, Aleviten und Christen entstehen eigene Sakralräume, wobei ein Verein «Haus der Religionen - Dialog der Kulturen» für deren Betrieb und Inhalte verantwortlich ist. Damit wird dieser Unort zu einem höchst aussergewöhnlichen Ort! Unsere Qualifikation diesem Ort gegenüber und die Fragen der Stadtgestaltung treten dadurch in den Hintergrund. Der Prospekt der Investoren «Europaplatz - Begegnen und Bewegen» lässt die Diskussionen über Themen der Stadterneuerung und Architektur völlig vergessen. In diesem weltweit einmaligen Ort ist aus einer Imagination des längst zwingend Erforderlichen etwas zum Keimen gebracht worden, was für unsere Stadt und über ihre Grenzen hinaus schon heute Zeichen setzt. Die fünf Weltreligionen haben nun projektkonform Zeit, sich in ihren Räumen auf Grund ihrer Bedürfnisse etablieren zu können. Religion kennt keine Hast. Nur noch dies: Die Tramstation müsste tatsächlich «Europaplatz» heissen!

pm

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Baugesuch für eine Notstromanlage

Das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) wird im August ein Baugesuch für den Einbau einer Notstromanlage an der Fellerstrasse 21 einreichen. Diese soll im bahnseitigen Gebäude eingebaut werden. Der dazu notwendige Abgaskamin wird der Gebäudeecke entlang bis ca. zehn Meter über Dach geführt. Bei der geplanten Notstromanlage handelt es sich um eine Neuanlage zur Sicherstellung des Betriebs bei Stromausfall. Die Notstromanlage wird nur bei Stromausfällen und periodischen Testläufen in Betrieb sein. In Bezug auf die Lärm- und Abgasbelastungen werden sämtliche gesetzlichen Schutzvorschriften und behördlichen Auflagen eingehalten. Auskunft:

 Jonas Spirig, Kommunikation BBL

031 325 50 03, infodienst@bbl.admin.ch

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Betreuungsgutscheine

Die Stimmberechtigten haben am 15. Mai 2011 die Einführung von Betreuungsgutscheinen beschlossen. Das FEBR (Familienergänzende Betreuungsreglement) definiert die familienergänzende Betreuung von Kindern und Jugendlichen in der Stadt Bern und schafft die rechtlichen Voraussetzungen für die umfangreichen organisatorischen und finanziellen Veränderungen, die nötig sind, um die Betreuungsgutscheine auf den 1. Januar 2013 einzuführen. Es ist abgestimmt auf die übergeordneten rechtlichen Vorgaben des Kantons.

Nach dem Willen des Gemeinderats haben erwerbstätige Eltern mit Wohnsitz in der Stadt Bern für ihre Kinder ab dem Alter von drei Monaten und bis zum Abschluss des Kindergartens Anspruch auf Betreuungsgutscheine. Dasselbe gilt für Eltern in anerkannter Ausbildung, für alleinerziehende oder arbeitslose Eltern und für Eltern, welche gemäss einer Fachstelle Bedarf an familienergänzender Kinderbetreuung haben. Eltern können ihre Gutscheine in allen Kindertagesstätten mit Standort in der Stadt Bern einlösen, welche die Vorgaben von Kanton und Stadt erfüllen.

Keine höheren Kosten für Eltern

Der Kanton Bern schreibt vor, dass Betreuungsgutscheine Eltern wirtschaftlich nicht stärker belasten dürfen als das heutige System. Mit dem neuen Reglement erfüllt die Stadt Bern diese Vorgabe: Anders als zum Beispiel in Luzern wird der Elterntarif weiterhin nicht dem freien Markt überlassen. Zudem schlägt der Gemeinderat vor, dass Eltern bis auf weiteres frei wählen können, wo sie ihr Kindergartenkind betreuen lassen wollen: in Tagesstätten, in der Tagesschule oder bei Tageseltern.

Das Reglement über die familienergänzende Betreuung von Kindern und Jugendlichen geht nun an den Stadtrat. Es wird das geltende Tagesstättenreglement ersetzen.

Informationen:

www.bern.ch/Betreuungsgutscheine

Informationsdienst der Stadt Bern

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Brünnen auf dem Wasser

Der Quartierverein Brünnen lädt für den 15. September alle Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers zu einem Flossplausch auf dem Wohlensee ein.

Die Fahrt beginnt um 12 Uhr beim Wehr in Mühleberg und führt bis zur Wohleibrücke und wieder zurück. Besammlung ist um 11 Uhr bei der Postauto-Haltestelle auf dem Gilberte-de-Courgenay-Platz. Weitere Informationen erhalten Sie unter info@qvbruennen.ch oder Tel. 0844 121 123. Dauer ca. 2 Std. Anmeldung bitte bis spätestens 9. September unter Angabe von Vergünstigungen fürs Postauto wie z.B. GA, Halbtax, Libero (wie viele Zonen) an info@qvbruennen.ch. Bitte Speis und Trank selber mitbringen. Kosten Fr. 20.--.pro Erwachsene, Kinder gratis. Auch für Kleinkinder geeignet. Der Anlass findet nur bei schönem Wetter statt. Auskunft unter www.qvbruennen.ch. Wir freuen uns auf möglichst zahlreiche Teilnehmer.

ck, Quartierverein Brünnen

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Cybersmart

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Mobbing per Computer, Gamesucht, Schulden wegen online-Pokerspielen, sexuelle Belästigungen: Das Internet hat seine Schattenseiten. Eine Internetseite der Stiftung Berner Gesundheit berät Jugendliche, Erwachsene und Lehrpersonen im Umgang mit den Verlockungen der virtuellen Welt. Die Seite heisst cybersmart.ch und ist in die Themenbereiche Computerspiele, online-Glücksspiele, Gewalt, Sex im Netz und E-Communications unterteilt. Wer auf einen der Themenbereiche klickt, erhält zuerst eine kurze Einführung. In der Folge können vertiefte Informationen sowie jeweils Präventionstipps und Tipps für Netz-Surfer angeklickt werden. Zahlreiche Links und herunterladbare Dokumente sind ebenfalls zu finden. Nicht nur Jugendliche, sondern auch Erwachsene können die Kontrolle über die virtuelle Kommunikation, soziale Netzwerke oder Computerspiele verlieren. In der Schweiz gelten rund 70'000 Menschen als Onlinesüchtig und 110'000 als suchtgefährdet. Die Technik entwickelt sich rasant und viele Eltern und Lehrpersonen fühlen sich in ihrer Rolle als Erziehungs- und Bildungsverantwortliche verunsichert. Sie brauchen Unterstützung, um ihrerseits Kindern und Jugendlichen einen verantwortungsvollen Umgang mit den neuen Medien zu vermitteln.

Das im Auftrag der kantonalen Gesundheits- und Fürsorgedirektion entwickelte Angebot cybersmart umfasst eine breite Palette von Angeboten für Familien, Schulen und Einzelpersonen. Dazu zählen das Informationsportal www.cybersmart.ch, Infoblätter für Eltern und Lehrpersonen, Fortbildungen für Schulen und Kurse für Eltern. Betroffene von Onlinesucht oder Onlinesexsucht wie auch Angehörige können sich bei der Berner Gesundheit und bei der Stiftung Contact Netz kostenlos beraten lassen. Die beiden Stiftungen stellen das Beratungsangebot in Kooperation sicher: Das Beratungsangebot der Berner Gesundheit richtet sich an Erwachsene, während sich das Beratungsangebot des Contact Netz an Jugendliche richtet.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Stiftung Berner Gesundheit, Martin Neuenschwander, Projektleiter cybersmart, 031 370 70 80, m.neuenschwander@beges.ch

www.bernergesundheit.ch

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Dällebach Kari

Kari ist am 6.4.1877 in Walkringen geboren. Man schrieb es nicht so bürokratisch genau: Tellenbach, Dällebach oder Dällenbach... Am 9.8.1931 wurde die seit 1.8. vermisste Leiche im Wohlensee gefunden. In seinem Testament hat er gewünscht, dass man bei seiner Kremation, am 12.8.1931, sein Lieblingslied «Wie die Blümlein draussen zittern» singen solle. Für die «Grebt» war in seiner Stammbeiz Essen und Trinken vorausbezahlt.

Seit 2009 lässt nun der Glöckner vom Glockenturm Tscharnergut - Ernst Wermuth - an jedem 12. August Karis Lieblingslied erklingen. In Gedenken an ein Berner Stadtoriginal.

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Die letzte Kinderkleiderbörse...

...im Kirchgemeindehaus der Ref. Kirche Bümpliz. Eine Herbstbörse mit Winterkleidern für Kinder und Jugendliche, Skis, Schlitten, Schlittschuhe, Sportartikeln, Kinderwagen, Spielsachen, etc. (keine Schuhe!).

Annahme: Dienstag, 11. September, 14–17 Uhr

Verkauf: Mittwoch, 12. September 10–16 Uhr

Auszahlung: Donnerstag, 13. September 14–16 Uhr

Jede Kundin, jeder Kunde erhält eine Kundennummer und muss das Material selber anschreiben. Die Nummernschilder können bis am 8. September bestellt werden bei: Frau Affolter 031 991 20 38, kleiderboerse.mali@bluewin.ch

20% des Verkaufspreises werden zur Deckung der Unkosten und zu Gunsten des MALATELIERS FELLERGUT verwendet. Aus organisatorischen und personellen Gründen kann die Kinderkleiderbörse des Malateliers Feilergut in Zukunft nicht mehr durchgeführt werden. Somit verabschieden wir uns von Ihnen und bedanken uns herzlich für Ihre Treue. Frau Affolter gibt gerne Auskunft, falls jemand die Börse weiterführen möchte.

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Die Schweizer Tafel

Essen verteilen statt wegwerfen: Unter diesem Motto sammelt die Schweizer Tafel seit elf Jahren überschüssige, aber noch einwandfreie Lebensmittel ein und lässt sie über soziale Institutionen an Bedürftige verteilen. Obwohl die Anzahl Mitarbeitende und Kühlfahrzeuge gegenüber dem Jahr 2010 gleich blieb, erfolgte eine Steigerung an verteilten Lebensmitteln. Geschäftsleiterin Daniela Rondelli freut sich: «Wir konnten fast eine halbe Million Kilogramm Lebensmittel mehr einsammeln und an soziale Institutionen, welche sich ausschliesslich um bedürftige und benachteiligte Menschen kümmern, gratis abgeben». Die markante Leistungssteigerung zeige deshalb vor allem eines: «Unser Team arbeitet extrem motiviert und effizient.»

Rechnet man die gesammelten 3‘494‘750 Kilogramm Lebensmittel auf Mahlzeiten von 400 Gramm um, könnte daraus für alle 7.8 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner der Schweiz eine reichhaltige, sättigende Mahlzeit zubereitet werden. Die Schweizer Tafel könnte also mit den im letzten Jahr eingesammelten Lebensmitteln, die ansonsten im Abfall gelandet wären, ein ganzes Land mit einem Mittagessen versorgen. Am meisten überschüssige, aber noch einwandfreie Lebensmittel hat die Schweizer Tafel mit 1‘587 Tonnen von Coop bezogen, am zweitmeisten mit 548 Tonnen von Migros. Aber auch die deutschen Discounter Lidl (223 Tonnen) und Aldi (209 Tonnen) spendeten eine ansehnliche Menge überschüssiger Lebensmittel.

Weitere Informationen

www.schweizertafel.ch

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Forum der Migrantinnen und Migranten

Das Forum ist eine Plattform für die Migrationsbevölkerung der Stadt Bern. Es findet jährlich zu einem ausgewählten Thema statt. Migrantinnen und Migranten formulieren am Forum ihre integrationspolitischen Bedürfnisse und Anliegen. Am 11. Forum diskutieren die teilnehmenden Migrantinnen und Migranten sowie Vertreterinnen und Vertreter von Institutionen des Wohnungswesens: Welche Faktoren beeinflussen den Zugang von Migrantinnen und Migranten zu geeignetem Wohnraum? Welche Massnahmen können ergriffen werden, um den gleichberechtigten Zugang zu Wohnraum zu gewährleisten?

18 Uhr, Eintreffen

18.30 Uhr, Begrüssung durch Ursula Heitz, Leiterin Kompetenzzentrum Integration, und Juliet Sellathurai, Präsidentin Fachkommission für Integration, Eröffnung durch Gemeinderätin Edith Olibet, Direktorin für Bildung, Soziales und Sport

18.45 Uhr, Einführung

19 Uhr Diskussion, die Teilnehmenden diskutieren an runden Tischen. Die Zuteilung erfolgt vor Ort.

21 Uhr Schlussrunde im Plenum

21.30 Uhr, Apéro

Kompetenzzentrum Integration, Direktion für Bildung, Soziales u. Sport, Effingerstr. 21, 3001 Bern, 031 321 60 36, integration@bern.ch, www.bern.ch/integration

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Freizeit- und Bildungsangebote

Wer wenig Geld zur Verfügung hat, muss nicht auf sinnvolle Freizeit- und Bildungsangebote verzichten. In der Stadt Bern gibt es viele Aktivitäten auch für kleine Budgets. Damit man sich im grossen Angebot besser orientieren kann, hat das Sozialamt der Stadt Bern einen Wegweiser erarbeitet: Im «Angebotskompass» werden die verschiedenen Aktivitäten und Kurse nach Themen gegliedert aufgelistet. Zu finden sind etwa Fitnessangebote, Sprachkurse, Kulturangebote, Kurse für kreatives Gestalten, Bildungsangebote für Eltern oder Informatikkurse. Fündig wird auch, wer sich im Quartier oder in der Nachbarschaftshilfe engagieren möchte. Der Angebotskompass stellt rund 160 Angebote in der Stadt Bern vor. Entstanden ist der Angebotskompass im Rahmen der Aktivitäten des Sozialamts der Stadt Bern zur  Förderung der beruflichen und sozialen Integration. Der Wegweiser durch die verschiedenen Angebote soll einerseits den Sozialarbeitenden helfen, für ihre Klientinnen und Klienten günstige Freizeit- und Bildungsangebote zu finden. Die Übersicht im Internet dient aber auch als Orientierungshilfe für die gesamte Bevölkerung. Die teilweise von der öffentlichen Hand finanziell unterstützten und deshalb günstigen Angebote sind nicht neu, sondern bestehen bereits. www.bern.ch/angebotskompass

Informationsdienst der Stadt Bern

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Frischer Wind im Tscharni

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Der Sommer ist vorbei. Natürlich wird es (hoffentlich) noch schöne, heisse Badetage und laue Sommernächte geben, aber die Zeit der Sommerferien, wo alles etwas gemächlicher läuft, die Trams nicht so oft fahren und die Kinder den ganzen Tag draussen spielen können, liegt nun hinter uns. Nun beginnt wieder der normale Alltag. Aber dies ist kein Grund wehmütig zu werden. Liegt etwas hinter uns, ist dies eine Gelegenheit, Neues in Angriff zu nehmen, etwas zu verändern  und frischen Wind in unsere Leben zu bringen. So geschieht es auch im Quartierzentrum im Tscharnergut.

Café Tscharni

Die bisherige Café-Leiterin Cécile Hegi hat uns auf Ende
Juli verlassen. Wir wünschen ihr alles Gute und danken für ihre geleisteten Dienste!

Neu übernimmt unser Koch Michael Graf die Caféleitung. Er wird uns weiterhin mit seinen schmackhaften Menüs versorgen, gleichzeitig aber auch den Cafébetrieb unter sich haben. Mit vielen neuen Ideen hat er bereits seine Arbeit aufgenommen. Das Resultat wird ihnen sofort ins Auge fallen, wenn sie das nächste mal  bei uns zu Gast sind.

Freizeitwerkstätten Tscharnergut

Auch in den Freizeitwerkstätten gab es einen Personalwechsel. Nach 11 Jahren hat Gerhard Speck seinen Abschied genommen, auch ihm alles Gute und vielen Dank für seinen Einsatz! Lukas Wartenweiler wird, in Zusammenarbeit mit einem Co-Leiter, den Betrieb der Freizeitwerkstätten führen. Das neue Team stellen wir ihnen in der nächsten Ausgabe des Wulchechratzers vor.

mk

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Frühförderung primano

In der Stadt Bern gibt es knapp 6000 Kinder von 0 bis 4 Jahren. Sie alle können künftig von Frühförderung profitieren und erhalten so faire Startchancen in die Schullaufbahn. Erste Auswertungen des Pilotprojekts primano haben gezeigt, dass von Frühförderung insbesondere diejenigen Kinder profitieren, die aufgrund verschiedener Belastungen der Familie zuhause wenig gefördert werden. Vor allem diese Kinder will primano nach und nach in allen Stadtteilen erreichen. Die Frühförderung setzt dabei auf die bewährten drei Elemente: Vernetzung im Quartier, das Hausbesuchsprogramm «schritt:weise» sowie spezielle Förderung in Spielgruppen. Quartier-Koordinationspersonen sorgten bisher in Bern West dafür, dass sich zuweisende und anbietende Stellen kennen, Eltern über die Bedeutung der Frühförderung informiert sind und Kinder Zugang zu den Angeboten erhalten.

Neu soll es primano-Plattformen auch im Nordquartier, im Osten der Stadt und in der Länggasse geben. Künftig bietet primano das Programm an drei Standorten an: Bern West (ca. 40 Kinder pro Jahr), Bern Nord-Ost und Bern Mitte-Süd (je ca. 20 Kinder pro Jahr). Der Besuch einer Spielgruppe ist für Kleinkinder sehr wichtig, damit sie gemeinsam mit andern Kindern spielen können. Weil bisher zu viele Kinder aus finanziellen Gründen vom Spielgruppenbesuch ausgeschlossen waren, wird ein Vergünstigungssystem entwickelt. Es soll administrativ möglichst einfach sein und allen Kindern den Zugang zu einer Spielgruppe ermöglichen. Ab 2013 können zudem alle Spielgruppen die Fördermodule nutzen, die während des Pilotprojekts entwickelt wurden. Sie unterstützen die Entwicklung und Sicherung der pädagogischen Qualität.

Die Kosten für das Regelangebot primano betragen im Jahr 2013 760‘000 Franken, ab 2015, wenn alle Elemente umgesetzt sind, 940‘000 Franken. Für die Finanzierung sind jährlich 550‘000 Franken im Budget der Stadt Bern eingestellt. Der Rest, 210‘000 bis 390‘000 Franken pro Jahr, muss über Drittmittel finanziert werden.

Informationsdienst der Stadt Bern

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Gemeinsam für den öffentlichen Raum

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Seit zwei Jahren besteht in Bern West die Arbeitsgruppe Beschwerdemanagement. Bei Konflikten im öffentlichen Raum sind sowohl koordiniertes und sorgfältiges Handeln, wie auch der Einbezug der Bevölkerung gefragt.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von PINTO kennen mittlerweile den Berner Westen wie ihren Hosensack. Isabelle Beetschen Straumann: «Wir sind regelmässig im Quartier präsent. Dabei laufen wir die spannenden Ecken und Plätze ab, sehen uns an, was läuft, und suchen bei Bedarf das Gespräch.« Heute trifft sich das PINTO-Team zudem mit einem Quartierbewohner. Littering und Lärmbelästigung machen ihm in seinem Quartier vermehrt zu schaffen. Der gemeinsame Augenschein und Gespräche mit der Anwohnerschaft und den Nutzenden des öffentlichen Raums helfen die Situation einzuordnen und zeigen bereits erste Ansatzpunkte für Massnahmen auf.

Schnell gemeinsam handeln

Werden neue Beschwerden gemeldet, tritt die Arbeitsgruppe Beschwerdemanagement in Aktion. Sie besteht aus Vertretungen der Quartierkommission Bümpliz-Bethlehem (QBB), der Kantonspolizei, der reformierten Kirche, der Vereinigung für Beratung, Integrationshilfe und Gemeinwesenarbeit (vbg), des Trägervereins für die offene Jugendarbeit in der Stadt Bern (TOJ) sowie von PINTO. Durch die gute Vernetzung und die lokalen Kenntnisse ist die Arbeitsgruppe in der Lage, schnell Handlungsstrategien zu entwerfen und umzusetzen. Mögliche Massnahmen können sein: vermehrte Präsenz von PINTO, der Einbezug der Kantonspolizei, aufsuchende Jugendarbeit, Gesprächsrunden mit den betroffenen Akteuren zur Konfliktlösung oder die Lancierung von geeigneten Projekten. Unabdingbar ist der Einbezug der Bevölkerung. Nathalie Herren, Geschäftsführerin der QBB: «Die Menschen im Quartier bestimmen das Zusammenleben im öffentlichen Raum. Wenn es irgendwo Probleme gibt, können wir diese nicht losgelöst von den Leuten angehen. Alle müssen mithelfen und ihren Teil der Verantwortung übernehmen.»

Vom Symptom zur Ursache

Nach zwei Jahren Erfahrung ist die Bilanz positiv. Wenn Beschwerden auftauchen, können diese Dank der Arbeitsgruppe und der Präsenz vor Ort rasch bearbeitet werden. Bei den Meldungen geht es meist um Themen wie Lärm, Littering, Vandalismus und Nutzungskonflikte. Besondere Herausforderungen sieht die Arbeitsgruppe zudem bei den baulichen Strukturen und der Gestaltung der Anlagen. Selbst kleine Veränderungen lassen sich meist nur mit grossem Aufwand erzielen. Eine gewisse Offenheit der Eigentümer ist dazu die nötige Voraussetzung. Leider ist dies nicht immer gegeben. Eine weitere Herausforderung liegt darin, dass Nutzungskonflikte vielfach das sicht- und spürbare Symptom von wesentlich tiefer gehenden Schwierigkeiten wie Arbeitslosigkeit oder sozialem Ausschluss sind. Hier stösst die Arbeitsgruppe an ihre Grenzen, transportiert jedoch solche Themen an die zuständigen Stellen weiter und hilft damit, den Bedarf an weiteren Massnahmen richtig einzuschätzen.

Ansprechstelle...

...bei Konflikten und Beschwerden im öffentlichen Raum im Stadtteil Bümpliz-Bethlehem ist PINTO - Tel. 031 321 75 54, mail: pinto@bern.ch

Die Mitglieder der AG Beschwerdemanagement v.l.n.r.: Marco Hort (vbg), Isabelle Beetschen Straumann (PINTO), Evelyne Grieb (TOJ), Nathalie Herren (QBB), Daniel Roth (Kantonspolizei). Auf dem Bild fehlt Daniel Krebs (reformierte Kirche Bümpliz).

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Glacé-Zeit

Wer hat’s erfunden? In dieser Nummer, in der Kategorie interessantes und unnützliches Wissen, ein kurze Erklärung, wer den das Speiseeis – die Glacé – erfunden hat:

Das erste Speiseeis gab es vermutlich im antiken China, die chinesischen Herrscher hatten große Eislager anlegen lassen. Das dem Sorbet ähnelnde Speiseeis war aber auch in der europäischen Antike bekannt. Der griechische Dichter Simonides von Keos beschreibt es als aus Gletscherschnee mit Zutaten wie Früchten, Honig oder Rosenwasser bestehend. Belegt ist auch Alexander des Großen und Hippokrates’ Vorliebe für Wassereis. Die römischen Kaiser ließen sich durch Schnellläufer Schnee und Eis von den Apenninen zur Herstellung bringen, der indische Kaiser Ashoka aus dem Himalaya. Mit dem Untergang des Römischen Reiches ging das Wissen über die Zubereitung eisgekühlter Speisen und Getränke dort verloren. Die Kreuzfahrer brachten das Rezept für Scherbet, ursprünglich eine Mischung aus Fruchtsirup und Schnee, nach Europa. Die Zubereitung derart gekühlter Getränke soll im arabischen Raum von China übernommen worden sein. Ende des 13. Jahrhunderts beschrieb Marco Polo die Herstellung einer Kältemischung aus Schnee oder Wasser und Salpeter, die er in China kennengelernt hatte. Speiseeis aus Wasser und Fruchtsaft oder -püree (Granita) wurde zu einer italienischen Spezialität, die angeblich im 16. Jahrhundert von Katharina von Medici nach Paris mitgebracht wurde. Ein deutschsprachiges Kochbuch von Anna Wecker mit dem Titel «Ein köstlich new Kochbuch» von allerhand Speisen, das 1597 in Amberg erschien, enthielt bereits ein Rezept für eisgekühlten Milchrahm, eine Vorstufe von Milcheis.

Quelle: wikipedia

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Gratis ins Museum

Wir alle haben die Plakate und die Inserate in den Tageszeitungen gesehen, welche zum Gratisbesuch in sechs Museen unserer Stadt einladen. Sind wir Eltern gegangen mit unseren Kindern, oder der Bub mit der Mutter, die Kleine mit dem Vater? Samstag, 25.August ist die letzte der vier Möglichkeiten um ausschwärmen zu können!

Zum Beispiel in das Bernische Historische Museum, denn die alten Römer waren vor uns da, oder wenn der Wochenendeinkauf auf dem Markt beendet ist, noch rasch ins Kunstmuseum Bern, um ein Bild von Picasso anschauen zu können. Im Alpinen Museum der Schweiz werden Berge versetzt und im Museum für Kommunikation können Spielstationen ausprobiert werden. Am Nachmittag noch ins Zentrum Paul Klee um sich vor den Bildern Klees verzaubern zu lassen und um da, im Kindermuseum Creaviva, selbst Türme bauen und zeichnen zu können. Ist der schwarze Panther in Bern bereits gesichtet worden? Auf diese Frage gibt das Naturhistorische Museum eine verlässliche Auskunft. Diese erstmalige Aktion der Stadt Bern, mit der Unterstützung durch die Burgergemeinde Bern, ist eine tolle Sache und wir von der Redaktion Wulchechratzer hoffen, dass auch in den kommenden Jahren diese Möglichkeit allen offensteht. Also am Samstag, 25. August noch einmal gratis ausschwärmen.

pm

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Helfen auf Schritt und Tritt

Clevere Wanderer überlegen sich ihre Routen genau, halten sich an Vorsichtsmassnahmen und tragen im Rucksack Hilfsmittel für Notfälle mit sich. Der Volkssport Wandern steht im Fokus der Kampagne zur Samaritersammlung 2012.

Wandern ist eine äusserst gesunde Freizeitaktivität, die man in jedem Alter, in jeder Gegend und in jeder Jahreszeit ausüben kann. Wanderer marschieren im Mittelland den grossen Flüssen entlang, im Jura durchstreifen sie sanfte Weiden und Wälder, und in den Hochalpen marschieren sie über Geröll und Eis. Wandern lässt sich mit vielen andern Interessen verbinden: Unterwegs trifft man andere Menschen; man sieht seltene Tiere, findet Pflanzen, die prächtig blühen oder intensiv riechen; man entdeckt Naturdenkmäler und Zeugnisse früherer Kulturen. Beim Marschieren erlebt man, wie sich Wärme, Kälte oder Strapazen auf den eigenen Körper auswirken. Kurz: Eine Wanderung ist ein Fest für alle menschlichen Sinne. Aber gerade erfahrene Wanderer wissen: ein Unfall kann sich jederzeit und überall ereignen. Schon eine Blase oder ein Wespenstich kann eine leichte Route in eine nicht enden wollende Qual verwandeln. Ein Ausrutscher, ein Fehltritt oder auch ein Hitzschlag können das Weitermarschieren verunmöglichen. Und was ist zu tun, wenn ein Wanderer in abgelegenem Gebiet einen Herznotfall erleidet?

Die Samaritervereine haben ihre diesjährige Sammlung – sie dauert vom 20. August bis zum 1. September – unter das Motto «Helfen auf Schritt und Tritt» gestellt und einen zweckmässigen Ratgeber vorbereitet. Dieser passt in jeden Rucksack und in jede Jackentasche. Der Ratgeber informiert über das allgemeine Vorgehen bei einem Notfall. Er enthält Erste-Hilfe-Tipps zu typischen Wanderbeschwerden und -unfällen wie Blasen, Insektenstichen, Gelenkverletzungen, Hitzschlag oder Unterkühlung. Er listet alle Notrufnummern auf und vermittelt sogar eine Handvoll Wandervorschläge.

Den Ratgeber erhalten alle Spenderinnen und Spender, die in den nächsten Wochen die Samaritervereine unterstützen, als Dankeschön. Jährlich treten die 1115 im Schweizerischen Samariterbund zusammengeschlossenen Samaritervereine im Rahmen der Samaritersammlung an die Öffentlichkeit. Die Spenden der Bevölkerung verwenden sie für ihre eigene Aus- und Weiterbildung sowie für ihre Freiwilligenarbeit im Bereich der Ersten Hilfe.

Die Samaritervereine sind die bekanntesten Anbieter von Erste-Hilfe-Dienstleistungen. In Nothilfe- und anderen Kursen sorgen sie für die Verbreitung der Erste-Hilfe-Wissen in der Bevölkerung. Jährlich lernen rund 100'000 Kursteilnehmende bei fachkundigen Kursleitern die Grundbegriffe der Ersten Hilfe. Im Samariterkurs und im Kurs «Notfälle beim Sport » vermitteln ihre Kursleiter vertiefte Kenntnisse über Unfälle, die sich beim Wandern ereignen können. Auf der Website www.samariter.ch finden Sie das Kursangebot und weitere Tipps zur Ersten Hilfe.

Bekannt sind die Samariterinnen und Samariter weiter durch ihre Sanitätsdienste bei kleinen und grossen Anlässen im ganzen Land. Sie unterstützen zudem den Blutspendedienst bei der Durchführung von Spendenaktionen vor Ort.

ssb

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Hindernisfreiheit im Weyermannshaus

Im vergangenen Juni öffnete das Hallenbad nach einjähriger Sanierungszeit wieder seine Tore. Bei dieser Sanierung wurde das «Weyerli» behindertengerecht umgebaut sowie mit einem Schwimmbadlift ausgerüstet. Dieser ermöglicht es gehbehinderten Personen, vom Schwimmbeckenrand ins Wasser zu gelangen. Laut Hugo Wenger, Leiter der Sport- und Freizeitanlage Weyermannshaus, wird der Schwimmbadlift bereits heute rege genutzt. «Der Lift wird von den Kundinnen und Kunden enorm geschätzt», bestätigt er. Mit dem neuen Rollstuhl haben gehbehinderte Benutzerinnen und Benutzer des Hallenbads nun bereits ab dem Eingangsbereich die Möglichkeit, ihren eigenen Rollstuhl zu deponieren und den spritzwasserfesten Rollstuhl des Hallenbads für den weiteren Besuch, insbesondere im Bereich der Nasszonen, zu nutzen.

Sowohl der Schwimmbadlift als auch der Rollstuhl wurden von der Stiftung Cerebral gesponsert. Im Rahmen ihres 50-Jahre-Jubiläums schenkte die Stiftung einzelnen Hallen- und Freibädern einen solchen Schwimmbadlift. «Betreffend Rollstuhlgängigkeit der Schwimmbäder besteht in der Schweiz noch ein grosser Nachholbedarf. Hier wollen wir einen Beitrag leisten», erklärt Michael Harr das Engagement der Stiftung. Die Kosten für den Schwimmbadlift, dessen Installation sowie für den Rollstuhl belaufen sich auf rund 14‘000 Franken.

Matthias Haag, CEO von Stadtbauten Bern, freut sich über das Sponsoring. «Wir danken der Stiftung Cerebral für diese grosszügige Schenkung.» Er bestätigt, dass ein Nachholbedarf bei der hindernisfreien Umgestaltung von öffentlichen Bauten besteht. «Es ist uns bewusst, dass in der Stadt Bern noch weitere Massnahmen für eine bessere Behindertengerechtigkeit nötig sind. Wir sind bestrebt, in baulicher Hinsicht laufend Anpassungen zu realisieren», so Matthias Haag. Meist seien diese nur sehr aufwendig umsetzbar. «Umso schöner ist es, dass wir nun mit der Sanierung, dem Schwimmbadlift und dem Rollstuhl eine umfassende Verbesserung für das Hallenbad Weyermannshaus erzielen konnten.»

Stadtbauten Bern

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Integrationspreis 2012

Die Stadt Bern vergibt den Integrationspreis dem Verein SC Holligen 94. In diesem Fussballclub wird nicht nur gemeinsam trainiert, es wird auch integriert. Und das auf und neben dem Spielfeld. Der Verein SC Holligen 94 beeindruckte die Jury durch seinen ausdauernden und fortwährenden Einsatz für ein tolerantes und respektvolles Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen im Quartier Holligen.

Der Förderpreis geht in diesem Jahr an die «Anlauf-, Vermittlungs- und Beratungsstelle für Somalier und Somalierinnen», welche durch den Förderverein Help-Somali betrieben wird. Sie leistet seit Herbst 2010 einen grossen Beitrag zur Integration von Personen somalischer Herkunft.

www.bern.ch/integration

Kompetenzzentrum Integration der Stadt Bern

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Kinderschutzmassnahmen

Die Zunahme von Kinderschutzmassnahmen machen deutlich, wie wichtig professionelle Anlaufstellen und Hilfsangebote für Kinder sind. Auch beim Nottelefon 147 von Pro Juventute meldet sich mindestens ein Kind pro Tag wegen Gewalt in der Familie. Die Pro Juventute Beratung + Hilfe 147 bietet Kindern rund um die Uhr gratis und vertraulich Unterstützung. Aber auch überforderte Eltern brauchen Unterstützung. Der Eltern Club Schweiz bietet mit seiner 24-Stunden-Hotline ein professionelles Hilfsangebot.

Urs Kiener, Kinder- und Jugendpsychologe und Leiter Produkte bei Pro Juventute: «Dass die Zahl der Kinderschutzmassnahmen zugenommen hat, erstaunt uns nicht. Dass diese Zahlen so hoch sind, ist allerdings schockierend und auch ein Indiz für die Überforderung und mangelnde Orientierung vieler  Eltern im Erziehungsalltag.». Seit 2007 können die Kinder und Jugendlichen auch via Chat oder SMS Kontakt aufnehmen. Gerade bei sehr belastenden Themen kann so die Hemmschwelle, sich zu melden, kleiner sein. Das Fachteam  der Pro Juventute Beratung + Hilfe 147 erarbeitet gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen im Gespräch Lösungsmöglichkeiten. In einem weiteren Schritt wird, falls nötig, längerfristige, professionelle Hilfe durch Fachstellen in ihrer Nähe vermittelt. In Notsituationen können die Jugendlichen mit ihrer Einwilligung direkt mit einer Fachstelle verbunden werden.

Der im Mai lancierte Eltern Club Schweiz bietet rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche eine persönliche Telefonberatung. Fragen können hier auch per E-Mail oder in einer Chat-Beratung gestellt werden. Neben der Notfall-Nanny-Vermittlung umfasst das Angebot des Eltern Club Schweiz mit dem ‚Family Check‘ auch Live-Coachings durch ausgebildete Fachpersonen. Auf der Website www.elternclubschweiz.ch, die in allen drei Landessprachen verfügbar ist, finden Club-Teilnehmer rund 800 Artikel sowie Tipps zum Familien- und Erziehungsalltag.

www.projuventute.ch

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Neue Volksschule Brünnen

Seit der Eröffnung des Ansermetplatzes im 2008 ist die Sicherheit der zu Fuss Gehenden bei der QBB ein Thema. Es fanden mehrere Besprechungen und eine Begehung statt, jedoch ohne befriedigendes Ergebnis. Diesen März sah sich die QBB gezwungen an den Gemeinderat zu gelangen und eine Verbesserung der Verkehrssicherheit auf dem Ansermetplatz zu fordern. Grosse Sorge bereitet die Nord-Süd-Verbindung vom Gäbelbach nach Brünnen. Wer heute diesen Weg zu Fuss gehen will, muss die richtungsgetrennte und grosszügig geführte Kantonsstrasse, sowie das Tram-trassee überqueren. Heute gilt Tempo 50, Fussgängerstreifen gibt es in diesem Bereich keine. Mit der neuen Schule Brünnen und der ausgebauten Tagesstätte im Herrenhaus wird diese Verbindung noch bedeutungsvoller und massgeblich von Kindern benutzt. Erfreulicherweise hat die Intervention der QBB gefruchtet: der Gemeinderat teilt die Meinung der Quartierkommission, wonach auf dem Ansermetplatz Handlungsbedarf besteht. Er hat dem Kanton beantragt eine Tempo 30-Zone zu realisieren, spätestens wenn die Schule im 2015 eröffnet wird. Die definitive Antwort des Kantons ist noch ausstehend. Erste Signale jedoch sind positiv. Ausserdem zeigten die Fachleute Massnahmen auf, wie das Quartier vor Fremdparkierung durch die Nutzerinnen und Nutzer der Schule und deren Sportanlagen geschützt werden soll. Die QBB erwartet weitere Konkretisierungen der Massnahmen. Sie schlägt vor die Massnahmen nach gegebener Zeit zu evaluieren. Die Ergebnisse der Evaluation und allfälligen Konsequenzen sollen mit den Quartiervertretungen diskutiert werden.

nh, QBB

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Quartierzentrum im Tscharnergut - Öffnungszeiten

Café:

Montag–Freitag: 8.30–18 Uhr

Informationsstelle:

Montag–Freitag:      12.30–18 Uhr

Freizeitwerkstätten:

Montag–Freitag:     14–18 Uhr

 

Samstag:                9–17 Uhr

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Orgelkonzert «Acclamations»

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Eine der prägenden Figuren der Orgellandschaft Berns der vergangenen Jahrzehnte gibt sich die Ehre: Philippe Laubscher war bis zu seiner Pensionierung über Jahrzehnte Organist an der Französischen Kirche in Bern und hat dort Konzertreihen von internationalem Rang auf die Beine gestellt. Über 30 Jahre lang hat er sodann an der Hochschule für Musik in Bern sein Instrument unterrichtet, war zudem Inspektor der grossen Orgel im Konzertsaal des Kulturcasinos Bern und geht auch heute noch einer regen internationalen Konzerttätigkeit nach.

Sein Konzert in Bethlehem bestreitet er mit einem Programm aus seinen Lieblingsecken der Orgelmusik: aus der Französischen Tradition, hier mit Werken von César Franck, Gabriel Maire, Jean Langlais und André Raison, und natürlich mit Musik vom Übervater aller KomponistInnen: J.S. Bach. Philippe Laubscher schärfte seinen Schülerinnen und Schüler ein, in ihrem Musikerleben immer ein Werk von Bach in Arbeit zu haben. Tatsächlich gibt es kaum eine Musik, deren Reichtum so unerschöpflich und deren Lerneffekt so umfassend ist. www.ref-kirche-bethlehem.ch

So, 23. September,  17 Uhr in der Ref. Kirche Bethlehem,

Eintritt frei – Kollekte.

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Veranstaltungskalender

·    1m2 Freiheit

Samstag, 1. September, Heubühne Bienzgut. Jugendtheater mit Ernesto Garcia Pedro. Regie und Produktion: Azad Süsem. Jugendliche bis 18 Jahre Fr. 10.--, Erwachsene Fr. 20.--, Familien Fr. 30.--. www.jugendarbeitbernwest.ch

·    Ökumenischer Spielnachmittag

Montag, 3. September, 14.30–16.30 Uhr im kath. Zentrum St. Mauritius.

·    «Quartier-z’Morge»

Dienstag, 4. September, 8.30 Uhr, im Ref. Kirchgemeindehaus Bethlehem.

·    «Gsundheit und a Guata mitenand»

Samstag, 8. September, 12 Uhr im Quartierzentrum im Tscharnergut. Mittagessen für Seniorinnen und Senioren. Fr. 13.-- pro Person. Anmeldung unter 031 991 70 55.

·    Kinderkleiderbörse

Mittwoch, 12.9., 10–16 Uhr, im Kirchgemeindehaus der Ref. Kirche Bümpliz. Infos: Th. Affolter, 031 991 20 38.

·    Ökumenischer Singnachmittag

Freitag, 14. September, 14.30–16.30 Uhr im ref. Kirch-gemeindehaus Bethlehem.

·    Gottesdienst der Freien evangelischen Kirche

Sonntag, 16. September, 10 Uhr im Quartierzentrum im Tscharnergut. Infos bei Gallus Tannheimer, 031 992 87 17.

·    Seniorennachmittag «Kaffeechränzli» Gäbelbach

Mittwoch, 19. September, 14.30 Uhr im Gäbelhus. Informationen bei Helene Schär, 031 992 77 95.

·    Jassen im Café Tscharni

Donnerstag, 20. September,14–17 Uhr.

·    Seniorentanz

Freitag 21. September, 14–17 Uhr im Quartierzentrum im Tscharnergut. Musik: Res Kiener, Unkostenbeitrag: Fr. 10.--

·    Seniorennachmittag

Freitag, 21. September, 14.30–16.30 Uhr im ref. Kirch-gemeindehaus Bethlehem.

·    Orgelkonzert Acclamations

Sonntag, 23. Spetmeber, 17 Uhr, ref. Kirche Bethlehem. Philippe Laubscher mit Werken von César Franck, Gabriel Maire, Jean Langlais, André Raison und J.S. Bach.

·    Kindertreff Tscharnergut

Mi

5.9.

11–14

«Zäme ässe», Infos im Treff

 

 

14–17

Spielnachmittag, Werkstatt

Do

6.9.

15–18

Bubennachmittag

Fr

7.9.

14–17

Spielnachmittag, Werkstatt

Mi

12.9.

14–17

Spielnachmittag, Werkstatt

Fr

14.9.

14–17

Spielnachmittag, Werkstatt

Mi

19.9.

14–17

Spielnachmittag, Werkstatt

Do

20.9.

15–18

Mädchennachmittag

 

 

18.30–21

Teenieclub (11–14 Jahre)

Fr

21.9.

9–12

Treffkaffee

 

 

14–17

Spielnachmittag, Werkstatt

·    Kindertreff JoJo

Fr

24.8.

15–18

Freies Spiel/Keramik

Mi

29.8.

14–17

Freies Spiel/Keramik

Fr

31.8.

15–18

Freies Spiel/Keramik

Mi

5.9.

14–17

Freies Spiel/Keramik

Fr

7.9.

15–18

Freies Spiel/Keramik

Mi

12.9.

14–17

Freies Spiel/Keramik

Fr

14.9.

15–18

Freies Spiel/Keramik

Mi

19.9.

14–17

Freies Spiel/Keramik

Fr

21.9.

15–18

Freies Spiel/Keramik

 

 

18–22

Bräteln und Open-Air Kino

·    Mütterzentrum Bern-West

Mo

3.9.

16–17

Mitgliederversammlung, für alle Interessierte offen. Anschl. Grillfest (Grillade selber mitbringen)

Mo

10.9.

15.–17

Gemütliches Zusammensein für Frauen (mit Kindern)

Do

13.9.

16–17.30

Gesundheitsrunde zum Thema «Sexualerziehung»

Mo

17.9.

15–17

Gemütliches Zusammensein für Frauen (mit Kindern)

Vom 22.9.–14.10 ist das MüZe geschlossen

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www.myhappyend.org

Bislang verfasst weniger als die Hälfte der Schweizerinnen und Schweizer ein Testament. Zudem fehlt oft das Bewusstsein dafür, dass Erbschaften an gemeinnützige Organisationen gemacht werden können. Berücksichtigen Sie in Ihrem Testament gemeinnützige Organisationen. Der Verein My Happy End ist dafür Ihre erste Anlaufstelle. 

Die folgenden gemeinnützigen Organisationen haben die Initiative ergriffen und sich im Verein My Happy End zusammengeschlossen: Amnesty International, Enfants du Monde, Fairmed, Fastenopfer, Greenpeace, Heilsarmee, Lunge Zürich, Médecins Sans Frontièrrs, miva transportiert hilfe, Pro Natura, Rheumaliga Zürich, SBS Schweizerische Bibliothek für Blinde, Stiftung SOS-Kinderdorf Schweiz, Schweizerische Rettungsflugwacht Rega, Stiftung Kinderdorf Pestalozzi, Terre des hommes – Kinderhilfe, Welt ohne Minen und WWF Schweiz.

Der Verein My Happy End will Schweizerinnen und Schweizer für Erbschaften für einen guten Zweck sensibilisieren und dazu motivieren, einen Teil des zukünftigen Nachlassvermögens gemeinnützigen Organisationen zu spenden. Der Verein My Happy End ist dafür Ihre erste Anlaufstelle: Die Internetplattform www.myhappyend.org soll Orientierungshilfe bieten für alle, die in ihrem Nachlass gemeinnützige Organisationen berücksichtigen und so in guter Erinnerung bleiben wollen.

bg

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Quartierzentrum im Tscharnergut

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Letzte Änderung: 18.08.12 21:30