Der WulcheChratzer, Online-Ausgabe Dezember 2011

Alle Jahre wieder...
Aus dem Gemeinderat
Bilderausstellung im Café Tscharni...
Demotape Clinic
Der Goldene Besen
DJ Küse auf dem Gurten
Im Gleichgewicht mit Dalcroze
Kein Wohnexperiment in Riedbach
Kurzgeschichtenwettbewerb «Na und?»
Das Licht von Bethlehem
Musikalischer Weihnachtsmorgen
Neues in Brünnen
Quartierzentrum im Tscharnergut - Die Öffnungszeiten
Öffnungszeiten über die Festtage
Veranstaltungskalender
Wasserkraft vom Gäbelbach
Weihnachtsbäume aus der Region
Weihnachtslaternen
Wir vom Wulchechratzer danken ...
Ein Hauch von Zirkusluft im Tscharni

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Alle Jahre wieder...

...wenn auf dem Dorfplatz der Tannenbaum steht und der Glockenturm sein buntes Kleid an hat, wenn die Fenster am Abend hell erleuchtet sind und die Leute durch die Läden schwirren, ist es so weit; Weihnacht steht vor der Tür und wieder ist ein Jahr vorbei. Dies ist auch die Zeit, in der ich für mich das letzte Jahr Revue passieren lasse. Ich denke an schöne und manchmal auch weniger schöne Begebenheiten und an Begegnungen die ich in diesem Jahr hatte. Dazu zählt auch meine Zeit, die ich im Quartierzentrum im Tscharnergut verbracht habe. Sei es nun als Präsidentin an Sitzungen oder als Gast beim Mittagessen, stets treffe ich auf tolle Leute, mit denen ich gute Gespräche habe. Nun habe ich die Gelegenheit all jenen einmal zu danken, die tagtäglich das unser Zentrum besuchen, welche dort zu essen, die Infostelle benützen unsere zahlreichen Veranstaltungen besuchen oder sonst unsere Arbeit unterstützen. Dank Ihnen macht unsere Arbeit Sinn. Vielen Herzlichen Dank!

 Aber was wäre ein Quartierzentrum, ohne all jene, welche im Hintergrund die Arbeit machen, uns den Kaffee und das Mittagessen zubereiten, die Räume sauber halten, die Parkmarken und Tageskarten Gemeinde verkaufen, oder sich ehrenamtlich in verschiedenen Gremien engagieren. Nicht zuletzt die, welche alles organisieren, koordinieren und im ganzen auch noch den Überblick behalten. Auch Ihnen gilt ein grosses Dankeschön für ihre geleistete Arbeit.

 Ich wünsche Ihnen allen ein gutes und erfolgreiches 2012 und freue mich sehr, wenn ich Sie im nächsten Jahr wieder im «Tscharni» antreffe.

Marianne Mendez
Präsidentin Verein Quartierzentrum im Tscharnergut

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Aus dem Gemeinderat

Der Gemeinderat hat die Leistungsverträge für die Jahre 2012 bis 2013 mit dem Verein Spysi und der Caritas Bern für das Angebot comprendi? genehmigt. Der Verein Spysi bietet in seinem Lokal in der Altstadt von November bis Ostern günstige Mahlzeiten für unterstützungsbedürftige Menschen. Die Spysi erhält dafür von der Stadt 36'475 Franken jährlich. Das Angebot comprendi? der Caritas Bern ist eine Vermittlungsstelle für interkulturelle Übersetzerinnen und Übersetzer. Sie unterstützt in erster Linie Fremdsprachige, die mit der Stadtverwaltung Kontakt aufnehmen. Die Stadt bezahlt der Caritas Bern 50'000 Franken pro Jahr für das Angebot comprendi?.

Midnight Projekte in Bern werden weitergeführt

Der Gemeinderat hat beschlossen, die beiden Projekte Midnight Bern West und Midnight Fischermätteli weiterhin finanziell zu unterstützen. Die beiden Projekte erhalten für das Jahr 2012 insgesamt einen Betrag in Höhe von 47'000 Franken aus dem Fonds für Kinder und Jugendliche. Im laufenden Jahr fanden zwischen Januar und Oktober 19 Midnight-Veranstaltungen in einer offenen Turnhalle in Bern West und 17 im Fischermätteli statt.

Modernes Grünflächenmanagement

Der Gemeinderat hat einen Projektierungskredit von 100'000 Franken für das von der Stadtgärtnerei lancierte Projekt «Grünflächenmanagement Bern» gesprochen. Im Rahmen des Projekts sollen mittelfristig alle städtischen Grünanlagen digital erfasst und somit die Grundlage geschaffen werden, alle Flächen effizient, zeitgerecht und zielgerichtet zu pflegen, zu unterhalten und zu bewirtschaften. Die Stadtgärtnerei ist heute verantwortlich für rund 675 kleinere und grössere Grünanlagen sowie mehr als 20‘000 öffentliche Bäume. Alle diese Objekte erfordern verschiedenartige Pflege- und Unterhaltsmassnahmen in unterschiedlichen Zeitintervallen. Dabei ist die Stadtgärtnerei auf verlässliche Daten angewiesen, die heute fehlen. Für die Realisierung des «Grünflächenmanagements Bern» sind in der Mittelfristigen Investitionsplanung insgesamt rund 0.7 Millionen Franken eingestellt.

Spende zugunsten der Stiftung Jeki Bern

Der Gemeinderat verzichtet auch hat in diesem Jahr auf den Versand von Weihnachtskarten. Stattdessen hat er eine einmalige Spende von 5000 Franken zugunsten der gemeinnützigen Stiftung Jeki Bern («Jedem Kind ein Instrument») bewilligt. Die Stiftung führt Kinder der Stadt Bern an das aktive Musizieren und Singen heran und stellt dazu wenn nötig Instrumente zu Verfügung.

Informationsdienst Stadt Bern

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Bilderausstellung im Café Tscharni...

...von Renate Bächler vom 12. Dezember bis 12. Februar. Sie sind herzlich eingeladen, diese während den Öffnungszeiten des Cafes zu besuchen (Mo–Fr, 8.30–18 Uhr, während den Festtagen spezielle Öffnungszeiten).

Renate Bächler

Ich wuchs im Bethlehemacker auf und besuchte dort die Schulen. Während und nach den Berufsschulen bewirtete und bekochte ich viele Gäste. Als Wirtin zog ich 1992 nach Hinterkappelen, aber immer mit einem Auge Richtung Bethlehem. Am 1. Advent 1994 führte ich mit meiner Familie und einigen Helfenden den 1. Bethlehemer Christchindlimärit auf dem Dorfplatz Tscharnergut durch, der zu einem tollen Erfolg wurde. Das Sujet auf den Glühweingläsern wurde von mir kreiert. Wie ich zum Malen kam: Nach einem Unfall, der drastisch in mein Leben eingriff, musste ich lernen, dass man die Schule des Lebens nicht schwänzen kann. In der Genesungszeit für Monate an den Rollstuhl gefesselt, und durch die Hilflosigkeit nicht mehr Gebende sondern Nehmende zu sein, entdeckte ich, wie unglaublich viel Kraft man sich selbst zu geben vermag. Zudem hatte ich eine Tochter, die mich während dieser Phase nach vorne drängte. Sie brachte ihrer Mutter Staffelei, Ölfarben, Leinwand etc. nach Hause. So nach dem Motto: Schau zu, dass was Richtiges daraus entsteht... und es entstand. Die Faszination blieb bis heute und es entstehen je nach Lust und Laune die verschiedensten Sujets. Ich fertige auch Collagen an und bemale Keramik-Kätzli.

R. Bächler

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Demotape Clinic

Was haben Steff la Cheffe, Knackeboul, Solange la Frange, Tobias Jundt (Bonaparte) und Valeska Steiner (Boy) gemeinsam? Sie alle haben die Demotape Clinic als Sprungbrett genutzt! Die Demotape Clinic hat sich durch die langjährige Tätigkeit als Förderer von Schweizer Musik sowohl bei Musikern als auch in der Industrie etabliert. Jährlich senden über 800 Musiker aus der ganzen Schweiz ihre Demos ein, davon rund 300 aus der Romandie und 40 aus dem Tessin.

Eine Vorjury hört sich jeden eingereichten Song an. In vier Kategorien werden die interessantesten Teilnehmer zur Demotape Clinic Live-Session eingeladen. Vor Publikum hört sich eine Jury von Branchenkennern die Demos an und gibt den Teilnehmern Feedback, Tipps und Antworten auf ihre Fragen. Der Anmeldeschluss ist der 15. Januar.

Die Demotape Clinic Live-Session finden im Rahmen des Festivals m4music am 23. und 24. März 2012 im Schiffbau in Zürich statt.

Zu gewinnen gibt es die SUISA-Foundation-Awards im Wert von insgesamt 17'000 Franken, Radio-Airplay, ein Coaching und die Veröffentlichung auf der CD-Compilation «The Best of Demotape Clinic».

Parallel zur Demotape Clinic finden Podiumsdiskussionen, Vorträge und Workshops für Musiker und Popkulturinteressierte statt. Der Eintritt zu diesen Veranstaltungen ist kostenlos.

www.m4music.ch

m4music, Migros-Genossenschafts-Bund

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Der Goldene Besen

besen

Am Mittwoch 23.11. am Nachmittag versammelten sich gut 50 Kinder und rund 20 Erwachsene im grossen Saal des Quartierzentrums im Tscharnergut. Unter den Erwachsenen war auch Regula Rytz, Gemeinderätin und zuständig für die Direktion Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün. Sie verlieh dem Verein Kindertreffs Bethlehem den «Goldenen Besen». Dieser Preis vergibt die Stadt jährlich an Personen oder Institutionen, welche sich vorbildlich für eine saubere Stadt einsetzen.

Der Verein Kindertreffs Bethlehem und vor allem die Kinder der drei Kindertreffs Mali, Tscharni und JoJo haben sich den Preis mit einem Quartierputztag vergangenen Mai verdient. Damals sammelten rund 50 Kinder und einige Eltern den achtlos weggeworfenen Müll im ganzen Untermattquartier zusammen. Der Abfallberg wurde dann fachgerecht entsorgt und recycelt.

Der Putztag diesen Frühling war nicht der erste. Schon jahrelang putzen die drei Kindertreffs jeweils im Frühling ein Quartier oder den Wald in Bethlehem und haben sich so den Preis wirklich verdient.

fh

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DJ Küse auf dem Gurten

DJ Küse alias Markus Merz ist Mit-Organisator und DJ der Medora-Revival-Disco im Quartierzentrum im Tscharnergut. Ab Silvester wird er regelmässig im UpTown auf dem Gurten mit der neuen Eventserie «Lost in Disco» anzutreffen sein um dort die 80er Jahre wieder aufleben zu lassen. Wir wünschen ihm einen guten Start und viel Erfolg.

Quartierzentrum im Tscharnergut

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Im Gleichgewicht mit Dalcroze

Wer möchte nicht bis ins hohe Alter geistig und körperlich mobil bleiben? Aber mit einem Schlag kann ein Sturz unsere Mobilität und damit unsere Lebensqualität massiv einschränken.

Doch Stürzen kann man vorbeugen. Die Jaques-Dalcroze-Rhythmik ist dabei, wie Studien zeigen, besonders hilfreich. Mit Musik und Bewegung werden Geist und Körper aktiviert. Die Übungen zu Klaviermusik in Gruppen fördern Gleichgewicht und Koordination, verbessern Aufmerksamkeit und Gedächtnis und verbreiten Freude und Spass. Diese Rhythmikmethode ist schon über 100 Jahre alt,  man weiss jedoch erst seit wenigen Jahren um ihre positive Wirkung für SeniorInnen. Der Grund ist, dass die Teilnehmenden üben, verschiedene Dinge - Bewegen und Denken - gleichzeitig zu tun. Dieses «Multitasking» ist besonders geeignet, die motorischen Fähigkeiten von SeniorInnen zu verbessern. Die Übungen verlangen aber keine Vorkenntnisse, man kann bis ins höhere Alter daran teilnehmen.

Ab kommenden Februar lanciert die Pro Senectute Region Bern im Rahmen von ZWÄG INS ALTER zusammen mit dem Quartierzentrum Tscharnergut und dem Pensioniertennetzwerk «:innovage» zum ersten Mal in Bern Kurse für Dalcroze-Rhythmik für Menschen ab 60. Sie werden unter dem Titel «Café Balance à la Berne» laufen und mit Informationen zur Förderung der Gesundheit kombiniert.

Wer mehr darüber erfahren möchte, ist zur Einführungsveranstaltung vom 18. Januar im Café Tscharni eingeladen (Beginn 14 Uhr). Ein Präventivmediziner informiert dabei über medizinische Aspekte der Dalcroze-Rhythmik, und mit einer Rhythmiklehrerin können die Teilnehmenden praktische Übungen ausprobieren. Die Veranstaltung, die mit einem Zvieri abschliesst, ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Walter Frei, innovage

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Kein Wohnexperiment in Riedbach

An ihrer Forumssitzung vom 5. Dezember haben die Delegierten der Quartierkommission Bümpliz-Bethlehem QBB über das Anliegen «Wohnexperiment» abgestimmt. Knapp zwei Drittel der Delegierten stellten sich grundsätzlich gegen die Absicht eine definitive Regelung für alternative Wohnformen zu realisieren. Bei der Abstimmung zum konkreten Standort Riedbach war die Ablehnung dann praktisch geschlossen.

Brünnenstrasse: Tempo 30

Die QBB verlangt, dass die Fussgängerstreifen belassen werden. Die Strasse wird häufig von Kindern und älteren Menschen überquert.

nh

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Kurzgeschichtenwettbewerb «Na und?»

Zum zweiten Mal lanciert westwind gemeinsam mit den Kornhausbibliotheken Bümpliz, Gäbelbach und Tscharnergut den Kinder- & Jugendkurzgeschichtenwettbewerb Bern West. «Na und?» lautet das diesjährige Thema. Mitmachen konnten alle Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 12–16 Jahren aus Bern West. Eine Jury bewertet die Geschichten und wählt die besten drei aus. Über 90 Geschichten sind eingegangen. Wir gratulieren den Gewinnerinnen und Gewinnern ganz herzlich.

Der erste Platz ging an Athavan Erambamoothy mit der folgenden Geschichte:

Die Augen eines Künstlers

Donnern. Ruckartig erwachte ich aus dem Reich der Träume. Gähnend stieg ich aus dem Bett und schlenderte Schritt für Schritt zum Fenster. Rasch zog ich die Vorhänge auf. Ich betrachtete deprimiert das verachtenswerte Bild. Gewaltige schwarze Wolken, grauer Nebel, Regen und Kälte bedeckten die ganze Gegend. «Seit einer Woche nichts als Gewitter», murmelte ich und ertappte mich dabei, wie ich einen Seufzer von mir ausstiess. Ich wollte mich gerade von dem Fenster abwenden, als ich plötzlich eine dunkle Gestalt auf dem Hügel zu erkennen glaubte. Ich rieb mir verschlafen die Augen und kontrollierte, ob wirklich da jemand sass. Tatsächlich, es war Fabian. Fabian, der Idiot. So wurde er immer genannt. Niemand wusste, woher er kam und wer seine Eltern waren. Fabian konnte kein Wort sprechen. Gelegentlich sah man ihn auf diesem einen Hügel. Jeder dachte, dass er nichts Besseres zu tun hätte und darum nannte man ihn den Idioten.

Fabian sass einfach da und studierte den Himmel. Es vergingen einige Minuten, vielleicht auch ein paar Stunden, bis ich schliesslich meine Kleider anzog, die Treppe hinunter rannte und die Tür öffnete. Ich übertrat die Schwelle und spürte bereits die unbändige Kälte. Ich rannte, so schnell ich konnte. Kalter Regen und eisiger Wind peitschten mir ins Gesicht. Wie konnte Fabian das bloss mit dem ärmellosen Shirt und der kurzen Hose aushalten?

Zitternd erreichte ich nun doch den Hügel. Tief holte ich Luft und warf meinen Blick erneut zu Fabian. Er musterte weiterhin den Himmel. Was gab es denn da zu gucken? Was faszinierte ihn an diesem grässlichen, eisigen Gewitter? Ich rief nach ihm: «He, Fabian! Komm zu mir nach Hause. Da hast du es warm.» Fabian antwortete nicht. Das schrie ich einige Male. Vergebens. Was ging gerade in ihm vor? Er verhielt sich so, als ob nichts auf der Welt um ihn herum existieren würde als dieser Hügel und dieses Gewitter.

Mir lief es kalt über den Rücken. Ich wusste nicht, ob das Wetter schuld daran war oder diese mysteriöse Aura, welche Fabian ausstrahlte.

Ich zerrte an ihm, bis er endlich erschrocken zusammenzuckte. Er schaute mich kurz mit einem warmen Blick an, grinste verschmitzt und machte eine Geste als wollte er sagen: «Hey, schön dich zu sehen. Schau doch mit!» Ich schaute also auch zum Himmel. Überrascht stellte ich fest, wie schön der Himmel von diesem Hügel aus zu sehen war. Schon immer war ich der Überzeugung gewesen, das Gewitter symbolisiere alles Traurige, alles Depressive dieser Welt. Diese unzähligen Wolken erschienen mir aber auf einmal ganz anders. Dieses schwache Blau, welches sich in diesen plötzlich zauberhaften Grautönen der Wolken versteckte, stach mir ins Auge. Jedes Mal, wenn ein Blitz den Donner ritt, leuchtete der Himmel purpur violett auf und der sonst störende milchige Nebel hatte nun einen besonderen Glanz. Ich spürte Wärme, obwohl es eisig kalt war. Ich fühlte den Regen, der auf mich niederprasselte, und doch wurde ich nicht nass. Das Zittern von eben verwandelte sich in ein tiefes Schweigen. Mit grossen Augen bewunderten Fabian und ich dieses gewaltige Naturspektakel. Ich wusste endlich, wer Fabian war. In seinen Augen entdeckte ich jedes Mal, wenn ich sie betrachtete, ein leuchtendes Feuer brennen. Das waren die Augen eines Künstlers. Er war eine einzigartige Persönlichkeit. Man konnte ihn den Idioten nennen, aber das änderte nichts daran, dass er ein Genie ist.

Heute spaziere ich immer bei Gelegenheit zu meinem Kollegen Fabian auf den Hügel und schaue gespannt dem Himmel zu, wie er sich entwickelt. Manche Leute gucken uns verwirrt an und gehen kopfschüttelnd weg. Aber das ist egal. Sie wissen ja gar nicht, was sie sich da entgehen lassen. Ich bin mir sicher, jeder will im Grunde seines Herzens jetzt hier sein, auf dem weichen Gras liegen und gemütlich die Wolken dahin ziehen sehen und diese herrlichen, leuchtenden Farben betrachten.

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Das Licht von Bethlehem

Es gibt da diese Geschichte. Sie steht in der Bibel, dem heiligen Buch der Christinnen und Christen. Sie ist alt, runde 2000 Jahre alt. Eine Geschichte aus längst vergangenen Tagen. Da werden Dinge erzählt, die sind kaum zu glauben: Maria und Josef. Schwanger wie durch ein Wunder. Verschlossene Türen. Eine Geburt im Stall.  Dunkle Nacht und dunkle Gestalten. Und Sterne. Irgend etwas mit Engeln. Und das alles in Bethlehem. Also doch eher ein Märchen?

Bethlehem. Ein Quartier in Berns Stadtteil VI. Hier ereignen sich keine Märchen. Manchmal geht die Angst um: Werde ich meine Arbeit verlieren? Wie komme ich aus mit meinem Lohn? Schaffen es meine Kinder, eine gute Lehrstelle zu bekommen? Warum schauen mich die Nachbarn so grimmig an, wenn ich mein Kopftuch trage? Werde ich hier bleiben können, endlich einen Platz finden, obwohl ich keine gültigen Aufenthaltspapiere habe, «sans papiers» bin? Diese Finanzkrise, von der ich nichts verstehe, wird sie auch mich und meine Familie treffen? Wird meine Pensionskasse zahlen können, wenn ich dann mal pensioniert werde? Warum werden meine Kinder in der Schule gemobbt? Was wird mit mir, nachdem mir gestern die Ärztin gesagt hat, dass ich Krebs habe? So viele Fragen. So viel Dunkles. Und dann reden sie vom Licht von Bethlehem?

Weil es Giuseppina gibt. Manchmal trinken wir einen Kaffee zusammen, und dann kann ich ihr von meiner Angst wegen der Krankheit erzählen. Und es gibt Ibrahim. Auf dem Heimweg schaue ich bei ihm in seinem kleinen Laden vorbei. Oft schiebt er mir eine Tüte mit Gemüse zu; er kennt ja mein Budget. Nicht zu vergessen: Aisha. Wie sie mit geradem Rücken ihr Kopftuch trägt, sich nicht einschüchtern lässt, das imponiert mir. Oder Francesco. Neulich hat er meinem Bub erzählt, wie er früher in der Schule gemobbt worden ist. Und was ihm geholfen hat, sich dagegen zu wehren. Mein Bub hat gestrahlt.  Oder denken Sie an Svetlana. Sie arbeitet jetzt freiwillig im Quartierverein mit und hilft Anlässe zu organisieren. Und es gibt Urs, der jedes Jahr dem alt gewordenen Ehepaar in der Nachbarswohnung hilft, den Weihnachtsbaum aufzustellen. Und Brigitte, die immer so ein tolles Adventsfenster gestaltet. Alle bewundern es, wenn sie abends daran vorbeigehen.  Und Carmen und René. Und Boris. Und Susanne. Und Mirjam und Samir mit ihrem neugeborenen Joshua.

Wenn ich zurückschaue, kann ich es deutlich erkennen: Es ist heller geworden. Es leuchtet ein Licht hinter Giuseppinas Fensterscheibe. Und auch da, wo Ibrahim wohnt, leuchtet dieses besondere Licht. Und hinter Aishas Fenster. Auch bei Francesco ist es so, bei Svetlana, bei Boris, Carmen, Urs, Susanne und all den anderen.

Bethlehem. Ein Quartier in Berns Stadtteil VI. Hier ereignet sich … Weihnachten.

Barbara Kückelmann, Pfarreileiterin

Katholische Pfarrei St. Mauritius, Bethlehem

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Musikalischer Weihnachtsmorgen

Jedes Jahr am Weihnachtsmorgen trifft sich eine Gruppe Freiwilliger und beglückt die Anwohner von Bethlehem mit Weihnachtsliedern. Zu Weihnachten gehört das einfach dazu, findet Monique Glaus (*1957). Aus diesem Grund hat sie auch von 1987-2009 den Anlass organisiert. Sie mobilisierte Sängerinnen und Sängern, sorgte für einen reibungslosen Ablauf und organisierte die Proben. Auch wenn sie ganz bescheiden meint, das habe nicht viel Arbeit bedeutet, gemacht werden musste es trotzdem. Aufgrund gesundheitlicher Probleme, hat Frau Glaus die Leitung 2009 abgegeben, ist aber trotzdem noch als aktive Sängerin dabei. Sie war ebenfalls lange bei der Aktion «Ökumenisches Mittenandässe» der ref. Kirche Bethlehem aktiv, ausserdem führt sie immer noch ehrenamtlich die Buchhaltung der Kindertreffs Tscharnergut, Mali und JoJo.

Sich freiwillig zu engagieren hat viel Positives, meint Frau Glaus, nicht nur dass es einfach schön ist, wenn man jemandem eine Freude machen kann, man bleibt durch den Kontakt und die Aufgaben auch «à jour». Durch die Führung der Buchhaltung der Kindertreffs zum Beispiel durfte oder musste sie sich mit Computern und EDV (von ihr scherzhaft auch «Ende Der Vernunft» bezeichnet) auseinander setzen, was ihr den Wiedereinstieg ins Berufsleben sehr erleichterte.

Auch wir sind erleichtert, gibt es Menschen wie Monique Glaus, die sich für die Bewohner im Quartier einsetzen. Vielen Dank Monique!

mk

Europäisches Jahr der Freiwilligen

Im Rahmen dieses Jahres stellten wir Personen aus Bethlehem vor, welche sich durch ihre Freiwilligenarbeit im Quartier verdient gemacht haben. Das Jahr neigt sich dem Ende zu und somit ist auch das Ende unserer Serie gekommen. Nicht alle Freiwilligen konnten erwähnt werden, aber unser Dank gilt natürlich trotzdem allen. Dank ihnen bleibt Bethlehem lebendig und lebenswert.

Die Redaktion

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Neues in Brünnen

Der Quartierverein Brünnen macht darauf aufmerksam, dass folgenden Anlässe zu einem neuen Zeitpunkt stattfinden:

Der wöchentliche Spaziergang, neu jeweils am Montag um 9:30 Uhr, Treffpunkt wie bisher beim Glaslift neben dem Restaurant Piazza.

Stamm im Restaurant Piazza jeden Montag neu ab 18:45.

Ausserdem lädt der Quartierverein wieder zum beliebten Altjahresapéro ein. Wir treffen uns am Freitag, den 30. Dezember ab 19 Uhr beim orangen Pavillon am Rougemontweg. Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmende.

Quartierverein Brünnen/ck

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Quartierzentrum im Tscharnergut - Die Öffnungszeiten

Café Tscharni:

Montag–Freitag: 8.30–18 Uhr

Informationsstelle:

Montag–Freitag:      12.30–18 Uhr

Freizeitwerkstätten:

Montag–Freitag:    14–18 Uhr

 

Samstag:                9–17 Uhr

Während dem Kerzenziehen (bis 22.12.) hat das Café auch samstags und sonntags von 10–19 Uhr geöffnet.

An den Montagen gibt’s im Café Tscharni einen besonderen Montagsschmaus: Lassen Sie sich überraschen!

Die Öffnungszeiten über die Festtage

 

Café

Information

Werkstatt

Fr 23.12.

8.30–17

12.30–17

14 - 17

Sa 24.12.

zu

zu

zu

So 25.12.

zu

zu

zu

Mo 26.12.

zu

zu

zu

Di 27.12.

8.30–14

12.30–18

zu

Mi 28.12.

8.30–14

12.30–18

zu

Do 29.12.

8.30–14

12.30–18

zu

Fr 30.12.

8.30–14

12.30–17

zu

Sa 31.12

zu

zu

zu

So 1.1.12

zu

zu

zu

Mo 2.1.

zu

zu

zu

Di 3.1.

8.30–14

12.30–18

zu

Mi 4.1.

8.30–14

12.30–18

zu

Do 5.1.

8.30–14

12.30–18

zu

Fr 6.1.

8.30–14

12.30–18

zu

Sa 7.1.

zu

zu

zu

So 8.1.

zu

zu

zu

Ab Montag, 9.1.12 gelten wieder die normalen Öffnungszeiten.

www.tscharni.ch

Das QZ–Team

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Öffnungszeiten über die Festtage:

 

Telefon

Sa, 24.12.

So, 25.12.

Mo, 26.12.

Di, 27.12

Mi, 28.12.

Do, 29.12.

Fr, 30.12.

Sa, 31.12.

So, 1.1.

Mo, 2.1.

Café Acherli

031 996 20 20

Zu

Zu

Zu

Zu

Zu

Zu

Zu

Zu

Zu

Zu

Café Gäbelhus

031 991 55 12

9–12

Zu

Zu

8.30–11

8.30–11

8.30–11

8.30–11

8.30–11

8.30–11

8.30–11

Café Tscharni

031 991 70 57

Zu

Zu

Zu

8.30–14

8.30–14

8.30–14

8.30–14

Zu

Zu

Zu

Rest. Acher

031 992 60 35

Offen
bis 17 Uhr

Zu

Zu

Offen

Offen

Offen

Offen

Offen bis 17
Silv.-party ab 19 Uhr

Offen
ab 17 Uhr

Zu

Rest. Jäger

031 992 16 12

Zu

Zu

Zu

Offen

Offen

Offen

Offen
ab 19.30 Uhr

Silv.-party

Offen
ab 17 Uhr

Offen
ab  17 Uhr

Restaurant Tscharnergut

031 992 38 00

Bis 14 Uhr

Zu

Zu

Ab 14 Uhr

Ab 14 Uhr

Offen

Offen

Offen
ab 19 Uhr

Zu

Zu

Ristorante Piazza

031 558 28 55

8.30–23.30

8.30–23.30

8.30–23.30

8.30–23.30

8.30–23.30

8.30–23.30

8.30–23.30

8.30–23.30

8.30–23.30

8.30–23.30

Ludothek Bern West

031 991 03 01

Zu

Zu

Zu

Zu

Zu

Zu

Zu

Zu

Zu

Zu

Bibliothek Gäbelbach

031 991 23 77

10–12

Zu

Zu

15–19

15–19

15–19

15–19

10–12

Zu

Zu

Bibliothek Tscharnergut

031 992 67 58

10–12

Zu

Zu

Zu

15–18

15–18

15–18

10–12

Zu

Zu

GZ Gäbelbach

031 991 95 88

Zu

Zu

Zu

Zu

Zu

Zu

Zu

Zu

Zu

Zu

QZ Tscharnergut

031 991 70 55

Zu

Zu

Zu

12.30–18

12.30–18

12.30–18

12.30–18

Zu

Zu

zu

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Veranstaltungskalender

·    Kerzenziehen im Tscharnergut

Bis Donnerstag, 22. Dezember, Mittwoch bis Freitag, 14 bis 19 Uhr, Samstag und Sonntag, 10 bis 19 Uhr.

·    Offene Kirche im Advent

In der Adventszeit ist die ref. Kirche Bethlehem jeden Abend zusätzlich von 17–19 Uhr geöffnet.

·    Qi-Gong im Tscharni

Immer dienstags, 19 Uhr. Informationen: 041 360 12 62

·    Jassen im Café Tscharni

Donnerstag, 15., 22., 29. Dezember und 12., 19. und 26. Januar von 14–17 Uhr.

·    Seniorentanz

Freitag, 16. Dezember und 20. Januar, 14–17 Uhr, Quartierzentrum im Tscharnergut. Musik: Res Kiener, Fr. 10.--

·    Seniorennachmittag

Freitag, 16. Dezember und 27. Januar, 14.30–16.30 im Saal des ref. Kirchgemeindehauses Bethlehem.

·    «Gsundheit und a Guata mitenand»

Samstag, 17. Dezember und 14. Januar, 12 Uhr im QZ im Tscharnergut. Mittagessen für Seniorinnen und Senioren. Fr. 13.-- pro Person. Anmeldung 031 991 70 55.

·    Gottesdienst der Freien evangelischen Kirche

Sonntag, 18. Dezember, 10 Uhr im Quartierzentrum im Tscharnergut. Infos bei Gallus Tannheimer, 031 992 87 17.

·    Internationale Weihnachtsmusik

Sonntag, 18. Dezember, 17 Uhr in der ref. Kirche Bethlehem mit Anke Held, Nik Rindlisbacher, Matthias Bucher. Von mittelalterlicher Folklore bis Jazzmusik. Eintritt frei.

·    Familiengottesdienst «Mitsingweihnacht»

Samstag, 24. Dezember, 16 Uhr, mit Bettina Spiccia, Silvia Kernen und Pfrn. Elisabeth Gerber. Proben: Samstags, 10. und 24. Dezember, 9.30 bis 11.30 Uhr im Kirchgemeindehaus. Anmeldung: Silvia Kernen, 031 996 18 45 oder silvia.kernen@ref-kirche-bethlehem.ch

·    Heiliger Abend – Familiengottesdienst

Samstag, 24. Dezember, 17 Uhr, kath. Kirche St. Mauritius.

·    Gemeindeweihnacht

Samstag, 24. Dezember, 17.30-22 Uhr im Saal des reformierten Kirchgemeindehauses. Gemeinsame Heiligabendfeier mit Besinnung, Nachtessen, Darbietung, Singen und Plaudern. Anmeldung bis Di, 20.12., Tel. 031 996 18 40.

·    Heiliger Abend – Mitternachtsmesse mit Kirchenchor

Samstag, 24. Dezember, 23 Uhr, kath. Kirche St. Mauritius.

·    Christnachtfeier «Unter dem Mistelzweig...»

Samstag, 24. Dezember, 23 Uhr, ref. Kirche Bethlehem. Ad-hoc-Chor mit Claudia Olgiati, Pierre von Niederhäusern, Oboe, Ivo Zurkinden, Orgel.

·    Weihnachtssingen Bethlehem

Sonntag, 25. Dezember, 5.30 Uhr Besammlung in der ref. Kirche Bethlehem. Probe am 20. Dezember um 20 Uhr.

·    Weihnachtstag, Festgottesdienst mit Orgel u. Violine

Sonntag, 25. Dezember, 9.30 Uhr in der katholischen Kirche St. Mauritius.

·    Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl

Sonntag, 25. Dezember, 10 Uhr, ref. Kirche Bethlehem. Mit Pierre Niederhäusern (Oboe), Ivo Zurkinden (Orgel) und Pfrn. Marianne Locher.

·    Altjahresapéro in Brünnen

Freitag, 30. Dezember, 19 Uhr, oranger Pavillon am Rougemontweg.

·    Besinnlicher Gottesdienst zum Jahresabschluss

Samstag, 31. Dezember, 17 Uhr in der katholischen Kirche St. Mauritius.

·    Festlicher Neujahrsgottesdienst

Sonntag, 1. Januar, 9.30 Uhr, kath. Kirche St. Mauritius. Anschliessend anstossen aufs Neue Jahr.

·    Neujahrsgottesdienst

Sonntag, 1. Januar, 17 Uhr in der ref. Kirche Bethlehem, mit Pfr. Hans Roder anschl. Apéro in der Kirche.

·    Festlicher Gottesdienst zu Dreikönige

Sonntag, 8. Januar, 9.30 Uhr in der katholischen Kirche St. Mauritius, anschliessend Dreikönigskuchen und Kaffee.

·    Ökumenisches Sternsingen in Frauenkappelen

Sonntag, 8. Januar, 9.30 Uhr, ref. Kirche Frauenkappelen.

·    «Quartier-z’Morge»

Dienstag, 3. Januar, 8.30 Uhr, im ref. Kirchgemeindehaus Bethlehem.

·    «Bibliotheksgschichtli»

Donnerstag, 5. Januar, 16–16.30 Uhr in der Bibliothek Tscharnergut. Für Kinder ab 3 Jahren.

·    «Suppeässe» Bethlehem

Samstag, 7. Januar, 12.15 Uhr, ref. Kirche Bethlehem.

·    Ökumenisches «Mittenandässe»

Dienstag, 10. und 24. Januar, 12.15 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus Bethlehem. Fr. 10.--, Kinder ab 6 J. Fr. 4.--.

·    Wasserkraft vom Gäbelbach

Samstag, 21. Januar, 10 Uhr, Treffpunkt Holenackerplatz. Eine ortskundliche Begehung durchgeführt von westkreis6.

·    Kindertreff Tscharnergut

Mi

11.1.

14–17

Fasnachtsvorbereitung

Do

12.1.

15–18

Bubennachmittag, Ideenbörse

Fr

13.1.

14–17

Fasnachtsvorbereitung

Mi

18.1.

14–17

Fasnachtsvorbereitung

Do

19.1.

15–18

Mädchennachmittag, Ideenbörse

Fr

20.1.

9–12

Treffkaffee

 

 

14–17

Fasnachtsvorbereitung

Mi

25.1.

14–17

Fasnachtsvorbereitung

Do

26.1.

15–18

Bubennachmittag

Fr

27.1.

14–17

Kidsclub (5–10 J.)

 

 

18.30–21

Teenieclub (11–14 J.)

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Wasserkraft vom Gäbelbach

Der Verein Westkreis 6 lädt zur ortskundlichen Begehung ein: Die Mühle Eymatt bezieht elektrische Energie von einem Kleinkraftwerk am Gäbelbach. Jürg Augsburger, Müllermeister Mühle Eymatt, zeigt uns, wie der Gäbelbach dazu kommt, seinen Beitrag an die ökologische Stromversorgung zu leisten.

Treffpunkt am Samstag 21. Januar um  10 Uhr am Holenackerplatz (Tramstation).  Anmeldungen bis 25. Januar an info@westkreis6.ch oder 031 991 53 00. Die Anzahl Teilnehmende ist beschränkt. Die Begehung findet bei jeder Witterung statt. Gutes Schuhwerk wird dringend empfohlen. Die Lauf-/Stehzeit beträgt ca. 1.5 Stunden. Eintritt Vereinsmitglieder frei, Nichtmitglieder Fr. 15.--. Rückfahrt ab Eymatt mit dem Postauto: 12:20, 12:30, 12:40, 12:50 Uhr.

kg

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Weihnachtsbäume aus der Region

Sie können nun Ihren Weihnachtsbaum direkt vor Ihrer Haustüre kaufen: Der Weihnachtsbaumproduzent Urs Sägesser bietet Weihnachtsbäume aus den eigenen Kulturen am Wohlensee  unter dem Motto «Bäume der kurzen Wege» ab dem 14. Dezember jeweils 10–19 Uhr auf dem Ansermetplatz an.

us

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Weihnachtslaternen

Auch in diesem Jahr war der Laternenwettbewerb ein voller Erfolg. 230 Bilder entstanden in den Schulen, Spielgruppen, zu Hause oder im Kindertreff Tscharnergut. Leider konnten aus Platzgründen nicht alle Bilder in die Laternenkonstruktion auf dem Dorfplatz Tscharnergut und in die Laternen bei der Reformierten Kirche Bethlehem aufgehängt werden, deshalb sind einige Bilder im Kindertreff Tscharnergut ausgestellt. Wie in den Jahren zuvor hat Herr Thomas Uelinger mit sachverständigen Freunden die Jurierung der Bilder übernommen. Wir vom Laternen OK, danken der Juri sowie allen freiwilligen HelferInnen ganz herzlich für ihre Mithilfe.

laternen

Die Gewinnerinnen aus den 7 Kategorien sind:

Jahrgang 2006-2008, Lena Abdallah

Jahrgang 2004-2005, Azra Hasanbegovic

Jahrgang 2002-2003, Mileisi Rosa Pache

Jahrgang 2001, Jennifer Gatti

Jahrgang 2000, Nilany Linganathan

Jahrgang 1998-1999, Amina Abdallah

1997 & Erwachsene, Susanne Riesenmay

Vielen Dank auch an unsere Sponsoren: Tscharnergut Immobilen Verwaltungen AG, Migros Aare Kommunikation + Kulturelles, Apotheke Tscharnergut, OTTO`S AG, Röm.-kath. Pfarrei St. Mauritius, Berner Zeitung BZ, Valiant Banken, Blumenhalle Tscharnergut, Quartierzentrum im Tscharnergut, IKEA AG, Bäckerei Sterchi, Quartierverein Gäbelbach, Die Post , Bethlehem-Leist, Evangelisch ref Kirche Bethlehem, Quartierverein Bethlehem, Chocolat Gysi AG, COOP Bau und Hobby, Kindertreff Tscharnergut.

Laternengruppe Bethlehem

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Wir vom Wulchechratzer danken ...

... unseren Lesern und Inserentinnen dafür, dass sie uns auch dieses Jahr die Treue gehalten haben. Ein besonderer Dank geht auch an jene, die uns mit einem freiwilligen Beitrag unterstützt haben.

A propos freiwillig: Das Internationale Jahr der Freiwilligenarbeit geht langsam zu Ende. Wir haben, stellvertretend für alle, die sich in Bethlehem unentgeltlich für das Gemeinwohl einsetzen, alle elf Titelblätter dieses Jahres solchen Personen gewidmet. Ihnen allen, sowie jenen gemeinnützig Tätigen, die unerwähnt bleiben mussten, danken wir - sicher auch im Namen der Leserschaft - ganz herzlich.

Die Wulchechratzer-Redaktion

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Ein Hauch von Zirkusluft im Tscharni

anuschka

Ein verspielter Wind weht durchs Tscharnergut, zupft an den letzten bunten Blättern der grossen Bäume und bringt einen Hauch Zirkusluft mit sich. Die neue Mitarbeiterin im Kindertreff Tscharnergut, und somit die Nachfolgerin von Bea Ischi, heisst Anuschka Strässle. Sie hat sich entschlossen, nach vierjähriger Tätigkeit im Kinder- und Mitspielzirkus «Theaterzirkus Wunderplunder» endlich ein wenig sesshaft zu werden. Die ausgebildete Grafikerin und gelernte Servicefachangestellte hat noch lange nicht genug davon, den Kindern die Zeit zu vergolden, ihnen einen Weg zur eigenen Kreativität zu ebnen und sie mit bestem Wissen und Können zu unterstützen, ihre Ideen praktisch umzusetzen.

Im Zirkus hat sie so einiges gelernt was die Soziokulturelle Animation anbelangt; hat mit Kindern jongliert, gezaubert, lehrte sie das Clown Spielen und Feuerschlucken, das Balancieren auf dem Seil, machte Theater mit ihnen und gründete so manche kleine Zirkusband. Nun ist sie gespannt, wie sie ihre Kenntnisse im Kindertreff einsetzen kann. Sie freut sich besonders, die Menschen und vor allem die Kinder im Quartier kennen zu lernen und ihnen ein offenes Ohr, ein beratendes Gespräch, eine helfende Hand und ganz viel spannenden Spiel- und Freizeitraum bieten zu können. 

Es ist ihr eine Ehre in diesem interessanten Umfeld, bestehend aus so vielen verschieden Kulturen und Nationen, zu arbeiten. Das Tscharnergut hat quasi Dorfcharakter und ist ein Ort, wo sich die Menschen begegnen, kennen und austauschen. Dies macht die Arbeit im Tscharni besonders abwechslungsreich und spannend. Wenn man durch das Tscharnergut spaziert, sollte man nicht zögern (vor allem, wenn du ein Kind bist) und auf ein «Spieli» und ein «Hallo-sagen» in den Kindertreff kommen.

Übrigens gibt es jeweils an einem Freitagmorgen im Monat das sogenannte Treffkaffee, wo sich Eltern treffen,  sich austauschen und dabei «käfele» können. (Siehe Programm im Veranstaltungskalender des Wulchechratzers.)

Es würde mich freuen, Sie und Dich persönlich kennen zu lernen.

Anuschka Strässle

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Quartierzentrum im Tscharnergut

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Letzte Änderung: 12.12.11 18:35