Der WulcheChratzer, Online-Ausgabe März 2011

6. Städtisches Altersforum
Bauspielplatz Brünnen
Bienenhotel
Die Dramatik menschlichen Leidens
«Die Jugend von heute...
Facebook
Ferienlager für Schulkinder
Freiwilligenarbeit
Rosa Gammenthaler
Herz sei Dank
Kunstprojekt in der Parkanlage
Malprojekt «Kafé kreatif»
Merci für den Guggenmarsch
Natur- und Umweltkalender
Neuer Spanischkurs
Quartierzentrum im Tscharnergut
Schreibzeit Schweiz
Schutz vor Gewalt
Skaterbahn im Gäbelbach – fällt aus
Höhere Ausgaben für die Sozialhilfe
Street Art / Guerilla Gardening
Tram Bern West-Aufruf: Reger Rücklauf
Veranstaltungskalender
Vom Dunkel zum Licht

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6. Städtisches Altersforum

Am Dienstag, 17. Mai, 8.45–16.15 Uhr findet im Kornhausforum Bern das 6. Städtische Altersforum statt. Sie erhalten im Kornhaus Anregungen zu den Themen «Gedanklich bewegen - Nachdenken pflegen», «Lebensraum - Raum zum Leben, Wohnformen in Bewegung» und «Auf-einander zu bewegen - Generationen begegnen sich».

Ob Sie den ganzenTag dabei sind oder einzelne Programmteile besuchen, ist Ihnen überlassen - wir freuen uns auf Sie! Das Altersforum kostet Sie nichts, eine Anmeldung ist nicht nötig. Damit auch hör-, seh- oder gehbehinderte Besucherinnen und Besucher teilnehmen können, werden wir geeignete Lösungen organisieren. Rufen Sie uns an unter 031 321 63 11.

Stadt Bern, Direktion BSS

Programmvorschau

   8.45 Uhr  Gratis Kaffee, Tee, Weggli, Gipfeli

   9.15 Uhr  Begrüssung durch Alexander Tschäppät

                 «Die altersgerechte Stadt Bern»

   9.30 Uhr  Referat von Frau Prof. P. Perrig-Chiello

                 «Nur Reisen und Wellness im Kopf?»

     11 Uhr  3 parallel geführte Gruppen zur Auswahl:

                 a) Gedanklich bewegen – Nachdenken pflegen

                 b) Lebensraum – Raum zum Leben

                 c) Generationen begegnen sich

12.30 Uhr  Mittagspause

     14 Uhr  Forumstheater

     16 Uhr  Schlusswort von Frau Edith Olibeth

16.15 Uhr  Schluss des Forums

Bauspielplatz Brünnen

bauspielplatz

Zwischen dem Tagi Brünnen und dem Ansermetplatz steht eine Brachfläche, die seit Oktober 2007 und voraussichtlich bis Ende 2011 als Bauspielplatz benutzt werden kann.

Die Flächen und der Aushub, die nach einer Baustelle noch ungenutzt da stehen, eignen sich ideal für zeitlich begrenzte Freizeitnutzungen. Bauspielplätze ermöglichen es Kindern, mit Holz und anderen Materialien Hütten oder Spielobjekte zu bauen. Keine Spielgeräte, alleine die Phantasie verwandelt die Hügel in BMX-Pisten, Hexenhütten oder Indianerzelte. Oft entstehen dabei ganze Hüttendörfer. Der Platz bietet für die kindliche Kreativität unbegrenzte Möglichkeiten.

Der Bauspielplatz ist jeweils freitags von 14–17 Uhr betreut, sonst steht er grundsätzlich immer offen und bietet Raum zum Spielen, Grillieren, ect. Die Nutzenden dürfen die Ideen für den Platz selber entwickeln, die BetreuerInnen stehen als Unterstützung zur Verfügung. Es wird ein bewusster Umgang mit Gefährdungen vermittelt. Die Haftung auf dem Platz liegt bei den Nutzenden.

Das Material aus dem Container kann nach Absprache mit Frau Helen Gauderon, DOKImpuls, Tel. 031 332 16 60 oder 079 238 89 15, dok.impuls@spieleninbern.ch, ausgeliehen werden.

Aprilprogramm

Fr

1.4.

Schiff Ahoi!! Start der Bauspiel-Saison. Hütten und Piratenschiff in Stand stellen. Ideenbriefbox montieren & Insel Tuwas spielen

Fr

8.4.

Leuchtturm bauen

Di-Do

12.–14.4.

Heldinnen: Mädchentage auf dem Bauspielplatz, 10–16 Uhr, mit Mittagessen

Fr

15.4.

Leuchtturm bauen

Fr

29.4.

Schatzsuche

Bienenhotel

Die Obstbaugruppe Brünnengut will in der Parkanlage Brünnengut ein «Bienenhotel» bauen. Damit die siebzig Obstbäume in der Parkanlage Brünnengut im Herbst Früchte tragen werden, müssen im Frühjahr unzählige Blüten bestäubt werden. Im Bienenhotel sollen Wildbienen Unterkunft finden. Die Obstbaugruppe Brünnengut lädt Männer und Frauen mit handwerklichem Können herzlich ein, bei diesen «Hotelbauprojekt» mitzuarbeiten. Mehr dazu unter www.bruennengut.ch

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Die Dramatik menschlichen Leidens

Ivo-sw

Ivo Zurkinden, der Organist der Ref. Kirche Bethlehem, spielt zum Karfreitag (22.April) auf: Um 17 Uhr in der Ref. Kirche Bethlehem, Eintritt frei - Kollekte.

Die Dramatik menschlichen Leidens steht im Zentrum der gespielten Werke. Die Musik von J.S. Bach zupft an einer breiten Gefühlspalette von Trauer über Hoffnungen, hin zu Kämpfen bis zum Lebenswillen, der sich dem Leiden entgegenstellt.

Jean Langlais macht in seiner Musik die Brüche des Lebens hörbar: Da ist die Sonnenseite des Lebens, die aber unweigerlich ihre Schatten wirft. In meisterlicher Weise macht Langlais neben der Sonne auch die Schatten sichtbar oder besser gesagt hörbar.

Marcel Dupré improvisierte anlässlich eines seiner vielen Konzerte eine viersätzige Symphonie, schrieb sie nachträglich auf und gab ihr den Namen, den auch dieses Konzert ziert: «Symphonie-Passion».

Dupré beschreibt in diesem Werk eine Symphonie des Le-bens, das jeweils hoffnungsvoll beginnt, Rückschläge einstecken muss, im guten Fall aber trotzdem hoffnungsvoll endet und so das Weitergehen des Lebens überhaupt ermöglicht. Das genaue Programm finden Sie unter www.ref-kirche-bethlehem.ch

Ivo Zurkinden

«Die Jugend von heute...

...ist unmotiviert, faul, besserwisserisch und hat keinen Respekt und keine Manieren.» Solche und ähnliche Aussagen hört man des Öfteren von älteren Menschen (gemeint sind hier Personen ab dem 30. Altersjahr, zu welchen auch der Verfasser dieses Artikels gehört). Ja früher, als wir jung waren, als wir die Jugendlichen waren, da war alles viel besser. Wir waren viel gesitteter und anständiger, ist es ein Zeichen der Zeit, dass die Jugend so verkommt?

«Es ist die Wahrnehmung gemacht worden, daß bei der Schuljugend die früher kundgegebene Anständigkeit und das sittliche Benehmen ... mehr und mehr verschwinde.»

Diese Aussage einer deutschen Regierungsbehörde trifft es doch genau, oder nicht? Nur stammt Sie aus dem Jahre 1852 und beschreibt die Jugendzeit ihrer Grosseltern oder Urgrosseltern. Na gut, das Einsetzen der Industriellen Revolution war schuld, das war der Keim des Untergangs der Jugend.

«Das Sittenverderben unserer heutigen Jugend ist so groß, daß ich unmöglich länger bei derselben aushalten kann»,

schrieb ein Lehrer aus dem 18. Jahrhundert, auch da kannte man anscheinend das Problem schon. Doch wie war es vorher?

«Die Welt macht schlimme Zeiten durch. Die jungen Leute von heute denken an nichts anderes als an sich selbst. Sie haben keine Ehrfurcht vor ihren Eltern oder dem Alter. Sie sind ungeduldig und unbeherrscht. Sie reden so, als wüssten sie alles, und was wir für weise halten, empfinden sie als Torheit», meinte der Mönch Peter im Jahre 1274.

Dass diese jungen Leute nur schwer zu bändigen sind, erkannte auch Gregor von Tours 700 Jahre früher im Jahre 580: «...daß man die Flammen der jugendlichen Leidenschaft nur mit Hilfe der klösterlichen Aufsicht und einer strengen Disziplin besiegen könne».

Gehen wir weitere 1000 Jahre zurück, finden wir von Aristoteles (384-322 v.Chr.) ebensolche Klagen: «Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unseres Landes, wenn einmal unsere Jugend die Männer von morgen stellt. Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen.»

Eine Meinung welche wohl auch schon Sokrates (470-399 v.Chr.) teilte: «Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie wiederspricht ihren Eltern, legt die Beine übereinander und tyrannisiert ihre Lehrer».

Selbst in einer Keilschrift aus Ur, auf ca. 2000 v. Chr. datiert, findet man Ähnliches: «Unsere Jugend ist heruntergekommen und zuchtlos. Die jungen Leute hören nicht mehr auf ihre Eltern. Das Ende der Welt ist nahe.»

Betrachtet man diese Fundstücke der Geschichte, kann man nur sagen: Die Jugend ist unmotiviert, faul, besserwisserisch und hat keinen Respekt und keine Manieren. Egal ob es die Jugend von heute ist, von gestern, unsere eigene Jugend oder die vor 4000 Jahren. Sie also ist genau so, wie auch wir in unserer Jugend waren. Wie die Jugend war, seit Anbeginn der Menschheit. Und wer weiss, vielleicht ist das ganz gut so? Vielleicht ist das gar kein Problem, sondern eine Notwendigkeit der menschlichen Gesellschaft, wo die «althergebrachten» Werte kritisch geprüft werden.

«Darin besteht der Fortschritt der Welt, daß jede ältere Generation von der Jugend behauptet, sie tauge nichts mehr.» Wilhelm Lichtenberg, dt. Schriftsteller , 1878-1953

Marcel Knöri

Facebook

Lieber Housi

Immer wieder liest und hört man in den Medien von «Facebook». Mein  Enkel  hat mir nun ein «Facebook-Konto» eröffnet. Doch irgendwie erschliesst sich mir der Sinn des Ganzen nicht. Auch bin ich unsicher, was passiert wenn ich nun in das «Facebook» etwas schreibe oder ein Foto einstelle. Wer kann das sehen? Man hört ja auch manchmal, dass «Facebook» gefährlich sei, warum? Ich habe versucht mich schlau zu machen, doch bei all dem fachchinesisch weiss ich dann hinterher weniger als vorher. Da ich auch in meinem Bekanntenkreis viele kenne, die vor demselben Problem stehen, frage ich nun dich. Kannst du mir helfen? Danke und liebe Grüsse, Renate (66 J.)

Liebe Renate

Facebook ist ein «soziales Netzwerk...» und bereits hier verliert der Uneingeweihte  den Faden, weil er oder sie sich nichts darunter vorstellen kann. Ich habe deine Fragen einem Fachmann vorgelegt und hier seine Antwort:

«Vereinfacht ausgedrückt ist Facebook eine Internet-variante eines persönlichen «Schwarzen Brettes» oder einer «Pinwand». Hat man sich bei Facebook angemeldet, kann man Texte, Verweise auf vermeintlich interessante Internetseiten und Fotos auf dem persönlichen «Schwarzen Brett» veröffentlichen. Andere Benutzer könne diese dann sehen und auch kommentieren. Es ist also eine Plattform wo man sich austauschen kann. Facebook ist ein Gratisdienst der nichts kostet. Ein Beispiel, wie das genutzt werden kann: Sie waren auf Mallorca in den Ferien und haben dort mehrere Bekanntschaften mit anderen Leuten geschlossen. Möchten Sie nach den Ferien den Kontakt aufrecht erhalten, so bietet Facebook eine Möglichkeit, vorausgesetzt, alle haben ein «Facebook-Konto». Ein Facebook-Konto haben, bedeutet dass man bei Facebook angemeld ist. Sie können Ferienfotos einstellen und Ihren Bekanntschaften mitteilen, dass sie diese ansehen können und /oder ihnen auch Nachrichten hinterlassen. Eine Möglichkeit die vor allem bei weiter entfernen Kontakten Vorteile bieten kann. Auch eine Firma oder ein Verein kann ein Facebook-Konto haben und regelmässig über ihre Aktivitäten in einem Veranstaltungskalender berichten. Wer kann das alles sehen? Wie gefährlich ist Facebook? Man kann einstellen, wer die Inhalte einsehen darf, der Laie ist dabei aber schnell mal überfordert. Gehen Sie am besten von Anfang an davon aus, dass absolut jeder Ihre Sachen einsehen kann. Denn dies ist die «Gefahr von Facebook»: es gelangen Informationen an die Öffentlichkeit, von denen Sie vielleicht gar nicht wollen, dass dies jeder erfährt. Wie bei einem öffentlichen Schwarzen Brett: wenn sie dort ihre Kreditkarten-Angaben veröffentlichen oder über ihren Arbeitgeber lästern, ist es nicht die Schuld des schwarzen Brettes, wenn dann daraus Probleme entstehen. Manchen Leuten wird eingeredet, heutzutage sei es ein «Muss» bei Facebook dabei zu sein. Dies ist falsch. Es ist ein Werkzeug oder manchmal auch Spielzeug, sie können es benutzen oder sein lassen, ohne Nachteil dafür in Kauf zu nehmen,

Über diese sozialen Netzwerke existieren inzwischen seitenlange Studien und Empfehlungen für den Umgang mit ihnen Wenn Sie sich aber an die einfache Faustregel halte, nichts zu veröffentlichen, was irgendjemand nicht sehen oder lesen darf, dann kann nichts passieren. Die Technik ersetzt nicht den gesunden Menschenverstand.»

Liebe Renate, ich hoffe diese Erklärung konnte etwas Licht ins Dunkel bringen.

Dein Housi

Ferienlager für Schulkinder

Wer betreut die Kinder in den Schulferien? Diese Frage stellt sich vielen arbeitstätigen Eltern. Die Antwort heisst häufig: Ferienlager! Doch wie finden sich Eltern (und Kinder) in dem grossen Angebot zurecht? Der Gesundheitsdienst hat auch für dieses Jahr einen Prospekt mit verschiedenen Ferienlagern für Schulkinder zusammengestellt. 

Eine Ferienwoche ohne Eltern auf dem Bauernhof, ein Sport-Sommerlager in Tenero, ein Tierschutzlager im Bündnerland oder ein Frühlingslager in einem Ritterhaus, in dem es - zumindest während des Lagers - spukt! Das sind nur vier Beispiele aus einem riesigen Angebot an abwechslungsreichen Ferienlagern, die viele Möglichkeiten für eine aktive Freizeitgestaltung bieten: Spiel, Sport, Musik, Natur- und Gemeinschaftserlebnisse. Der Gesundheitsdienst hat die Angebote 2011 von öffentlichen und privaten Anbietern in einem Prospekt zusammengestellt. Er ist im Internet abrufbar unter www.bern.ch/gesundheitsdienst oder www.bern.ch/checkpoint. Zudem kann er gratis im Quartierzentrum im Tscharnergut bezogen werden.

Informationsdienst Stadt Bern

Freiwilligenarbeit

Frau S. war Kindergärtnerin und Logopädin. Nach ihrer Pensionierung vermisste sie den Umgang mit den Kleinen bald. Als sie vom Generationenprojekt win3 las, wusste sie: da muss ich mitmachen. Zur selben Zeit wartete eine Lehrerin auf einen Einsatz einer Seniorin/eines Senioren bei ihren Zweitklässlern. Seit einem halben Jahr sind die beiden Frauen nun ein Team. Für Frau S. hat sich der Schritt gelohnt. Sie freut sich jede Woche auf den herzlichen Empfang in der Schulklasse. Es macht sie stolz, der Lehrerin eine gute Stütze zu sein und die Schüler/innen beim Lernen des Schulstoffes begleiten zu können.

Jeden Mittwoch Nachmittag begleitet Herr Begert zusammen mit seinem Hund den 75-jährigen F. auf einen Spaziergang. Beide Männer lieben die Natur, die oft in ihren Gesprächsthemen vorkommt. Sie geniessen die gemeinsame Zeit und beschliessen den Nachmittag im Quartierrestaurant bei einer Tasse Kaffee.

Die alleinstehende pensionierte Bankangestellte unterstützt als freiwillige Mitarbeiterin eine 90 jährige Frau bei ihren Einzahlungen. Für die stark sehbehinderte Frau B. ist der soziale Kontakt zusätzlich eine wertvolle Bereicherung, und sie freut sich immer schon auf die nächste Begegnung. Auch die freiwillige Mitarbeiterin schätzt die regelmässigen Kontakte und Gespräche und kehrt bereichert in ihren Alltag zurück.

Rund 300 Freiwillige engagieren sich im Dienste von Pro Senectute Region Bern. Möchten Sie sich ebenfalls beteiligen? Pro Senectute Region Bern, Telefon 031 359 03 03, region.bern@be.pro-senectute.ch

www.pro-senectute-regionbern.ch

Rosa Gammenthaler

Auch «Der Wulchechratzer» ist auf die tatkräftiger Unterstützung vieler ehrenamtlich arbeitenden Freiwilligen angewiesen: Ohne sie gäbe es die Quartierzeitung von Bethlehem nicht. An dieser Stelle würdigen wir deren Einsatz und bedanken uns. Stellvertretend für alle, stellen wir hier Rosa Gammenthaler (*1923) vor, welche schon seit Jahren mithilft aus den einzelnen Seiten die Quartierzeitung «Der Wulchechratzer» zusammen zu legen. Frau Gammenthaler über die Arbeit in dieser «Einlege-Gruppe», wie sie dazu kam und über den Wulchi:

«Wir zogen 1962 ins Tscharnergut, Tür an Tür mit Herrn Uehlinger, welcher zu dieser Zeit den «Wulchi» ins Leben rief. Mein Mann war Korrektor, hat bei der Erstellung mitgeholfen. Anfangs  legten Schulkinder den «Wulchi» zusammen, aber als es dann hiess die dürften das nicht mehr machen, wurden Freiwillige gesucht und so kam ich auf Anraten meine Mannes dazu. Das mache ich nun seit fast 50 Jahren.

Ich bin nun in einem Alter, wo einem die Freunde wegsterben, und für mich ist dies eine Möglichkeit, Beziehungen  zu anderen zu haben und nicht ganz abgeschottet zu sein. Früher hatte man über die Kinder Kontakt zu anderen, heutzutage kennt man sich noch vom sehen, aber weiss die Namen nicht mehr. Unsere Gruppe besteht aus acht Frauen und jede weiss genau, was sie zu tun hat. Dazu wird geplaudert, Geschichten und Witze erzählt. Wir haben sehr netten Kontakt und ich komme immer wieder sehr gerne. Solange ich noch gesund bleibe mache ich gerne weiter, auch wenn ich an dem Tag immer extra etwas früher aufstehen muss dazu.

Der «Wulchi» ist wichtig für das Quartier, man wird informiert und erfährt Neuigkeiten, nur frage ich mich manchmal, ob all die Ausländer ihn auch verstehen.

Ich war schon immer sehr aktiv im Quartier. Ich habe viel bei Wintersport- oder Kinderwagenbörsen mitgeholfen und bei Festen war ich auch immer aktiv dabei.»

Europäisches Jahr der Freiwilligen

Im Rahmen dieses Jahres stellen wir im Wulchechratzer Personen aus Bethlehem vor, welche sich durch Ihre Freiwilligenarbeit im Quartier verdient gemacht haben, und danken für ihren Einsatz.

Die Redaktion

Herz sei Dank

«Herz sei Dank!» heisst die nationale Kampagne, die das Migros-Kulturprozent als Beitrag zum Freiwilligenjahr 2011 lanciert. Das Migros-Kulturprozent, Mitglied der Trägerschaft des Freiwilligenjahrs, stellt mit «Herz sei Dank!» diejenigen Menschen in den Mittelpunkt, die ausserhalb einer Organisation oder eines Vereins freiwillig und unentgeltlich arbeiten – Freiwillige also, die z. B. Kinder einer an Krebs erkrankten Mutter betreuen, blinde Menschen beim Langlauf führen oder im Quartier regelmässig einen Spielabend organisieren.

Ungezählt sind die Menschen, die freiwillig Gutes tun. Rund 700 Millionen Arbeitsstunden leisten sie in der Schweiz pro Jahr. Etwa die Hälfte davon entfällt auf die sogenannte informelle Freiwilligenarbeit – unentgeltliche Arbeit ausserhalb von Vereinen, Organisationen und Institutionen. Mehr als ein Viertel aller Menschen in der Schweiz ist informell freiwillig tätig. Das Migros-Kulturprozent rückt diese Menschen mit «Herz sei Dank!» ins öffentliche Bewusstsein. Wer informell Freiwillige kennt oder gar von ihrem Engagement profitiert, kann sie bei «Herz sei Dank!» anmelden. Die Aktion gibt diesen Menschen ein Gesicht und verdankt ihr oft stilles Engagement öffentlich, unter anderem auf einer virtuellen Schweizerkarte unter www.herzseidank.ch.

Diese Karte zeigt bereits Dutzende von Herzen – Symbol für Menschen, die sich für andere engagieren.

Auch Prominente sagen Danke

Prominente wie die letztjährige Nationalratspräsidentin Pascale Bruderer, Skifahrer Daniel Albrecht sowie Kinderherzchirurg und Schweizer des Jahres 2009 René Prêtre unterstützen «Herz sei Dank!». Mit persönlichen Aussagen würdigen sie die informelle Freiwilligenarbeit sowie Freiwillige aus dem eigenen Bekanntenkreis. So schreibt Pascale Bruderer: «Freiwilligenarbeit verdient unsere grosse Wertschätzung und Anerkennung, sie ist eine zentrale Stütze unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens. Allen Freiwilligen möchte ich an dieser Stelle herzlich danken – für ihre Hilfsbereitschaft, für ihren Einsatz, für ihre Solidarität!». Wer wie Pascale Bruderer Freiwilligen für ihre unentgeltliche Arbeit ausserhalb einer Organisation danken möchte, kann diese Personen unter www.herzseidank.ch oder Telefon 0848 08 09 08 zum Ortstarif anmelden. Sämtliche guten Taten werden auf der virtuellen Schweizerkarte aufgeschaltet. Die gemeldeten Freiwilligen erhalten ein kleines Geschenk der Anerkennung. Zusätzlich nehmen sie an einer Verlosung mit attraktiven Preisen teil.

Migros-Kulturproduzent

Kunstprojekt in der Parkanlage

In der neuen Parkanlage Brünnengut läuft seit Ende Januar das interaktive Kunstprojekt westfenster. In luftiger Höhe steht ein Briefkasten, der als Symbol dient für den Austausch zischen Kunstschaffenden und Parkbesuchenden. Die Idee dieses Projekts ist, dass alle Parkbesucher an der Kunst, die alle drei Monate im Park gezeigt wird, indirekt mitwirken können. Das Projekt westfenster, welches unter Beteiligung der Quartierbevölkerung gestartet worden ist, funktioniert wie folgt: Fünf Künstlerinnen und Künstler werden die Parkbesucher jeweils drei Monate lang mit einer Frage konfrontieren, auf welche per SMS geantwortet werden kann. Die erste, von Heinrich Gartentor platzierte Frage lautet: «Wo häre geisch?» Die gesammelten Antworten werden anschließend in eine künstlerische Antwort umgesetzt. Dafür ist immer ein anderer Künstler verantwortlich, wobei die Kunstschaffenden ihren Nachfolger oder ihre Nachfolgerin selber bestimmen.

Ab sofort ist jede Frage, welche von einem Künstler oder einer Künstlerin gestellt wird, auch in diversen Landessprachen die in der Umgebung gesprochen werden, übersetzt. Dadurch sollen möglichst alle Parkbesuchenden angesprochen und zum Mitmachen angeregt werden.

Bis Ende April kann noch auf die Frage: «Wo häre geisch?» per SMS geantwortet werden. Am 30. April präsentiert der Berner Schriftsteller Beat Sterchi, was er aus den Antworten geschaffen hat. Das Projekt westfenster geht dann weiter, indem Beat Sterchi eine neue Frage stellt und sein Amt an seine/n selbst gewählten Nachfolger/in weitergibt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen am 30. April, 11 Uhr am zweiten westfenster-Kunstanlass in der Parkanlage Brünnengut teilzunehmen.

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Malprojekt «Kafé kreatif»

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Seit November haben Kinder und Jugendliche aus Bern West skizziert, gezeichnet, gemalt und wahre Kunstwerke geschaffen. Seit Freitag, 4. März werden diese im Cafe Tscharni ausgestellt. Die Ausstellung dauert noch bis Ende April. Die Bilder können im Café Tscharni bestaunt und gekauft werden. Der Erlös kommt Kindern in Not zu, einem Projekt von «World Vision» in Vietnam. Es sind bereits viele Bilder verkauft worden.

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Merci für den Guggenmarsch

Wir möchten uns an dieser Stelle rechtherzlich bei Herrn Ernst Wermuth bedanken für die tolle Idee und das Abspielen des Guggenmarsches. Wir erhielten vom Publikum viele Komplimente für den wunderschönen Start der Fasnacht Bern-West.

Für das OK, Phillip Waller

Natur- und Umweltkalender

Wer sich für Veranstaltungen zu Natur- und Umweltthemen interessiert oder an Pflegeeinsätzen, Tauschbörsen oder Veloreparierkursen teilnehmen möchte, findet im Natur- und Umweltkalender zahlreiche Veranstaltungshinweise: Von März bis Dezember finden rund 150 Führungen, Märkte, Exkursionen, Vorträge statt. Neben den Angeboten bekannter Einrichtungen und Organisationen wie dem Tierpark Dählhölzli, dem Botanischen Garten und dem Naturhistorischen Museum enthält der Kalender auch Aktivitäten kleinerer Organisationen und privater Personen. Vor allem letztere profitierten von der Veröffentlichung des Kalenders: Ihre früher eher unbekannten Veranstaltungen erreichten ein breiteres Publikum. Viele Angebote richten sich auch an Kinder und Jugendliche und können gut in den Schulunterricht integriert werden.

Eine Online-Version des Kalenders ist seit 2010 unter www.natur-umweltkalender.ch im Internet verfügbar. Da die Veranstalter hier jederzeit neue Aktivitäten eingeben können, werden so auch Angebote veröffentlicht, die zum Zeitpunkt der Drucklegung noch nicht bekannt waren. Neu kann man seit Anfang 2011 ausserdem einen Infoletter abonnieren und sich per E-Mail monatlich über aktuelle Veranstaltungen informieren lassen. Ebenso kann der Kalender im Quartierzentrum im Tscharnergut bezogen werden.

Informationsdienst der Stadt Bern

Neuer Spanischkurs

Möchten Sie Spanisch auf spielerische Art und in einer angenehmen Atmosphäre erlernen? Dieser Kurs bietet ihnen die Möglichkeit diese Sprache näher kennenzulernen. Ich lade Sie herzlich dazu ein. Mit Hilfe von unserem Buch «Mirada» werden wir die vier Fähigkeiten (Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben), die wir für eine Sprache brauchen, fördern mit Hilfe von Konversation, Lektüren, kurzen Texten und Liedern. Start am Donnerstag, 31. März, 10.15–11.15 Uhr (60 Minuten) im Quartierzentrum im Tscharnergut, Kosten Fr. 120.-- unter der Leitung von Elena Binggeli-Ramirez (Spanischlehrerin), Tel. 079 716 44 65.

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Quartierzentrum im Tscharnergut

Die Öffnungszeiten                                                  

Leitung & Quartierarbeit:

Dienstag–Freitag:    9–18 Uhr

Café:

Dienstag–Freitag:      8.30–20 Uhr

 

Samstag:            8.30–18 Uhr

 

Sonntag:             8.30–13 Uhr

Informationsstelle:

Dienstag–Freitag:    12.30–18 Uhr

Freizeitwerkstätten:

Dienstag–Freitag:   14–20 Uhr

 

Samstag:                9–18 Uhr

In den Frühlingsferien hat das ganze Haus normal geöffnet. Am Karfreitag (22. April), Ostersonntag (24. April) und
Ostermontag (25. April) ist das ganze Haus geschlossen. Am Ostersamstag sind die Freizeitwerkstätten geschlossen.

Neue Öffnungszeiten ab Dienstag, 26. April

Leitung & Quartierarbeit:

Dienstag–Freitag:    9–18 Uhr

Café:

Montag–Freitag: 8.30–18 Uhr

Informationsstelle:

Montag–Freitag:      12.30–18 Uhr

Freizeitwerkstätten:

Dienstag–Freitag:   14–20 Uhr

 

Samstag:                9–18 Uhr

www.tscharni.ch

Schreibzeit Schweiz

Ein Schweizer Literaturwettbewerb für Kinder und Jugendliche zum Thema: «entdeckt». Dein Text soll eine Geschichte erzählen. Du kannst mitmachen, wenn du in der Schweiz lebst und zwischen dem 1.4.1993 und dem 31.3.2003 geboren bist. Einsendeschluss ist der 31. März.

Das solltest du beachten: Nur getippte Texte (Schriftgrösse min.12 pt.), max. 3000 Worte, jedes Blatt im Format A4, auf einer Seite beschrieben/bedruckt, auf jeder Seite Namen und Seitenzahl angeben. Keine Originale, da wir Texte nicht zurücksenden können, Texte per E-Mail als Anhang, keine Gruppenarbeiten, Klassenarbeiten oder Schulaufsätze und die Texte sollten nicht älter als 6 Monate sein.

Nicht vergessen: Deine Postadresse, dein Geburtsdatum (wichtig für die Wertung), deine Telefonnummer (für evtl. Rückfragen) und deine E-Mail-Adresse.

Schreibzeit Schweiz, Stauffacher  Buchhandlungen, Postfach 8423, 3001 Bern, schreibzeitschweiz@stauffacher.ch

www.schreibzeitschweiz.ch

Schutz vor Gewalt

Belästigungen, Anmache oder häusliche Gewalt – Mädchen und Frauen sind davon besonders betroffen. Das Amt für Erwachsenen- und Kindesschutz der Stadt Bern hat in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Bern eine Broschüre erarbeitet, die Bernerinnen Tipps zur Sicherheitsprävention im Alltag gibt. Was soll ich machen, wenn mich jemand auf dem Heimweg vom Ausgang verfolgt? Wie muss ich reagieren, wenn ich obszöne Telefonanrufe erhalte? Wohin kann ich mich wenden, wenn ich das Gefühl habe, meine Freundin werde zu Hause misshandelt? Antworten auf diese und viele andere Fragen gibt die Broschüre «Schutz vor Gewalt – Sicherheitstipps für Mädchen und Frauen» des Amtes für Erwachsenen- und Kindesschutz der Stadt Bern, welche in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Bern entstanden ist.

Die Broschüre orientiert sich einerseits an möglichen Alltagssituationen, wie zum Beispiel Belästigungen in öffentlichen Verkehrsmitteln, Unterwegssein in der Nacht oder aufdringliche Vertreter an der Wohnungstüre. Andererseits werden auch Themen wie Vergewaltigung, Stalking oder Gewalt innerhalb der Familie angesprochen.

Die Broschüre richtet sich an alle Generationen von Frauen, nehme in einzelnen Kapiteln aber auch spezifische Lebenssituationen auf: Für Migrantinnen wurden die wichtigsten Informationen in Englisch, Französisch, Italienisch, Türkisch, Serbisch und Tamilisch aufbereitet. Die Broschüre ist im Quartierzentrum im Tscharnergut erhältlich.

Informationsdienst der Stadt Bern

Skaterbahn im Gäbelbach – fällt aus

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Im kommenden Frühling wird es keine Skaterbahn im Gäbelbach geben. Die Quartierarbeit Gäbelbach/Holen-acker organisiert seit nun-mehr 8 Jahren diesen be-liebten Anlass. Für die Umsetzung konnte immer wieder Unterstützung von der Jugendarbeit des TOJ, von den Tagis, von der Tagesschule und nicht zuletzt von Kindern und Erwachsenen aus dem Quartier gefunden werden. Für die zeitintensive Organisation gilt dies allerdings nicht. Durch eine veränderte Auftragslage seitens der Stadt fehlen der Quartierarbeit aktuell die Ressourcen für diese Aufgabe.

Falls jedoch jemand Interesse hat, diese Aktion in die Hand zu nehmen: Die Quartierarbeit würde selbstverständlich sämtliche Kontakte zur Verfügung stellen und bei der Organisation unterstützen. Aufgaben wäre z.B. Terminabsprache mit den Vermietern der Skaterbahn, Organisation und Abholung der Skates und Schützer sowie die Koordination der betreuten Zeiten vor Ort. Die Kids aus dem Quartier werden es Ihnen danken! Anfragen bitte unter: Marco Hort, Quartierarbeit Gäbelbach/Holenacker, Telefon 031 991 95 88 oder marco.hort@gaebelbach.ch

mh

Höhere Ausgaben für die Sozialhilfe

Die Revision des Arbeitslosenversicherungsgesetzes (AVIG) führt dazu, dass viele Arbeitslose weniger lang Geld aus der Arbeitslosenkasse erhalten. Mit dem Inkrafttreten des neuen Gesetzes auf den 1. April, steigt die Zahl der Ausgesteuerten deshalb markant an. Schätzungen gehen für diesen Stichtag schweizweit von ca. 20'000 Ausgesteuerten aus. In der Stadt Bern werden gemäss Auskunft von Berner Wirtschaft beco rund 350 bis 400 Personen per Ende März ausgesteuert. Der Sozialdienst rechnet deswegen kurzfristig mit etwa 100 zusätzlichen Unterstützungsfällen. Um diese grosse Zahl von Neuanmeldungen zu bewältigen und einen kundenfreundlichen Service zu gewähren, sind verschiedene Massnahmen notwendig, schreibt der Gemeinderat. So schafft er zum Beispiel eine zusätzliche 100-Prozent-Stelle für eine Sozialarbeiterin/einen Sozialarbeiter sowie eine 50-Prozent-Administrationsstelle.

Für Jugendliche und junge Erwachsene wiegen die Neuerungen in der Arbeitslosenversicherung besonders schwer, da bei ihnen die Bezugsdauer für Arbeitslosengelder stark gekürzt wird. Die Folgen für die Stadt Bern sind laut Gemeinderat im Moment allerdings schwierig abzuschätzen. Das Kompetenzzentrum Arbeit KA, das zum Sozialamt gehört, hat bislang im «Motivationssemester» jährlich rund 120 Plätze für arbeitslose Jugendliche und junge Erwachsene bereit gestellt, um sie zu betreuen und gezielt in eine Berufsausbildung zu führen. Die AVIG-Revision wird sich auf die Zuweisungspraxis in das «Motivationssemester» auswirken. Weil die neuen Rahmenbedingungen von Bund und Kanton für die «Motivationssemester» noch nicht vorliegen, sind die konkreten Folgen noch nicht bekannt. Daneben bietet das KA auch Programme für arbeitslose Erwachsene und Langzeitarbeitslose. Die Auswirkungen auf diese Programme sind ebenfalls unsicher.

Grosse Unsicherheiten bestehen, was die längerfristige Entwicklung der Fallzahlen im Sozialdienst angeht. Sie hängt nicht nur von der Ausgestaltung der Arbeitslosenversicherung ab, sondern wird wesentlich durch die Entwicklung der Wirtschaft und die Arbeitslosenquote geprägt.

Informationsdienst der Stadt Bern

Street Art / Guerilla Gardening

street art sw

Präsentation der Arbeiten im Rahmen des Wettbewerbes mit anschliessender Preisverleihung. Vernissage am Freitag, 1. April ab 18 Uhr in der CabaneB. Öffnungszeiten am 2. und 3. April: 15–19Uhr. www.cabaneb.ch

hst

Tram Bern West-Aufruf: Reger Rücklauf

Gut dreissig Personen und Organisationen sind dem Aufruf der Quartierkommission QBB gefolgt und haben ihre Anliegen und Fragen rund ums Tram Bern West eingereicht.

Die 85 Eingabepunkte verteilen sich auf beide Linien. Schwerpunkte sind das Zentrum Bümpliz, der Knoten bei der Kirche Bethlehem und der Holenackerplatz. Knapp ein Drittel der Eingaben betrifft Fragen des Betriebs wie Fahrplangestaltung, verwendete Fahrzeuge, Lärm. Erfreulicherweise gab es nicht nur Kritik: etliche Personen haben sich positiv geäussert. Sie schätzen die neuen Tramlinien als Aufwertung des Stadtteils. Die QBB bedankt sich bei der Bevölkerung für Eingaben. Ende März findet eine Begehung zusammen mit Fachleuten der Behörden und Planungsbüros, Vertretern des Seniorenrats und der QBB statt.

Weitere Themen der QBB

Die QBB begrüsst die Ausarbeitung und die Stossrichtung des neuen Leitfadens «Wohnumfeldverbesserung» der Stadtgärtnerei. Die Mitwirkung der Bevölkerung wird insgesamt gestärkt und in den gesamten Projektablauf sinnvoll integriert. Handlungsbedarf sieht die QBB bei der Festlegung von verbindlichen Bearbeitungsfristen.

Im Anschluss ans Forum fand die Mitgliederversammlung statt. Präsident Bernardo Albisetti und Geschäftsführerin Nathalie Herren wurden wieder gewählt. Aus dem Vorstand wurden Carola Ertle und Roland Hirt mit Dank für ihr Engagement verabschiedet. Neu setzt sich der Vorstand wie folgt zusammen: Paul Baumann, Thomas Gerber (neu), Alfred Reist, Sandro Vicini (neu) und Katrin Völgyi.

Veranstaltungskalender

·    Interkulturelles Müttertreffen

Donnerstag, 24. März und 28. April, 9.30–11 Uhr, ref. Kirchgemeindehaus Bethlehem.

·     Jassen im Café Tscharni

Donnerstag, 24. März und 14., 21., 28. April, 14–17 Uhr, Kosten Fr. 5.--

·    Seniorennachmittag

Freitag, 25. März und 29. April, 14.30–16.30 Uhr, ref. Kirchgemeindehaus Bethlehem, Tel.  031 996 18 51.

·    «Yin Shi Nan Nu – Eat Drink Man Woman»

Samstag, 26. März, 20 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus Bümpliz. Ein Filmabend des Vereins Kultur, Bildung, Arbeit Bümpliz, Bethlehem.

·     «Der Spätzünder»

Donnerstag, 7. April, 14.15–16 Uhr Filmnachmittag im Domicil Schwabgut.

·    «Kafé kreatif»

Freitag, 1. April, 19–21 Uhr im Café Tscharni. Zeit mit anderen Leuten verbringen und gleichzeitig einem Hobby frönen. Ruth und Gallus Tannheimer, 031 992 87 17.

·    Street Art

1.–3. April. Präsentation der Arbeiten im Rahmen des Wettbewerbes in der CabaneB. Vernissage: Freitag, 1. April ab 18 Uhr. Öffnungszeiten: Samstag/Sonntag 15–19 Uhr. www.cabaneb.ch

·    «Suppeässe» Bethlehem

Samstag, 2. April, 12.15 Uhr, ref. Kirche Bethlehem.

·    Ökumenischer Spielnachmittag

Montag, 4. April, 14.30–16.30 Uhr im kath. Zentrum St. Mauritius. Keine Anmeldung nötig.

·    «Quartier-z’Morge»

Dienstag, 5. April, 8.30 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus Bethlehem.

·    «Suppeässe» Gäbelbach

Samstag, 9. April, 12.15 Uhr im Gäbelhus.

·    Gottesdienst der Freien evangelischen Kirche

Sonntag, 10. April, 10 Uhr im Quartierzentrum im Tscharnergut. Infos bei Gallus Tannheimer, 031 992 87 17.

·    Seniorentanz

Freitag, 15. April, 14–17 Uhr, Quartierzentrum im Tscharnergut. Musik: Res Kiener, Unkostenbeitrag: Fr. 10.--

·    Ökumenischer Singnachmittag

Freitag, 15. April, 14.30–16.30 Uhr im ref. Kirchgemeinde-haus. Keine Anmeldung nötig.

·    Familiengottesdienst zum Palmsonntag

Samstag, 16. April, 17 Uhr, kath. Kirche St. Mauritius. Segnung der Palmen und Prozession.

·    «Gsundheit und a Guata mitenand»

Montag, 18. April, 12 Uhr im Quartierzentrum im Tscharnergut. Mittagessen für Seniorinnen und Senioren. Fr. 13.-- pro Person. Anmeldung unter 031 991 70 55.

·    Kreuzweg für Kinder und Erwachsene

Karfreitag, 22. April,  10 Uhr, kath. Kirche St. Mauritius.

·    Orgelkonzert «Symphonie Passion»

Karfreitag, 22. April, 17 Uhr in der ref. Kirche Bethlehem von Ivo Zurkinden. Eintritt frei, Kollekte.

·    Vom Dunkel zum Licht: Osternachtfeier

Samstag, 23. April,  21 Uhr, kath. Kirche St. Mauritius. Osterfeuer im Hof, Lichtfeier, Wortfeier, Wasserritual, Eucharistiefeier, anschliessend Eiertütschete.

·    Festlicher Ostergottesdienst mit dem Kirchenchor

Ostersonntag, 24. April,  9.30 Uhr in der kath. Kirche St. Mauritius.

·    Ökumenisches «Mittenandässe»

Dienstag, 26. April, 12.15 Uhr, im ref. Kirchgemeindehaus Bethlehem. Kosten für Erwachsene Fr. 10.--, Kinder Fr. 4.--. Tee, Dessert, Kaffee inbegriffen.

·    Jungseniorinnen- und Jungsenioren-Treff

Donnerstag, 28. April, 9–11 Uhr im Café Tscharni

·    Kindertreff Tscharnergut

Mi

6.4.

11–14

«Zäme ässe», anmelden

 

 

14–17

Turnhalle für die Kleinen (5–9 J.)

Do

7.4.

15–18

Mädchennachmittag, Ostereierfärben. (50 Rappen/Ei)

Fr

8.4.

14–17

Ostereierfärben. (50 Rappen/Ei)

Di-Do 12.-14.4.   Kochkurs für Kinder

Mi

27.4.

14–17

Spielen, Basteln, Werken

Do

28.4.

15–18

Bubennachmittag

Fr–So  29.4.–1.5.

 

Seifenkistenrennen in Bern

·    Kindertreff Mali

Fr

1.4.

14–17

Magnete basteln mit Petra

Mi

6.4.

14–17

Filzen mit Chrige

Do

7.4.

15–17

Basteln, Spielen

 

 

18–20

Spielen für Kinder ab 11 J.

Fr

8.4.

14–17

Film

Mi

27.4.

10–12

Elterncafé

 

 

14–17

Mobile Spielaktion WestPark

Do

28.4.

15–17

Mobile Spielaktion WestPark

Fr-So

29.4.-1.5.

 

 

Seifenkistenrennen in Bern

·    Kindertreff JoJo

Fr

1.4.

15–18

Freies Spiel

Mi

6.4.

14–17

Freies Spiel

Fr

8.4.

15–18

Freies Spiel

Di-Fr 12.-15.4.   Ferienprojektwoche

Mi

27.4.

15–18

Freies Spiel

Do

28.4.

14–17

Freies Spiel

Vom Dunkel zum Licht

Eine nächtliche Osterfeier in der katholischen Kirche Bethlehem am Samstag, 23. April um 21 Uhr.

Der Frühling lässt uns aufatmen. Die Tage werden wieder heller. Und wärmer. Überall spriesst Grün aus der Erde, erste Knospen wagen sich hervor. Es ist, als ob das Leben wieder wach wird. Das Leben wird wieder wach! Das Licht vertreibt das Dunkle! Das feiern Christinnen und Christen an Ostern. In der katholischen Kirche hier im Quartier können Sie eine besonders eindrückliche Feier in der Nacht vor Ostern miterleben: Ein Feuer mitten auf dem Kirchplatz macht den Anfang. In der dunklen Kirche hören wir Geschichten aus alter Zeit, voller Weisheit für heute. Ein Lichtritual und ein Wasserritual zeigen sinnlich, wie sich das Dunkle ins Licht wandelt, wie Neues wachsen kann, wie das Leben wieder wach wird. Orgel- und Trompetenklänge begleiten die Feier.

Anschliessend gibt’s eine fröhliche «Eiertütschete im Foyer. Herzlich willkommen! Es lädt ein die Katholische Pfarrei St. Mauritius

Barbara Kückelmann, Pfarreileiterin

Sofia Lorenzini, Theologin

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Quartierzentrum im Tscharnergut

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Letzte Änderung: 20.03.11 19:43