Der WulcheChratzer, Online-Ausgabe Januar 2010

50-Jahre-Tscharnergut im Rückblick
Arbeitskreis Brünnen im Fluss
Auf nach Westen! Fast ein Manifest!
Bauspielplatz Brünnen
Der Rosengarten bleibt
Der Stern von Bethlehem
Freie Fahrt mit den Tageskarten
Guichet für die Parkanlage Brünnengut
«INFO BERN»
Integrationspreis der Stadt Bern
Neuer Präsident der Stiftung B
«primano» zieht positive Bilanz
Schlussbouquet zum Jubiläumsjahr
Die Singkreise Bethlehem und Thun...
Was Freiwillige bewirken können
Steuererklärung ausfüllen
Veranstaltungskalender
Weihnachten in Bethlehem
Weihnachtssingen - vom Winde verweht

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50-Jahre-Tscharnergut im Rückblick

In dieser «Wulchi»-Ausgabe finden Sie als Rückblick tolle Fotos des Jubiläumsjahres «50-Jahre-Tscharnergut» auf die ganze Nummer verteilt. Die restlichen Fotos über das ganze Jahr sehen Sie in unserer Galerie im Internet unter:

www.50-jahre-tscharnergut.ch

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Arbeitskreis Brünnen im Fluss

Am 20. Januar lud der «Arbeitskreis Brünnen» im Fluss zu einer Informationsveranstaltung ein. Christoph Rosetti (Stadtplanungsamt), Alois Zuber (Stadtgärtnerei), Hans Stucki (Stiftung B) und Herr Herzog (Infrastrukturgenossenschaft Brünnen Nord) informierten die zahlreich erschienen Brünnen-Bewohnerinnen  und –Bewohner über Planungs- und Bauvorhaben, Brünnenpark, nähere Zukunft Brünnens u.a.m. Nach den sehr informativen Referaten bot sich die Gelegenheit, Fragen zu stellen. Das Angebot wurde sehr rege genutzt!

Bald wurde klar, dass die Anliegen und Probleme Brünnens nur gemeinsam angegangen werden können. Sind Sie an einer Mitarbeit im Quartier interessiert, oder könnten Sie sich die Mitarbeit bei Projekten vorstellen? Kontaktadresse:

Christian Koch, Colombstr. 29, 3027 Bern, 031 302 65 72.

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Auf nach Westen! Fast ein Manifest!

Welch ein Pioniergeist beflügelte die Menschen im ehemals neuen Kontinent mit Planwagen aufzubrechen und nach Westen zu ziehen! War hier vielleicht nicht nur äusserliche Neugier und frische Abenteuerlust die Antriebsfeder, sondern auch diese schwer erklärbaren Kräfte, welche nach Aussagen der Stadthistoriker auch Städte in sich tragen, um sich nach Westen entwickeln zu können?  Das stimmt nachweislich für die Stadt Paris und andere Städte. Für unsere Stadt Bern stimmt’s ganz gewiss. «Auf nach Westen»!

Dort draussen im Westen eine Siedlung zu planen und zu errichten, mit Grossbauten, wie man sie damals in der Schweiz noch nicht gesehen hat, benötigte diesen Pioniergeist. Und dieser war da. Über zwanzig Geschosse türmen sich die Hochhäuser im Tscharnergut. Eine klare Strukturierung für Wohnen und Aussenraum war damals Beispiel gebend. Die Motorfahrzeuge, in den fünfziger Jahren bereits zu heiligen Herden angewachsen, werden an den Siedlungsrand gedrängt. Kein Motorfahrzeug quert die Siedlung. Sie gehört mit ihrer Durchgrünung den Fussgängern und namentlich den Kindern. Erstaunlich, was dort draussen im Westen geschah.

Der üppige Weihnachtsbaum auf dem Bundesplatz ist längst gekappt. Die farbigen Kantonsfahnen, die frisch gewaschenen, sind auf ihrem Präsentierbalkon am Bundeshaus eingeholt. Die gewohnte und festliche Beflaggung der Kuppelpartien ist verschwunden. Der Neujahrsempfang im festlichen Gewand gehört damit einmal mehr der Geschichte an; es soll von Aufbruch und Völkerverständigung gesprochen worden sein. Der rote Teppich vor dem Haupteingang des Bundeshauses ist eingerollt.

Auf nach Westen! Zu Fuss sind die vier Kilometer nach Bethlehem in einer Stunde zurückzulegen. Immer gerade aus. Den Schienen entlang. Die neuen Schienen sind da gelegt worden, wo dereinst die neusten Tramzüge fahren werden. Aufbruchstimmung. Der Westen und die übrige Stadt rücken damit näher zusammen. Staunend hat die Stadt bemerkt, dass da draussen in den letzten fünfzig Jahren etwas in Gang gekommen ist was Zukunft heisst. Nicht nur, dass eine noch bis heute Bespiel gebende Grosssiedlung entstanden ist, welche alle Zielsetzungen der Moderne erfüllte, sondern bis heute auch weiten Raum geboten hat für den enormen sozialen und gesellschaftlichen Wandel. Menschen zogen ein und zogen aus. Menschen sind auch geblieben. Im Tscharnergut werden heute 15 Sprachen gesprochen und alle verstehen sich. Ganz anders als beim Turmbau zu Babel. Was verbarg sich beispielsweise im Jubiläumsjähr 2009 hinter den Kürzeln Global Kids, Tscharni liest, CabaneB, Medora-Revival, Potpourri-Anatolien? Es waren Events von über 50 Anlässen, welche  im Tscharnergut vom Leben der Grosssiedlung berichteten. Wer dieses Jahr zum Beispiel nicht nach der europäischen Kulturstadt Istanbul reist, geht ins Tscharnergut, wo Türken regelmässig ihre Kartenspiele spielen....!

Längst sind die Bernerinnen und Berner nicht mehr allein auf ihren Plätzen, in ihren Gassen und Lauben. Der Westen hat sich längst zu ihnen gesellt. Die Behörden aus Politik und Landesplanung suchen gegenwärtig nach einer Neugründung Berns. Vor 50 Jahren ist das neue Bern dort draussen neu gegründet worden. Und dies nicht als Konkurrenz zu andern Stadtregionen in unserem Land, sondern zum Ansporn.

P. Muster, OK 50 Jahre Tscharnergut

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Bauspielplatz Brünnen

Auf dem kreativen Spielplatz neben dem Tagi Brünnen haben viele Kinder und Erwachsene in den letzten Jahren schöne und wertvolle Stunden verlebt. Dies galt vor allem bei organisierten Anlässen. Bisher wurden die Aktivitäten vor Ort von der Quartierarbeit Gäbelbach/Holenacker koordiniert. Ab März nun ist DOKimpuls (Dachverband für offene Arbeit mit Kindern) für den Platz verantwortlich und wird ein regelmässiges Angebot auf die Beine stellen. Nähere Informationen dazu folgen später.

In diesem Zusammenhang suchen wir einen Abwart, der sich für den Bauspielplatz verantwortlich zeigt. Ideal wäre jemand aus dem Quartier. Eine kleine Entschädigung kann gezahlt werden.

Kontakt: Marco Hort, Quartierarbeit Gäbelbach/Holen-acker, 031 991 95 88, marco.hort@gaebelbach.ch

mh

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Der Rosengarten bleibt

Nach den heftigen Protesten aus dem Stadtteil 6 haben die Stadt Bern und die Stiftung ProSpecieRara das Potager-Projekt zurückgezogen. Die Quartierkommission Bümpliz-Bethlehem zeigte sich über diesem Entscheid erleichtert.

Am QBB-Forum vom 11. Januar informierte Gemeinderätin Regula Rytz, dass das Potager-Projekt definitiv vom Tisch sei. Die Delegierten der QBB nahmen mit Befriedigung zu Kenntnis, dass die Stadt den Unmut in der Bümplizer Bevölkerung und die Kritik der QBB ernst genommen hat. Die Quartierkommission hatte sich bereits im Juni 2009 ablehnend zum Potager-Projekt geäussert.

Als mögliche Alternative stellte der Stadtgärtner Christoph Schärer den Herrschaftsgarten beim Landsitz Brünnen zur Diskussion. Eine Aufwertung der bestehenden Gartenanlage mit ProSpecieRara Zier- und Nutzpflanzen wäre dort aus fachlicher Sicht denkbar. Schärer teilte mit, dass die Finanzierung über private Mittel erfolgen müsse und noch offen sei. Man wolle zuerst die Meinung der QBB abholen, bevor man sich auf die Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten mache. Die QBB-Delegierten äusserten sich gestern in verschiedenen Voten einhellig positiv zur vorliegenden Variante Herrschaftsgarten Brünnen. Das Geschäft wurde an die QBB-Arbeitsgruppe Planung und Verkehr zur vertieften Diskussion überwiesen.

Fussgängerfreundlichkeit Ansermetplatz

Die QBB lädt die verantwortlichen PlanerInnen zu einer Begehung ein. Der Ansermetplatz zeigt sich im täglichen Gebrauch wenig fussgängerfreundlich. Gerade im Hinblick auf die geplanten Bildungs- und Kindereinrichtungen in Brünnen fehlen gesicherte Übergänge.

Mehr Informationen finden Sie unter www.qbb.ch

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Der Stern von Bethlehem

Es war einmal ein Stern - der Stern von Bethlehem. Er stand hoch am Himmel, leuchtete hell und wies Kaspar, Melchior und Balthasar, den drei Weisen aus dem Morgenland, den Weg zum Jesuskind. Der Stern von Bethlehem war der Weihnachtsstern. Auch in 3027 Bern Bethlehem gibt es einen Weihnachtsstern. Immer zur Adventszeit prangt er vom Dach des zwanzigstöckigen Hochhauses an der Melchiorstrasse 21. Vor über dreissig Jahren hatte ihn der damalige Hauswart Hans Gerber mit Dachlatten und Lämpchen zusammengebastelt, weil er das Gefühl hatte, hier, in Bethlehem, müsse Weihnachten «doch für alle Leute irgendwie sichtbar gemacht werden». Seither wird sein Weihnachtsstern weitherum geschätzt. Auch der Sturm «Lothar», der ihn vor zehn Jahren vom Dach fegte, brachte ihn nicht ganz zum Erlöschen: Man konstruierte einen neuen, etwas solideren Stern, aus Aluminium, mit einem Durchmesser von 3,60 Metern, bestückte ihn mit einer elektrischen Lichterkette und hängte ihn zur Adventszeit jeweils wieder an sein gewohntes Plätzchen.

Seit einigen Jahren ist Nexhat Lokaj als Hauswart für den Stern von Bethlehem zuständig. Er ist Moslem. Vor zwanzig Jahren war er mit seiner Mutter und seinen Geschwistern aus dem Kriegsgebiet Kosovos nach Bern geflüchtet - dorthin, wo sein Vater schon drei Jahrzehnte lang als Maurer gearbeitet hatte und, auch als Moslem, gut integriert war. Hier, in Bethlehem, fand Lokaj Zuflucht. Inzwischen ist er Schweizer, mit der Bernerin Sarah Messerli verheiratet. Dieses Jahr musste er die Stern-Montage zwar andern überlassen, weil er zur Beerdigung seiner Grossmutter nach Kosovo reiste. Doch Nachbarn übernahmen es, den Stern zusammenzusetzen und an der Dachbrüstung zu befestigen. Zwei von ihnen waren ebenfalls Moslems. Und es war an jenem Wochenende, als die Mehrheit der Schweizer Stimmbürger mit der Annahme der Minarett-Initiative sie, die Moslems, und auch alles andere diffus Fremde pauschal brüskierte. Bümpliz-Bethlehem war der einzige Berner Stadtteil, der das Minarettverbot klar annahm - mit 4445 Ja- zu 3000 Nein-Stimmen.

Das stimmt Nexhat Lokaj nachdenklich und traurig. Nach der Abstimmung ist er froh, dass seine Kinder Sami und Linda nicht seinen fremd klingenden Namen Lokaj, sondern den Familiennamen Messerli, den Namen seiner Frau, tragen. Denn für ihn und Sarah drückt die Annahme der Minarett-Initiative auf beängstigende Weise aus, was sie im multikulturellen Stadtteil Bethlehem längst spüren: dass die Fremdenfeindlichkeit zunimmt, Grenzen des Respekts überschritten werden und «gewisse Leute schamloser werden». Weihnachten hin oder her.

Doch das Christfest soll in Lokajs multikultureller Familie trotz allem wieder ein Fest der Freude sein. Am Heiligen Abend wird gefeiert, «mit Tannenbäumchen, Geschenken und allem, was dazugehört», wie Sarah Messerli sagt - in der Hoffnung, der Weihnachtsstern auf ihrem Haus möge von Bethlehem aus «die Menschen wieder zusammenführen». Und Nexhat verspricht: Auch vor Weihnachten 2010 werde er den Stern wieder an Bethlehems Nachthimmel montieren.

Walter Däpp in der Kolumne «Das Gelbe vom Ei»

in der Tageszeitung Bund

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Freie Fahrt mit den Tageskarten

Die Tageskarte Gemeinde ist ein spezielles General-Abonnement. Sie weist eine Gültigkeit von einem Tag auf und erlaubt es dem Inhaber, am Tag des aufgedruckten Datums kostenlos in Zügen der SBB und deren Partnergesellschaften (bspw. Städtische Verkehrsbetriebe: Busse und Trams) innerhalb der Schweiz zu reisen. Kurz: Es handelt sich um ein «GA für einen Tag».

In der Stadt Bern werden die Tageskarten Gemeinde durch die Quartiervertretungen in den fünf Stadtteilen vertrieben. Sie bieten diese zum Einheitspreis von 40 Franken an. Öffnungszeiten und Adressen der sechs Bezugstellen können im Internet eingesehen werden:

www.bern.ch/leben_in_bern/freizeit/reisen/tageskarten

Im Stadtteil Bümpliz-Bethlehem ist der Verkauf der beliebten Gemeinde-Tageskarte durch die  Quartierkommission Bümpliz/Bethlehem (QBB) und das Quartierzentrum im Tscharnergut seit mehreren Jahren möglich. Dieses Angebot ist so populär geworden dass zur Zeit  15 Karten pro Tag zur Verfügung stehen, Reservationen am gleichen Tag sind möglich und für 5 Franken werden die Karten auch verschickt. Wegen der grossen Nachfrage und um den Kundenwünschen entgegenzukommen hat sich das Quartierzentrum  entschieden die Verkaufszeiten zu  erweitern: Die Tageskarten können nun auch während der Öffnungszeiten des Cafés bezogen werden. Ausserdem gilt bis im Frühling 2010 eine  Montagsaktion, das heisst: Reisende, die eine Tageskarte für einen Montag beziehen, erhalten diese zum Preis von 30 Franken. Weitere Infos im Internet unter www.tscharni.ch Tel. 031 991 70 55 (Info-Stelle) oder 031 991 70 57 (Café).

bs

Auch Tageskarten im Zentrum Berns

Die neugeschaffene Informationsstelle «INFO BERN»für die Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Bern an der Predigergasse, erweitert ihr Angebot und bietet neu ab Februar auch Tageskarten Gemeinde für Fr. 40.-- an.

Öffnungszeiten: Mo–Fr 12.30–17.30 Uhr, Do bis 20 Uhr.

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Guichet für die Parkanlage Brünnengut

Die Parkanlage Brünnengut wird am 31. Juli im Rahmen eines Einweihungsfestes von der Stadt Bern der Quartierbewohnerschaft übergeben. Die für kulturelle Belange in Bümpliz/Bethlehem/Bottigen und Riedbach tätige gemeinnützige Stiftung B hat von der Stadt Bern den Auftrag zum Aufbau von sozialen Parkinfrastrukturen erhalten. Ziel ist es, auf der mit 55'000 m2 grössten Stadtberner Parkanlage für Erholung, Freizeit und Sport optimale Bedingungen zu schaffen. Dazu gehört ein «Guichet», das für Auskunft zu allen Belangen der Parkanlage zuständig ist. Dieser «virtuelle Schalter» in Form einer interaktiven Homepage wird von einer Person aus dem Quartier betreut. Die vorläufig bis 2013 befristete Stelle wird mit wöchentlich 8 Arbeitsstunden ausgeschrieben. Für den Brünnenpark wird zudem eine bei der Nutzerschaft gut abgestützte Parkkommission eingesetzt. Zusammen mit den Akteuren im Brünnengut kümmert sie sich um die Umsetzung der Parkordnung. Die Bevölkerung muss mit der Parknutzung noch bis nach dem Einweihungsfest Ende Juli zuwarten. Obschon in Brünnen auf dem Rasen bereits im Frühjahr das erste Grün spriesst, steht der Park erst ab anfangs August für Sport, Freizeit und Erholung zur Verfügung. Die Stadtgärtnerei will so das ungestörte Anwachsen der frisch angesäten Flächen und der neu gepflanzten Bäume sicherstellen. Interessierte Vereine und Institutionen sind eingeladen, sich an der Eröffnung der Parkanlage am 31. Juli mit einem Beitrag oder einer Präsentation auf dem Festgelände zu beteiligen. Anmeldungen nimmt die Stiftung B bereits jetzt entgegen: buero.g@bluewin.ch. Mehr zum Projekt im Internet: www.bruennengut.ch. Für weitere Infos wenden Sie sich an Hans Stucki, Stiftung B,  031 991 21 51.

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«INFO BERN»

Das «INFO BERN»,  die Informationsstelle für die Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Bern an der Predigergasse, erweitert sein Angebot und bietet neu ab Februar auch Tageskarten Gemeinde für Fr. 40.-- an. Öffnungszeiten: Mo–Fr 12.30–17.30 Uhr, Do 12.30–20 Uhr.

Die städtische Informationsstelle «INFO BERN» kann von Ihrer Institution oder Ihren Mitarbeiterinnen besucht werden. Damit haben Sie die Möglichkeit, um sich vor Ort und im Rahmen einer kleinen Führung ein Bild unseres Angebotes zu machen. Weitere Informationen und Anmeldungen: 031 321 60 53 (Di-Fr 12:30-17:30), devrim.bag@bern.ch

www.bern.ch/infobern

db

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Integrationspreis der Stadt Bern

Die Direktion für Bildung, Soziales und Sport BSS verleiht dieses Jahr zum siebten Mal den Integrationspreis der Stadt Bern. Damit anerkennt sie die Arbeit von Organisationen, Betrieben oder Personen, die in der Stadt Bausteine für die Integration der Migrationsbevölkerung setzen. Neben dem Hauptpreis, der mit 5‘000 Franken dotiert ist, können wir dieses Jahr wiederum einen Förderpreis über 2‘000 Franken für ein besonders innovatives Engagement im Integrationsbereich sprechen. Einzelheiten finden Sie in der Ausschreibung oder unter www.bern.ch/integrationspreis.

Damit die Jury sich ein fundiertes Bild der Nominationen machen kann, bitten wir Sie, das Eingabeformular, welches Sie unter www.bern.ch/integrationspreis herunterladen können, auszufüllen und allenfalls zusätzliche eigene Dokumente beizulegen. Eingabeschluss ist Freitag, 5. März.

Integration braucht nicht nur Taten, sondern auch öffentliche Wahrnehmung und Würdigung. In diesem Sinne freuen wir uns auf Ihre Eingabe oder Ihre Unterstützung.

Edith Olibeth, Direktion für Bildung, Soziales und Sport

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Neuer Präsident der Stiftung B

Der Bümplizer August Blunschi übernimmt ab anfangs 2010 das Präsidium der gemeinnützigen Stiftung B. Er löst die bisherige Stiftungsratspräsidentin alt Gemeinderätin Ursula Begert ab. Sie führte die «Stiftung für Bümpliz/Bethle-hem/Bottigen-Riedbach» seit 2005. Die Stiftung B  widmet sich der «Förderung der kulturellen und gesellschaftlichen Identität der Bewohnerschaft im Stadtteil VI». In diesem Rahmen ist sie Herausgeberin des Veranstaltungsplakates «eventsb»(www.eventsb.ch) Zu den weiteren von der Stiftung B mitverantworteten Projekten gehören das Begegnungszentrum Bienzgut (www.bienzgut.ch), die Kunstachse (www.kunstachse.ch), die Quartierkunsthalle Cabane B (www.cabaneb.ch) und die Betreuung des Internetportals www.buempliz-bethlehem.ch. Dem Stiftungsrat gehören weiter an: alt Stadtpräsident Klaus Baumgartner, Margrith Beyeler-Graf, Nathalie Herren, Erich Kiser, Albert Krienbühl, Fritz Leuthy, Gemeinderätin Edith Olibet und als Geschäftsführer der Stiftung B Hans Stucki-Mäder.

Geschäftsführer der Stiftung B

Hans Stucki-Mäder, 031 991 21 51

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«primano» zieht positive Bilanz

Regelmässige Hausbesuche bei sozial benachteiligten Familien sind ein Teil des Pilotprojekts «primano». Das Projekt läuft seit 2007 in den Quartieren Kleefeld-Weidmatt, Bethlehem, Holligen-Brunnmatt und Wittigkofen und richtet sich in erster Linie an Kinder bis zum Alter von fünf Jahren und deren Eltern, aber auch an alle für diese Altersstufe tätigen Fachpersonen.

Kinder zu Hause spielerisch fördern

Beim Hausbesuchsprogramm «Schritt:weise» wurden während der ersten 18 Monate 22 Familien regelmässig zu Hause besucht. Ausgebildete Laienbesucherinnen aus dem gleichen Kulturkreis leiteten die Mütter an, wie sie ihre 18 bis 36 Monate alten Kinder beim Spielen fördern können. Das Programm gibt es für Deutsch, Tamilisch, Albanisch, Arabisch, Kurdisch, Somalisch und ab 2010 auch für Türkisch sprechende Familien. Für die Eltern gab es in dieser Zeit regelmässige Gruppentreffen, um Erfahrungen auszutauschen. Für die teilnehmenden Kinder konnte als Anschlusslösung ein Spielgruppenplatz organisiert und so die Kontinuität der Förderung gewährleistet werden.

Fachleute vernetzen

Basis von «primano» ist es, alle Fachleute, die im Vorschulbereich tätig sind, stärker zu vernetzen und sie für das Thema Frühförderung zu sensibilisieren. Das ist gemäss Standortbestimmung gelungen. Fachleute sind mobilisiert, die Zugänge zur Frühförderung in den Quartieren wurden verbessert, Eltern wurden gestärkt und die Homepage www.primano.ch schafft Transparenz und wird rege benutzt.

Spielgruppen und Kitas einbeziehen

Das dritte Teilprojekt von «primano» betrifft die Spielgruppen und Kindertagesstätten in den Pilotquartieren. Für sie wurden Fördermodule in den Bereichen Bewegung, Ernährung und Sprache erarbeitet und/oder umgesetzt. Dabei hat sich gezeigt, wie wichtig es ist, die Eltern einzubinden, damit das Erlernte in die Familien hineinwirkt. Im Moment wird das Fördermodul zum Thema Sozialkompetenz erarbeitet. Beim Angebot für die Kitas arbeitet die Stadt mit der Stiftung Berner Gesundheit zusammen.

Das Pilotprojekt «primano» in den vier Berner Quartieren geht 2012 zu Ende. Es wird laufend ausgewertet, die abschliessende Evaluation ist für das Jahr 2012 geplant.

Auskünfte erteilen Gemeinderätin Edith Olibet, Direktion für Bildung, Soziales und Sport, 031 321 64 33 und Ursula Ackermann, Leiterin Gesundheitsdienst, 031 321 69 25 (zwischen 13 – 18 Uhr).

Informationsdienst Stadt Bern

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Schlussbouquet zum Jubiläumsjahr

Schweinegrippebedingt konnte dieses Treffen erst im neuen Jahr stattfinden. Erfreulich, dass fast vom ganzen Tscharni, also von diversen Häusern, Leute dabei waren. Mit Schwatzen, Essen, Informieren, Debattieren und zuletzt gar noch mit einem schönen Jodel-Lied war diese Zusammenkunft etwas für's Gemüt. Es wäre schön, wenn man so ein Treffen, quasi als «Tscharni-Stamm» weiterführen könnte. Wenn das gelingt, werden wir es wieder hier publizieren. Wir danken allen, die dabei gewesen sind und sagen: «Bisasandarsmal»!

MQV Tscharnergut

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Die Singkreise Bethlehem und Thun...

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... begrüssen neue Sängerinnen und  Sänger für ihr kommendes Programm: Requiem von L. Cherubini

Mit unserem neuen Dirigenten Patrick Ryf, der den Thuner Seespielchor betreut,  beginnen wir demnächst mit der Vorbereitung unseres nächsten Konzertes. Wäre das nicht eine gute Gelegenheit für Sie, in unserem Chor mitzusingen? Wir führen das Requiem von Luigi Cherubini und das Te Deum von Joseph Haydn im Juni 2010 in Bethlehem, Bern und Thun auf. Die Singwoche im Piemont findet im April statt mit anschliessenden Konzerten in Casale und Bethlehem zusammen mit dem Coro di Casale und dem Berner Musikkollegium. Wir führen die Messe in C von Ludwig van Beethoven auf.

Die Singkreise Bethlehem und Thun sind offen für alle engagierten Sängerinnen und Sänger. Proben jeden Donnerstag 19.50 bis 22Uhr im Kirchgemeindehaus Bethlehem.

Wir freuen uns auf jedes neue Mitglied. Bitte besuchen Sie uns auf www.skbt.ch, bestellen Sie gratis eine CD  oder rufen Sie  Res Wyss auf 079 382 57 91 an.

aw

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Was Freiwillige bewirken können

Als ich vor über 16 Jahren nach Bethlehem kam, hatte ich weder eine Ahnung, was ein Quartierzentrum ist, noch kannte ich dessen Aufgaben.

Kaum machte ich aktiv im Mütterzentrum mit, kam ich auch sofort mit den anderen, damals noch subventionierten Institutionen, aus dem Westen in Kontakt. Man organisierte gemeinsam Anlässe, teilte Infrastrukturen und man kannte schon in dieser Zeit ressourcenorientiertes Arbeiten.

Durch diese enge Zusammenarbeit war es für mich selbstverständlich, als meine Kinder nicht mehr ins Mütterzentrum wollten, dass auch ich mich vermehrt für die allgemeine Quartierarbeit  zu interessieren begann. Ich trat dem Vorstand des Vereins Quartierzentrum im Tscharnergut (QZT) bei und führe nun seit 10 Jahren den Verein als Präsidentin.

In der Zwischenzeit wurden die ersten Leistungsverträge mit der Stadt abgeschlossen. Bei der Auswertung dieser Verträge war es für uns stets sehr wichtig, der Zusammenarbeit mit den anderen, im Quartier ansässigen Institutionen, grauer Beachtung zu schenken. Uns ist dies nicht nur im vergangenen Jahr  sehr gut gelungen. Im Laufe dieses Jahres brachten wir es fertig, zum 50-jahrigen Bestehen des Tscharnerguts, dank der Mithilfe und der guten Zusammenarbeit der einzelnen Vereine, Kirchen und Institutionen, 50 verschiedene Anlässe zu organisieren und durchzuführen. Diese Leistung zeigt mir, dass es für gute und vernetzte Quartierarbeit keine von oben diktierte Massnahmen braucht.

Dieses Jahr zeigte mir auch ganz klar; um gute Gemeinwesenarbeit zu machen, braucht es in erster Linie Leute, die direkt den Kontakt zu der Bevölkerung suchen, deren Bedürfnisse kennen und diese auch umzusetzen wissen. Dies nenne ich bedarfsorientiert und kundennah.

 Ein Punkt, den ich bis jetzt noch gar nicht erwähnt habe, sind die Finanzen. Für mich eine in sich logische Folgerung lautet so: Wenn das gleiche Geld für mehr Infrastruktur und mehr Personal verwendet wird, bleibt am Ende für die Bevölkerung weniger übrig. Kann dies im Interesse eines Quartiers sein?

Marianne Mendez

Präsidentin QZT

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Steuererklärung ausfüllen

Auch dieses Jahr bieten wir Ihnen unseren Service wieder an. An folgenden Daten besteht die Möglichkeit Ihre Steuererklärung mit Unterstützung eines Profis auszufüllen:

Freitag, 19. Februar, ganzer Tag

Samstag, 20. Februar, Vormittag  

Freitag, 26. Februar, ganzer Tag

Samstag, 27. Februar , Vormittag

Das Ausfüllen einer Steuererklärung kostet Fr. 80.-- und dauert in der Regel 30–45 Minuten. Komplizierte und umfangreiche Steuererklärungen kosten je nach Aufwand mehr. Anmeldung unbedingt erforderlich an der Informationsstelle des Quartierzentrums im Tscharnergut, Di–Fr, 12.30–18 Uhr, Tel. 031 991 70 55.

Folgende Unterlagen werden dazu benötigt:

Steuererklärungsformulare, Geburtsdaten der Familienangehörigen, Kopie der alten Steuererklärung, Lohnausweise, Berufskostenzusammenstellung, Rentenauszahlungsbelege, Taggeldbescheinigungen, Kontoauszüge, Sparheftkopie mit Zinsnachtrag, Schuldenverzeichnis, Schuldzinsnachweis, Bescheinigung über gebundene Selbstvorsorge, Rückkaufswertbescheinigung von Lebensversicherungen, Belege für Krankheitskosten, amtlicher Wert Ihrer Liegenschaften, Eigenmietwert und Unterhaltskosten oder Liegenschaftsabrechnungen, Automarke mit Kaufjahr und Kaufpreis, ausserordentliche Einkünfte und Aufwendungen, Selbstständigerwerbende: Buchhaltungsabschluss, Telefon-, Faxnummer oder Emailadresse.

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Veranstaltungskalender

Laufend neue Schwimmkurse im Weyermannshaus und im Domicil Baumgarten.  Infos unter 031 991 13 05 oder www.schwimmschule-hitz.ch

Freitag, 29. Januar und 26. Februar, 19–21 Uhr im Café Tscharni. Zeit mit anderen Leuten verbringen und dem Hobby frönen.

Freitag, 29. Januar und 26. Februar, 14.30–16.30 Uhr, ref. Kirchgemeindehaus Bethlehem. Infos Doris Baumgartner, 031 996 18 51.

Samstag, 30. Januar 20 Uhr und Sonntag, 31. Januar 17 Uhr in der Aula Sekundarschule Bümpliz. Eintritt Fr. 12.--, Lehrlinge, Stundenten, Schüler Fr. 10.--

Montag, 1. Februar, 14.30–16.30 Uhr im kath. Zentrum St. Mauritius. Keine Anmeldung nötig.

Dienstag, 2., 16., 23. Februar, 17–17.45 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus Bethlehem. Geschichten hören, singen,
basteln und spielen für Kinder ab 6 Jahren.

Dienstag, 2. Februar, 8.30 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus Bethlehem.

Samstag, 6. Februar, 12 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus Bethlehem.

Samstag, 6. Februar in der Fussgängerzone Bümpliz.

Montag, 15. Februar, 12 Uhr im Quartierzentrum im Tscharnergut. Mittagessen für Seniorinnen und Senioren. Fr. 13.-- pro Person. Anmeldung unter 031 991 70 55.

Dienstag, 16. Februar, 12.15 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus Bethlehem. Kosten für Erwachsene Fr. 10.--, Kinder Fr. 4.--. Tee, Dessert, Kaffee inbegriffen.

Montag, 15. Februar ab 19 Uhr im Malatelier an der Abendstrasse 30.

Dienstag, 16. Februar, 20.30 Uhr im Stadtsaal des Kornhausforums Bern. Sanierung oder Ersatzneubau? Eine Podiumsdiskussion.

Architekturforum Bern, www.architekturforum-bern.ch

Donnerstag, 18. Februar, 14.30–16.30 Uhr im Freizeithaus Holenacker. Infos Doris Baumgartner 031 996 18 51.

Freitag, 19. Februar, 14.30–16.30 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus Bethlehem. Keine Anmeldung nötig.

Freitag, 19. Februar, 14–17 Uhr, Quartierzentrum im Tscharnergut. Musik: Res Kiener, Unkostenbeitrag: Fr. 10.--

Montag, 22. Februar, 18.30 Uhr im Kino Kunstmuseum Bern.  Ein Film von Bruno Nick.

Architekturforum Bern, www.architekturforum-bern.ch

Samstag, 27. Februar, 20 Uhr, ref. Kirchgemeindehaus Bümpliz. Eine Filmvorführung des Vereins KuBA.

Mi

3.2.

11–14

«Zäme ässe» mit Anmeldung. Kinder Fr. 3.--, Erw. Fr. 6.--

 

 

14–17

Turnhalle für die Grossen (11-14 J.)

Fr

5.2.

14–17

Fasnachtsvorbereitung

Sa

6.2.

13–18

Fasnacht BärnWest

Di

9.2.

14–17

Offener Spielnachmittag

Mi

10.2.

 

«Kampffesselspiele», Infos im Treff

Mi

17.2.

14–17

Holzwerkstatt

Do

18.2.

15–18

Mädchennachmittag, Waffeln backen, Fr. 1.--

Fr

19.2.

9–12

Treffkaffee

 

 

14–17

Holzwerkstatt

Mi

24.2.

14–17

Holzwerkstatt

Do

25.2.

15–18

Bubennachmittag

Fr

26.2.

14–17

Kidsclub (5–10 J.)

 

 

18.30–21

Teenieclub (11–14 J.)

Mi

3.2.

14–18

Lollipops und Zuckerwatte für die Fasnacht

Do

4.2.

15–18

Lollipops und Zuckerwatte für die Fasnacht

Sa

6.2.

13–18

Kinderfasnacht BärnWest

Mi

10.2.

 

«Kampffesselspiele», Infos im Treff

Mi

17.2.

14–18

Spiele

Do

18.2.

15–18

Bewegungsspiele

Fr

19.2.

13–18

Film

Mi

24.2.

14–18

Spiele

Fr

26.2.

10–18

Kaffee, Mittagstisch, Spiele

Mi

3.2.

14–17

Fasnachtsbasteln

Fr

5.2.

15–18

Fasnachtsbasteln

Sa

6.2.

13–18

Kinderfasnacht BärnWest

Mi

10.2.

14–17

Freies Spiel

Fr

12.2.

15–18

Freies Spiel

Mi

17.2.

14–17

Knitterbilder

Fr

19.2.

15–18

Knitterbilder

Mo

1.2.

14–17.30

Coiffeuse, Erw. Fr. 25.--, Kinder Fr. 15.--. Anmeldung 031 991 21 05

Mo

15.2.

14–17.30

Coiffeuse, Erw. Fr. 25.--, Kinder Fr. 15.--. Anmeldung 031 991 21 05

Do

25.2.

18–20

Erziehende im Gespräch

Sa

27.2.

15–18

Tanzen u. Singen f. Kinder u. Mütter

Mo–Fr, 1.–5.2.

Basteln f. die Fasnacht, Fr. 1.50/Kind.

Dienstags

14–16

Deutsch mündlich f. Anfängerinnen, Fr. 2.--

Auf Anfrage Kosmetikerin/Gesichstpflege Fr. 7.—bis 15.--, Anmeldung:031 991 21 05.

Alle Angebote und Treffs sind in der Sportwoche 8.–14. Februar geöffnet.

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Weihnachten in Bethlehem

Weihnachten geschah in Bethlehem: das wissen wir alle. Aber dass  Weihnachten in Bethlehem geschieht, das konnten die zahlreichen Menschen, vom kleinen Kind bis zu uns Älteren, am vergangenen 4. Adventssonntag in Bethlehem - im wesentlichen im Tscharnergut - erleben. Die römisch-katholische Pfarrei St. Mauritius und die evangelische Kirchgemeinde Bethlehem hatten zu einem originellen Weihnachtsspiel an verschiedenen Orten eingeladen; man könnte auch von einer «mobilen Weihnachtsfeier» sprechen. Eine grosse Schar von Mitwirkenden hatte keine Mühe und keinen Aufwand an Kostümen, technischer Einrichtung und Requisiten gescheut, um das Weihnachtsgeschehen auf eindrückliche Weise in unsere Zeit und in unser Quartier hereinzuholen. Sogar lebendige Tiere fehlten dabei nicht wie bei der berühmten wohl ersten solchen Weihnachtsfeier, die Franz von Assisi mit seinen Brüdern und der Bevölkerung der Gegend schon im 13. Jahrhundert gefeiert hat; dieses Mal waren es Tiere aus dem kleinen Tierpark des Tscharnerguts und sogar ein richtiges, grosses Pferd - schon eine gewagte Sache: das Tier war in der ungewohnten Situation etwas unruhig und alle waren froh, dass es nicht scheute.

Bei der Begrüssung im Innenhof vor der St. Mauritiuskirche erhielten die zahlreichen Teilnehmenden Kerzen und ein Liederblatt. Dann ging es, dem Bethlehem-Stern folgend, von einer Station der Weihnachtsgeschichte zur andern. Auch ein scheinbar so nüchternes Quartier wie das Tscharni eignet sich dazu. So gab die Wirtin aus dem Fenster einer richtigen Wirtschaft (und nicht nur irgendeiner Kulisse) dem herbergsuchenden Paar den Bescheid, sie könnten im Stall Unterkunft finden. Und die Engel konnten den Hirten aus der Höhe herab die Weihnachtsbotschaft verkünden und das «Ehre sei Gott in der Höhe» anstimmen. Besonders stimmungsvoll war dann die Schlussszene unter dem Bethlehem-Stern im Zentrum des Tscharni, wo das Kindlein in der Krippe lag und alle Teilnehmer miteinander die vertrautesten, alten Weihnachtslieder sangen - und als das Glockenspiel seine Melodie spielte, sangen wir umso bestimmter weiter!

 Die Organisator/innen und alle Mitwirkenden verdienen ganz herzlichen Dank. Sie haben den Geist von Weihnachten, von «Frieden auf Erden» ins Tscharnergut gebracht, und es ist zu hoffen, dass er auch in den Alltag des Quartiers miteinfliesst.

Urs Steinemann, Bethlehem

Der Bethlehem-Leist dankt

Das Krippenspiel war sehr beeindruckend. Sehr erfreulich war auch der grosse Publikumsaufmarsch. Für den Bethlehem-Leist war die Aufführung Gelegenheit, einen Beitrag an das 50-Jahr-Jubiläum des Tscharnergutes zu leisten. Die wunderschönen Kleidungsstücke von Maria und Josef und weitere, wurden von Frau Charlotte Schneeberger, Ehrenmitglied und Vizepräsidentin des Leists, erschaffen und im Namen des Vereins an Frau Pfarrerin Gerber für die Weihnachtsaufführung übergeben.

cs, Bethlehem Leist

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Weihnachtssingen - vom Winde verweht

Die Wettervorhersage für den Weihnachtsmorgen verhiess nichts Gutes aber nichtsdestotrotz versammelten sich ca. 40 gutgelaunte und warm eingekleidete Sängerinnen und Sänger um 5.30 Uhr in der Kirche Bethlehmen zum traditionellen Bethlehmer Weihnachtssingen. Kurz nach dem ersten Standort vom dem Alters- und Pflegeheim Bethlehemacker fing es an zu regnen und ein starker Wind blies uns um die Ohren. Singend zogen wir  durch den Maiglöggliweg und wurden wiederum von unzähligen Lichtern und Dekorationen begrüsst; ein alljährliches Highlight!

Regen und Wind wurden immer heftiger und erreichten mit Sturmböen beim WestPark den Höhepunkt: Schirme wurden umgeknickt und Textblätter waren kaum noch lesbar.

Trotz den misslichen Umständen hielten die WeihnachtssängerInnen zusammen und die Lieder tönten kräftig und sicher. Wir waren uns alle einig: Eine solche Wetterlage hatte das Weihnachtssingen seit seinem Bestehen (und das seit über 30 Jahren) noch nie erlebt. Nach der wohlverdienten Pause mit Tee, Züpfe und Schokolade nahmen wir den Weg Richtung Holenacker unter die Füsse. Die Wetterlage hatte sich inzwischen beruhigt und die Kleider waren wieder trocken. Nach den dankbaren Auftritten im Holenacker und Gäbelbach gings weiter Richtung WestSide;  in unser neues Einzugsgebiet.

Der Weihnachtsmorgen war inzwischen erwacht und wir mussten bereits dem 14er-Bus ausweichen. Mit der Vorfreude, auch am nächsten Weihnachtsmorgen dabeizusein, verabschiedeten wir uns ca. um 9.15 Uhr. Für das nächste Singen wird ein neues Lied ins Repetoire aufgenommen.

Willy Beutler, Leiter Weihnachtssingen Bethlehem

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Quartierzentrum im Tscharnergut

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Letzte Änderung: 23.10.11 18:56