Der WulcheChratzer, Online-Ausgabe März 2008

50 und kein bisschen anonym
Informationen
«Familien - mitten unter uns»
Feld M: Spielnachmittage & Elterntreff
Unterstützung gesucht
Kompostplatz Feld M - Schliessung
Lärm erzeugt am meisten Krach
Mit offenen Augen durch Bethlehem
Mitteilung des VFBB
Neue Preise für Tageskarten Gemeinde
Öffnungszeiten Ostern im QZT
Ostereiersuche
Piemont Konzert
Schlosspark Bümpliz wird aufgewertet
Spanisch-Kurse
Spieltage Bunt kickt gut Bern
«Subers Bern - zäme geits»
Veranstaltungskalender

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50 und kein bisschen anonym

Aus der Broschüre «Mieten & Wohnen» des Mieterinnen- und Mieterverband Deutschschweiz vom Februar 2008:

50 Jahre Wohnen im Hochhaus

Das Tscharnergut feiert seinen fünfzigsten Geburtstag. 1958, als der Startschuss zum Bau der imposanten Siedlung fiel, sah es dort ganz anders aus. «Da war bloss eine Kiesgrube », erinnert sich der bald 70jährige Peter Bachem. Wenn er heute zum Fenster seiner Wohnung im 16. Stock des Hochhauses Waldmannstrasse 75 hinausschaut, blickt er auf eine der grössten Baustellen der Schweiz, das von der Migros geplante Westside- Zentrum, ein Geschäftskomplex mit direktem Autobahnanschluss. Auch sonst wirkt die Umgebung mit den vielen Infrastrukturanlagen grossstädtisch und dynamisch.

Berner Alpen in Sicht

Und doch hat Peter Bachem auch die Natur gleich vor dem Haus. Nur wenige Schritte entfernt beginnen die Naherholungsgebiete des Gäbelbachtals sowie der Könizberg- und der Bremgartenwald. Der Weg zum beschaulichen Wohlensee ist nicht weit, dort locken idyllische Spazierwege. Am meisten Eindruck macht aber die Aussicht: ein Panorama, das seinesgleichen sucht. Die Kette der Berner Alpen umrahmt den Horizont, mit Eiger, Mönch und Jungfrau in der Mitte. Weit zieht der Blick Richtung Westschweiz. Selbst der Chasseral ist noch zu erkennen. In der unmittelbaren Umgebung dominieren dagegen die vertikalen und horizontalen Fluchten der Tscharnergut-Blöcke. Sie erinnern eher an die Vorstädte europäischer Metropolen als an ein Quartier im behäbigen Bern. Acht Wohnscheiben und vier Hochhäuser prägen das «Tscharni», über zweitausend Menschen wohnen hier. Die Siedlung hat ihre Ausstrahlung als Modellstadt vom Reissbrett der Hochkonjunkturplaner der 1960er-Jahre voll bewahrt. Noch heute ist der Grossanlage der unerschütterliche Zukunftsoptimismus einer Epoche anzusehen, in der die Möglichkeiten grenzenlos und das Wachstum unendlich schienen. Andernorts hat an solchen Wohnkomplexen schon ordentlich der Zahn der Zeit genagt. Das Tscharnergut kommt jedoch erstaunlich frisch daher. Das liegt daran, dass die Eigentümer – mehrere Berner Familien-Baugenossenschaften – zur Bausubstanz Sorge trugen. Küche, Bad und Dusche sind in Peter und Gertrud Bachems Wohnung neu. Und auch die alte Tapete wäre einem moderneren Weissputz gewichen, wenn sie den beiden nicht so gut gefallen würde, dass sie sich gegen einen Ersatz sträubten. Der Vermieterin windet Peter Bachem deshalb ein Kränzchen: «Man kann mit ihr reden, und sie hört auf unsere Wünsche.»

«Wie in einer Grossfamilie»

Das Hochhaus, in dem die Bachems wohnen, zählt insgesamt achtzig Partien auf 20 Stockwerken. Wie steht es da mit den Nachbarschaftsverhältnissen und den Sozialkontakten? Hochhäuser stehen ja nicht im Ruf von Orten, die dem Sozialleben besonders förderlich sind. Da muss Peter Bachem entschieden widersprechen: «Wir kennen zwar nicht alle Nachbarn, doch die Beziehungen sind intakt. Jeder grüsst jeden, auch wenn er ihn nicht kennt.» Auch Gertrud Bachem fühlt sich im Hochhaus «wie in einer Grossfamilie». Zu einigen ebenfalls langjährigen Nachbarn pflegen sie beste Beziehungen. «Wir helfen einander aus, giessen die Pflanzen bei Abwesenheit oder sorgen auch füreinander. » Als eine ältere alleinstehende Nachbarin krank wurde, sah sie sich umsorgt wie in einer Familie. Mit den Jahren vollzog sich ein deutlicher Wandel. Als Peter und Gertrud Bachem in die erste Wohnscheibe einzogen, waren sie eine junge Familie. Drei Kinder füllten später die Fünfeinhalbzimmer-Wohnung im Hochhaus problemlos. Mittlerweile ist der Nachwuchs ausgezogen, der Platz für zwei ist mehr als ausreichend. «Wir hoffen, dass wir noch lange hier bleiben können», sagt Gertrud Bachem. Sie kramt den alten Mietvertrag hervor und schmunzelt: Beim Einzug im Jahr 1978 kostete die Wohnung 566 Franken netto im Monat. Hinzu kamen 80 Franken für die Fernheizung, 36 Franken für die Liftbenützung sowie 15 Franken Mietzinsausgleich. Insgesamt bezahlten sie 717 Franken im Monat. «Das war schon damals günstig», sagt Peter Bachem. Obwohl die Vermieterin auch Hypozinssenkungen korrekt weitergab, stieg der Mietzins über die Jahre spürbar an. Ab Ende März zahlen sie nun neu 1‘700 Franken. Hoch genug für ein Paar, das von der Rente lebt, aber im Vergleich zu Berns teuren Mieten doch wieder preiswert.

Ohne Waschplan

Als Mieter der ersten Stunde haben Peter und Gertrud Bachem die Entwicklung im Tscharnergut hautnah miterlebt. Am Anfang waren die Blöcke vorwiegend mit jungen Familien bevölkert. Die Genossenschaften wollte gerade dieser Zielgruppe neuen Wohnraum anbieten. Kinderlose hatten wenig Chancen, ins «Tscharni» zu kommen. Mittlerweile sind die Kleinen ausgewachsen und haben ihre eigenen Haushalte gegründet. Geblieben sind die Eltern, die nach den vielen Jahren meist nicht mehr wegziehen wollen. Nachgezogen sind andere Jungfamilien, oft aus dem Ausland. «Wir haben eine gute Durchmischung, das macht das Zusammenleben angenehm», erzählt Peter Bachem. Soziale oder kulturelle Gettos sind bis jetzt keine entstanden, auch wenn der Zustrom von Migrantenfamilien anhält. Solange dieses Gleichgewicht intakt ist, braucht man sich keine Sorgen zu machen. Für Gertrud Bachem ist der häusliche Friede auch eine Frage der persönlichen Einstellung: «Wer offen ist und sich gegenüber andern Leuten nicht abschliesst, der wird auch vom Gegenüber so behandelt.» Dass es Streit in der Waschküche gegeben hätte – was bei achtzig Partien durchaus naheliegen würde – hat sie noch kaum erlebt. Übrigens gibt es in den Hochhäusern keinen starren Waschplan: Man schreibt sich für zwei Stunden in die Liste ein und macht dann die Wäsche – «das funktioniert ». Peter Bachem hat eine besondere Beziehung zur Siedlung, hat er doch an ihrem Bau als Glaser mitgewirkt. Wie viele Scheiben er in den riesigen Wohnblöcken eingesetzt hat? Das kann er weiss Gott nicht mehr sagen. Mit Jahrgang 1939 ist er schon einige Zeit pensioniert, doch liess er sich das Handwerk in den eigenen vier Wänden nicht nehmen: Statt einer Türe setzte er einen Faltvorhang ein, und in der Küche ziert Holzfachwerk die Wand, damit die Stimmung heimeliger wird. Alles mit Zustimmung der Vermieterin. Gertrud Bachems Leidenschaft ist das Puppensammeln. Alle möglichen Puppen zieren nicht nur eine Vitrine in der Stube, sondern auch das Sofa, diverse Fenstersimsen sowie etliche Ablagen und sogar das Bett. Sollte einmal die Vermieterin beanstanden, dass die Wohnung zu gross für nur zwei Personen sei, können Peter und Gertrud Bachem getrost auf ihre Puppenschar verweisen: Sie macht ihr Heim zur Grossfamilie und trägt dazu bei, dass Anonymität zumindest im Stockwerk 16 keine Chancen hat.

Bewohner schätzen Wohnqualität

Die Grosssiedlung Tscharnergut im Westen der Stadt Bern wurde in den Jahren 1958-1966 erstellt und gilt als eine der ersten Muster-Hochhaussiedlungen der Schweiz. Dabei wurden nach Corbusier-Manier in grossem Massstab Hochhäuser mit 20 Stockwerken mit achtgeschossigen Längsblöcken (Wohnscheiben) sowie mit kleineren Reihenhäusern kombiniert und in eine weiträumige Grünanlage eingebettet. 2’300 Personen leben hier, 30 Prozent haben einen Migrationshintergrund. Für die Autos wurden Parkgaragen gebaut, um die Siedlungsfläche verkehrsfrei zu halten. Obwohl heute inmitten von Autobahnen und Bahnlinien situiert, bietet das «Tscharni» im Innern viel Grün- und Ruheflächen sowie sozialen Freiraum. Die Wohnqualität ist entgegen allen Unkenrufen hoch und wird von den BewohnerInnen sehr geschätzt. Sie empfinden ihre Situation keineswegs als trostlos und wehren sich gegen die pauschale Geringschätzung ihrer Siedlung. In der Publikation «Wohnort Grossüberbauung. Das Tscharnergut in Bern» (Benteli- Verlag 2004) hat die Berner Kulturgeografin Elisabeth Bäschlin das Tscharnergut als Ort gelungener sozialer Integration rehabilitiert.

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Informationen

Fussgängerverbindung Haltestelle Gäbelbach

Seit 17. März steht eine neue Fussgängerverbindung zur Bushaltestelle Gäbelbach zur Verfügung. Ab diesem Zeitpunkt wird die Liftanlage auf Seite Gäbelbach in Betrieb genommen. Die bestehende Personenunterführung wird saniert und bleibt voraussichtlich bis im Juni gesperrt. Die neue Fussgängerverbindung verbindet die bestehenden Quartiere mit dem Ansermetplatz und dem neuen Brünnen-Quartier. Durch die Liftanlage beim Ladenzentrum Gäbelbach ist der Übergang rollstuhlgängig. Der gedeckte Übergang ergänzt die bestehende Personenunterführung, welche nach der Sanierung ab Juni weiterhin zur Verfügung stehen wird. Das Dach der Galerie wird voraussichtlich bis Oktober fertiggestellt.

Neubau der Haltestelle Holenacker

Ebenfalls seit 17. März wird die bestehende Bushaltestelle Holenacker zurückgebaut. Die neue Haltestelle kommt am selben Ort zu stehen und wird planmässig bis im September realisiert. In der Zwischenzeit steht direkt daneben eine provisorische, gedeckte Haltestelle zur Verfügung. Der Busbetrieb wird durchwegs aufrecht erhalten. Der Neubau der Haltestelle Holenacker ist Teil des Projekts Tram Bern West und wird im Rahmen der Umgestaltung Nieder-bottigen-/Murtenstrasse ausgeführt. Die neue Haltestelle trägt den Anforderungen des Tram Bern West Rechnung, welches ab Ende 2010 nach Brünnen fahren wird. Neben der neuen Haltestelle, welche auch über eine erneuerte WC-Anlage verfügen wird, wird der Holenackerplatz mit weiteren Massnahmen aufgewertet. Der nördliche Teil wird übersichtlicher gestaltet.. Der südliche Bereich wird durch Baumbepflanzungen zu einem neuen öffentlichen Aufenthaltsraum. Die Umgestaltung des gesamten Holenackerplatzes dauert voraussichtlich bis Ende 2008.

Eröffnung der Umfahrung Niederbottigen

Voraussichtlich am Montag, 7. April kann der nördliche Teil der Umfahrung Niederbottigen dem Verkehr übergeben werden. Die Umfahrungsstrasse ist Teil der flankierenden

Massnahmen der Gesamtüberbauung Brünnen. Sie entlastet den Weiler Niederbottigen vom Durchgangsverkehr.

Der südliche Teil der Umfahrung Niederbottigen ist bereits seit Ende 2006 in Betrieb. Durch die Fertigstellung des Kreisel-Anschlusses bei der Riedbachstrasse kann nun auch der nördliche Teil der Umfahrungsstrasse eröffnet werden. Bei planmässigem Verlauf wird die Strasse am Montag, 7. April eröffnet.

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«Familien - mitten unter uns»

Seit August 2007 bringt das Projekt «Familien - mitten unter uns» im Schulkreis Bethlehem Kindergartenkinder und ihre Eltern in Kontakt mit gut integrierten Familien und Einzelpersonen. Das Angebot ist aufgrund einer Initiative der Projektgruppe MiAu-Q entstanden und wird unter der Trägerschaft des SRK KV Bern, Abteilung Bildung, und in enger Zusammenarbeit mit der Schule Schwabgut angeboten. Ziel des Angebotes ist es, gemeinsame Erlebnisse zwischen der zugewanderten und ansässigen Bevölkerung zu ermöglichen und dadurch Verständnis für einander zu wecken, Vorurteile abzubauen und zugewanderte Familien dabei zu unterstützen, ihre Umgebung in der Schule, im Quartier und in der Stadt Bern besser kennen zu lernen.

Besuche von Kindern

Fremdsprachige Kindergartenkinder besuchen regelmässig (jede Woche oder alle 2 Wochen 2-3 Stunden) eine gut integrierte Gastfamilie/Gastperson aus dem Quartier. Bei gemeinsamen Aktivitäten wie Spielen, Kochen, Besuchen der regionalen Angebote wie Bibliothek, Quartierzentrum, kulturelle Veranstaltungen lernen sie das Alltagsleben im Quartier kennen und werden beim Erlernen der deutschen Sprache unterstützt.

Elternpatenschaften

Die Gastfamilie/Gastperson übernimmt gleichzeitig eine Patenschaft für die zugewanderte Familie und unterstützt deren Eltern aktiv beim Kennenlernen des Quartiers, des Schulbetriebs ihrer Kinder oder bei anderen Fragen des Alltagslebens. Die Kontakte werden durch die regionale Koordinatorin aufgebaut und begleitet. Sie steht während der ganzen Kontaktzeit als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Gastgeber gesucht!

Die ersten Patenschaften haben gestartet, und es besteht eine Warteliste von interessierten Migrationsfamilien, die gerne eine gut integrierten Familie oder Einzelperson kennen lernen möchten. Übernehmen auch Sie eine Patenschaft! Melden Sie sich bei der lokalen Koordinatorin: Frau Suela Kasmi-Bala, c/o Schulhaus Schwabgut, Zimmer 105, Keltenstrasse 37, 3018 Bern. Bürozeit: Donnerstag 12.30 – 14.30 Uhr, Natel: 079 395 47 56, suela.kasmi@srk-bern.ch

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Feld M: Spielnachmittage & Elterntreff

Draussen Spielen, sich mit gleichaltrigen Kindern treffen, neue Kinder aus der Nachbarschaft kennen lernen, Feuer machen, zeichnen, Ballspiele oder einfach ein wenig zusammen sein, das alles und noch mehr bieten die Spielnachmittage auf dem Feld M und im Holenacker. Auch dieses Jahr finden diese wieder am Mittwochnachmittag von 14–17 Uhr statt. Sie sind herzlich zur Eröffnung der Spielnachmittags-Saison, eingeladen. Sie findet am Mittwoch, 23. April von 14.–17 Uhr auf dem Feld M statt.

Die Spielnachmittage werden begleitet und unterstützt durch DOK-IMPULS, Tel.079 238 89 15 in Zusammenarbeit mit freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und der Quartierarbeit Gäbelbach/Holenacker.

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Unterstützung gesucht

Eine Projektgruppe des Ausbildungsgangs Sozialpädagogik der BFF Bern organisiert in Zusammenarbeit mit dem QZ im Tscharnergut einen Kochkurs. Dieser findet am Mo, 14.4. und 28.4. im Café Tscharni statt. Inhalt des Kurses: echte Schweizer Gerichte von Menschen aus anderen Kulturen unter Anleitung einer Schweizerin kochen lernen. Beim anschliessenden Abendessen können die Gerichte von Freunden und Familien und auch von Ihnen genossen werden (Anmeldungen bis 1. April). Damit alle davon profitieren können, soll das Angebot möglichst günstig sein. Die Qualität des Essens und der Veranstaltung soll dennoch nicht zu kurz kommen. Deshalb sind wir auf kleine Spendenbeiträge von aussen angewiesen. Falls Sie unser Projekt unterstützen möchten, können sie Ihre Spende auf folgendes Konto einzahlen: Postkonto 30-380 289-7.

Wir freuen uns auf einen interessanten Anlass und danken Ihnen schon im Voraus. Für Fragen und Anmeldung, steht Ihnen, Claudio Spescha, 079 531 51 52, spescha@gmx.net, gerne zur Verfügung.

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Kompostplatz Feld M - Schliessung

Über ein Jahr lang hat eine engagierte Gruppe von Freiwilligen fantastische Arbeit auf dem Kompostplatz geleistet. Die Quartierbewohnerinnen und –bewohner aus Gäbelbach und Holenacker haben nicht nur den Platz sauber gehalten. Vielmehr wurde sehr gute Erde produziert und das ist ja letztlich der Sinn des Ganzen. Damit ist jetzt Schluss. Nachdem die Kompostplätze viele Jahre in den Quartieren existiert haben, kann auch beim letzten verbleibenden Platz der Betrieb nicht mehr aufrecht erhalten werden. Die Gründe dafür sind vielfältig. Kurz gesagt gab es zu viel unkompostierbares Material, was das Arbeiten gegen Ende äusserst unangenehm gemacht hat. Ob Ignoranz oder Unwissenheit - das Ergebnis war oft das gleiche: Knochen mussten bspw. aus dem Kompostbehälter gesammelt und Abfallsäcke entsorgt werden. Das macht nicht nur keinen Spass, es bleibt vor allem keine Zeit, um sich um den eigentlichen Kompost zu kümmern. Bei einem kleinen Team stösst man dabei schnell an Grenzen. Es gab zwar eine Vielzahl von Nutzerinnen und Nutzern des Kompostplatzes, aber leider fast niemanden, der bereit war z. B. eine Stunde im Monat zu investieren. Aus diesen Gründen wird der Kompostplatz am 29. März geschlossen. Mir bleibt nur noch dem Team für sein bewundernswertes Engagement ausdrücklich zu danken!

Marco Hort
Quartierarbeit Gäbelbach/Holenacker

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Lärm erzeugt am meisten Krach

Wo viele Leute auf engem Raum leben, kommt es oft zu Konflikten – etwa in Siedlungen, in denen Hunderte unter einem Dach wohnen. Nicht selten sind es kleine Ärgernisse, die sich aber summieren und auf die Nerven gehen: Der zur Unzeit deponierte Kehrichtsack, lautes Liebesgestöhn in der Nachbarwohnung, das Schuhregal auf dem Treppenabsatz, Zigarettenrauch und -stummel im Lift, herumlungernde Jugendliche beim Hauseingang, abgestellte Velos im Gang, ein fremdes Auto auf dem reservierten Parkplatz, ausgelassene Partygäste morgens um drei Uhr auf dem Balkon. Und so weiter und so fort. Die Forschungsteams um die Professoren Nett und Huber durchforsteten 2000 Mieterdossiers nach Konflikten. In 16 Prozent der Dossiers wurden sie fündig. Sie stellten eines fest: In fast der Hälfte aller Konfliktfälle geht es um Lärm (49 Prozent). Wer nicht in einem Einfamilienhaus am Waldrand wohnt, findet das kaum erstaunlich. In 45 Prozent der Konflikte geht es um die «Missachtung gesetzlicher Ruhezeiten», wie es in den Hausordnungen formuliert ist: um 23 Uhr Löcher in die Wand bohren, morgens um 2 Uhr duschen, Staub saugen am frühen Sonntagmorgen, Schlagzeug oder Trompete üben zur Mittagszeit.

Regelverstoss ärgert besonders

«Wir vermuten, dass sich die Leute mehr über den Regelbruch als über den Lärm aufregen», sagt Jacher C. Nett auf Anfrage. So sei bezüglich Lärm bei den «Tätern» zwischen Schweizern und Ausländern kaum ein Unterschied festzustellen. Migranten verstiessen häufiger gegen die Ruhezeiten, die ihnen nicht genau bekannt seien, weil sie womöglich die Anweisungen nicht verstünden. Bei den Nachbarn schwinge hier oft der Vorwurf mit: «Die sollen sich gefälligst anpassen.» Der Ausländeranteil sei höher bei den leichteren Konflikten. Bei den schweren spiele die Nationalität keine Hauptrolle: Es gehe hier häufig um psychisch angeschlagene Menschen mit Suchtproblemen.

Akten sagen nicht alles

Nett ist bewusst, dass die Datenlage nicht üppig ist. Erfasst sind nur jene Konflikte, bei denen sich jemand telefonisch bei der Verwaltung beschwerte oder einen langen Briefwechsel führte. «Was vorher geschah, ist nicht ersichtlich.» Konflikte, die bilateral gelöst wurden, sind nicht verzeichnet. Dem Professor ist klar, dass die Gewichtung in den Dossiers willkürlich sein kann: «Wenn bei einer Person etwas vorfällt, wird danach alles notiert», von der Sozialhilfe bis zum Grölen im Rausch auf dem Balkon.

Überraschend ist die Erkenntnis, dass es in Hochhäusern weniger Konflikte gibt. Diese Bauten sind für viele ein Schreckgespenst. Sie gelten als Hochburgen der Anonymität. Genau dies verhindere Konflikte, sagt Professor Nett: «Man kann sich gut aus dem Weg gehen, und wer dort wohnt, sucht genau diese Privatsphäre.» Je weniger tägliche Kontakte es gebe, je weniger die soziale Kontrolle ausgeprägt sei, desto weniger Reibungsflächen gebe es.

Architektur kann nicht alles lösen

Die Architektur trägt ihren Teil zur Minimierung von Streitigkeiten bei. Mitautor Professor Joachim Huber sagt dazu, mit klaren Formen, Übersichtlichkeit, guter Farbgebung und Materialwahl, angenehmer Beleuchtung oder Pflanzen lasse sich viel erreichen. Es sei aber ein Irrglaube, «dass sich Konflikte mit ein paar Kübeln Farbe aus der Welt schaffen lassen». Es lohne sich, die Eingangszonen mit Briefkästen, Veloständern und Abfallcontainern sorgfältig zu planen und zu gestalten, was häufig versäumt werde. «Oft steht das sanierte Bad allein im Mittelpunkt.» Übergangsräume zwischen drinnen und draussen müssten übersichtlich und klar gestaltet sein, denn klare Territorien verhinderten Konflikte. Huber hält aber nüchtern fest: «Architektur wird oft überschätzt.» Wichtiger für eine gute Stimmung im Quartier seien etwa langjährige Mieterinnen und Mieter, die sich mit der Siedlung identifizierten, sie mit offenen Augen betrachteten und sich für das Gemeinwohl zuständig fühlten.

Etwas Wichtiges aber mache die Architektur heute: Sie schere nicht mehr alle über einen Kamm, vermeide also «typologische Monologie», so Huber. In einem Block gibt es von Ein- bis Fünfzimmerwohnungen alles, damit die Durchmischung stimmt. Auch wird auf «nutzungsneutrale Grundrisse» geachtet. Ein Zimmer muss nicht zum Elternschlafzimmer werden, sondern eignet sich ebenso gut als Kinderzimmer oder Arbeitsraum.

Die Studie hat auch die Position des Hauswarts beleuchtet. Wenn er auf vernünftige Weise Regeln durchsetzt und mit den Leuten redet, eskalieren Streitigkeiten seltener. Die Studie fordert eine Professionalisierung dieses Jobs. Ist der künftige Abwart ein Dr. phil. mit Psychologiediplom? Nett winkt ab: «Aber er sollte einen praktischen, gesunden Menschenverstand haben und kommunikative Fähigkeiten.» Huber sieht ihn nicht bloss als ausführendes Organ der Liegenschaftsverwaltung: «Er soll auch die Bedürfnisse der Bewohner an die Verwaltung weiterleiten.» Es sei für viele Vermieter ein Problem, dass sie keine internen Hauswarte mehr fänden, sondern auswärtige «Funktionäre» beiziehen müssten, die nicht im Quartier verankert seien, weiss Huber. «Bund» vom 12. März, 2008

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Mit offenen Augen durch Bethlehem

Auflösung des Fotowettbewerbs im Wulchechratzer vom Februar. Die richtige Lösung lautet:

Messerli-Grube

Murtenstr. 200

Das Kieswerk wurde im Jahre 1907 von Gottfried Messerli auf dem elterlichen Bauernhof in Bümpliz begründet. Dieses zügelte dann später nach Bethlehem, wo bis anfangs der 80er-Jahre Kies abgebaut wurde. Das Heim + Hobby wurde in dem Gebiet der Grube errichtet.

Heute wird das Kies in Oberwangen abgebaut und im Werk Murtenstrasse Bethlehem werden über 60 Betonsorten gemischt und angeboten. (Quelle: Jubiläumsschrift der Messerli Kieswerk AG).

Aus den zahlreichen eingegangenen und richtigen Antworten konnte ein Gewinner per Los ermittelt werden. Er heisst Walter Lauber und erhält als Preis einen Gutschein für 2 Tageskarten der SBB im Wert von 70 Franken, gestiftet vom Gäbelbachverein. Wir gratulieren ganz herzlich.

Neuer Fotowettbewerb

Wir hoffen wieder auf viele Teilnehmende bei der Beantwortung der Frage nach dem genauen Standort der auf dem Titelbild dieser Nummer gezeigten Örtlichkeit. Als Preis winkt wieder ein Gutschein für 2 Tageskarten der SBB. Senden oder mailen Sie uns Ihre Lösung bis 10. April an: «Wulchechratzer» Postfach 379, 3027 Bern-Bethlehem oder tscharni@freesurf.ch

Redaktion «Wulchechratzer», Forum Bethlehem

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Mitteilung des VFBB

Das 2003 letztmals erschienene Handbuch für den Stadtteil VI Bümpliz/Bethlehem wird neu herausgegeben. Dies gab der Präsident des Vereins zur Förderung von Bümpliz/Bethlehem/Bottigen/Riedbach VFBB, Peter Gurtner, an der Mitgliederversammlung vom 11. März bekannt. Ein Höhepunkt für Sportbegeisterte wird die Übertragung aller vom Schweizer Fernsehen übertragenen Spiele der Euro 08 auf der Heubühne des Bienzgutes sein. Das Tägigkeitsprogramm des VFBB für 2008/09 umfasst zudem:

25. April Filmabend «Spagat - Mütter und Töchter in der Migration»; 24. Mai 1. Begrüssungsanlass für Neuzugezogene im Stadtteil VI; 21. Mai Podiumsgespräch Schweizer und Ausländer in Bethlehem; 9. August Ortskundliche Begehung im Wohnheim Acherli; 25. Oktober 2. Begrüssungsanlass für Neuzugezogene im Stadtteil VI; 8. November Ortskundliche Begehung Westside und Brünnen.

Neu in den Vorstand des VFBB gewählt wurde Nathalie Herren. Sie ist ab 1. April Geschäftsführerin der Quartierkommission Bümpliz/Bethlehem. Somit setzt sich der Vorstand des VFBB für 2008/09 wie folgt zusammen: Peter Gurtner, Präsident, Margrith Beyeler, Kassierin, Alice Christen, Neuzuzügerveranstaltungen, Margrit Dutt, westwind, Katja Gipp, Begehungen, Neuzuzügerveranstaltungen, Nathalie Herren, Handbuch für den Stadtteil VI, Martin Meyer, Ressort Bethlehem, Albert Krienbühl, QBB, Hans Stucki, Internet, Medien. Mehr zum Förderverein ist unter www.vfbb.ch zu finden.

hst

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Neue Preise für Tageskarten Gemeinde

Die SBB haben ihre Tarife erhöht. Aus diesem Grunde sind auch wir gezwungen die Preise für die SBB Tageskarten Gemeinde anzupassen. Ab dem 1. Mai kostet eine Tageskarte Gemeinde neu Fr. 40.--. Die Tageskarten Gemeinde können ab dem 1. Mai nicht nur an der Information im Quartierzentrum im Tscharnergut bezogen werden, sondern auch morgens und abends während den Öffnungszeiten im Café Tscharni.

QZ im Tscharnergut

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Öffnungszeiten Ostern im QZT

  

Café

Information

Werkstatt

Gründonnerstag, 20.3.

8.30–18

12.30–18

14–18

Karfreitag, 21.3.

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zu

zu

Ostersamstag, 22.3..

8.30–18

zu

9 - 18

Ostersonntag, 23.3

zu

zu

zu

Ostermontag, 24.3.

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zu

Ab Dienstag, 25. März gelten wieder die normalen Öffnungszeiten.

Während den Frühlingsferien (7.4.–20.4.) ist das Café Tscharni abends ab 18 Uhr geschlossen.

Auffahrtsöffnungszeiten

  

Café

Information

Werkstatt

Mittwoch, 30.4.

8.30–18

12.30–18

14–18

Auffahrt, Do, 1.5.

zu

zu

zu

Freitag, 2.5.

8.30–18

12.30–18

14–18

Ab Sa 3.5. gelten wieder die normalen Öffnungszeiten.

Während der Sommerzeit (30.März bis 26. Oktober) ist das Café Tscharni sonntags geschlossen.

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Ostereiersuche

Coop Naturafarm veranstaltet in den Städten Basel, Bern, Lausanne und Zürich eine Suche nach riesigen Ostereiern. Wer fündig wird, kann an einer Verlosung teilnehmen und hat die Möglichkeit, eine Patenschaft für ein Naturafarm-Huhn zu gewinnen. Die Gewinner des ersten Preises kommen während eines Jahres in den Genuss von frischen und qualitativ hochwertigen Eiern: Pro Woche werden drei frei Haus geliefert. Neben der Patenschaft winkt ein Einkaufsgutschein von Coop im Wert von Fr. 1'000.-. Die Gewinner des zweiten und dritten Preises bekommen je einen Coop-Gutschein im Wert von Fr. 200.-, respektive Fr 100.-. In jeder Stadt findet eine separate Verlosung statt.

Am 15. März 2008 gibt Coop Naturafarm den Startschuss für die abenteuerliche Suche nach dem überirdisch grossen Ei, welches in der Stadt Bern versteckt ist. Teilnehmerinnen und Teilnehmer können vom 10. bis zum 15. März ein SMS (20 Rp/SMS) mit dem Kennwort HUHNBE an die Nummer 2667 schicken und sich für die Suche registrieren. Am Samstag, 15. März 2008 um 10 Uhr erhalten Sie daraufhin einen Hinweis, welcher ihnen verrät, in welcher Umgebung das Ei versteckt ist. Sobald das Ei gefunden ist, kann mittels eines weiteren SMS (20 Rp/SMS) mit dem Namen des Huhns an die Nummer 2667 an der Verlosung teilge-nommen werden. Wer sich nicht per SMS anmelden möchte, kann sich noch am Samstag, 15. März ab 10 Uhr im Internet, www.coop.ch/naturafarm, über die Eiersuche informieren.

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Piemont Konzert

Der Singkreis Bethlehem und Thun unter der Leitung von Rudolf D. Sinzig und das Berner Musikkollegium unter der Leitung von David Schwarb gibt am Sonntag 20. April um 17 Uhr in der ref. Kirche Bethlehem ein Piemont Konzert. Sie haben dieses Konzert während ihrer Musikwoche im Piemont einstudiert. Gespielt wird L. v. Beethovens Sinfonie Nr. 8 und L. Cherubinis Krönungsmesse in G–dur. Konzertmeisterin Daniela Ianos. Eintritt frei, Kollekte.

L. Cherubini schrieb seine Missa Solenne 1819 zur Krönung von Louis XVIII nach der Rückkehr der Bourbonen auf den französischen Thron. Als Folge des Wiener Kongresses fand seine Krönung aber nie statt.

Die 8. Sinfonie von L. v. Beethoven, der ein Zeitgenosse und grosser Bewunderer von Cherubini war, entstand auf dem Höhepunkt seines musikalischen Schaffens kurz vor dem Wiener Kongress.

Der Singkreis Bethlehem und Thun ist offen für alle begeisterungsfähigen Sängerinnen und Sänger. Im Herbst werden wir den Elias von Felix Mendelssohn in Bern und Thun aufführen. Wenn Sie Interessen haben mitzusingen, melden Sie sich bei Andreas Wyss, Telefon 079 382 57 91 oder www.skbt.ch

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Schlosspark Bümpliz wird aufgewertet

Die Direktion für Finanzen, Personal und Informatik (FPI) will den Masterplan für die Umgebung der beiden Schlösser in Bümpliz zügig umsetzen. Bereits im Frühjahr wird der Baumbestand ausgelichtet und eine Ersatzpflanzung vorgenommen.

Das Alte Schloss Bümpliz, welches auf das 9. Jahrhundert zurückgeht, und das Neue Schloss aus dem Jahr 1742 sind bedeutende Bauwerke ihrer Zeitepoche und stehen beide unter Denkmalschutz. Letztes Jahr wurde der Masterplan «Umgebung Schlösser Bümpliz» von der Betriebskommission des Fonds für Boden- und Wohnbaupolitik genehmigt und vom Gemeinderat verabschiedet. Mit den Massnahmen des Masterplans sollen die zu den Schlössern gehörenden Grün- und Parkflächen ihrer geschichtlichen Bedeutung und Funktion entsprechend gestaltet, entwickelt und gepflegt werden.

Mit dem ersten Massnahmenpaket werden bereits ab dem 6. März 24 Grosssträucher und Bäume entfernt. Damit soll die Sicht auf die beiden Schlösser verbessert werden. Gleichzeitig erfolgt als Kompensation die erforderliche Ersatzpflanzung im Bereich der ehemaligen Schlossscheune (Schlossmatte). Es ist vorgesehen, zur Erinnerung an die ehemalige «Hoschtet», 8 Kirschbäume, 1 Nussbaum, 1 Sommerlinde sowie eine 70 Meter lange und drei Meter breite, frei wachsende Hecke mit heimischen Sträuchern zu pflanzen. Mit diesen denkmalpflegerischen Massnahmen wird den Schlössern, insbesondere dem Alten Schloss, wieder mehr Bedeutung und Erlebbarkeit verliehen. Die verbleibenden Grosssträucher und Bäume erhalten mehr Raum, und mit den Neupflanzungen im Gebiet der Schlossmatte (ehemals Standort der abgebrannten Schlossscheune) soll durch Pflanzung von Obstbäumen der ursprünglich landwirtschaftliche Charakter wieder stärker zur Geltung gebracht werden.

Informationsdienst Stadt Bern

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Spanisch-Kurse

...für Anfänger: Lehrmittel Mirada vom Huber Verlag, ab Lektion 1. Ich gehe auch gerne auf Ihre individuellen Wünsche ein. 8-mal, donnerstags von 8.30–10 Uhr.

...für Fortgeschrittene: Sie sprechen etwas Spanisch, haben aber wenig Gelegenheit zum Üben? Diese Kurse sind darauf ausgerichtet, Ihre Kommunikationsfähigkeit zu verbessern. 8-mal, donnerstags von 10.15–11.45 Uhr.

Leitung Elena Binggeli-Ramirez, Kosten Fr. 100.- pro Kurs (8mal à 1,5 Std, je 2 Lektionen à 45 Min). Anmeldung im Quartierzentrum im Tscharnergut, Waldmannstr. 17, Tel. 031 991 70 55 (Di–Fr 12.30–18 Uhr), tscharni@freesurf.ch. Die Kurse werden ab 7 Teilnehmenden durchgeführt.

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Spieltage Bunt kickt gut Bern

Ihr seid Mädchen und Jungen der Stadt Bern? Ihr bildet ein Team mit 5–7 Spielenden und seid heiss darauf, Euch mit Gleichaltrigen zu messen? Dann meldet Euch bis am 10. April für das Strassenfussballturnier an, Teilnahmegebühr Fr. 20.-- pro Team. Der erste Spieltag ist am 26. April auf dem Dorfplatz Tscharnergut. Anmeldeformulare und Informationen sind an der Information im Quartierzentrum im Tscharnergut oder einer Jugendeinrichtung erhältlich.

Bei Fragen einfach anrufen: 079 345 13 09.

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«Subers Bern - zäme geits»

Beim Lesen des Wulchechratzers, aber auch in Gesprächen mit Anwohnern aus dem Tscharnergut, stelle ich immer wieder fest, das auch für ihre Leserschaft, das Thema Abfall eines der Top-Ärgernisse ist. Aus diesem Grund sende ich Ihnen den Vorstoss, welcher verlangt, dass auch die Aussenquartiere in die Aktion «Subers Bern - zäme geits» einbezogen werden.

Peter Bühler, Stadtrat

Motion: «Subers Bärn – zäme geit’s» muss auch in den Aussenquartieren gelten!

Am 4. Februar gab der Gemeinderat bekannt, dass er mit dem Massnahmenplan «Subers Bärn – zäme geit’s» eine Verbesserung der Sauberkeit in der Stadt Bern erreichen will. Dieser Massnahmenplan beinhaltet nichts Neues, sondern Forderungen, welche das bürgerliche Lager seit Jahren stellt! Nur im Gegensatz zum Gemeinderat, haben sich diese Forderungen nie nur auf die Innenstadt und die Haltestellen des ÖV beschränkt, sondern verlangt, dass diese Massnahmen sich auch auf die Aussenquartiere erstrecken. Auch die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler in den Aussenquartieren von Bern haben ein Anrecht auf sauberen öffentlichen Raum. Die Bussen gegen Abfallsünder werden sicher auf dem ganzen Gemeindegebiet verteilt und nicht nur in der Innenstadt.

Darum wird der Gemeinderat aufgefordert, folgende Punkte des Massnahmenplans auf die Aussenquartiere auszuweiten: Einführung einer Abendreinigung von öffentlichen Plätzen und Parkanlagen in den Aussenquartieren, Vermehrte Leerungen der öffentlichen Abfalleimer in den Aussenquartieren, systematische Entfernung von Wildplakatierungen und Erhöhungen der Anzahl von Abfalleimern an problematischen Orten in den Aussenquartieren.

Begründung der Dringlichkeit: Da der Gemeinderat den Massnahmenplan in der Sportwoche bekannt gab und schon im März damit starten will, muss der Stadtrat die Möglichkeit haben vorher über diese Massnahmen zu entscheiden und nicht im Nachhinein nur noch über einen Nachkredit!

Motion Fraktion SVP/JSVP, Peter Bühler/Manfred Blaser

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Veranstaltungskalender

Donnerstag, 20. März, 17 Uhr, CabaneB. Vernissage der Ausstellung von Florian Glanzmann, musikalisch umrahmt von Martin Weiss und Matthias Lanz.

Ausstellung: 20.3.–5.4., Sa 14–17, Mo/Di 15–18 Uhr.

Karfreitag, 21. März, 10 Uhr, kath. Kirche St. Mauritius.

Samstag, 22. März, 21 Uhr, kath. Kirche St. Mauritius. Osterfeuer im Hof, Lichtfeier, Wortfeier, Taufe, Eucharistiefeier musikalisch begleitet von Trommeln, Orgel und Trompete, anschliessend Eiertütschete.

Ostersonntag, 23. März, 9.30 Uhr, kath. Kirche St. Mauritius.

Dienstag, 25. März, 12.15 Uhr, im ref. Kirchgemeindehaus Bethlehem. Kosten für Erwachsene Fr. 10.--, Kinder Fr. 4.--. Tee, Dessert, Kaffee inbegriffen.

Freitag, 28. März, 14.30–16.30 Uhr ref. Kirchgemeindehaus Bethlehem.

Auskunft bei Frau Baumgartner, Tel. 031 996 18 51.

Freitag, 28. März, an der Museumsnacht im Botanischen Garten. Matthias Zurbrügg, Schauspieler, und Christine Ahlborn von «mes:arts theater»spielen eine szenische Führung im Alpinum.

Samstag, 29. März und 26. April, 15–18 Uhr im Mütterzentrum Bern-West, 031 991 21 05.

Samstag, 29. März. Die ref. Kirchgemeinde Bethlehem organisiert einen Besuch der Ausstellung «Genesis» im Zentrum Paul Klee mit Franziska Spiccia und Doris Baumgartner. Besammlung: 13.30 Uhr in der Eingangshalle bei der Kasse, Eintritt Fr. 16.-. Anmeldung bis 24.3. im Sekretariat Tel 031 996 18 40 oder bei Frau Doris Baumgartner Tel 031 996 18 51.

Dienstag, 1. April, 8.30 Uhr, im ref. Kirchgemeindehaus Bethlehem.

Freitag, 4. April, ab 18 Uhr im Cafe Tscharni. Gemeinschafts- und Spielabende für alle, die Menschen aus dem Quartier kennen lernen wollen und gerne spielen. Pizza für Fr. 10.-- im Café Tscharni.

Freitag, 4. April von 15–17 Uhr, Bibliothek Bienzgut. Bis zum Frühling finden insgesamt fünf Lesungen von albanischen Bilderbüchern für vorschulpflichtige Kinder ab 2 Jahren und ihre Eltern in den Bibliotheken Gäbelbach, Tscharnergut und Bienzgut statt. Die Eltern haben anschliessend die Möglichkeit mit ihren Kindern Bücher auszusuchen und auszuleihen. Ein kleines Zvieri wird offeriert.

Samstag, 5. April, 12 Uhr, im ref. Kirchgemeindehaus Bethlehem.

Montag, 7. April, 14.30–16.30 Uhr im kath. Zentrum St. Mauritius. Keine Anmeldung nötig.

Donnerstag, 17. April, 14.30–16.30 Uhr, im Freizeithaus Holenacker. Infos bei Doris Baumgartner 031 996 18 51.

Donnerstag, 17. April, 14–17 Uhr, Kosten Fr. 5.--

Freitag, 18. April, 14.30–16.30 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus Bethlehem. Keine Anmeldung nötig.

Freitag, 18. April, 14–17 Uhr, Quartierzentrum im Tscharnergut. Musik: Res Kiener, Unkostenbeitrag: Fr. 10.–

Montag, 21. April, 12 Uhr, Mittagessen für Seniorinnen und Senioren im Quartierzentrum im Tscharnergut. Preis pro Person Fr. 13.--. Anmeldung im Quartierzentrum im Tscharnergut, Tel 031 991 70 55.

Donnerstag, 24. April, 14–15.30 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus Bethlehem. Für alle, die Trauer und Sorge, Schönes und Erfreuliches, Lustiges und Ernstes miteinander teilen wollen.

Freitag, 25. April, 19 Uhr im Quartierzentrum im Tscharnergut. Einsatz Fr. 10.--.

Mi

2.4.

14–17

Fühlparcours bauen

Do

3.4.

16–18

Modi Nachmittag

Fr

4.4.

10–17

Fühlparcours bauen

Di–Fr, 8.4.–11.4, Lager, anmelden!

Mi

23.4.

14–17

Spielen wie es euch gefällt

Do

24.4.

16–18

Feuer im Maligarten

Fr.–So, 25.4.–27.4, Seifenkistenrennen!

Mi

2.4.

14–17 Offener Spielbetrieb

Fr.

4.4.

15–18 Quartierfestdekorationen basteln

Mi

23.4.

14–17 Offener Spielbetrieb

Fr.

25.4.

15–18 Quartierfestdekorationen basteln

Fr

28.3.

ab 18 Museumsnacht

Mi

2.4.

13–16 Mädchenbesuch vom Kindertreff

Mi

9.4.

13.30–17 Lustige Feriennachmittage

Do

10.4.

13.30–17 Lustige Feriennachmittage

Mi

30.4.

13–16 Ausflug auf das Münster

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Quartierzentrum im Tscharnergut

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Letzte Änderung: 07.06.08 12:32