Der WulcheChratzer, Online-Ausgabe Oktober 2006

Anlässe im November
Weihnachtslaternen-Wettbewerb
LEGO®-Stadt
Neueröffnung im Fellergut
Verdingkinder
Bethlehem spielt
Tram: Behauptungen und Tatsachen
Das Tram für alle – für die Zukunft
Nochmals NEIN zum Tram Bern West
Ja zu Tram Bern West
Verbesserung der Mobilität für alle
Das neue Tramprojekt im Fokus
Wir brauchen kein Tram... oder
Tram Bern-West
17 Velos gestohlen
Veranstaltungskalender
westwind – Kunst wagen
Zirkus Wunderplunder

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Anlässe im November

Allerheiligen, Allerseelen, der Toten- und Ewigkeitssonntag: Jeweils im November sprechen die Kirchen bekanntlich ein besonderes Thema an: die Vergänglichkeit, das Sterben, den Tod und die Ewigkeit. Die tiefen Novembernebel, das frühe Dunkel weisen auf das Ende des (Kirchen-)Jahres. Angehörige und Freunde denken an die Verstorbenen des vergehenden Jahres. Vielleicht besuchen sie das Grab, stecken eine Kerze an. Die Kirchgemeinden begleiten die Trauernden mit beratenden, seelsorgerlichen Gesprächen und besonderen Feiern.

In der katholischen Tradition ist der 2. November der «Allerseelen-Tag». An diesem Tag wird an die Verstorbenen erinnert, denn in unserem Andenken, in unserer Liebe sind sie aufgehoben. In vielen Gegenden besuchen die Angehörigen an diesem Tag die Gräber. In der katholischen Kirche St. Mauritius in Bethlehem (Waldmannstrasse 60) feiern wir einen speziellen Gottesdienst – in diesem Jahr am Samstag, den 4. November um 17 Uhr. Besonders erinnern wir uns an alle Menschen aus unserer Pfarrei, die im vergangenen Jahr verstorben sind. Wir nennen noch einmal ihren Namen und zünden für sie eine Kerze an. Wir laden alle herzlich zum Mitfeiern dieses Gottesdienstes ein, besonders alle, die in der letzten Zeit Abschied nehmen mussten von einem lieben Menschen und die um verstorbene Menschen trauern.

Die Reformierte Gemeinde lädt zum Gottesdienst am Toten- und Ewigkeitssonntag ein. Am 26. November, dem letzten Kirchenjahr-Sonntag, zünden wir Kerzen an zur Erinnerung an die Verstorbenen des letzten Jahres und nennen ihre Namen. Der Singkreis Bethlehem (Leitung: Ruedi Sinzig) und der Organist Ivo Zurkinden werden musizieren; das Pfarrteam mit Conradin Conzetti, Elisabeth Gerber, Marianne Locher, Hans Roder wird mitwirken. Am Sonntag, 26. November, 10 Uhr in der Kirche.

Am Freitagabend, 24. November, 20 Uhr in der Kirche: Tanzgottesdienst: mit Wort und Stille, mit einer Kantate von J.S.Bach (CD) und einfachen Tänzen – geleitet von Pfr. Conradin Conzetti;

sb/cc

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Weihnachtslaternen-Wettbewerb

Materialbezug ab Dienstag, 31. Oktober, im Quartierzentrum im Tscharnergut. (Di–Fr, 12.30–18 Uhr) und im Gemeinschaftszentrum Gäbelbach (Di–Do, 14–18 Uhr, Fr 14–19 Uhr, Sa 14–17 Uhr). Abgabe der Bilder an den Informationsstellen der Quartierzentren Tscharnergut und Gäbelbach bis Freitag, 24. November, 18 Uhr. Preisverteilung im Saal des QZ im Tscharnergut am Samstag, 2. Dezember, 16 Uhr. Das Material für ein Laternenbild kostet ca. Fr. 1.50, für Schulklassen ist es gratis. Jung und alt können in 5 verschiedenen Kategorien mitmachen. Jedes Bild gewinnt einen Preis. Wir wünschen allen viel Spass am Gestalten und freuen uns auf die Weihnachtslaternen.

Kindertreff und Quartierzentrum im Tscharnergut

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LEGO®-Stadt

Mit gespannter Erwartung schauten wir dem Stadtbau entgegen. Wie viele Kinder würden kommen? Werden wir die Stadt bauen können? Als dann die Kinder eintrafen, waren wir sehr glücklich und froh und konnten die Stadt komplett aufbauen mit durchschnittlich 28 Kindern pro Tag. Die Begeisterung der Kinder für das Bauen, der Eifer und die Lernbegierde waren für uns Leiter Ansporn und Freude. Die Kinder waren zum Teil kaum zu bremsen in ihrer Baufreude. Aber auch wenn Peter Egli, der «Bauleiter» vom Bibellesebund, jeweils in der Pause Geschichten aus der Bibel erzählte, hatte er aufmerksame Zuhörer.

Wir freuen uns über das Echo zu dieser LEGO Stadt. Darum wollen wir nächstes Jahr diese LEGO Stadt wieder anbieten. Wir haben die LEGO Stadt provisorisch auf folgendes Datum festgelegt: Di–Fr, 2.-5. Oktober 2007 (Herbstferien).

Es wäre toll, wenn wieder viele mitbauten!

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Neueröffnung im Fellergut

Am 1. November wird an der Mühledorfstrasse 7 das Coiffeur- und Kosmetikgeschäft La Maschera eröffnet. Gleichzeitig verabschiedet sich das La-Maschera-Team vom Gäbelbach, wo es die Kunden drei Jahre lang in der Ladenstrasse bedient hat, wegen der Umbauarbeiten nun aber Ende Oktober auszieht. Das Team von La Maschera freut sich, seine Kunden ab dem 1. November im Fellergut zu bedienen. Die neue Adresse lautet: Coiffeur Kosmetik

La Maschera, Mühledorfstrasse 7, 3018 Bern, Telefon (wie bisher): 031 991 99 89

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Verdingkinder

Das Wort «Verdingkind» steht für ein dunkles Kapitel in der Schweizer Geschichte. Ein Kapitel, das bis heute nicht abgeschlossen ist. Dies, weil die Betroffenen bis heute auf eine umfassende Aufarbeitung der Geschichte und vor allem auf eine offizielle Entschuldigung warten.

Vom 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts kam es häufig vor, dass Vormundschaftsbehörden Kinder aus armen Familien in Pflegefamilien platzierten – oder besser: regelrecht «verschacherten». Bei den Kindern handelte es sich meist um Waisenkinder, unehelich geborene Kinder oder Kinder aus Scheidungsfamilien. Die Pflegefamilien waren meist Bauern und Kleinunternehmer. Viele «Pflegefamilien» setzten das Kind als billige Arbeitskraft ein und nutzten es rücksichtslos aus. Die Arbeitsleistung der Verdingkinder wurde als legitime Gegenleistung für die Gewährung von Unterkunft, Essen und Kleidern betrachtet.

Heute geht man davon aus, dass Zehntausende von diesem Schicksal betroffen sind.

Der Senioren-Medien-Treff zeigt am 3. November, ab 14.30 Uhr, im GZ Gäbelbach, einen Dokumentarfilm (35min) von Peter Neumann. Der Filmemacher wird anwesend sein, wie auch Margrith Stucki-Mäder, Grossrätin und Rolf Blickle, ehemals Präsident der Pflegekinderaktion. Sie werden Fragen zum Film und zu der von Frau Stucki-Mäder eingereichten Motion im Grossen Rat beantworten.

rs

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Bethlehem spielt

Theater in der Kirchgemeinde Bethlehem: Vorhang auf für Männer und Frauen von 18 bis 99 Jahren, für Mutige und Scheue, Dicke und Dünne, für Menschen mit oder ohne Bühnenerfahrung. Kurz: Für alle, die Lust daran haben, unter der Anleitung eines Theaterpädagogen ein Theaterstück zusammen zu bauen. Für alle, denen es Freude macht, auf eine lustvolle Art sich selbst und andere besser kennen zu lernen. Ihre Muttersprache muss nicht unbedingt deutsch sein, und Sie brauchen nicht unbedingt Theatererfahrung mitzubringen. Es kostet Sie nichts als Zeit. Wir proben jeweils Donnerstags, von 9 – 11 Uhr, und Freitags, von 20 – 22 Uhr. Sie können jeweils nur an einem, oder an beiden Terminen teilnehmen.

Damit Sie sich ein genaueres Bild machen können, bieten wir zwei unverbindliche «Schnupperanlässe» an, nämlich am Dienstag, 24. Oktober von 9 – 11 Uhr, und am Freitag, 3. November, von 20 – 22 Uhr. Die Proben finden im Theatersaal des ref. Kirchgemeindehauses Bethlehem, Eymattstrasse 2b, statt.

Was steckt hinter unserer Idee? Wir möchten das Miteinander von Menschen aus verschiedenen Kulturen und mit unterschiedlichen Religionen sichtbar machen und fördern.

Auf möglichst viele interessierte Zeitgenossen freuen sich: Elisabeth Gerber, Pfarrerin, 031 991 33 35, Mariann Zutt, Sozialarbeiterin, 031 996 18 52, Martha Felber, Erwachsenenbildnerin i. A., 031 991 41 85, Martin Gallati, Theaterpädagoge, 031 382 47 51

mf

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Tram: Behauptungen und Tatsachen

Lesen Sie dazu die Abstimmungsvorlage, die Sie nächstens in Ihrem Briefkasten vorfinden.

Bethlehemer und Bümplizer wollen kein Tram

Sie haben die Tramvorlage vor 3 Jahren sowohl in der städtischen, wie in der kantonalen Volksabstimmung abgelehnt.

Tatsache ist: Das damalige Projekt hatte viele Gegner, weil es das Stöckackerquartier nicht bediente. Zudem verursachte die Linienführung in Tieflage durch das Grundwasser des Weiherlis und das Durchschneiden der Leitungen des Elektrizitätswerkes riesige Kosten. Dieses Tram wollte man nicht.

Die Tramvorlage ist eine undemokratische Zwängerei

Tatsache ist: Der grosse Rat gab im Sommer 2004 praktisch einstimmig den Auftrag. Sind unsere Grossräte aller Parteien Zwängikinder?

Es handelt sich um ein 218 Millionen Luxusprojekt

Tatsache ist: Es sind 141 Millionen. Der Bund übernimmt 65 Millionen und der Kanton 50. Wir Städter müssten 26 Millionen beisteuern. Natürlich bräuchte es neue Tramwagen. Aber auch die jetzigen Trolleybusse müssten nächstens ersetzt werden und es würden noch zusätzliche benötigt.

Die benötigten Tramwagen werden weitere Millionen Kosten

Tatsache ist: Die alten Trolleybusse müssten sowieso nächstens ersetzt werden.

Der bisherige 3-Minutentakt wird bis auf 12 Minuten erhöht.

Tatsache ist: Auch diese Behauptung ist frei erfunden. Im jetzigen Fahrplan betragen die Abstände 2–4 Minuten am Morgen von 6.31–8.01 Uhr und am Abend von 15.56–18.24 Uhr ab Gäbelbach. In der übrigen Zeit sind es fast durchwegs 7–8 Minuten, ab 19.53 Uhr dann 12 Minuten. Die Trams werden alle 6 Minuten fahren. Sie können 2½ mal so viele Leute transportieren wie ein Bus.

Die Eilkurse werden ersatzlos gestrichen

Tatsache ist: Trams können natürlich nicht überholen. Gegenüber den Eilkursen wird das Tram 1–2 Minuten langsamer sein.

Autos können die Trams nicht überholen

Tatsache ist: An jeder zweiten Haltestelle wird eine Überholmöglichkeit geboten.

Komitee pro Tram Bethlehem
c/o Fellerstrasse 54a

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Das Tram für alle – für die Zukunft

Zweieinhalb Mal so viel Platz wie ein Bus bringt das neue Tram Bern West. Fertig mit voll gestopften Bussen! Schon vor 20 Jahren waren nämlich die Busse zu klein, als ich für die Ausbildung vom Kleefeld in die Stadt fahren musste. Endlich wird es um einiges bequemer, sich in der Stadt Bern mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Ost nach West fortzubewegen. Damit kann ich künftig schneller und bequemer nach Bümpliz fahren. Das Tram Bern West ist umweltbewusst, es verflüssigt den Verkehr, die Autos können wenn nötig, bei den Haltestellen überholen! Soeben hat der Bund seine Beteiligung von 65 Millionen definitiv zugesagt. Daher kostet das neue Tram statt total 141 Millionen Franken für die Stadt Bern 26 Millionen. Am 26. November stellen wir die Weichen für die Fahrt nach Bümpliz! Wer für den Fortschritt ist, sagt JA zum Tram Bern West.

Myriam Duc,
Stadträtin Grünes Bündnis

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Nochmals NEIN zum Tram Bern West

Die Stimmberechtigen des Wahlkreises VI (Bümpliz-Bethlehem) haben nun bereits zweimal NEIN gesagt, beim zweiten Mal noch deutlicher als beim ersten Mal. Was soll die Zwängerei? Will man noch mehr Leute dazu bringen, damit diese der Urne künftig fern bleiben, nach dem Motto «die machen sowieso was sie wollen»?

Bern West ist mit Zug, S-Bahn, Postauto und zwei Buslinien heute bereits sehr gut erschlossen und der Doppelspurausbau der BLS mit eigener Haltestelle im neuen Einkaufszentrum in Brünnen wird zudem auch pünktlich fertig erstellt. 218 Millionen für Geleise, Tramanschaffung und neues Tramdepot sind mir als Geschäftsführer des Bundes der Steuerzahler einfach zu teuer, egal wer es am Schluss bezahlt. Kommt hinzu, dass viele Leute im Nordquartier z.B. wichtige Details nicht kennen, so z.B. die Tatsache, dass der Rehhag­Wald bei der heutigen Busendstation 13 breit gerodet werden muss, damit eine neue Tramwendeschlaufe erstellt werden kann, und dass es künftig keine Direkt- und Eilkurse mehr geben wird. Ich hoffe, der Entscheid der Bümplizer wird akzeptiert, schliesslich hat der Wahlkreis Bümpliz dem Entsorgungshof im Nordquartier auch nicht zugestimmt und damit den Entscheid der Direktbetroffenen berücksichtigt!

Thomas Fuchs
Grossrat, Bern-Niederbottigen

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Ja zu Tram Bern West

In 2 Jahren wird das Freizeit- und Einkaufszentrum Westside eröffnet. Pro Jahr werden gegen 3,5 Mio. Besucherinnen und Besucher erwartet. In un-mittelbarer Nähe werden Wohnungen für ca. 2500 Bewohner/innen erstellt. Es ist anzunehmen, dass die Überbauung Acherli (Volksabstimmung November 06) ebenfalls neue Bewohner/innen anzieht. Die Hochschule der Künste, die kantonale Steuerverwaltung, das BBL und nicht zuletzt das Freizeit- und Einkaufszentrum schaffen Arbeitsplätze.

Es ist eine Tatsache, dass die öffentlichen Verkehrsmittel mit massiven Kapazitätsproblemen konfrontiert werden. Schon heute sind die Busse der Linien 13 und 14 oft überfüllt. Frequenzen können nicht mehr gesteigert werden. Eine Zunahme des Privatverkehrs kann kaum erwünscht sein, Kapazitätsgrenzen sind auch dort erreicht.

Langfristig können die massiven Verkehrsprobleme nur mit einem Tram gelöst werden. Trams können bis 2.5 x mehr Passagiere befördern als Busse, Megabusse sind für Fussgänger und Radfahrer zu gefährlich. Die Hauptargumente der damaligen Gegner wurden ernstgenommen und haben zu Projektverbesserungen geführt. Der Stöckacker wird erschlossen, der Autoverkehr wird nicht mehr behindert. Gesamthaft ist das neue Projekt ungefähr 20 Mio. billiger. Nicht zuletzt wären auch die bereits für Projektierung und Planung investierten Millionen in den Sand gesetzt, würde man das Tram ablehnen. Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur sind Voraussetzung für Bümpliz/Bethlehem, aber auch für Stadt und Kanton Bern. Deshalb sage ich deutlich Ja zu Tram Bern West.

Thomas Gerber, Bern

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Verbesserung der Mobilität für alle

Mit dem Tram Bern West wird die Mobilität in weiten Teilen unseres Stadtgebiets erheblich und nachhaltig verbessert. Die geplanten Durchmesserlinien zwischen West und Ost ersparen das Umsteigen am Bahnhof vom Bus auf das Tram. Von dieser Steigerung des Fahrkomforts profitieren insbesondere Fahrgäste mit einer Mobilitätseinschränkung. Es sind dies unter anderem Seniorinnen und Senioren, Menschen mit einer Behinderung sowie schwangere Frauen, welche mit ihrem erstgeborenen Säugling im Kinderwagen unterwegs sind.

Das Projekt Tram Bern West ist Teil einer kunden- und gewerbefreundlichen Wirtschaftspolitik in der Stadt und im Kanton Bern. Das geplante Einkaufs- und Freizeitzentrum Westside kann vom Thunplatz aus ebenso umsteigefrei erreicht werden wie von Bümpliz her ein gemütliches Altstadtrestaurant an der Münstergasse.

Das Projekt Tram Bern West ist ein weiterer gewichtiger Mosaikstein für die Verbesserung des Fahrkomforts für alle. Menschen mit Mobilitätsproblemen profitieren ganz besonders davon.

Rolf Schuler, Stadtrat SP

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Das neue Tramprojekt im Fokus

Informationsabend am Mittwoch, 1. November im «Sternen» Bümpliz. Am 26. November wird in der Stadt Bern über den 26-Millionen-Franken-Kredit für die neue Tramvorlage abgestimmt. Inzwischen haben sich auch die Gegner dieser Vorlage formiert. Wie immer, wenn echte Argumente fehlen und die persönliche Profilierung im Vordergrund steht, werden Fakten verdreht und falsche Zahlen in Umlauf gebracht.

Das Unterstützungskomitee Tram Bern West, dem 30 Organisationen und mehr als 130 Einzelpersonen Angehören, will Unsicherheiten beseitigen. Es organisiert deshalb einen Informationsabend für die interessierte Bevölkerung. Er wird am Mittwoch, 1. November im «Sternen» Bümpliz stattfinden, Beginn ist um 20 Uhr. Mit auf dem Podium ist unter anderen Christoph Stucki, der ehemalige Direktor der Genfer Verkehrsbetriebe. Der Experte wird aufzeigen, weshalb in vielen Städten eine eigentliche Tram-Renaissance begonnen hat. Weiter dabei ist Peter Gysi, der die erste Tramvorlage bekämpft hat – die neue aber unterstützt, sowie der Gewerkschafter Walter Christen vom VPOD. Die Moderation des Informationsabends übernimmt Matthias Mast, Chefredaktor «BernerBär». Für die musikalische Unterhaltung sorgt der Berner Chansonier Otto Wenger.

Flyer: "Das neue Tramprojekt im Fokus" (pdf)

pd

weitere Flyer: "Mein neues Tram", "Unser Tram - Ihr Tram", "Ich bin auch dein Tram" (www.meintram.ch)

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Wir brauchen kein Tram... oder

halt doch, wenn wir genauer überlegen? Beim ersten Gedanken brauchen wir Bethlehemer wirklich kein Tram. Der Trolleybus bringt uns rasch und gut in die Stadt. Wohl müssen wir in den Stosszeiten auf dem Heimweg hie und da stehen. Aber das ist ja auch andernorts der Fall. Wer in Bahnhofnähe wohnt, nimmt den Zug, wenn er den langen Marsch durch die Bahnhofunterführung nicht scheut.

Nun fragt sich, ob wir da nicht einfach nur an uns denken? Es geht doch bei dieser Tramangelegenheit um die Entwicklung der ganzen Stadt und ihrer Umgebung. Im Westen liegen die Landreserven. Im Westen wird gebaut. Trams sind den Bussen weit überlegen. Überall in Europa, ja sogar in den USA, entstehen neue Tramlinien, werden Busse von modernen, vielplätzigen Trams abgelöst, die uns heutzutage rasch und ungewohnt leise ans Ziel bringen.

Es werden hier nicht einfach zwei Buslinien durch solche fürs Tram ersetzt. Der Berner Westen wird endlich mit der übrigen Stadt verbunden, nicht nur mit dem Bahnhof. Bümpliz und Bethlehem und natürlich das neu entstehende Brünnen gewinnen an Attraktivität als Wohn- und Arbeitsorte. Das ganze Verkehrsnetz von BernMobil wird aufgewertet und damit der gesamte öffentliche Verkehr. Wir stimmen also nicht lediglich für unsere momentane Situation ab, sondern für unsere Nachkommen, für die Zukunft unserer Quartiere, ja für die der ganzen Stadt und ihrer Agglomeration.

Das sehen unsere Parlamentarier in der Gemeinde, im Kanton und im Bund ganz klar so. Mit wenigen Gegenstimmen der immergleichen Neinsager kommen die nötigen Millionen zusammen. Imposant die ellenlange Liste der befürwortenden Parteien, Quartiervereine und Verbände von Wirtschaft, Autolobby, Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Sind alle diese Leute blind und unvernünftig, wie sie von den Tramgegnern hingestellt werden? Wohl kaum. Sie wissen, dass nur der Fortschritt unsere Stadt weiterbringt, Arbeitsplätze erhält und neue schafft, und dass sich die vielen nun für das Tram in den Westen aufgebrachten Millionen in der Zukunft bezahlt machen.

Wir Bethlehemer brauchen im Moment für uns selbst das Tram nicht. Wir blicken aber ebenfalls in die Zukunft und legen für unsere Stadt mit Überzeugung ein Ja in die Urne oder in den Briefkasten. Hansjörg Uehlinger

(Anm. der Redaktion: Hansjörg Uehlinger war seit 1962, dem Anfang des Quartierzentrums im Tscharnergut, dessen Leiter bis zu seiner Pensionierung anno 1990. Er war Stadt- und Grossrat. Bethlehem verdankt ihm neben vielem anderen den «WulcheChratzer». Seine Verdienste wurden 2003 mit der Verleihung der ersten Königin-Bertha-Medaille belohnt.)

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Tram Bern-West

Ich brauche das Tram dringend. Hier bei der Haltestelle Blumenfeld sind in den Stosszeiten die Busse in die Stadt schon so voll, keine Chance für einen Sitzplatz. Und dann das Einsteigen: nicht mehr die Jüngste, nicht mehr die Schnellste, mit einem Einkaufswagen. (Gilt übrigens auch für Kinderwagen.) Immer muss man zielen, welche Türe es möglich macht, überhaupt in den Bus hineinzukommen. Zu verschiedene Bus-Varianten verkehren auf der Strecke 14.

Bei den einen kann man nur zuhinterst einsteigen, d.h. geradeswegs hineinkommen, bei anderen Modellen ist dies nur ganz vorne der Fall. Also immer ein Hin und Her, bei diesen kurzen Haltezeiten; sehr mühsam das alles. Das ist beim Tram ganz anders, man kann bei jeder Türe einsteigen, der Komfort ist optimal.

Und noch etwas, das ganz sicher für das Tram spricht: Längerfristig gesehen, ist ein Tram ganz sicher günstiger als der Busbetrieb. Und längerfristig heisst, in die Zukunft schauen. Wenn ich denke, unsere Vorfahren wären auch so kleinkariert, knauserig und kurzsichtig gewesen, es gäbe keine BLS, keine RhB, und keine SBB, welch ein Chaos würde wohl auf unseren Strassen herrschen! Darum in die Zukunft investieren, mutig sein, etwas wagen – wo bleibt sonst der viel gepriesene Pioniergeist von Bern ?

J. Weber, Bethlehem

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17 Velos gestohlen

In der Nacht vom 30. September wurden beim Velounterstand Bethlehempark 17 Velos, welche zusammen an eine Kette geschlossen waren, gestohlen. In den Wulchiausgaben vom Juni und August haben wir jeweils einen Aufruf gemacht, um nicht mehr benötigte Velos bei uns abzugeben. Wir hatten grossen Erfolg und erhielten 17 Velos geschenkt! Diese hätten zum Zweck gehabt, in einem Velolernprojekt eingesetzt zu werden, welches in diesem Herbst hätte starten sollen. Viele Menschen haben als Kind nicht Velo fahren gelernt und nun als Erwachsene das Bedürfnis, dies nachzuholen. Aus diesem Grund haben wir von der Quartierarbeit beschlossen, ein entsprechendes Projekt zu lancieren. Leider fehlt uns nun die Grundlage, nämlich die Velos, welche uns gestohlen worden sind. Falls Sie irgendwo im Raum Bethlehem-Bümpliz besitzlose Velos herumstehen sehen, bitten wir Sie, es uns zu melden oder diese gar vorbeizubringen.

Kontakt: Quartierzentrum im Tscharnergut, Waldmannstrasse 17, Telefon: 031 991 70 55 Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag, von 12.30-18 Uhr. Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe!!

uo

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Veranstaltungskalender

Donnerstags, 26.10./2.11., 15–16 Uhr, in der Gymnastikhalle Tscharnergut, Eintritt frei, Kollekte.

  • Grüntee erleben

  • Freitag, 27. Oktober, in der Bibliothek Gäbelbach. Vortrag von David Kiertlamlert «Alles über Grüntee». Eintritt frei.

  • Flashbeck

  • Sonntag, 29. Oktober, Jazz & Brunch im Café Tscharni ab 10.30 Uhr. Kollekte. Mit Michael Beck, Piano, Reimund Gerstner, Bass, und Lukas Bitterlin, Drums

  • Informationsabend Tram Bern West

  • 1. November, 20 Uhr, im Rest. Sternen Bümpliz. Organisiert vom Unterstützungskomitee Tram Bern West.

  • Senioren-Medien-Treff

  • Freitag, 3. November, 14.30 Uhr, im Gemeinschaftszentrum Gäbelbach. Dokumentarfilm zum Thema Verdingkinder.

    Haben Sie Lust in einer Gruppe Bücher zu lesen und über diese gemeinsam zu sprechen? Dann melden Sie sich bei: Doris Baumgartner, 031 996 18 51, oder besuchen Sie das 1. Treffen am 9. November, um 17.30 Uhr, im ref. Kirchgemeindehaus.

  • Jassen im Café Tscharni

  • Nächster Termin: Donnerstag, 16. November, 14–17 Uhr, Kosten Fr. 5.-. Leitung: J. Weber.

    Donnerstag, 16. November, 18 Uhr, Altes Schloss Bümpliz, mit Schülerinnen und Schülern des Musikkonservatoriums Bern.

  • Seniorentanz

  • Freitag, 17. November, 14–17 Uhr, Quartierzentrum im Tscharnergut. Musik: Res Kiener, Unkostenbeitrag: Fr. 10.-.

  • Orgelkonzert

  • Freitag, 17. November, 20 Uhr, in der ref. Kirche Bethlehem. Hanspeter Graf aus Bern spielt Werke von H.P. Graf, W. Poschadel, L. Vierne u.a. Eintritt frei – Kollekte.

  • Auf den Spuren von Carl Albert Loosli

  • Samstag, 18. November, 19.30 Uhr. Spaziergang zum Rest. Bären und Sternen, sowie zum Alten Schloss Bümpliz. Darbietungen zum Carl-Albert-Loosli-Jubiläumsjahr «100 Jahre Bümpliz und die Welt». Anschliessend Apéro. Treffpunkt im Alten Schloss.

    Mittagessen für Seniorinnen und Senioren. Montag, 20. November, 12 Uhr, im Quartierzentrum im Tscharnergut. Preis pro Menu: Fr. 13.-. Anmeldung im Quartierzentrum im Tscharnergut, Tel 031 991 70 55.

  • Kerzenziehen im Gäbelbach

  • Ab Mi, 22.11. bis Sa, 16.12. Mi, Do, Fr: 14.30–17 Uhr, Sa: 10–16 Uhr. Gruppen ab 5 Personen nach Vereinbarung:
    Anmeldung + Infos: Café Gäbelhuus 031 991 55 12

  • Essen und Theater

  • 23., 24. und 25. November im Alten Schloss Bümpliz, Zytglogge Theater mit einer Komödie von Rick Abbot, «Spylet wiiter», inkl. 3-Gang-Menu vom Rest. Schloss Bümpliz für Fr. 59.- Reservation: 031 991 51 11.

    Freitag, 24. November, 9.30–11 Uhr, ref. Kirche Bethlehem. Thema: AIDS – Wie schütze ich mich?

    ab Mi., 29.11. bis Sa., 23. Dezember. Mi–Fr, 14–19 Uhr; Sa+So, 10–19 Uhr

    Mi 1.11. 11–14 «Zäme ässe» mit Anmeldung, Flugi im Treff erhältlich. Kosten: Kinder Fr. 2.–, Erwachsene Fr. 5.–, 14–17 Vorbereiten fürs Räbeliechtlifest

    Fr 3.11. 14–17 Vorbereiten fürs Räbeliechtlifest

    Sa 4.1.. 14–20 Räbeliechtlifest mit, Rübenschnitzen, Kürbissuppe, Umzug und vieles mehr. Separates Flugblatt im Treff erhältlich

    Mi 8.11. 14–17 Laternenbilder basteln

    Do 9.11. 15–18 Bubennachmittag, Adventslaternen basteln

    Fr 10.11. 14–17 Laternenbilder basteln

    Mi 15.11. 14–17 Laternenbilder basteln

    Do 16.11. 15–18 Mädchennachmittag, Adventslaternen basteln

    Fr 17.11. 9–12 Treffkaffee 14–17 Laternenbilder basteln

    Mi 22.11. 14–17 Adventskränze basteln, Fr. 10–12* 14–17 Tag des Kindes, Spielaktion auf dem Bären– und Bundesplatz

    Fr 24.11. 14–17 Adventskränze basteln, Fr. 10–12*

    So 26.11. 10–17 Grosser Weihnachtsmarkt auf dem Dorfplatz Tscharnergut.

    Mi 29.11. 14–17 Werkstatt, Spielnachmittag

    Do 30.11. 15–18 Bubenachmittag

    * Bestellung im Treff möglich. Adventskränze können nach Ihrem Wunsch hergestellt werden.

    Mi 1.11. 14–17 Backe, Backe Kuchen

    Do 2.11. 18–20 Donschti-Klub: Buebe kochen für Modis

    Sa 4.11. 14–20 Räbeliechtlifest! Schnitzen, Schlemmen, Umzug

    Mi 8.11. 14–17 Kinderkunstatelier: Bildermalen auf Jute

    Do 9.11. 18–20 Donschti-Klub: Zank, Streit und Zoff- aber wie?

    Fr 10.11. 10–12 Treffcafé 12–14 Mittagstisch 14–17 Kinderkunstatelier: Bildermalen auf Jute

    Mi 15.11. 14–17 Spielwoche: die neuen Ludo-Spiele

    Do 16.11. 18–20 Donschti-Klub: Zank, Streit und Zoff- aber wie?

    Fr 17.11. 10–12 Treffcafé 12–14 Mittagstisch 14–17 Spiele die neuen Ludo-Spiele

    Mi 22.11. ab 13 Tag der Kinderrechte in Bern, Besammlung beim Treff

    Do 23.11. 14–17 Brätzele für den Weihnachtsmarkt

    Fr 24.11. 14–17 Brätzele für den Weihnachtsmarkt

    So 26.11. 12–18 Grosser Weihnachtsmarkt im Tscharnergut

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    westwind – Kunst wagen

    Im Rahmen des kunstpädagogischen Projektes westwind finden folgende Anlässe statt:

    Paul Klee im Westen für 6-12-Jährige

    Ein Reisekoffer vollbepackt mit Bildern und Fotos von Paul Klee reist vom Zentrum Paul Klee nach Bern West! Zwei ausgebildete 10-12-jährige Kunstvermittlerinnen führen mit einer Museumspädagogin durch das Bilderwerk von Paul Klee. Mittwoch, 8. November, 14-16.30 Uhr, im Gemeinschaftszentrum Gäbelbach, Mittwoch, 22. November, 14-16.30 Uhr im Kinderatelier Kleefeld. Kurskosten: keine. Bitte rechtzeitig anmelden. Es hat für 15 Kinder Platz! Anmeldung bei : Frau E. Umlauf, Tel.: 076 570 18 18 oder eva.umlauf@spielraum.ch

    Kunstwerkstatt Untermatt für 8-12-jährige

    Rabengeschichten erzählen, zeichnen, malen und gestalten. Mit Ausstellung. Freitags von 17-19 Uhr, im Treffpunkt Untermatt. Kurskosten: keine. Anmeldung: Frau U. Oberer, 031 992 49 82 oder meris@swissonline.ch

    Lust an einem Theaterprojekt mitzumachen?

    Gesucht werden sechs Jugendliche und sechs Seniorinnen und Senioren. Kurskosten: keine. Anmeldung: Frau R. Mentha, 031 952 70 17, regula.mentha@spielart.ch

    Just a dream ...

    Kurzgeschichtenwettbewerb für Jugendliche

    Wenn du zwischen 14 und 18 Jahre alt bist, in Bern West lebst, hier zur Schule gehst oder arbeitest, dann kannst du an diesem Wettbewerb mitmachen! Umfang: eine A4-Seite. Sende den Text bis zum 30. Oktober 2006 an: Bibliothek Bümpliz, Stichwort «Just a dream», Bernstr. 77, 3018 Bern oder buempliz@kornhausbibliothek.ch, Betreff: Just a dream. Preisverleihung am 24. November 2006. 1. Preis: Fr. 800, 2. Preis: Fr. 600, 3. Preis: Fr. 400. Alle Teilnehmenden erhalten ein Medienabonnement der Kornhausbibliothek! Toll, was?

    Mehr Informationen zum Projekt auch unter: www.westwind-kunst-wagen.ch

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    Zirkus Wunderplunder

    In den Herbstferien war es wieder soweit. Nach einigen Jahren Pause kam der Kinderzirkus Wunderplunder nach Bethlehem. In knapp einer Woche lernten die Kinder, wie es ist Clown, Akrobat oder Zauberer zu sein. Sie brachten ihren Eltern und den übrigen Besuchern bei den Vorstellungen jede Menge Spass. Ich möchte mich nochmals bei den Sponsoren, den Freiwilligen und den Mitarbeitern der Tagi Brünnen und Holenacker für die Unterstützung bedanken. Gänzlich unmöglich wäre der Anlass jedoch ohne die Kids gewesen und deshalb gilt mein grösster Dank den jungen Artisten aus unseren Quartieren. Wer möchte, kann ein Plakat mit fast allen Beteiligten bestellen: Marco Hort, 031 991 95 88, marco.hort@gaebelbach.ch

    mh

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    Quartierzentrum im Tscharnergut

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    Letzte Änderung: 23.10.11 19:04