Der WulcheChratzer, Online-Ausgabe Juni 2006

Auch Diebe baden gerne!
Bethlehemer Gaststätten
Bibliotheken Tscharnergut/Gäbelbach
Jugendpreis der Burgergemeinde Bern
Clean up day 2006
Neue DENNER-Filiale im Ladenzentrum
Events Juli + August
Was «fairplay» an der Fussball WM …
Fotogene Kiesgruben
Kamäleon + Klarsicht...
Ferienangebot für Kinder
Mein Kind lernt Deutsch – ich auch!
Sozialpädagogische Familienbegleitung
Der öffentliche Sozialraum in Brünnen
Quartierzentrum im Tscharnergut
«Sozialpreis»
«Spielwiese»
TV-Moderator aus Bethlehem
Tiergarten
Ausstellung zu Tram Bern West
Provisorischer Eingang Café Tscharni
Neue Präsidentin für die vbg
Gratis Velos gesucht!
Veranstaltungskalender
Westwind
Westwind im Schwabgut & Stadttheater

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Auch Diebe baden gerne!

Schöne und heisse Tage locken jedes Jahr unzählige Menschen in Freibäder. Eine Abkühlung tut gut und lässt den Alltagstrott schnell mal vergessen. Aber rasch kann die Lust auch zum Frust werden, gerade dann, wenn persönliche Sachen in fremde Hände gelangen. Allzu oft haben Langfinger ein zu leichtes Spiel. Unbeaufsichtigte Besitztümer verhelfen ihnen zum Erfolg.

Gehen Sie daher auch im Freibad auf Nummer sicher! Nehmen Sie nur mit, was Sie unbedingt brauchen. Deponieren Sie Ihre Wertsachen im Wertsachendepot oder an der Kasse (fragen Sie danach). Schliessen Sie Ihre Kleider im Garderobenkasten ein, und tragen Sie den Schlüssel immer auf sich (am Körper). Lassen Sie persönliche Sachen nie unbeaufsichtigt am Liegeplatz zurück. Melden Sie verdächtige Beobachtungen sofort dem Bademeister oder der Aufsicht. Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Badeaufenthalt!

Ihre Stadtpolizei Bern (Wm mbA Roth Daniel)

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Bethlehemer Gaststätten

Die Öffnungszeiten bzw. die Betriebsferien während der Sommerferien (8.7.–13.8.) sind wie folgt:

Café Tscharni (031 991 70 57)

Sa 8.7. bis und mit So 13.8. reduzierter Betrieb: Mo–Fr 8.30–13.30 Uhr, Sa bis 11. 30 Uhr, So geschlossen.

Restaurant Tscharnergut (031 992 38 00)

Sa 15.7. bis und mit So 6.8. geschlossen.

Tea Room Blumenfeld (031 994 16 00)

Sa 29.7. bis und mit So 13.8. geschlossen.

Café Acherli (031 996 20 20)

Sa 22.7. bis und mit So 6.8. geschlossen.

Restaurant Acher (031 992 60 35)

Sa 15.7. bis und mit So 13.8. geschlossen.

Café Gäbelhus (031 991 55 12)

Sa 8.7. bis So 6.8. reduzierter Betrieb: 8.30–11 Uhr.

Restaurant Gäbelbach (031 991 12 12)

Di–Sa 9–23.30 Uhr, So 10–22 Uhr.

Holi-Café (031 991 66 70)

Mo 24.7. bis und mit Mo 14.8. geschlossen.

Restaurant Jäger (031 992 16 12)

Mo–Fr 8–23.30 Uhr, Sa ab 9 Uhr, So ab 10 Uhr.

Restaurant Pizzeria Tre Re (031 992 61 61)

Täglich 8–23.30 Uhr.

Restaurant Zorbas (031 991 22 12)

Mo–Sa 8–23.30 Uhr, Sonntag 10–21 Uhr.

Die Redaktion wünscht Ihnen eine angenehme Sommerzeit und viel, viel Sonnenschein!

dm

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Bibliotheken Tscharnergut/Gäbelbach

Die Bibliothek Tscharnergut bleibt vom 16.7.–30.7. geschlossen. Ansonsten normale Öffnungszeiten in den Sommerferien. (Mo 14.30–18 Uhr, Dienstag geschlossen, Mi–Fr 14.30–18 Uhr, Sa 10–12, 14–16 Uhr.

Die Bibliothek Gäbelbach ist vom 10.7.–7.8. geschlossen.

mk

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Jugendpreis der Burgergemeinde Bern

Die Burgergemeinde Bern erfüllt soziale Aufgaben und beteiligt sich wesentlich am bernischen Kulturleben. Seit 1995 verleiht sie zudem alljährlich einen Preis für Jugendliche; auch dieses Jahr stehen wieder 30'000.-- Fr. zur Verfügung.

Mit dem Jugendpreis werden Jugendliche zwischen 13 und 25 Jahren aus der Stadt Bern und Umgebung ausgezeichnet. Voraussetzung ist, dass sie eine ausserordentliche Leistung in Bereichen wie Mensch, Technik, Umwelt, Kultur, Sport, Politik, Geschichte etc. vorweisen können (nicht berücksichtigt werden Projekte, die ganz oder teilweise unter Anleitung Erwachsener ausgeführt werden). Der Jugendpreis der Burgergemeinde Bern soll eine Anerkennung für Geleistetes sein und zu weiterem Tun ermuntern. Bis heute wurde Jugendliche aus den verschiedensten Sparten ausgezeichnet. Weitere Informationen – auch über bisherige Preisträger – finden sie unter www.jugendpreis.ch

Bewerbungen an: Burgergemeinde Bern, Jugendpreis, Amthausgasse 5, Postfach, 3000 Bern 7. Eingabeschluss ist der 14. August.

ga/as

...übrigens wurde dieser Preis letztes Jahr an den talentierten Rapper «LUL-DX» aus dem Tscharnergut verliehen.

(Anmerkung der Redaktion)

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Clean up day 2006

Am Freitag 19. Mai waren wir vom Kindertreff Tscharnergut mit unserem alten Postwagen sowie einer «Horde» begeisterter Kinder unterwegs im Tscharnergut.

Im Rahmen des Generationen-Projektes zogen wir von Haus zu Haus, von Tür zu Tür und nahmen das Sperrgut der Seniorinnen und Senioren mit, welche sich bereit erklärten an diesem Projekt mitzuhelfen. Das Schwierigste an der ganzen Sache war, die Kinder zu überzeugen, den alten Teppich nicht nach Hause zu nehmen.

Den voll beladenen Postwagen schoben wir zum Entsorgungshof an der Fellerstrasse. Dort wurde mit fachkundiger Hilfe alles in die richtigen Container verteilt. Alles, was brennt, in den einen, das Metall in den andern und die Elektrosachen in die Tonne im Haus. Als Belohnung gab es für die kleinen, fleissigen Helferinnen und Helfern ein tolles Zvieri im Quartierzentrum.

Unser Dank geht an alle Seniorinnen und Senioren, welche uns durch das Mitgeben diverser Gegenstände diese tolle Aktion ermöglichten, an den Entsorgungshof Fellerstrasse für die gute Unterstützung, dem Quartierzentrum, welches uns in der Planung tatkräftig unterstützte und ein tolles Zvieri organisierte. Ein besonderer Dank gilt dem Alters- und Versicherungsamt, welches uns finanziell unterstütze.

Für das Kindertreffteam, Phillipp Waller

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Neue DENNER-Filiale im Ladenzentrum

Was lange währt, wird endlich gut!

Am 31. Dezember 2003 hat der Coop seine Filiale im Ladenzentrum Tscharnergut geschlossen, womit die zwei Jahre und sechs Monate lange Durststrecke für die Bewoh-nerinnen und Bewohner des Quartiers, die Mieterschaft des Ladenzentrums sowie die Eigentümerschaft begann.

Mit der Idee, den Laden im Tscharnergut als soziales Projekt weiterzuführen, wurde die Genossenschaft Tscharni-Laden gegründet. Diese nahm den Betrieb des Ladens am 29. Januar 2004 wieder auf. Rein betriebswirtschaftlich betrachtet, dies war für das Sozialprojekt Tscharni-Laden letztlich die alles entscheidende Sichtweise, konnten die angestrebten Umsatzanteile bei weitem nicht erreicht werden. Dies hatte bedauerlicherweise zur Folge, dass der Laden per 12. Januar 2005 wiederum geschlossen werden musste.

Temporär wurde daher das leerstehende Ladenlokal an diverse externe Interessenten sowie Mieter des Ladenzentrums vermietet, um diverse Lagerverkäufe zu betreiben. Mit Freude können wir Ihnen heute nun mitteilen, dass es der Tscharnergut-Immoblien AG vertreten durch die
Dr. Meyer Verwaltungen AG gelungen ist, die DENNER AG
dazu zu bewegen, per 1. September eine Filiale im Ladenzentrum Tscharnergut zu eröffnen.

Damit der Kundschaft der DENNER-Filiale sowie der Kundschaft des Ladenzentrums Tscharnergut genügend Parkmöglichkeiten zur Verfügung gestellt werden können, muss die bestehende Einstellhalle an der Fellerstrasse 28 im 1.UG teilweise zu einer Kundeneinstellhalle umfunktioniert und via Lift und Treppe mit dem Zentrum (EG) verbunden werden.

Dies hat zur Folge, dass dem Grossteil der Mieterschaft oben erwähnter Einstellhalle die Einstellhallenplätze per 1. August gekündigt werden müssen. Glücklicherweise sind wir jedoch in der Lage, jedem Mieter einen Ersatzeinstellhallenplatz im Tscharnergut anbieten zu können. Wir sind überzeugt, mit der Verpflichtung der DENNER AG einen Meilenstein für die Zukunft des Ladenzentrums Tscharnergut gelegt zu haben und sehen der bevorstehenden Eröffnung mit Spannung und Freude entgegen. Für allfällige Fragen steht Ihnen Herr Philipp Aeberhard, 031 996 42 74, philipp.aeberhard@dr-meyer.ch jederzeit gerne zur Verfügung.

Dr. Meyer Verwaltungen AG

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Events Juli + August

29.6.–4.7. Donnerstag–Dienstag

16–19 Uhr (ausser Sa/So), Aula Schwabgutschulhaus

Ausstellung mit allen relevanten Informationen zum Projekt

Tram Bern West

Es werden jeweils Fachpersonen anwesend sein und Auskunft zu den präsentierten Plänen geben.

www.trambernwest.ch

Samstag

10–12 Uhr, Aula Schwabgutschulhaus

Öffentliche Veranstaltung der Quartierkommissionen QBB und QM3 zusammen mit der Projektorganisation Tram Bern West: Workshop Tram Bern West und Ausstellung der Projektpläne. www.qbb.ch

2. Sonntag

10 Uhr, Schulanalage Stöckacker

Ökumenischer Gottesdienst unter freiem Himmel, mit der Blasmusik Bümpliz. Anschliessend kleines Apéro. Bei jeder Witterung. Ev.-method., röm.-kath. und ref. Kirchen Bümpliz.

5. Mittwoch

19–19.45 Uhr, Gemeinschaftszentrum Chleefeld

Konzert mit Soloauftritten der Bläserklasse Kleefeld, Musikschule Konservatorium Bern West.

8. Samstag

10 Uhr, Eingang Chleehuus

Eine Exkursion der Fotogemeinschaft Bern-Bümpliz: «Unbekanntes Bümpliz».

10.–13. Montag–Donnerstag

9–11.30 Uhr / 18–20 Uhr, Turnhalle Tscharnergut

Sportwoche 50+

für Leute über 50. Ausdauer/Kraft, Konzentration, Fun, Entspannung und Spiel. Auskunft und Anmeldung beim Sportamt der Stadt Bern, «aktiv 50 plus», Postfach 8125, 3001 Bern, 031 321 68 80.

10.–14. Montag–Freitag

10–12 Uhr, ref. Kirche Bethlehem

Sommerferienmalen im Malatelier der Farbhöhli für Kinder von 6–12 Jahren. Anmeldung: Frau

Pulver-Kohler: 031 901 12 87, malatelier@tele2.ch

14./15. Freitag/Samstag

10–17 Uhr, Gemeinschaftszentrum Chleehuus

Vorhang auf für Theatertalente. Ein Theater-Schnupperkurs für Kinder, Seniorinnen und Senioren. Fr. 20.--. Anmeldung bis 7.7.: Mariette Neuhaus, 031 981 30 35, Gregor Ettlin, 031 991 06 06.

20–23. Donnerstag–Sonntag

Tennisanlage TC-Wohlensee, Hinterkappelen

Wohlensee-Cup

Regionales Elite-Turnier mit grosser Festwirtschaft in einmaliger Ambiance, wiederum mit N-Tableaux. Spielzeiten: Donnerstag 15–23 Uhr, Freitag + Samstag 8.30–23 Uhr, Sonntag 9–18 Uhr. Abends wird mit Flutlicht gespielt. Info: www.tcwohlensee.ch

30. Sonntag

16 Uhr, ref. Kirche Bümpliz

Tanzen unter dem Lindenbaum. Für die sich freuen, einen Sommertanznachmittag im Freien zu verbringen. Bei schlechter Witterung im Kirchgemeindehaus Bümpliz.

1. Dienstag

15 Uhr, Sportanlage «Zälgli», Frauenkappelen

Nationales Stabhochsprung-Meeting des Turn- und Sportvereins Frauenkappelen. Mit den besten Springern der Schweiz. Anschliessend Bundesfeier.

18.30 Uhr, Pfrundscheune Brünnen,

Augustfeier

Festwirtschaft mit Getränken, Bratwürsten und musikalischer Begleitung durch die Kapelle Heimatklänge Holligen. Organisation Südquartierleist Bümpliz.

21.10 Uhr, Lampionumzug ab Bienzgut

Route 1: Brünnenstrasse – Festplatz Brünnen

21.15 Uhr, Lampionumzug ab Tscharnergut

Route 2: Tscharnergut – Festplatz Brünnen

21.30 Uhr, Nationalhymne, Rede von Gemeinde-rätin Barbara Hayoz.

22 Uhr, Augustfeuer

3.–5. Donnerstag–Samstag

21.15 Uhr, Pfarreizentrum St. Mauritius

Open-air-Kino. Do, «Bend it like Beckham» (GB 2002), Fr, «Il Postino» (F-I 1994), Sa, «Cinema paradiso» (F-I 1988). Barbetrieb ab 20 Uhr.

10.–28.9. Donnerstag–Donnerstag

8.30–11.30 Uhr, Gemeinschaftszentrum Gäbelbach

Kunstvermittlung ad parnassum ab 18 Jahren. Gestalterisch und sprachlich aktiv Zugänge zur Kunst entdecken und vertiefen. Anmeldung: Frau Zulauf: 031 991 09 48

14. Montag

17.30 Uhr, Altes Schloss Bümpliz

Öffentliches Forum der Quartierkommission Bümpliz/Bethlehem, Traktanden und Infos: www.qbb.ch

18.–20. Freitag–Sonntag

Bümplizer Chilbi

Grosser Lunapark mit Kinderkarussellen, Budenstrassen, Zwirbelrad, Lotterie, Festwirtschaften, Suurchabis, Büchermärit, Chilbibahn.

Freitag, 17–2 Uhr, Lunapark, Bar/Cüplibar, Verpflegungsstände, Suurchabisstand, 20–1 Uhr, Tanz

Samstag, 11–2 Uhr, Suurchabisstand, 14–2 Uhr, Lunapark, Bar/Cüplibar, Verpflegungsstände, 20–1 Uhr, Tanz

Sonntag, 9 Uhr, Chilbizmorge, so lange es hat.

9.30–10.30 Uhr, Matinéekonzert Musikgesellschaft Bümpliz. 11–22 Uhr, Lunapark, Bar/Cüplibar, Verpflegungsstände, Suurchabisstand.

19. Samstag

Ab 9.45 Uhr, Oberbottigen

5. Nationales Radrennen Bern-West

mit Start und Ziel in Oberbottigen. Auf der bewährten Rennstrecke im Westen von Bern (57–115km). Für Elite, Amateure, Masters, Junioren, Frauen, Anfänger und Hobbysportler. Anmeldeschluss bis 31.7. Kontakt und Infos: www.rrcbern.ch oder Markus Nyffenegger, 076 206 86 95

20. Sonntag

11 Uhr, Hornusserhüttli Matzenried

Waldgottesdienst, gestaltet von der Musikgesellschaft Frauenkappelen und den Pfarrerinnen Cornelia Nussberger und Barbara Preisig.

25. Freitag

Ab 17.30 Uhr, Ladenzentrum Fellergut

Spaghettiplausch im Fellergut.

25. Freitag

19.30 Uhr, Pfarreizentrum St. Mauritius

Sommernachts-traum

Open-air-Bistro, Orgelkonzert mit Lesung.

Barbetrieb ab 19.30 Uhr, Konzert mit Lesung ab 21 Uhr.

Eingabetermin September/Oktober-Plakat: 8. August 2006

Eingabetermin Jahresplakat 2006: 1. Dezember 2006

Plakatarbe: grün

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Was «fairplay» an der Fussball WM …

…ist «fairhandeln» bei Konflikten!

Deshalb heisst die Konfliktberatungsstelle, an welche sich Menschen aus dem Westen von Bern bei Konflikten wenden können, «fairhandeln»

«fairhandeln» meint einerseits verhandeln:

Die Fähigkeit der erfolgreichen Konfliktlösung gehört heute zu einer wichtigen, sozialen Kompetenz, die gelernt werden kann. Voraussetzung dafür ist die Fähigkeit und Bereitschaft zum offenen Gespräch und zur Verhandlung nach dem Motto: «Ich will möglichst viel bekommen, aber ich will auch, dass der oder die Andere möglichst viel bekommt. Wir suchen gemeinsam danach, wie wir für das Problem eine für alle akzeptablen Lösung finden können.» Die Beteiligten beschreiben ihre jeweiligen Anliegen, Interessen, Wünsche und Befürchtungen. Durch gegenseitiges Vergleichen, Abwägen und durch Diskussion sämtlicher Informationen – eben durch verhandeln - können Einsichten gewonnen und Lösungen gefunden werden.

«fairhandeln» meint andererseits aber auch das faire, gerechte, angemessene und annehmbare Verhalten und Handeln in einer Konfliktsituation. Es meint auch, dass Lösungen nur dann weiterhelfen und bestehen können, wenn es für alle Beteiligten faire Lösungen sind und wenn sie auf einem fairen Weg gefunden wurden.

Übrigens: Mit Bananen, der Dritten Welt und fairem Handel, hat «fairhandeln» überhaupt nichts zu tun... !

Falls Sie sich also über jemanden ärgern, wenn Sie Meinungsverschiedenheiten haben, Schwierigkeiten oder Streit und sich eine faire Verhandlung ihres Problems wünschen, dann wenden Sie sich an «fairhandeln».

Rufen Sie an: 076 482 78 74, schicken Sie eine E-Mail: fairhandeln@tscharni.ch. oder schreiben Sie einen Brief und werfen diesen im Quartierzentrum Tscharnergut (Waldmannstrasse 17) ein. Die erste Beratung ist kostenlos.

«fairhandeln» wird vom Quartierzentrum Tscharnergut und dem Schweizerischen Roten Kreuz getragen und ist Teil des Projektes «chili im tscharni». Wenn Sie Fragen zur Konfliktberatungsstelle oder zum Projekt haben wenden Sie sich bitte an: Andreas Rohrbach oder Otto Wenger, Leitung QZT, 031 991 70 55 oder an Regina Jakob, Schweizerisches Rotes Kreuz, 031 387 73 69.

rj

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Fotogene Kiesgruben

Die Kiesgruben im Kanton Bern werden immer mehr von ihrer ästhetischen Seite her entdeckt. Ganz zu recht, denn die verschiedenen Kieshaufen, Tümpel und verwilderten Böschungen bieten eine perfekte Umgebung für ein Foto-shooting. Mit einer Fotoausstellung in der Kiesgrube Oberwangen-Stahlengasse möchten die Berner Kiesgruben- und Steinbruchbetreiber die Vielfalt und Ästhetik der Kiesgruben dem Publikum zeigen.

Weitere Informationen sowie einige erste Fotos auf www.landschaftundkies.ch/medien/

rl

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Kamäleon + Klarsicht...

...bietet Unterstützung bei der Lehrstellensuche. Nach wie vor sieht die Situation auf dem Lehrstellenmarkt alles andere als rosig aus. Für viele junge Menschen in Bern-West ist der Übergang von der obligatorischen Schulzeit zur Berufsausbildung heute schwierig. Umso wichtiger ist es, dass die Schülerinnen und Schüler rechtzeitig mit der Lehrstellensuche beginnen und dabei gezielt und systematisch vorgehen. Kamäleon + Klarsicht – ein Angebot des Gemeinnützigen Vereins der Stadt Bern in Zusammenarbeit mit der städtischen und kirchlichen Jugendarbeit Bern-West – bietet dabei Unterstützung an: Freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begleiten Jugendliche bei der Berufswahl und Lehrstellensuche. Jeweils ein Jugendlicher und ein Erwachsener schliessen sich zu einem sogenannten Tandem zusammen und treffen sich regelmässig. Im Rahmen des Tandems erhält der/die Jugendliche genau die Unterstützung, die er/sie in seiner aktuellen Situation braucht. Das kann beispielsweise sein: Unterstützung bei der Berufswahl, Hilfe beim Suchen einer Schnupperlehre, Hilfe beim Schreiben einer Bewerbung, Üben von Telefon- und Vorstellungsgesprächen, Suchen von offenen Lehrstellen.

In den letzten 1½ Jahren haben bereits rund 30 Jugendliche von diesem kostenlosen Angebot profitiert. Nun stehen wieder freie Plätze zur Verfügung. Anmelden können sich alle Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse. In einem Gespräch mit der Koordinatorin von Kamäleon + Klarsicht werden die Bedürfnisse abgeklärt und es wird eine geeignete Begleitperson gesucht.

Für Jugendliche, die bereits eine Lehrstelle haben, bieten wir ausserdem Begleitung während der Lehrzeit und Aufgabenhilfe an.

Für Anmeldung und/oder weitere Infos wenden Sie sich an: Kamäleon + Klarsicht, c/o space 88, Bümplizstr. 88p, 3018 Bern, kamaeleon.klarsicht@bluewin.ch, 079 816 18 56.

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Ferienangebot für Kinder

«Wir reisen durch Lateinamerika/ Viajemos por Latino América». Die Azteken Pyramiden in Mexiko, Palmen und Strände in Kuba, die Anden, Machu-Pichu in Peru, La Pampa in Argentinien - kann man das alles in fünf Tagen bereisen? Ja, sicher!!!

In der Woche vom 10. bis 15. Juli bieten wir im Quartierzentrum im Tscharnergut eine virtuelle Reise durch Lateinamerika an. Kinder zwischen 7 und 12 Jahren sind herzlich eingeladen. Die «Reise» beginnt täglich um 9 und dauert bis 12 Uhr. Am Freitag werden wir die Köstlichkeiten, welche wir während der Woche kennen gelernt haben, zubereiten und essen. Das komplette Programm und weitere Informationen erhalten Sie bei Frau Elena Binggeli, Kursleiterin 031 731 24 38 oder im Quartierzentrum im Tscharnergut 031 992 70 55 (Mo–Fr 12.30–18 Uhr)

Der Kurs kostet Fr. 50.-- pro Kind (ab dem 2. Kind pro Familie 25.--). Es ist auch möglich nur einzelne Tage zu besuchen. Anmeldung und Inkasso direkt im Quartierzentrum im Tscharnergut.

tb

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Mein Kind lernt Deutsch – ich auch!

Kommt Ihr Kind nächstes Jahr in den Kindergarten? Vom 14. August bis am 30. Oktober können Sie mit Ihrem Kind jeden Montag von 14 – 16 Uhr Deutsch lernen. Deutschkenntnisse vor dem Eintritt in den Kindergarten fördern die Integration und leisten einen Beitrag zur Chancengerechtigkeit. Die Kinder werden in einer Spielgruppe auf spielerische Weise mit der deutschen Sprache vertraut gemacht. Gleichzeitig besuchen die Betreuungspersonen räumlich getrennt den Deutschkurs. Das Angebot findet in den Räumlichkeiten des Treffpunkts Untermatt an der Bümplizstrasse 21 statt. Für die Anmeldung wenden Sie sich bitte an Magdalena Zimmermann, Tel. 031 991 50 79 oder Ursula Oberer, Tel. 031 992 49 82.

dm

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Sozialpädagogische Familienbegleitung

Krisen und Konflikte gibt es in jeder Familie, quer durch alle Gesellschaftsschichten. Immer wieder geraten Eltern in Anbetracht der wachsenden und komplexer werdenden Anforderungen an die Kindererziehung in den Druck von Erwartungen, die sie nicht erfüllen können. Grenzen und klare Regeln für das Zusammenleben sind wichtige Themen im Familienalltag und tragen dazu bei, dass sich Kinder zu Hause geborgen fühlen.

Rechtzeitig in Anspruch genommen kann die Sozialpädagogische Familienbegleitung von pro juventute helfen, das Familienleben wieder auf Kurs zu bringen, bevor einschneidende Massnahmen wie zum Beispiel Heimaufenthalte oder «Time-Outs» notwendig werden. Zusammen mit einer Familienbegleiterin oder einem Familienbegleiter erarbeiten die Eltern Grenzen und Regeln, die sie in der Familie anwenden wollen. «Jede Familie kommt irgendwann an eine Grenze. Es muss längst nicht immer Gewalt im Spiel sein», so eine langjährige Familienbegleiterin von pro juventute.

Die Sozialpädagogische Familienbegleitung findet zu Hause im konkreten Familienalltag statt. Eine Fachperson begleitet die Familie für einige Stunden pro Woche und unterstützt die Eltern dabei, ihre eigenen Fähigkeiten zu stärken und im Familienleben neue Schritte zu wagen. Die Begleitung dauert so lange, bis die festgelegten Ziele erreicht sind. Kinder und Eltern sollen gemeinsam ihren Weg als Familie neu entdecken und schliesslich wieder am selben Strick zu ziehen. Im Durchschnitt dauert eine Familienbegleitung zehn bis vierzehn Monate.

Die Kosten für diese professionelle Unterstützung werden in der Regel von Gemeinden getragen, wenn Eltern nicht selber dafür aufkommen können. Informationen zur Sozialpädagogischen Familienbegleitung von pro juventute unter Telefon 044 256 77 57, E-Mail spf@projuventute.ch, www.projuventute.ch.

dm

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Der öffentliche Sozialraum in Brünnen

Zweieinhalb Jahre vor dem Bezug der ersten Wohnungen in Brünnen und der Eröffnung des Freizeit- und Einkaufszentrums «WESTside» trafen sich am Montag, 29. Mai siebzig Fachleute aus dem Sozialbereich zum Quartierfachgespräch «Der öffentliche Sozialraum in Brünnen». Ziel der Tagung im Gemeinschaftszentrum Gäbelbach war es, offene Fragen und Probleme mit Gemeinderätin Edith Olibet, dem Präsidenten der Infrastrukturgenossenschaft Brünnen Nord, Friedrich Wiedmer, und mit dem Leiter von «WESTside», Anton Gäumann, zu besprechen. Für die in Bern-West tätigen Sozialfachleute ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, den Aufbau der künftigen sozialen Infrastruktur für das entstehende Wohnquartier Brünnen mit 2'500 Einwohnern an die Hand zu nehmen. Gemeinderätin Olibet zeigte auf, dass die Stadt ihre Hausaufgaben gemacht hat. Für die Bereitstellung von Raum für die Volkschule, die Kindertagesstätten und die Gemeinschaftsräume ist in Brünnen vorgesorgt. Der Bewohnerschaft in Brünnen soll ein guter Empfang geboten werden. Für die mit dem Aufbau und der Betreuung der Soziokultur beauftragte Vereinigung für Beratung, Integrationshilfe und Gemeinwesenarbeit (vbg), die Trägerschaft für offene Arbeit mit Kindern (DOK) und den Trägerverein für die offenen Jugendarbeit (TOJ) wird dies in der Zeit der leeren (Stadt-) Kassen ein anspruchsvolles Unterfangen sein. Dabei soll auf Bewährtes zurückgegriffen werden. Ein Quartierverein Brünnen soll sobald als möglich gegründet werden. Friedrich Wiedmer will sich bei den Eigentümern der Wohnbaufelder für das in Bethlehem bekannte Modell des «Mieterfrankens für die Soziokultur» einsetzen. Die Sozialtätigen legen Wert darauf, dass auch weniger Begüterten der Zugang ins «Konsum und Wellness – Paradies» offen steht. Die «Kulturlegi der Stadt Bern» für reduzierte Eintrittspreise sollte auch für «WESTside» gelten. Dessen Leiter, Anton Gäumann, konnte und wollte an der Tagung keine Geschenke in Aussicht stellen. Trotzdem werde er bei konstruktiven Lösungen mithelfen. Die im Rahmen der Tagung entwickelten Empfehlungen werden nun zu einem Bericht verdichtet. Die Quartierkommission Bümpliz/ Bethlehem wird sich voraussichtlich im August damit befassen und ihrerseits den zuständigen Stellen Empfehlungen unterbreiten.

QBB: Forum: Das nächste öffentliche QBB-Forum findet statt am 14. August um 17.30 Uhr im Alten Schloss Bümpliz.

Mehr unter www.qbb.ch

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Quartierzentrum im Tscharnergut

Öffnungszeiten während der Sommerferien:

(8. Juli–12. August)

Info

Café

Mo–Sa 9–11 Uhr

Mo–Fr 8.30–13.30 Uhr

Sa 8.30–11.30 Uhr

So geschlossen

Beachten Sie bitte, dass wir während dieser Zeit ausnahmsweise auch am Montag offen haben!

Die Freizeitwerkstätten bleiben während den ganzen Sommerferien geschlossen. Für dringende Fälle wenden Sie sich an die Information.

Ab Montag 14. August gelten wieder die normalen Öffnungszeiten. Wir wünschen Ihnen eine schöne und angenehme Ferienzeit.

QZ im Tscharnergut, Otto Wenger, Andreas Rohrbach

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«Sozialpreis»

Die Direktion für Bildung, Soziales und Sport wird am Dienstag, 5. Dezember 2006, zum elften Mal den «Sozialpreis» verleihen. Der Preis anerkennt die freiwillige oder ehrenamtliche Leistung von Personen, Gruppen oder Organisationen im Sozialwesen in der Stadt Bern öffentlich.

Der Preis ist jährlich mit 10 000 Franken dotiert und wird von der Warlomont-Anger-Stiftung finanziert. Eine/Ein bis maximal drei Gewinnerinnen oder Gewinner des Sozialpreises werden Ende Jahr durch eine Jury gewählt, in der Gemeinderätin Edith Olibet den Vorsitz hat. Bedingung für die Bewerbung um den Sozialpreis ist, dass die Arbeit ohne Entlöhnung geleistet wird (Ausnahme Spesen) und dass ein intensives Engagement über längere Zeit erfolgt ist.

Bewerbungen können bis spätestens 25. August bei der Direktion für Bildung, Soziales und Sport der Stadt Bern, Stichwort «Sozialpreis», Predigergasse 5, Postfach 275, 3000 Bern 7 eingereicht werden.

Folgende Unterlagen werden benötigt: genaue Umschreibung der freiwilligen Leistung (Art, Umfang, in welchem Bereich, seit wann) auf max. zwei A4-Seiten, eine Korres-pondenzadresse sowie eine Telefonnummer für allfällige Rückfragen. Direktion für Bildung, Soziales und Sport

Edith Olibeth

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«Spielwiese»

Sommerspass im Holenacker und Gäbelbach. Für alle die, die Sommerferien in der Stadt Bern verbringen...... Grosser Sommerferien Spass auf der Holenackerwiese.

Nähere Infos werden noch per Flyer herausgegeben.

Vorprojekt: 28.6. Fussballturnier, Spiel- und Bastelnachmittag, 5.7. Fussballturnier, freie Spiele, Schlangenbrot.

Sommerferienprogramm:

1. Woche: Mo 10.7., 11- 17 Uhr, West Stadt Indianer Verschiedene Workshops, Schmuckwerkstatt. Di, 11.7., 11- 17 Uhr, West Stadt Indianer, Pfeilbogen, Totem bemalen. Mi, 12.7, 11- 17 Uhr, West Stadt Indianer Traumfänger basteln.

2. Woche: Mo, 18.7., 14.30 17 Uhr, Mittelalter – Turnierspiele. Di, 19.7., 11- 17 Uhr, Auf den Spuren von Robin Hood «Grosse Schatzsuche» Mi, 20.7., 14.30 17 Uhr, Mittelalter – Turnierspiele. Do, 21.7., 11 –17 Uhr, Auf den Spuren von Robin Hood «Lagerfeuer Flaschenpost».

5. Woche: «Sommernachmittagsbeiz». Von Mittwoch – Freitag von 13.30 – 19 Uhr, verwöhnen Kinder, Seniorinnen und Senioren Gäste mit ihren Leckerbissen, selbstgemachten Häppchen und Fruchtdrinks. Nebenbei gibt es lus-tige Spiele und geniale Ideen in Sachen Servietten falten, Tischdekorationen ect.

Alle Angebote sind kostenlos und richten sich in erster Linie an Kinder im Alter von 5 –12 Jahren. Jüngere Kinder in Begleitung eines Erwachsenen, sowie über 12 Jährige sind uns jederzeit willkommen. Bei Projekten, die ab 11 Uhr beginnen sind ein Picknick mitzubringen und dem Wetter angepasste Kleidung anzuziehen. Anreise per Bus Nr. 14 bis Station Holenacker. Weg ist ab dort ausgeschildert. Für Jugendliche im Alter von 14 – 18 Jahren, ergibt sich zudem die Möglichkeit für kleine Ferienjobs. Hast Du Lust mitzuhelfen, so melde dich bei: Eveline Grieb, Büro für offene Jugendarbeit Eymattstr 2b, 3027 Bern, 031 996 18 55, Email: jubera@bluewin.ch.

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TV-Moderator aus Bethlehem

Haben Sie gewusst, dass Alain Sutter, welcher während der ganzen Dauer der Fussball-WM die Spiele am Fernsehen kommentiert, aus dem Bethlehemer–Quartier Holenacker stammt?

Die Redaktion

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Tiergarten

Tierische Grüsse aus dem Tiergarten im Tscharni! Hier leben über 30 Tiere friedlich nebeneinander und werden von Tierwärter Markus Gatti sowie dessen Vater liebevoll gepflegt. Nicht immer sind alle Tiere draussen anzutreffen. Nur unter Obhut der beiden Töchter Gattis draussen zu sehen sind zum Beispiel die Hasen, welche vor den Mardern geschützt werden müssen. Die Hühner, Ziegen und die zwei Hängebauchschweine sind jedoch immer in den Gehegen zu sehen. Die sechs Hühner und der Hahn sind teilweise im ganzen Quartier anzutreffen. Sie kommen selbständig am Nachmittag ins Gehege zurück, da sie sich um halb fünf zum Schutz vor Raubtieren in ihr Zelt zurückziehen müssen. In letzter Zeit erscheint der Hahn nicht mehr rechtzeitig. Er ist jedoch so klug, die Nacht auf einem Baum zu verbringen.

Die fünf Ziegen und der Bock sind sehr zutraulich. Eine Attraktion sind natürlich die Jungen, die es mehrmals jährlich gibt. Im Moment erfreuen uns drei Jungtiere. Diese werden jeweils einem Tierhändler verkauft. Zur Blutauffrischung wird der Bock alle zwei bis drei Jahre ausgewechselt. Momentan residiert der mit 27 Jahren älteste Bock der Schweiz im Tscharni!

Die Hängebauchschweine faulenzen meist auf der unteren Wiese und im Winterhalbjahr leisten das Pony und die Eselin den Kleintieren Gesellschaft. Sie verbringen den Sommer zur Abmagerungskur jeweils auf der Alp. Leider werden sie im Tiergarten immer wieder von wohlwollenden Leuten mit allerlei Dingen gefüttert. Dies ist aber falsch verstandene Tierliebe und schadet den Tieren!

Mit 15 Stück sind die Tauben die grösste Tiergruppe. Auf den ersten Blick übersieht man sie leicht. Das Dach des Tiergartens ist zum Taubenhorst ausgebaut und nebst den hier heimischen Roten Tauben und den Lockentauben kommen auch viele wilde Tauben vorbei. Hier wieder die Bitte an alle Bewohner des Tscharnerguts: Füttern Sie die Tauben nicht von Ihrem Fenster aus! Die Tauben warten nämlich reihenweise auf den Dächern, um sich auf etwas Essbares zu stürzen, das aus einem Fenster geworfen wird. Sie hinterlassen aber den für alle Bewohner ärgerlichen Dreck.

Auch wenn Sie sich als Quartierbewohner nicht an der täglichen Pflege der Tiere beteiligen können, leisten Sie einen grossen Beitrag zum Wohl der Tiere, wenn Sie andere Leute darauf hinweisen, dass man die Tiere nicht füttern sollte. Als Dankeschön gibt es für alle jene, die einen Garten besitzen, Gratismist abzuholen. Dieser steht in Abfallsäcken neben dem Tiergarten. Gerade in nächster Zeit wird es gegen die 40 Säcke Mist geben, da die Matratze im Bockstall erneuert wird!

Der Tierwärter Markus Gatti zeigt Ihnen gerne den ganzen Tiergarten von innen. Er macht auch Führungen für Kindergarten- oder Schulklassen.

dm

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Ausstellung zu Tram Bern West

Die Projektarbeiten zu Tram Bern West sind abgeschlossen und das Plangenehmigungsverfahren beim Bundesamt für Verkehr (BAV) eingeleitet. Auf der Ebene der Stadt Bern beginnt nun der politische Prozess, der mit der Volksabstimmung vom 26. November 2006 endet.

Um der Bevölkerung der Westquartiere die Möglichkeit zu geben, sich ein Bild vom Projekt Tram Bern West zu machen, findet eine Ausstellung statt: Vom 29. Juni bis 4. Juli, jeweils von 16–19Uhr, im Schulhaus Schwabgut, Keltenstr. 37, 3018 Bern. Am Samstag- und Sonntagabend ist die Ausstellung nicht geöffnet.

Dagegen findet am Samstag, 1. Juli, von 10–12 Uhr, in der Aula des Schulhauses Schwabgut eine öffentliche Informationsveranstaltung statt, zu der alle Einwohnerinnen und Einwohner eingeladen sind. An der Ausstellung sowie an der Veranstaltung vom 1. Juli werden jeweils Spezialisten von Stadt, BERNMOBIL und des Projektteams vorhanden sein, um Auskunft zu geben. Mehr Infos unter www.qbb.ch, www.qm3.ch und www.trambernwest.ch

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Provisorischer Eingang Café Tscharni

Seit dem 7. Juni befindet sich der Eingang ins Quartierzentrum im Tscharnergut sowie ins Café Tscharni auf der Rückseite des Hauses (Waldmannstr. 25). Auch alle Mieter der Turnhalle benützen bis zur Eröffnung des neuen Durchgangs im September diesen Eingang. Wir möchten uns für jede mühsame Suche nach dem Eingang zum QZT und zum Café Tscharni herzlich entschuldigen. Nicht immer war es uns möglich die richtungsweisenden Pfeile den laufenden Bauarbeiten anzupassen. So kam es zum Teil zu verwirrenden Bezeichnungen und manche Person suchte den Weg durch die Werkstatt. Nun ist der Durchgang Waldmannstrasse–Dorfplatz aber definitiv gesperrt und die provisorische Türe eingebaut.

dm

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Neue Präsidentin für die vbg

Die Vereinigung für Beratung, Integrationshilfe und Gemeinwesenarbeit (vbg) wählte am 22. Mai Marina Frigerio als neue Präsidentin. Im Rahmen der statutarischen Geschäfte erteilten die Delegierten der vbg dem Vorstand und der Geschäftsstelle Décharge. Die vbg ist mit 29 Mitgliedern die grösste Dachorganisation von Quartierorganisationen in der Stadt Bern. Sabine Schärrer trat am 24. Januar als Präsidentin zurück. Die Wahl von Marina Frigerio zur vbg Präsidentin erfolgte einstimmig. Mit der Décharge-Erteilung für 2005 setzten die Delegierten einen Schlussstrich unter das vergangene Jahr. Mit der Verabschiedung des Budgets für das Zwischenjahr 2007 setzten die Delegierten ein deutliches Signal zur weiteren Stärkung der vbg.

fg

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Gratis Velos gesucht!

Haben Sie ein Velo im Keller stehen, das sie nicht mehr benützen? Vielleicht Ihr eigenes, vielleicht dasjenige eines Ihrer grösseren Kinder? Wir suchen fahrbare Velos, um einen Velofahrkurs für Erwachsene auf die Beine zu stellen. Kindervelos sollten also so gross sein, dass auch Erwachsene gut damit fahren können. Unser Ziel ist es, nach dem Velofahrkurs die Velos zur Ausleihe zur Verfügung zu stellen, damit sie auch jenen zugänglich sind, die sich kein eigenes Velo kaufen können. Falls Sie bereit sind, Ihr Velo uns zu überlassen, nehmen Sie bitte mit Ursula Oberer vom Treffpunkt Untermatt Kontakt auf: Tel. 031 992 49 82. Wir bedanken uns bereits im Voraus ganz herzlich!

dm

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Veranstaltungskalender

Jeweils Montag-, Mittwoch-, Freitagnachmittag am Kornweg im Bethlehemacker.

Infos, Anmeldung: vitaswiss/VGS Bern, Marianne Stauffer, Kyburgstr. 13, 3013 Bern, 031 332 40 04 oder M. Niklaus, 031 911 39 47.

Jeden Mittwoch bei jeder Witterung von 15–17 Uhr unter der Leitung von Rodolfo Catucci. Keine Anmeldung erforderlich. Treffpunkt: 15 Uhr beim Parkplatz Sportplatz Bodenweid Informationen QZ im Tscharnergut, A. Rohrbach, 031 991 70 55.

29, Juni–4. Juli, 16–19 Uhr (ausser Sa/So), Ausstellung mit allen relevanten Informationen zum Tram Bern West in der Aula des Schwabgutschulhauses.

Samstag 1. Juli, 10–12 Uhr in der Aula des Schwabgutschulhauses. Informationen über die Ergebnisse der Pro-jektarbeiten aus erster Hand.

10.–13.7., 9–11.30 Uhr / 18–20 Uhr, Turnhalle Tscharnergut, für Leute über 50. Ausdauer/Kraft, Konzentration, Fun, Entspannung und Spiel. Auskunft und Anmeldung beim Sportamt der Stadt Bern, «aktiv 50 plus», Postfach 8125, 3001 Bern, 031 321 68 80.

Übungswochen in der «Stillen Bewegung» für Schülerinnen und Schüler: 10.–14. Juli: Qi Gong für Kinder von 10–13 Jahren. Qi Gong/Taj Ji für Kinder von 13–16 Jahren. Stille Bewegung, Bümplizstrasse 101, 031 991 21 50

10.–14. Juli, Montag–Freitag, 10–12 Uhr, ref. Kirche Bethlehem. Sommerferienmalen im Malatelier der Farbhöhli für Kinder von 6–12 Jahren. Anmeldung: Frau Pulver-Kohler: 031 901 12 87, malatelier@tele2.ch

Montag 10. – Freitag 14. Juli 2006, Montag 17. – Freitag 21. Juli 2006, Hallenbad Weyermannshaus.

Bedingungen für Krokodil- und Eisbärkurs: 25m Brust- und Rückenschwimmen. Kursbeginn: 9 Uhr (Montags: 11.15 Uhr).

Bedingung für Seepferd- und Froschkurs: Wasserlage Brust, 2-3 Züge Schwimmen, Tauchen, Kursbeginn Mo 12 Uhr, Di–Fr 9.45 Uhr.

Bedingung für Krebskurs: Gruppenfähig,

Kursbeginn: Mo 12.45 Uhr Di–Fr 10.30 Uhr.

Bedingung Pinguin- und Tintenfischkurs: 10m Brust- und Rückenschwimmen im tiefen Becken, Kursbeginn: Mo: 13.15 Uhr, Di–Fr 11 Uhr

Bedingung Schwimm- und Kombiteste:

50m Brust- und Rückenschwimmen Kursbeginn: Mo 14 Uhr, Di–Fr 11.45 Uhr

Der Kurspreis beträgt Fr. 70.–, exkl. Eintritt, Begleitpersonen müssen Badekleidung tragen und Eintritt bezahlen.

Dienstag, 1. August ab 18.30 Uhr, Pfrundscheune Brünnen. Festwirtschaft mit Getränken, Bratwürsten und musikalischer Begleitung durch die Kapelle Heimatklänge Holligen. Organisation Südquartierleist Bümpliz.

21.10 Uhr, Lampionumzug ab Bienzgut

Route: Brünnenstrasse – Festplatz Brünnen

21.15 Uhr, Lampionumzug ab Tscharnergut

Route: Tscharnergut – Festplatz Brünnen

21.30 Uhr, Nationalhymne, Rede von Gemeinderätin Barbara Hayoz.

22 Uhr, Augustfeuer

3.–5.8., Donnerstag–Samstag, 21.15 Uhr, Pfarreizentrum St. Mauritius. Do, «Bend it like Beckham» (GB 2002), Fr, «Il Postino» (F-I 1994), Sa, «Cinema paradiso» (F-I 1988). Barbetrieb ab 20 Uhr.

Freitag, 18. August, 9.30–11 Uhr, ref. Kirche Bethlehem. Trennung,Scheidung - Meine Rechte als Frau.

18.–20.8. auf dem Chilbiplatz Bümpliz. Grosser Lunapark mit Kinderkarussellen, Budenstrassen, Zwirbelrad, Lotterie, Festwirtschaften, Suurchabis, Büchermärit, Chilbibahn.

Mi 5.7. 11-14 «Zäme ässe» mit Anmeldung, Flugblatt im Treff erhältlich, Kinder Fr. 2.- Erwachsene Fr. 5.- 14-17 Fussballturnier im Holenacker

Do 6.7. 15-18 Mädchennachmittag

Fr 7.7. 9-12 Treff-Café 14-17 Wasserrutsche (Verschiebedatum) offener Spielnachmittag

Mi 16.8. 14-17 Werkstatt, Spielnachmittag

Do 17.8. 15-18 Bubennachmittag, grosse Ideenbörse

Fr 18.8. 14-17 Die Preisverleihung, WM Wettbewerb offener Spielnachmittag

Mi 23.8. 13.30-17 Bei schönem Wetter: Badeplausch in der KA-WE-DE. Kosten Fr. 5.- Besammlung 13.30 im Treff. Bei schlechtem Wetter: Werkstatt/Spielnachmittag

Do 24.8. 15-18 Mädchennachmittag grosse Ideenbörse

Sa 26.8. 10-21 Tag der offenen Türe

Mi 5.7. 14-17 Fussballturnier mit Mali

Do 6.7. 18-20 Donschti-Klub: Disco und Bar

Fr 7.7. 10-17 Wimpelfest und Weidenhausfest im Maligarten Treffcafé für alle im Quartier Mittagessen für gross und klein Badeplausch und Schatzsuche....... Essen und Trinken ist an diesem Tag GRATIS !!!!! (Bitte anmelden)

Mi 16.8. 14-17 Spiel und Spass im Kindertreff Mali

Do 17.8. 18-20 Donschti-Klub: Workshop Thema Ferien

Fr 18.8. 10-12 Treff-Café 12-14 Mittagstisch 14-17 Fun & Action im Maligarten

Mi 23.8. 14-17 Wollt ihr mit uns in die Ka-We-De? Meldet euch

Do 24.8. 18-20 Donschti-Klub: Modi kochen

Fr 25.8. 10-12 Treff-Café 12-14 Mittagstisch 14-17 Sinnesparcours bauen

Mi 30.8. 14-17 Wir bauen gemeinsam amSinnesparcours weiter

Do 31.8. 18-20 Donschti-Klub: Workshop

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Westwind

Westwind das kunstpädagogische Projekt für Kinder und Jugendliche, bietet folgende tolle Anlässe an:

Konzert mit Soloauftritten der Bläserklasse Kleefeld, Musikschule Konservatorium Bern West, Mittwoch, 5. Juli von 19–19.45 Uhr im grossen Saal des Gemeinschaftszentrums Chleehus.

Sommerferienmalen im Malatelier der Farbhöhli für 6–12-jährige Kinder. Montag, 10. bis Freitag 14. Juli von 10–12 Uhr im Reformierten Kirchgemeindehaus Bern-Bethlehem mit Vernissage am Freitag 14. Juli um 18 Uhr. Anmeldung: Frau S. Pulver-Kohler, 031 901 12 87,

malatelier@tele2.ch

Kunstvermittlung ad parnassum ab 18 Jahren: Gestalterisch und sprachlich aktiv Zugänge zu Kunst entdecken und vertiefen. Donnerstags vom 10. August bis 28. September, 8.30–11.30 Uhr im Gemeinschaftszentrum Gäbelbach. Anmeldung bei Frau Sabina Zulauf, 031 991 09 48, s.zulauf@gmx.ch

Lust im Herbst an einem Theaterprojekt mitzumachen? Gesucht werden sechs Jugendliche und sechs Seniorinnen und Senioren. Anmeldung bei Frau Regula Mentha,
031 952 70 17, regula.mentha@spielart.ch.

rm

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Westwind im Schwabgut & Stadttheater

Westwind liess am 20. und 21. Mai die Kinderaugen leuchten und infizierte Jugendliche mit Lampenfieber. Künstlerinnen und Künstler zeigten im Schwabgutschulhaus, was Kinder und Jugendliche aus ganz Bümpliz / Bethlehem dank dem kunstpädagogischen Projekt Westwind in den letzten Monaten gelernt hatten. Das Fest begann am Freitag mit dem ersten Berner Hip Hop Festival. Am Samstag folgte eine künstlerische Darbietung der anderen. Malen, Tanzen, Theater spielen, Paul Klee nacheifern oder ganz einfach gemeinsames Spielen war angesagt. Umrahmt von der Bläsergruppe rief Stadtpräsident Alexander Tschäppät die Kinder und Jugendlichen auf, die Chance von Westwind zu ergreifen. So waren alle mit dem ersten Westwindfest zufrieden: Die Kinder und Jugendlichen konnten sich über ihre gelungenen Darbietungen freuen, die Künstlerinnen und Künstler über die super Leistungen der Schülerinnen und Schüler und die Steuergruppe Westwind über die von Stadtpräsident Tschäppät in Aussicht gestellte fortgesetzte Förderung von Westwind durch die Stadt. Einzig die Hip Hopper aus dem Berner Westen grämten sich am Freitagabend darüber, dass nicht ihre favorisierte Gruppe aus Bümpliz den Wettbewerb gewonnen hatte.

Westwind setzt auch auf die Zusammenarbeit mit dem Stadttheater: Im Rahmen seiner theaterpädagogischen Arbeit inszenierte Tanzdirektor Stijn Celis seine Choreographie «Practice Paradise» mit der 9.Schulklasse vom Schulhaus Schwabgut II. Am 7. Juni wurde das Stück im Originalbühnenbild zur Aufführung gebracht. Gespannt verfolgten Schulklassen aus der ganzen Region Bern das Zusammenspiel der ausgebildeten Tänzer mit den ausdrucksstarken Schülerinnen und Schüler. Mal turbulent, mal leise und zärtlich, führten die schwarzen und roten Gestalten die witzige Choreographie auf. Der Tanz in der Gruppe und pantomimische Darbietungen zu zweit ergaben ein interessantes Wechselspiel. Die schwarzen «Männer» wurden auch von einigen Mädchen verkörpert. Genauso wie die «Frauenrollen» in feuerroten Ballerinakleidern nebst den Mädchen auch von einem Knaben und von Tänzern des Stadttheaters übernommen wurden. Während den 45 Minuten Tanz knüpften die Gestalten auf unterschiedliche Art Beziehungen innerhalb ihrer eigenen, aber auch zur jeweils andern «Farbgruppe». Nach der Darbietung gab es gebührend Applaus, den die glücklichen und wahrscheinlich auch erleichterten Schülerinnen und Schüler freudig entgegennahmen.

dm

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Quartierzentrum im Tscharnergut

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Letzte Änderung: 07.06.08 12:17