Der WulcheChratzer, Online-Ausgabe März 2005

8ung Xung
Aktion 72 Stunden
Fotoausstellung
Beweglich bleiben
«Chüngu & Oldies»
Computerkurse für Senioren
Ferienkurs im Keramikatelier
Projekt «Fiftyfifty»
Film über Dubai und Sizilien
Freizeitwerkstätten 1. Semester 05
Haslibier
Kinder- und Teeniewoche
Kinderkleiderbörse Chleeblatt
Kochkurse im Gäbelbach
Konflikte sind keine Katastrophe
Löwenareal – Polizeistützpunkt
25. Mitgliederversammlung des MQV
Was tut sich am Mittelweg?
Öffnungszeiten Quartierzentrum im Tscharnergut und Café Tscharni
Rodungen an der Murtenstrasse
News aus dem Schülertreff Tscharni
Auf in den Schnee!
Spanisch oder spanisch?
Spielgruppen im Chleehus
Der Tscharni-Laden: ein Rückblick
Veranstaltungskalender
Verein Quartierzentrum im Tscharnergut

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8ung Xung

Gesundheit – ein Thema, das alle angeht, aber jeden etwas anders. Und Mädchen und Jungs ganz besonders. Daher ist die 12. Modipowerwoche der VOJA gleichzeitig die 1. Gielepowerwoche. Getrennt – Gemeinsam.

Die Modipowerwoche gehört zum festen Jahresangebot der offenen Jugend- und Kinderarbeit im Kanton Bern. Trotz der Regelmässigkeit bleibt sie ein spezieller Ausnahmeanlass, da sie sich in jedem Jahr einer neuen Thematik im Bereich der offenen Arbeit mit Mädchen stellt. Unsere Gesellschaft ist ständig in Bewegung und deshalb richtet auch die Modipowerwoche ihren Blickwinkel immer wieder neu aus.

Die Gielepowerwoche steht noch nicht dort. Geschlechtsspezifische Arbeit mit Jungs gibt es schon lange, auch und gerade in Bern. Einzelne Tage/Aktionen/Zeiten «boys only», das kennen die Berner Jungs von ihren Einrichtungen vor Ort. Aber eine ganze Woche? Viele Einrichtungen zusammen und koordiniert an einem Thema? Das ist neu. Das ist spannend. Das setzt ein Zeichen.

Und dann gleich getrennt – gemeinsam. Modipower – Gielepower. Getrennt in den thematischen Workshops unter der Woche. Getrennt in der Herangehensweise – gemeinsam beim Thema. Gemeinsam nach aussen. Gemeinsam beim Feiern am Freitagabend als krönender Abschluss. Ein starkes Zeichen für eine Zusammenarbeit in der geschlechtsspezifischen Arbeit.

Gesundheit geht uns alle an. Aber alle brauchen nicht das Gleiche. Dass Gesundheitsförderung für 14-Jährige etwas anderes ist als für 65-Jährige, leuchtet auf den ersten Blick ein. Dass es für Büromenschen etwas anderes ist als für Bauarbeiter, ist auch klar. Und für Mädchen und Jungs? Da ist es weniger einleuchtend. Aber bei genauerem Hinsehen wird es klarer:

Bewegung ist für beide ein Thema. Aber die Risiken und die Motivationen sind ganz andere. Ernährung ist für beide ein Thema. Aber mit anderen Vorzeichen. Gesundheitsförderung muss also zwingend die Geschlechterrolle mitbetrachten. Und das macht 8ung Xung, die mpw/gpw 05 auf unterschiedlichste Art und Weise:

Während der Woche finden Kurse/Angebote statt, die bei den Mädchen den Schwerpunkt auf Bewegung im öffentlichen Raum und bei den Jungs rund um den Dreiklang Bewegung/Ernährung/Entspannung bilden. Diese Kurse und Angebote finden dezentral und überall in der ganzen Region Bern und darüber hinaus statt – nah bei den Modis und den Giele, so dass die Gesundheit Teil des Alltags wird, vor Ort, konkret.

FÜR MODIS: WetterFest: Ob Sonne, Regen, Sturm oder Schnee... Wir lassen uns nicht unterkriegen und bewegen uns, bis sich die Balken biegen. Erobere den Berner Westen, mit tanzen, bladen, Fun und festen. WER: Mädchen und junge Frauen von 7–18 Jahren, WO: Im Herzen vom Westen, um 13:30 Uhr an folgenden Besammlungsorten: Schülertreff Tscharni, Waldmannstrasse 17, space 88, Bümplizstrasse 88, Chleehus, Mädergutstrasse 5, Gemeinschaftszentrum Gäbelbach, Weiermattstrasse 56, WANN: Montag–Freitag 11.–15.4. jeweils 14–17:30 Uhr, MITNEHMEN: bequeme und warme Kleidung, Turnschuhe, Regenschutz, KOSTEN:keine, ANMELDUNG: nicht nötig.

INSTITUTION: Modiarbeit Bern-West, INFO: Sonja Guldimann, Schülertreff Tscharni, Waldmannstrasse 17, Tel. 031 992 60 76, jugendarbeit.tscharni@toj.ch

FÜR GIELE: «C-BlockSportFest»

Halfpipe, Töggele, Basketball, Hockey, Frisbee, HackySack

Frische Säfte & gesunde Snacks & Sound, Möglichkeit zum Diskutieren und zusätzlich evtl. Begleitung durch Gesundheitsdienst Bern. Am Freitagabend nehmen wir gemeinsam am Abschlussfest teil.

WER: Giele von 7–18 Jahren, WO: Gäbelbach, Sportplatz C-Block, WANN: 11.–15. April, 13–18 Uhr, MITNEHMEN: Sportzeug, KOSTEN: keine, ANMELDUNG: nicht nötig. INSTITUTION: Gielearbeit Bern West, INFORMATION: Martin Boos (space 88), Tel. 031 991 50 85, space88@toj.ch, Marco Hort (Quartierarbeit Gäbelbach/Holenacker), 031 991 95 88, marco.hort@gaebelbach.ch

Das Abschlussfest findet am Freitag, 15. April statt. Um 17 Uhr treffen sich dann alle – Jungs, Mädchen, Mütter, Väter zum grossen Abschlussfest auf dem Dorfplatz im Tscharnergut, zum Tanzen, zum Kochen, zum Entspannen. Das erste Mal gemeinsam.

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Aktion 72 Stunden

Die Idee ist so einfach: innerhalb von genau 72 Stunden setzen rund 10'000 Jugendliche zeitgleich in der ganzen Schweiz gemeinnützige Projekte um. Mit dem Start der Aktion beginnt der Wettlauf mit der Zeit – die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen ihn ohne Geld und mit viel Erfindungsgeist gewinnen. Das Umsetzen all dieser praktischen und verrückten Ideen wird während 72 Stunden zum Abenteuer.

Welche Projekte werden in 72 Stunden umgesetzt? Denkbar ist vieles: eine Halfpipe bauen, einen Spielplatz einrichten, einen Ausflug mit dem Altersheim organisieren oder einen Bach renaturieren - der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Einziges Kriterium: die Projekte müssen gemeinnützig sein.

Solidarisches Handeln gehört zum Grundgedanken der Aktion 72 Stunden. Kinder und Jugendliche stellen sich der Herausforderung, in der vorgegebenen Zeit eine soziale, ökologische oder interkulturelle Aufgabe zu lösen. Mit Spass und Engagement packen sie dort an, wo es sonst niemand tut, wo das Geld oder die Bereitschaft, anderen unter die Arme zu greifen, fehlt.

Die Ziele sind klar. Jugendliche und Kinder sollen Verantwortung übernehmen und die sozialen Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Selbständigkeit und Kommunikationsfähigkeit gefördert werden.

Das Projekt wird am Donnerstag, 15. September um 18 Uhr starten und bis Sonntag 18. September, 18 Uhr dauern. Mitmachen können alle Jugendlichen, inner- oder ausserhalb von Jugendorganisationen oder Jugendgruppen aus allen Sprachregionen.

Am 30. April ist ein Informationstag für Gruppenleiterinnen und –leiter in Bern geplant.

Nähere Informationen erhalten Sie bei Philippe Häni, Tel. 031 381 46 20 und Rahel Benker, Tel. 031 333 80 73 oder über www.72stunden.ch. Anmeldeschluss ist Ende Juni für das Einreichen von Projektideen und Anmelden von Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

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Fotoausstellung

Seit dieser Woche im Café Tscharni: Eine Ausstellung der jungen Künstlerin Frau Kapuly Dietrich. Sie präsentiert ihre Fotografien unter dem Motto «Menschen an ihrem Lieblingsplatz». Stilvolle Szenen, geschickt mit der Linse eingefangene Momente von Leuten an (fast) alltäglichen Orten. Die Ausstellung wird noch bis Ende Mai im Cafe Tscharni zu sehen sein.

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Beweglich bleiben

Pro Senectute bietet in der Aktionswoche vom 25.–29. April die Möglichkeit für Gratis-Schnuppern an. Am Mittwoch, 27. April, 9–10 Uhr im Kirchgemeindehaus und am Freitag, 29. April im Gäbelhus von 9–10 Uhr. Die Turnstunden stehen Frauen und Männern offen.

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«Chüngu & Oldies»

Neben kulinarischem Genuss, Chüngu und Polenta, kommt der Gast am Donnerstag, 7. April ab 18 Uhr auch kulturell auf seine Rechnung. Die ehemals glücklichen Kaninchen (Natura-Chüngu) bereitet Fritz Gfeller zu. Musikalisch werden sich Miro Jurcic und Otto Wenger, Gitarre und Gesang in Szene setzen. Dieses «Päckli» wird im Quartierzentrum im Tscharnergut zu haben sein zum Preis von Fr. 20.- (ohne Getränke). Reservation ist erwünscht bis zum 1. April an der Info (Di-Fr 12.30–18 Uhr), Tel. 031 991 70 55

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Computerkurse für Senioren

Nachdem die letzten Computerkurse auf solch reges Inte-resse gestossen sind, werden nochmals zwei ausgeschrieben. Sie richten sich speziell an Seniorinnen und Senioren, welche erste Erfahrungen sammeln möchten im Umgang mit dem Computer. Es geht darum, die Hemmschwelle zu überwinden. Schreiben in Textverarbeitungsprogrammen und surfen im Internet, E-Mails verschicken und anderes mehr. Es dürfen sich selbstverständlich auch jüngere Personen anmelden.

Kurs I: Dienstag, 26. April, 3./10./17./24./31. Mai

Kurs II: Mittwoch, 27. April, 4./11./18./25. Mai und 1. Juni, jeweils von 16–18 Uhr.

Die Kurse finden im Schulhaus Bethlehemacker statt. Anmeldung im Quartierzentrum im Tscharnergut (Di–Fr, 12.30–18 Uhr), Tel. 031 991 70 55. Bei der Anmeldung muss das Kursgeld von Fr. 180.- bar bezahlt werden.

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Ferienkurs im Keramikatelier

Im Keramikatelier im Gäbelbach wird im Ferienkurs gedreht und modelliert. Es entstehen dabei Nistkästen für einheimische Vögel. Der Kurs dauert von Montag, 11. bis Freitag, 15. April jeweils von 9–12 Uhr und 14–16.30 Uhr. Kosten: Fr. 360.- plus Material und Brennkosten. Leitung: Jörg Weber. Anmeldung bis spätestens 26. März im Gäbelbach, Tel. 031 991 29 60 oder info@keramik-gaebelbach.ch.

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Projekt «Fiftyfifty»

Ab 7. April verkaufe ich an meinem Stand auf dem Bärenplatz gebackene Spezialitäten aus aller Welt. Dazu gehören natürlich auch schweizerische Spezialitäten. Die Idee dieses Projekts ist folgende: Selbstgebackenes wird immer geschätzt. Es gibt viele Leute, die gute und fantasievolle Bä-ckerinnen und Bäcker sind. Ihre Backwaren können an meinem Stand den Weg zur Kundschaft finden. Voraussetzung für das Mitmachen ist neben Motivation eine saubere Küche mit Backofen und die Möglichkeit, die hergestellten Produkte selber an den Stand zu bringen.

Wie sieht die finanzielle Seite aus? Ich bezahle die benötigten Zutaten und beteilige die Herstellerin oder den Hersteller mit 50 % am Gewinn seiner Produkte (Fiftyfifty).

Interessentinnen und Interessenten können sich schriftlich per Mail oder Post mit ersten Vorschlägen und kurzer Angabe zur Person bei mir melden. Ich nehme meinerseits Kontakt mit ihnen auf. Ratschläge können von Fachleuten eingeholt werden.

Kontakt: Roger Christeller, Waldmannstrasse 12, Tel. 078 720 18 70 oder RogerChristeller@gmx.net

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Film über Dubai und Sizilien

Am Mittwoch, 30. März zeigt Robert Bütikofer einen Film über eine Reise nach Dubai und Wanderferien in Sizilien. Der Film beginnt um 14 Uhr im Quartierzentrum im Tscharnergut. Der Eintritt ist frei, Kollekte erwünscht.

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Freizeitwerkstätten 1. Semester 05

Elektrizität im Haushalt (Frauenwerken)

Theorie und Praxis im Zusammenhang mit elektrischen Installationen. Teilnehmende: 8 Frauen, Datum: Samstag, 30. April 10-17 Uhr, Kurskosten: Fr. 150.-, Kursleitung: Priska Bodenmann, Elektromonteurin.

Bohren Dübeln Schrauben (Frauenwerken)

Erlernen handwerklicher Techniken, die beim Umbau, Umzug oder beim Auffrischen der Wohnung nützlich sein können. Teilnehmende: 8 Frauen, Datum: Dienstag, 26. April, 18-22 Uhr, Kurskosten: Fr. 100.-, Kursleitung: Lisa Notter, Steinbildhauerin.

Holzbearbeitungskurs

Planen und Entwerfen eines Kleinmöbels aus Holz, Zeichnen des Plans und Erlernen von elementaren Techniken beim dessen Herstellung. Teilnehmende: 5-7 Personen, Daten: 6 Abende, jeweils 18.30-21.30 Uhr 1. Abend: Donnerstag 19. Mai, Die weiteren 5 Daten werden in der Gruppe festgelegt! Kurskosten: Fr. 300.-, Kursleitung: Martin Junker, Schreiner.

Mein Ring selbstgemacht

Drei Kursabende zur Herstellung eines Ringes nach eigenem Entwurf: Bearbeiten des Wachsmodells, Fertigstellen des Ringes in Wachs, Abguss verfeinern (Silber/Gold), Oberflächenbehandlung. Teilnehmende: 6 Personen, Daten: Dienstag, 10./17./24. Mai jeweils 19–22 Uhr, Kurskosten: Fr. 120.- exkl. Material. Kursleitung: Nicole Geiger, Goldschmiedin.

Alle Kurse finden in den Freizeitwerkstätten im Tscharnergut Waldmannstrasse 17, statt. Die Anmeldung erfolgt an der Info des Quartierzentrums, (Di–Fr, 12.30–18 Uhr), Tel.: 031 991 70 55, e-mail: tscharni@freesurf.ch oder info@tscharni.ch

Weitere Kursausschreibungen auch unter: www.qzt.ch, Information zu den «Frauenwerken-Kursen» erhalten Sie unter: www.frauenwerken.ch

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Haslibier

Einheimisches Bier degustieren und geniessen, nämlich das Haslibier. Diese Gelegenheit bietet sich jedem Gast im Café Tscharni, welcher sich von Dienstag, 29. März bis Freitag, 8. April eine Pizza bestellt. Es wird ein Gratisbier dazu serviert. Das Angebot gilt ab 18 Uhr. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Denise Häubi, Caféleiterin

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Kinder- und Teeniewoche

Wir feiern 15 Jahre Kinder- und Teeniewoche Bethlehem-acker in den Kobra-Räumen an der Kasparstrasse 15. Dienstag bis Samstag, 12.–16. April, jeden Nachmittag von 14–16.30 Uhr. Alle Buben und Mädchen ab 5 Jahren sind herzlich eingeladen. Es gibt ein spezielles Teenieprogramm. Wir spielen, rätseln, basteln, singen und erleben viele Abenteuer in Ägypten.

Infos: M. Hönger 031 991 91 34, S. Berger 031 992 76 36, G. Tannheimer 031 992 87 17

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Kinderkleiderbörse Chleeblatt

Ausmisten, Platz schaffen: Die Kinderkleider los werden! Am Mittwoch, 6. April bietet sich von 14–20 Uhr eine solche Gelegenheit im Gemeinschaftszentrum Chleehus an der Mädergutstrasse 5 in Bümpliz. Sie können Ihre Ware selber anbieten und verkaufen, die Miete für einen Tisch (70x140 cm) beträgt Fr. 30.-. Anmeldung bei Marietta Neuhaus, Tel. 031 981 30 35 oder Sandra Schärer, Tel. 031 991 63 03 (ab 19 Uhr). Keine Kleiderannahme!

mn

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Kochkurse im Gäbelbach

Dass Kochen auch etwas für Jugendliche sein kann, möchte David Kiertlamlert in einem neuen Kurs unter Beweis stellen. Hier können speziell junge Leute (ab 8. Klasse) in entspannter Atmosphäre lernen, wie man einfache, gesunde und leckere Gerichte zubereitet.

Der Kurs findet am Montag, 25. April und 2. Mai von 19-22 Uhr in der grossen Küche des GZ Gäbelhus statt. Die Kurskosten betragen Fr. 30.-.

Ein weiterer Kochkurs findet statt am Montag, 30. Mai, 6./13./20. Juni von 19–22 Uhr. Preis: Fr. 160.-.

Anmeldung: Sekretariat GZ Gäbelhus Tel. 031 991 55 12 info@gaebelbach.ch

Marco Hort

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Konflikte sind keine Katastrophe

Kennen Sie den Aufbau eines Eisbergs? Genau: nur etwa 1/7 des riesigen Eisblocks liegt über der Wasseroberfläche, der weitaus grössere Teil bleibt verborgen. So ähnlich verhält es sich auch bei Konflikten...

Haben Sie von dem Streit der Nachbarn schon gehört? Herr Frey hatte ein Problem mit den lauten Kindern der Familie Wanner. Sie haben im Treppenhaus oft Lärm gemacht. Das hat den wohlverdienten Feierabend von Herrn Frey gestört. Dieser hat dafür den Fernseher extrem laut gestellt, um es Wanners heimzuzahlen.

Solche Konflikte kommen in jedem Mietshaus vor. Sie sind keine Katastrophe, sondern lassen sich anhand des Eisberg-Beispiels erklären: Das Konflikt-Thema «Lärm im Treppenhaus» ist nur die Spitze des Eisbergs. Aber was liegt alles darunter verborgen?

Da ist zum Beispiel die Vorgeschichte zwischen den Nachbarn: Herr Frey hat seine Wäsche einige Male in der Maschine vergessen und Familie Wanner konnte nicht waschen. Damals war seine Schwester schwer krank gewesen und er musste oft Hals über Kopf zu ihr reisen und sich um sie kümmern. Seither ist das Verhältnis mit Familie Wanner gestört. Wenn Herr Frey in sein Inneres hinabtaucht, muss er sich auch eingestehen, dass ihn das Gelächter und Getrampel der Kinder im Treppenhaus eigentlich nur stört, weil er ein bisschen neidisch ist: Die Kinder der Wanners gehen nämlich oft die ältere Dame vis-à-vis besuchen. Bei Herrn Frey kommen sie hingegen nie vorbei. Er würde sich über einen Besuch aber sehr freuen, weil er sich oft einsam fühlt.

Mit dem lauter Stellen des Fernsehers versetzt sich Herr Frey immer stärker in eine einsame Position. Hätte er sich damals wegen der Wäsche entschuldigt und seine Gründe erklärt, wäre das Verhältnis der Nachbarn heute vielleicht besser. Wenn er den Kindern erzählen würde, dass er sich manchmal einsam fühlt, würden diese ihn auch besuchen. Anstatt das klärende Gespräch zu suchen, streiten Herr Frey und Familie Wanner.

Im Quartierzentrum Tscharnergut finden Kurse zum Thema «Gespräch statt Streit» statt. Sie stehen allen Bewohnerinnen und Bewohnern offen. Nutzen auch Sie die Gelegenheit, den Kurs zu besuchen. Anmelden können Sie sich bei Therese Stettler, Telefon 031 387 71 02. Wenn Sie weitere Fragen zum Kurs oder zum Projekt «chili im tscharni» haben, so wenden Sie sich bitte an: Andreas Rohrbach oder Otto Wenger, Leitung QZT, Waldmannstrasse 17, Tel. 031 991 70 55.

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Löwenareal – Polizeistützpunkt

Der Gemeinderat hat für den Grundausbau des Polizeistützpunkts West und dessen Erwerb im Stockwerkeigentum durch die Stadtbauten Bern einen Kredit von 4,15 Millionen Franken bewilligt. Im Zusammenhang mit dem Projekt «Police Bern» werden Verhandlungen mit dem Kanton Bern über einen späteren Verkauf oder eine Vermietung der Liegenschaft (Stockwerkeigentum) geführt.

Seit 1999 ist die Reorganisation der Stadtpolizei Bern wirksam. Ziel der Neuerungen sind die Steigerung der Effizienz und vermehrte Bürgernähe der Stadtpolizei. Ein Kernpunkt der Reorganisation ist die Aufteilung der Sicherheitspolizei auf die drei Polizeistützpunkte Ost, Mitte und West. Wegen fehlenden zentralen Räumlichkeiten ist der Polizeistützpunkt West bis heute in den Liegenschaften Brünnenstrasse 123 und Bernstrasse 101 untergebracht. Die heutigen räumlichen Verhältnisse sind viel zu eng und mangelhaft, so dass die neuen Strukturen und Prozesse der Reorganisation nicht optimal umgesetzt werden können.

Für den Neubau eines definitiven zentralen Polizeistützpunkts West wurde im Einvernehmen mit der Quartierkommission Bümpliz Bern Bethlehem das Löwenareal im Zentrum von Bümpliz bestimmt. Auf diesem Areal lassen sich in optimaler Weise die Anliegen der Quartierbevölkerung für einen publikumsfreundlichen, zentralen Quartierstandort mit der Realisierung einer Wohnüberbauung verbinden.

Die aus dem bereits erfolgten Wettbewerb siegreich hervorgegangene Investorin, Dr. Meyer Immobilien AG, Bern, hat das Projekt für die Wohnüberbauung und den Polizeistützpunkt inzwischen vorangetrieben. Das Bauprojekt mit Kostenvoranschlag und die generelle Baubewilligung liegen vor. Die Investorin wird die ganze Überbauung erstellen, die Stadtbauten Bern werden den Polizeistützpunkt West im Stockwerkeigentum erwerben. Der Verwaltungsrat Stadtbauten Bern hat dem Projekt bereits zugestimmt.

Der Gemeinderat hat nun den Grundausbau des neuen Polizeistützpunkts West und den Erwerb im Stockwerkeigentum durch die Stadtbauten Bern genehmigt. Der Gemeinderat beauftragte im Rahmen des Projekts «Police Bern» zudem die zuständigen Direktionen mit dem Kanton Bern Verhandlungen über einen allfälligen späteren Kauf des Stützpunkts oder einen langjährigen Mietvertrag zu führen, falls dereinst die Stadtpolizei Bern in die Kantonspolizei Bern integriert werden sollte. Mit dem Bau des Polizeistützpunkts West auf dem Löwenareal soll im Sommer begonnen werden. Die Inbetriebnahme ist für Sommer 2007 geplant.

Informationsdienst der Stadt Bern

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25. Mitgliederversammlung des MQV

Der Mieter- und Quartierverein Tscharnergut lädt am Dienstag, 26. April um 19.30 Uhr zur Hauptversammlung ein. Wir hoffen, dass recht viele Mitglieder kommen werden.

Mit Tscharni-Gruss

J. Weber

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Was tut sich am Mittelweg?

Am vergangenen Freitag hat die TIAG beschlossen, dass noch in diesem Frühling der Platz beim Schlittelhügel einen neuen Kiesbelag erhalten soll. Ebenfalls neu gestaltet wird der Hang bis hinauf zum kleinen Platz mit den drei Linden auf dem Hügel. Er wird zum Teil gerodet und neu mit einer Magerwiese versehen und mit einzelnen Blütensträuchern locker bepflanzt. Damit gibt es früher vorhandene Ausblicke wieder neu zu entdecken.

In Diskussion ist auch die Frage ob ein stufenloser Weg auf den Hügel führen soll und ob auf dem Platz unten wieder ein Baum gepflanzt wird. Mehr Informationen zu der geplanten Begehung für Quartierinteressierte gibt es im nächsten Wulchechratzer und dann kommen schon bald die Gärtner!

Ueli Zingg

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Quartierzentrum im Tscharnergut und Café Tscharni

Öffnungszeiten Ostern

Über die Ostertage ist folgendes zu beachten: Am Karfreitag ist die Information und die Werkstatt geschlossen. Im Café werden Sie von 9–11 Uhr bedient werden.

Öffnungszeiten Frühlingsferien

 

Café

Information

Werkstatt

Montag, 11.4.

zu

zu

zu

Di–Fr, 12.-15.4.

8.30–18 Uhr

12.30–18 Uhr

14–20 Uhr

Samstag, 16.4.

8.30 – 18

zu

9–18

Sonntag, 17.4.

10–17

zu

zu

Montag, 18.4.

zu

zu

zu

Di–Fr, 19.–22.4.

8.30–18 Uhr

12.30–18 Uhr

zu

Samstag, 23.4.

8.30 – 18

zu

9–18

Sonntag, 24.4

10–17

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Montag, 25.4.

zu

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Ab Di 26.4. gelten wieder die üblichen Öffnungszeiten.

Wir wünschen Ihnen schöne Ostern und erholsame Frühlingsferien!

Das QZ–Team

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Rodungen an der Murtenstrasse

Letzte Woche wurden die Baumeisterarbeiten für die Umgestaltung Niederbottigenstrasse/Murtenstrasse öffentlich ausgeschrieben. Mit den Bauarbeiten wird voraussichtlich im August dieses Jahres begonnen. Als Erstes sind Erdarbreiten für die Strassenverbreiterung vorgesehen. Vorgängig muss deshalb die bestehende Bepflanzung der Böschung entfernt werden. Diese Rodungen müssen in den nächsten Tagen erfolgen und dauern etwa eine Woche. Die Arbeiten werden durch den Staatsforstbetrieb zusammen mit dem Strasseninspektorat Amt Bern durchgeführt. Während der Rodungsarbeiten kann es zu Verkehrsbehinderungen auf der Kantonsstrasse kommen. Wir danken allen Betroffenen für ihr Verständnis.

Fritz Kobi, Kreisoberingenieur, Tiefbauamt Kanton Bern

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News aus dem Schülertreff Tscharni

Beim Töggeliturnier am 13. Februar haben 12 Mannschaften teilgenommen und 4 wertvolle Preise gingen natürlich an den Besten.

Mit über 300 Besuchern ist unsere monatliche Schülerdisco nicht nur im Quartier, sondern auch in der Stadt bekannt geworden. Melde dich bei uns, wenn du während der Disco die Bar machen willst! Demnächst läuft bei uns ein DJ-Kurs: 28./29 April im Schülertreff Tscharni (Info und Anmeldung im Treff).

Schülerdiscos: 30. April, 28. Mai, 25. Juni, 27. August, 18. September, 29. Oktober, 26. November und 17. Dezember, immer von 18–23 Uhr, bis 16-jährig.

Unsere Öffnungszeiten: Mittwoch, 14–19 Uhr, Donnerstag, 16–20 Uhr, Freitag, 18–23 Uhr. Der Schülertreff befindet sich an der Waldmannstrasse 17, Tel. 031 992 60 76

Mail: jugendarbeit.tscharni@toj.ch

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Auf in den Schnee!

Zieh dich warm an und komm mit nach Arolla ins Wallis. Vom 10. – 15. April findet das alljährliche Skilager von Jungwacht/Blauring Bern-Bethlehem statt. Alle Schneefreunde der 3. –9. Klasse, egal ob Anfänger oder Könner, sind herzlich eingeladen. Neben dem gemeinsamen Skifahren werden wir uns selbst verpflegen und auch abends noch ein Après-Ski-Programm mit Spiel, Spass und Spannung geniessen.

Die Kosten betragen Fr. 250.- pro Person, ein Rabatt für Geschwister wird gewährt. Im Preis enthalten sind Fahrt, Unterkunft, Essen und der Skipass.

Infos und Anmeldungen bis zum 31.3. bei Gilles Leuenberger: gilles@students.unibe.ch, Tel. 031 901 14 57 / 079 478 31 84, Monika Aigner: monika.aigner@kathbern.ch

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Spanisch oder spanisch?

Intensivkurs? Interesse an den verschiedenen Sprachvarianten in diversen lateinamerikanischen Ländern und Spanien? Am ersten Kursdatum kann auch unverbindlich «geschnuppert» werden. Der Start der Kurse wird je nach Nachfrage erfolgen. Kurs 1: 8-mal Dienstag, 9 Uhr, Kurs 2: 8-mal Mittwoch, 19 Uhr, Kurs 3: 8-mal Samstag um 10 Uhr. Leitung: Elena Binggeli, Kosten Fr. 80.-, Kursort und Anmeldung: Quartierzentrum im Tscharnergut, Waldmannstr. 17, Tel. 031 991 70 55, (Di–Fr 12.30–18 Uhr), e-mail: info@tscharni.ch

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Spielgruppen im Chleehus

Im Gemeinschaftszentrum Chleehus an der Mädergutstras-se werden folgende Spielgruppen angeboten: Dienstag, 15–17 Uhr mit Luisa Kunz; Mittwoch, 8.45–10.45 Uhr mit Brigitta Leuenberger und Anna-Maria Häubi; Donnerstag, 9–11 Uhr mit Christine Glauser und 15–17 Uhr mit Luisa Kunz. Die Kosten betragen Fr. 10.- pro Tag und Kind. Anmeldung laufend bis Ende Juni für das kommende Spielgruppenjahr bei Mariette Neuhaus, Tel. 031 981 30 35 oder mariette.neuhaus@bluewin.ch

mn

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Der Tscharni-Laden: ein Rückblick

Am 12. Januar 2005 wurde der Tscharni-Laden geschlossen. Die Verwaltung musste die Bilanz wegen Überschuldung der Genossenschaft am 3. Januar beim Konkursamt hinterlegen. Knapp ein Jahr lang konnte der Tscharni-Laden bestehen. Nach der Schliessung möchten wir aber nicht ein einfach zur Tagesordnung übergehen, sondern noch einmal auf das vergangene Jahr zurückblicken.

Mit der Idee, den Laden im Tscharnergut als soziales Projekt weiterzuführen, waren verschiedene Absichten verbunden: Der Tscharni-Laden sollte unter aktiver Beteiligung der Quartierbewohnerinnen und –bewohner den Bedarf nach einer wohnungsnahen Einkaufsmöglichkeit sicherstellen und sinnvolle Arbeits- und Einsatzplätze für erwerbslose Personen aus dem Einzugsgebiet schaffen und finanziell selbsttragend sein.

Rein betriebswirtschaftlich betrachtet konnten die angestrebte Umsatzziele nicht erreicht werden. Schon bald nach der Ladeneröffnung vom 29. Januar 2004 zeigte sich, dass mehr Kundinnen und Kunden als erwartet mit der Schliessung der COOP-Filiale abgewandert waren. Im Durchschnitt kauften jeden Tag noch ca. 340 Leute im Tscharni-Laden ein. Der durchschnittliche Betrag pro Einkauf war mit ca. Fr. 11.25 wesentlich tiefer als noch bei der Coop-Filiale (ca. Fr. 15.-). Der Hauptgrund für den wenig erfreulichen Geschäftsgang liegt bei den Verkaufspreisen, die im Vergleich zu den Grossverteilern hoch waren. Mit dem Auftritt als Primo-Laden konnte der Tscharni-Laden zwar verschiedene Dienstleistungen der Usego nutzen, war jedoch beim Wareneinkauf von der Sortimentsauswahl und den Einkaufspreisen des Hauptlieferanten abhängig.

Nebst rigiden Sparmassnahmen unternahm die Verwaltung verschiedene Anstrengungen, um die Mindereinnahmen aufzufangen. Die «Shop in Shop»-Idee musste jedoch fallen gelassen werden, da keiner der vielen angefragten Detaillisten mit seinem Angebot ins Tscharnergut kommen wollte. Der Vorschlag, auf dem Pausenplatz der Schulanlage spezifische Verpflegungsmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler anzubieten, wurde von der Schulkommission abgelehnt. Die Erweiterung der Öffnungszeiten aufgrund einer Unterschriftensammlung von Bewohnerinnen und Bewohnern war umsatzmässig nicht spürbar. Die verschiedenen Aktionen im Laden (Marktstände, Handwerk, Sonderangebote) erwiesen sich für die Anbieter jeweils als Verlustgeschäft.

Obwohl die Organisation des Betriebes und die Einrichtung des Ladengeschäfts mit minimalsten Kosten und Mitteln erfolgten, machte sich die knappe Kapitalbasis der Genossenschaft immer stärker bemerkbar. Jeder unvorhergesehene Kostenaufwand (z.B. Reparaturen/Wartung Kühlsystem) verschärfte die schwierige Liquiditätslage zusätzlich und war über den Geschäftsertrag nicht aufzufangen.

Ende Jahr erfolgte der kurzfristige Entscheid der Usego, die Primo-Franchisingverträge an die VOLG zu übergeben. Damit wurden auch die in Aussicht gestellten Margenverbesserungen und das Angebot von Billigprodukten hinfällig. Für den Tscharni-Laden wäre eine Fortführung des Franchisingvertrags mit der VOLG jedoch nicht möglich gewesen. Der Wareneinkauf wäre noch teurer geworden und eine günstigere Möglichkeit konnte so schnell nicht gefunden und organisiert werden. Anfragen bei Grossverteilern, deren Billiglinien im Tscharni-Laden führen zu können, wurden abschlägig beantwortet.

Die Verwaltung musste zur Kenntnis nehmen, dass die Zwischenbilanz per Ende November 2004 eine Überschuldung der Genossenschaft auswies. Während des ganzen Jahres hatte die Verwaltung versucht, das Projekt finanziell besser abzustützen. Der Stadt wie dem Kanton war es aus rechtlichen und finanzstrategischen Gründen nicht möglich, Beiträge an das Projekt zu leisten. Die Suche nach Sponsoren und Überbrückungskrediten verlief negativ.

Mindestens so wichtig wie die betriebswirtschaftliche Beurteilung des Tscharni-Laden ist es, die erbrachten sozialen und arbeitsmarktlichen Leistungen des Projekts festzuhalten.

Der Laden war im Quartier durch die Gründung der Genossenschaft Tscharni-Laden breit abgestützt und die interessierten Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Kundinnen und Kunden konnten sich aktiv am Projekt beteiligen. Mehr als 130 Einzelpersonen und Haushaltungen aus dem Quartier wurden Genossenschafter. Dazu kamen 13 Organisationen und Gesellschaften, die im Quartier angesiedelt oder diesem verbunden sind, als Kollektivmitglieder.

21 erwerbslose Personen konnten im Tscharni-Laden mitarbeiten. Unter bester Anleitung und Begleitung der beiden Leiterinnen, Frau Jolanda Trost und Frau Kathrin Nydegger, arbeiteten sie im Verkauf, im Lager sowie in der Reinigung mit. Sie erhielten Einblick in neue Arbeitsfelder, konnten ihre Arbeitsfähigkeit erhalten und diese beweisen. Sie konnten sich neues Wissen aneignen und ihre Vermittlungschancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern.

Durch die Ladenschliessung mussten leider acht Einsätze vorzeitig beendet werden. Von den 13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die ihre Einsätze vorher abgeschlossen hatten, konnten drei eine feste und zwei eine befristete Stelle antreten. Die erwerbslosen Personen haben gerne im Laden gearbeitet und die Arbeitsmöglichkeit sehr geschätzt. Gerade auch, weil ihre Arbeit von der Kundschaft anerkannt wurde und sie einen sinnvollen Einsatz für das Quartier leisten konnten.

Nach der Ladenschliessung hören wir oft, dass der Tscharni-Laden für die älteren BewohnerInnen von grosser Bedeutung war und es schon nur deshalb einen Laden im Quartier braucht. Durch das Konkursverfahren ist die Genossenschaft Tscharni-Laden aufgelöst. Für weitere Bestrebungen in der Ladenfrage müssen andere Wege gefunden werden.

Das Jahr im und für den Tscharni-Laden war eine anforderungsreiche und interessante Zeit. Wir danken an dieser Stelle den vielen Menschen und den Organisationen, die uns und das Projekt tatkräftig unterstützt, ihr Wissen und Können zur Verfügung gestellt haben. Ohne sie hätte das Projekt nicht gestartet und überhaupt so weit kommen können.

Stephan Bütler, Jolanda Weber, Marianne Mendez, Philipp Aeberhard, Elmar Schmutz, Roland Aeschlimann

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Veranstaltungskalender

Rituale auf dem Weg nach Ostern

im Pfarreizentrum St. Mauritius an der Waldmannstr. 60. Donnerstag, 24. März, Abendmahlfeier um 19 Uhr; Karfreitag, 25. März, 10 Uhr, Kreuzweg für Erwachsene, Schülerinnen und Schüler, 15 Uhr Gedächtnis an Kreuzigung und Tod Jesu. Musikalische Gestaltung: Kirchenchor Mauritius

Ostern feiern in der Kirche St. Mauritius

Samstag, 26. März, 21 Uhr, Osterfeuer auf dem Kirchplatz, Lichtfeier, Tauferinnerung, Mahlfeier, Musik: Orgel und Trompete, anschliessend Eiertütschete im Pfarreisaal. Sonntag, 27. März, 10 Uhr, Festgottesdienst mit Kirchenchor.

Mitenand ässe

Dienstag, 29. März ab 12.15 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus Bethlehem. Preise: Erw. Fr. 10.-, Kinder ab 6 Jahren Fr. 4.-, Tee, Dessert und Kaffee inbegriffen.

Der kleine Prinz

Aus dem Buch von Antoine de Saint-Exupéry liest Heida Baumeler am Mittwoch, 30. März um 19.30 Uhr in der Bibliothek Gäbelbach vor. Der Eintritt ist frei.

Erzählcafé

Für alle, die Trauer und Sorge, Schönes und Erfreuliches miteinander teilen wollen. Am runden Tisch mit Kaffee/Tee am Donnerstag, 31. März im Kirchgemeindehaus der ref. Kirche Bethlehem.

29. Tscharni Jassmeisterschaft

Am Freitag, 1. April um 19 Uhr wird im Quartierzentrum im Tscharnergut um den Meistertitel gejasst. Standblattausgabe 18.30 Uhr. Der Einsatz beträgt Fr. 10.-.

Gottesdienst mit den Kleinsten

Jeden ersten Sonntag im Monat jeweils um 17 Uhr. Nächstes Mal am 3. April in der Kirche Bethlehem unter dem Thema: «feiern». Die Feier ist speziell auf Kinder im Vorschulalter ausgerichtet.

Ökumenische Spielnachmittage für Senioren

Spielen im kath. Zentrum St. Mauritius. Nächster Termin am Montag, 4. April von 14.30-16.30 Uhr.

Quartierzmorge

Am Dienstag, 5. April ab 8.30 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus Bethlehem.

«Chüngu & Oldies»

Am Donnerstag, 7. April serviert Fritz Gfeller im QZT Chüngu mit Polenta. Miro Jurcic und Otto Wenger bieten den musikalischen Rahmen dazu mit Gitarre und Gesang. Preis: Fr. 20.- ohne Getränke, Reservation an der Info des Quartierzentrums im Tscharnergut, Tel. 031 991 70 55.

20. Mitgliederversammlung QV Holenacker

Freitag, 8. April um 20 Uhr im Freizeithaus Holenacker. Anträge sind bis am 30. März dem Vorstand zuzustellen.

Gsundheit und a Guata mitenand

Mittagessen für Seniorinnen und Senioren. Nächster Termin: Montag, 11. April um 12 Uhr im Quartierzentrum im Tscharnergut. Preis pro Menu: Fr. 13.- Anmeldung im QZT, Tel 031 991 70 55. Neue Daten fürs 2005 liegen im Quartierzentrum auf.

Seniorentanz

Beschwingt in den Frühling. Seniorentanz, Freitag, 15. April von 14–17 Uhr im Quartierzentrum im Tscharnergut. Musik: Res Kiener, Unkostenbeitrag: Fr. 10.-.

Ökumenische Singnachmittage für Senioren

Am Freitag, 15. April um 14.30-16.30 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus Bethlehem.

Jassen im Café Tscharni

Nächster Termin: Donnerstag, 21. April, 14–17 Uhr, Kosten Fr. 5.–. Leitung: J. Weber

Seniorentreff Holenacker

Am Donnerstag, 21. April von 14.30-16.30 Uhr im Freizeithaus Holenacker. Auskunft erteilt Frau Tièche, Tel 031 991 27 30.

Orgelkonzert

Am Sonntag, 24. April um 17 Uhr spielt Michael Eckerle in der ref. Kirche Bethlehem Werke von A. Willscher, HP. Graf, P. Cholley und anderen. Eintritt frei, Kollekte erwünscht.

Krabbelgruppe

Nächste Termine: Donnerstag, 28. April, 15-17 Uhr im Kirchgemeindehaus. Nähere Auskünfte bei Suela Kasmic, Tel 031 992 25 14.

Seniorennachmittag

Am Freitag, 29. April von 14.30-16.30 Uhr im Kirchgemeindehaus der ref. Kirche Bethlehem. Auskunft bei Frau Baumgartner, Tel 031 996 18 51.

Mütterzentrum Bern West

Waldmannstrasse 15, Tel 031 991 21 05. Öffnungszeiten: Mo-Fr, 14-18 Uhr, Kinderhütedienst bis 17.30, Treffpunkt und Informationsstelle: 14-18 Uhr. Deutschforum: Deutsch sprechen in ungezwungener Atmosphäre, Di von 10-11 Uhr und Do von 14-15 Uhr. Ohne Anmeldung, mit Kinderbetreuung.

Nähkurs für Migrantinnen

Jeden Freitag von 13.30–16.30 Uhr im Treffpunkt Untermatt, Bümplizstrasse 21. Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen!

Kindertreff Tscharnergut

Do 24.3. 9.30–10.30 Pausenplatz Aktion Schule Tscharnergut 15–18 Uhr Bubennachmittag: Eierjagd

Fr 25.3. Karfreitag Treff bleibt geschlossen

Fr 1.4. 9–12 Uhr Treffcafé 14–17 Uhr Werkstatt, offener Spielnachmittag

Mi 6.4. 14–17 Uhr Turnhalle

Do 7.4. 15–18 Uhr Bubennachmittag, Veloflicken

Fr 8.4. 14–17 Uhr Spielnachmittag, (5- bis 10-jährig) 18–21 Uhr Teenieclub (11- bis 14-jährig)

Frühlingesferien:

Seifenkistenbauen im Kinderatelier Kleefeld. Nur mit Anmeldung (im Treff erhältlich). Anmeldeschluss: 1. April

Mittwoch bis Freitag, 13.–15.4., Mittwoch und Donnerstag, 20./21.4., 9.30–12 Uhr, 13–16.30 Uhr. Seifenkisten bauen. Fr 22.4. geschlossen.

Kindertreff Mali

Do 24.3. Moditag, Zeit nach Abmachung

Fr 25.3. Karfreitag Treff bleibt geschlossen

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Verein Quartierzentrum im Tscharnergut

Die diesjährige ordentliche Mitgliederversammlung findet am Donnerstag, 21. April um 18.30 Uhr im Quartierzentrum im Tscharnergut statt. Die Vereinsmitglieder, alle Tscharnergutbewohnerinnen und –bewohner und alle Benützerinnen und Benützer sind dazu herzlich eingeladen. Anträge an die Mitgliederversammlung müssen bis spätes-tens 10 Tage vor der Versammlung an der Information des Quartierzenturms eingereicht werden.

Eine genaue Traktandenliste, die Vereinsrechnung, der Jahresbericht und das Protokoll der letztjährigen Versammlung können ab 5. April an der Information des Quartierzent-rums eingesehen werden.

Die Präsidentin: Marianne Mendez

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Quartierzentrum im Tscharnergut

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Letzte Änderung: 07.06.08 12:19