Der WulcheChratzer, Online-Ausgabe Januar 2005

Skip Mirjam Ott

Bethlehemer Weihnachtssingen
Die lauten Kinder von Familie Wanner
Fasnacht BärnWest
Die Geschichte der Muna
Lieber Housi
Chinesisch / Thailändische Kochkurse
Was ist eine Ludothek?
Feiern Sie mit uns!
Quartierarbeit Gäbelbach/Holenacker
Flims PurePower
Öffentlicher Verkehr in Bern West
Vergärungsanlage Bern West
Traktanden und Termine der QBB-Foren
Information
Nationaler Sammeltag der Glückskette
SiBaWe
Mitwirkung zur Ergänzung zum StEK 95
Wie fülle ich die Steuererklärung aus?
Steuererklärungsdienst Pro Senectute
Das Tscharnergut in Bern: Das Buch
Schliessung des Tscharni-Ladens
Psychisch krank – und jetzt?
Veranstaltungskalender
Worte sind wie Küsse
Kassiererin oder Kassier gesucht!

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Bethlehemer Weihnachtssingen

Werden wir am Weihnachtsmorgen vom Regen durchnässt? Dies war die bange Frage, welche sich etliche Sängerinnen und Sänger vom Weihnachtssingen an diesem Morgen stellte. Erfreulicherweise konnte der Dirigent Willy Beutler über 50 Sängerinnen und Sänger vom Weihnachtssingen in der Bethlehemer Kirche begrüssen, was eine Steigerung von 13 Personen gegenüber letztem Jahr bedeutete. Fraubrunn, Burgdorf, Cham um nur einige Wohnorte der unermüdlichen Sängerinnen und Sänger aufzuzählen zeigen doch, dass diese 40-jährige Tradition bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu einem festen Bestandteil der persönlichen Weihnachten gehört. Das Repertoire tönt auch an diesem Weihnachtsmorgen mit blauem Himmel und Sonnenschein freudvoll und sicher. Die Reaktionen waren auch dieses Jahr sehr positiv und die Bewohnerinnen und Bewohner vor allem am Maiglöggliweg und Looslistrasse klatschten und bedankten sich aus den offenen Fenstern. Sicher ist, dass alle auch am nächsten Weihnachtsmorgen dabei sein werden und so wird diese Tradition auch weiterhin fortbestehen.

Willy Beutler

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Die lauten Kinder von Familie Wanner

Herr Frey sitzt abends gemütlich auf dem Sofa und trinkt eine Tasse Tee. Nach einem langen und anstrengenden Arbeitstag braucht er Ruhe, um sich zu erholen. Auf einmal hört er im Treppenhaus Kinderstimmen, Gelächter und Getrampel. Herr Frey wird sofort wütend: «Die Kinder von Familie Wanner sind wieder so laut. Das ist immer das Gleiche. Die sind einfach schlecht erzogen.» Sofort schaltet Herr Frey trotzig den Fernseher an und stellt ihn ganz laut, denn Familie Wanner wohnt genau über ihm. «Die sollen nur wissen, dass ich auch Krach machen kann.»

Derartige Konflikte kommen in jedem Mietshaus vor. Dabei kann es so weit kommen, dass ein anfänglich kleines Problem ausartet. Die Kunst besteht darin, solche Konflikte offen anzusprechen, bevor sie die Nerven aller strapazieren. Friedliche Lösungen sind möglich und der Umgang mit Konflikten ist lernbar!

Deshalb finden im Quartierzentrum im Tscharnergut Kurse zum Thema «Gespräch statt Streit» statt. Sie stehen allen Bewohnerinnen und Bewohnern offen: Männern und Frauen aller Altersstufen und aller Sprachen.

In den Kursen wird aufgezeigt, was ein Konflikt ist, wie er entsteht und wie man richtig reagieren kann: Wieso wird Herr Frey wütend? Warum kommt es zu seiner Trotzhandlung, den Fernseher extrem laut zu stellen? Wie könnte Herr Frey auch auf den Lärm im Treppenhaus reagieren?

Weiter wird in den Kursen geübt, wie man miteinander reden kann. Herr Frey spricht mit seiner Trotzhandlung eine deutliche Sprache: «Wie du mir, so ich dir.» Er könnte aber auch offen auf Familie Wanner zugehen und erklären, dass seine Wohnungstür sehr ringhörig ist und der Lärm im Treppenhaus sehr stört. Denn wenn die Kinder von Familie Wanner die Gründe von Herrn Frey kennen, können sie Rücksicht auf ihn nehmen.

Damit Herr Frey und Familie Wanner in Zukunft friedlich übereinander wohnen können, wäre es für sie hilfreich, den Kurs zu besuchen, den das «chili im tscharni» anbietet. Nützen auch Sie die Gelegenheit, den Kurs «Gespräch statt Streit» zu besuchen. Danach sind Sie gerüstet für allfällige Konflikte, die sich innerhalb der Familie oder im Quartier ereignen können.

Anmelden können Sie sich bei Regina Jakob, Tel. 031 387 73 69. Wenn Sie weitere Fragen zum Kurs oder zum Projekt «chili im tscharni» haben, so wenden Sie sich bitte an: Andreas Rohrbach oder Otto Wenger, Leitung QZT, Waldmannstr. 17, Tel. 031 991 70 55.

che

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Fasnacht BärnWest

Wer nicht bis zur Berner Fasnacht warten kann, ist bei der Fasnacht BärnWest richtig. Was klein begonnen hat, ist nun zu einem grossen, nicht mehr wegzudenkenden Anlass in Bümpliz/Bethlehem geworden. Am 29. Januar ist im Westen Berns fröhliches, fasnächtliches Treiben angesagt. Von 12 Uhr bis 18 Uhr ist in der Fussgängerzone Bümpliz

Fasnachtsbetrieb mit verschiedenen Marktständen und Guggenmusik. Besonders beliebt bei den Kindern ist der grosse Kinderumzug von Bethlehem nach Bümpliz in die Fussgängerzone. Die Wüste lebt...! und zwar an der
Fasnacht BärnWest 2005! – so das Thema des diesjährigen Kinderumzugs. Ab 13 Uhr Schminkateliers vor dem Loeb Bethlehem. Um 14 Uhr startet der Kinderumzug von Bethlehem (Loeb) durch die Quartiere, (Riedbachstrasse, Abendstrasse, Heimstrasse, Brünnenstrasse) zur Fussgängerzone Bümpliz. Begleitet wird der Kinderumzug von vier Guggen, u.a. einer Kindergugge und Fasnachtswagen. Ab 15 Uhr Kinderfasnacht in der Fussgängerzone Bümpliz mit Spielangeboten, Schminkstand, Showeinlagen, Abschied vom Drachen und Schlussspektakel mit Guggenmonsterkonzert. Um 20 Uhr findet der grosse Maskenball zum ersten Mal im Sternensaal Bümpliz, Bümplizstrasse 119, statt. In diesem stimmungsvollen Saal sorgen die live Tanzmusik der Oldies Revival Band sowie die Guggen für fasnächtlich ausgelassene Stimmung. Um Mitternacht werden die schönsten Kostüme prämiert. Vorverkauf für den Maskenball: Restaurant Kleefeld, Mädergutstrasse 5, 3018 Bern, Tel. 031 981 14 10, Restaurant Tscharnergut, Waldmannstrasse 21, 3027 Bern, Tel 031 992 38 00, Restaurant La Taverna, 3018 Bern, Tel. 031 991 81 00, oder an der Abendkasse. Mehr Infos gibt es unter: www.fasnacht-baernwest.ch

Nicole Reichen

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Die Geschichte der Muna

Es war ein verschneiter Tag im Januar 1994, als zwei warm gekleidete menschliche Wesen in einer ausrangierten Autowerkstatt aus der Rippe eines ehemaligen Betonsockels, nämlich aus einem Armierungseisen, den ersten Knochen von Muna schufen – natürlich wussten sie nicht, dass ihr noch ungeformtes Geheuer einmal Muna heissen würde, oder was ihnen überhaupt alles bevorstehen würde. Das Ziel der zwei war es einfach, einen Drachen zu bauen um der ersten Kinderfasnacht Bern West, welche sie mit den Kindern aus ihren Kindertreffs durchführen wollten, ein Maskottchen zu verleihen. Im Nachhinein kann man sagen, dass «Maskottchen» untertrieben ist – wenn es das Wort «Maskot» geben würde, müsste man es hierfür benützen: reisengross wurde Muna, unzählige Armierungseisen mussten ihre alte Funktion drangeben. Da wurde geschweisst, gebogen, gehämmert, geformt, mit Netz bespannt, gemalt, gespritzt... man kann sagen, dass Markus Gerber vom Kinderatelier Kleefeld und Bea Ischi vom Kindertreff Tscharni sich in diesem Akt selber übertroffen hatten! Nach unzähligen Stunden Werkens stand der Drachen, aufgebaut auf einer alten Postkutsche, vor ihnen: anmutig, gross, mit liebem Blick und einem Kopf, der nicken konnte und Flügeln, die flattern konnten.

Angeführt durch diesen frischgeborenen Drachen (zu diesem Zeitpunkt noch ohne Namen) wurde dann der Kinderumzug der ersten Kinderfasnacht Bern West ein voller Erfolg. Der Umzug führte vom Dorfplatz Tscharnergut durchs Quartier bis ins Chleehuus Bümpliz. Dort gab es im Saal für die Kinder warmen Tee und ein Zvieri, eine Kostümprämierung und Tanz. Und zum Abschluss spie der Drache Feuer, dass es allen heiss ums Herz wurde. Danach stand ihm der erste wohlverdiente Winterschlaf in der ausrangierten Autowerkstatt bevor... nach so viel Anstrengung musste sich das Jungeheuer mal so richtig ausschlafen.

Von da an wurde er Jahr für Jahr zur Fasnachtszeit geweckt, mit einem Anhänger nach Bern West gefahren und los ging seine Show: Kinderumzug anführen, Kopf nicken, fauchen, beim Abschlusspektakel Feuer und Rauch speien und Klein und Gross an der Fasnacht viel Freude bereiten.

Dabei wurde er erwachsen und die Schöpfer befanden, dass er langsam einen Namen verdient hatte. An der Kinderfasnacht Bern West 2002 wurde ein Wettbewerb unter den Kindern der Kindertreffs ausgeschrieben. Es galt, einen Namen für den Drachen zu erfinden. Eine Jury kürte alsdann den Namen Muna als den schönsten und das Kind, welches ihn erfand, wurde an der Fasnacht beschenkt. Muna hiess der Drache nun und damit war auch endlich allen klar, was Muna selbst seit ihrer Geburt schon wusste: der Fasnachtsdrache von Bern West war eine «Sie».

Endlich ausgestattet mit einer Identität passierte dann, was passieren musste: Muna ging an der Fasnacht 2003 zum ersten Mal fremd - nicht dass sie die Fasnacht Bern West nicht auch mit ihrer Anwesenheit beglückt hätte, nein - aber sie ging eben auch an die Fasnacht der Stadt Bern. Es muss ihr sehr gefallen haben, denn ein Jahr später wurde sie dort schon wieder gesichtet.. auch wenn sie zuvor als Astronautendrache ihr obligates Gastspiel an der Fasnacht Bärn West nicht verpasst hatte. Tja – Muna muss sich verliebt haben, denn nach ihrem Auftritt in der Stadt kehrte sie diesmal nicht zurück. Sie verweilte lange Zeit an einem Ort, den auch ihre Schöpfer nicht ausfindig machen konnten.

Schon glaubten sie, ihre Muna für immer verloren zu haben. Aber gegen Ende des Sommers erreichte sie die Information über ihren Aufenthalt und ohne zu zögern holten sie Muna ab und brachten sie zurück in die ausrangierte Autowerkstatt, unter Fauchen und Rauchen und Weinen und Schnauben des liebenswerten Ungeheuers. Muna hatte keine Lust mehr, immer zu schlafen und ihr bevorstehendes Leben zu verpassen. Sie will nun ihr eigenes Leben führen, erkannten Markus und Bea, und da sie nicht nur in den Kindertreffs gute Pädagogen sind, sondern auch Verständnis für ihr eigenes Geschöpf hatten, erkannten sie, dass es an der Zeit war, Muna gehen zu lassen.

Aber – nicht ohne, dass sie Muna überredeten, an der Kinderfasnacht 2005 noch einmal mitzumachen! So wird auch der Kinderumzug 2005 noch einmal von ihr angeführt werden; passend zum Motto der Kinderfasnacht «Die Wüste lebt», als eine Art Wüstenungeheuer... Sie wird auch fauchen und Feuer speien. Aber wirklich zum allerletzten Mal.

Wer sie noch einmal erleben will und sich gebührend von ihr verabschieden will, soll deshalb unbedingt an die Kinderfasnacht kommen! Und ein Taschentuch mitnehmen!

Bettina Kern

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Lieber Housi

Könnte man auf dem «Mittelwägli» nur jede zweite Lampe mit einer Weihnachstlaterne versehen? Die Dunkelheit zieht die Ganoven an und die älteren Leute haben Angst im Dunkeln zur Migros oder ins Ladenzentrum zu gehen.

Besten Dank und freundliche Grüsse Toni

N.B.: Die Laternen gefallen mir.

Lieber Toni,

Besten Dank für deine Anregung. Es ist verständlich, dass viele Leute Angst haben im Dunkeln den Mittelweg zu benützen, auch wenn diese Furcht zum Glück nicht durch Vorfälle bestätigt wurde. Bisher konnten keine Verbrechen aufgrund der «künstlichen Dunkelheit» durch die Laternen nachgewiesen werden (vielleicht fürchten sich auch die Ganoven im Dunkeln?). Für viele sicher ein schwacher Trost, denn das mulmige Gefühl bleibt deshalb trotzdem bestehen.

Ich habe deshalb dein Anliegen umgehend der Laternengruppe weitergeleitet und sie wird sich dem Thema bei den weiteren Sitzungen zur nächsten Laternenaktion annehmen, auch wenn es sehr schwierig sein dürfte eine Lösung zu finden, die allen passt. Die Laternenaktion war schon immer eine viel diskutierte Angelegenheit, wo viele verschiedene Ansichten aufeinanderprallen.

Ich hoffe deshalb für dich und alle anderen Menschen, die sich mehr Licht wünschen, dass die Laternengruppe eine optimale Lösung finden wird.

Herzlich dein Housi

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Chinesisch / Thailändische Kochkurse

David Kiertlamlert führt auch dieses Jahr wieder chinesisch / thailändische Kochkurse durch. Zum ersten Mal bietet er im Frühling auch einen Kurs für Jugendliche an. Daten:

Kurs 1:
Montag 21./28. Feb und 7./14. März, Kurs 2: Montag 25. April / 2. Mai

Spezialkurs:
Kochen mit David für Jugendliche ab 8. Klasse:

Kurs 3:
Montag 30. Mai und 6./13./ 20. Juni.

Zeit: jeweils 19 bis 22 Uhr.

Ort: Gemeinschaftszentrum Gäbelbach.

Kosten: 4 Abende: Fr. 160.-, Kochkurs Jugendliche: Fr. 30.-.

Anmeldung:
Gemeinschaftszentrum Gäbelbach, Weiermattstr. 56, Tel. 031 991 55 11 (Di – Fr, 14 – 18 Uhr) oder per e-mail: info@gaebelbach.ch

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Was ist eine Ludothek?

Wie in einer Bibliothek, können in der Ludothek Spiele und Spielsachen gegen eine geringe Gebühr ausgeliehen werden. Die Ludothek steht allen interessierten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zur Benützung offen. Die Ludothek Bern-West besteht seit 1985. Wir sind ein Team von 5 Frauen und Mitglied des Vereins Schweizer Ludotheken. (VSL).

Wir betreiben die Ludothek mit viel Freude und Engagement. Kommen Sie bei uns vorbei und lassen Sie sich von unserem Angebot überraschen.

Im Jahr 2005 feiern wir unser 20-jähriges Bestehen. Um auch Sie an diesem Jubiläum teilnehmen zu lassen, organisieren wir am 28. Mai 2005 ein öffentliches Spielfest bei der Kirche in Bümpliz.

Unsere Öffnungszeiten: Mittwoch – Freitag:15.30–18 Uhr. Während den Schulferien nur Mittwoch und Freitag

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Feiern Sie mit uns!

Mondial, das Café mit den fairen Preisen und den Produkten aus gerechtem Handel feiert seinen 2. Geburtstag! Vom 22. – 25. Februar, 9.30 – 11.30 und 14 – 17 Uhr, können Sie an unserem Degustations-stand unsere fünf Sorten Kaffee gratis probieren. Kinder erhalten einen Ballon! Zu finden sind wir an der Eymattstr. 2b, in Bern-Bethlehem Ihr mondial Team

Anm. d. Red.: Auch die Redaktion des «Wulchechratzer» gratuliert herzlich zum 2-jährigen Bestehen und wünscht weiterhin alles Gute und viel Erfolg.

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Quartierarbeit Gäbelbach/Holenacker

Wir sind jetzt seit über einem Jahr im Berner Westen tätig und es hat Spass gemacht! Rückblickend haben wir uns Gedanken gemacht, wie wir für die Quartierbewohnerinnen und Quartierbewohner noch besser erreichbar sind. In der Regel sind wir von Dienstag Morgen bis Freitag Abend in unserem Büro anzutreffen. Es gibt jedoch auch Momente in denen wir nicht im Büro, sondern direkt vor Ort im Quartier präsent sind.

Damit Sie sicher sein können, dass Sie uns erreichen, möchten wir unser Angebot verbessern. Zusätzlich zu unseren normalen Präsenzzeiten richten wir an jedem Mittwoch von 16 – 18 Uhr die «Offene Bürotür» im GZ Gäbelbach ein. Hier werden wir, wie gewohnt, für Sie und das Quartier da sein. Andernfalls können Sie uns natürlich auch gut telefonisch oder per Mail kontaktieren:

Tel.: 031 991 95 88, eMail: info@gaebelbach.ch

Wir freuen uns auf Sie!

mh

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Flims PurePower

Hierbei handelt es sich nicht um einen Actionfilm aus Hollywood, sondern um das erfolgreiche Curlingteam um Skip Mirjam Ott. Die in Bethlehem aufgewachsene 32-Jährige konnte zusammen mit ihrem Team ihre Erfolgsserie vom letzten Jahr fortsetzen: nach dem Gewinn der Schweizer Meisterschaft 2004, der Silbermedaille an den Europameiserschaften im vergangenen Dezember, nach der Wahl zur Sportlerin des Monats Dezember 04, gewann Sie den Internationalen Berner Damen Cup Mitte Januar. Mirjam Ott wurde als Berner Sportlerin des Jahres 2004 nominiert. Wir wünschen ihr viele weitere Siege und gratulieren herzlich zu ihren Erfolgen

mk

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Öffentlicher Verkehr in Bern West

Im Mai 2004 wurde der kantonale Kreditbeitrag zu Tram Bern West an der Urne abgelehnt. Wie soll es nun weitergehen? Am Montag, 14. März, von 17 – 21.30 Uhr findet eine öffentliche Veranstaltung der Quartierkommission Bümpliz/Bethlehem (QBB) und der Quartiermitwirkung Stadtteil III (QM3) in der Aula des Schwabgutschulhauses, Keltenstr. 37, Bernmobil Linie 14 bis Stöckacker, statt. Es orientieren die Fachstellen des Amtes für öffentlichen Verkehr des Kanton Bern und der Verkehrsplanung der Stadt Bern. Anschliessend findet eine Aussprache zu Visionen, Anliegen, Bedenken und Sorgen der Quartierbewohnerschaft zum Thema öffentlicher Verkehr in Bern West statt. Eingeladen sind Vertreterinnen und Vertreter der Quartierorganisationen und interessierte Bürgerinnen und Bürger aus den Stadtteilen Bümpliz/Bethlehem und Weissenbühl/Mattenhof/Holligen. Den Veranstaltungsteilnehmern wird eine kleine Zwischenverpflegung abgegeben. Anmeldeformulare liegen ab Februar in den Quartierbibliotheken Bienzgut, Gäbelbach, Chleehuus und Tscharnergut sowie Villa Stucki auf oder können per eMail: qbb@bluewin.ch oder info@qm3.ch bestellt werden.

QBB/QM3

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Vergärungsanlage Bern West

Aus der QBB vom 13. Dezember, Mitwirkung zur Ergänzung zum Steck 95:

Der künftigen Bewohnerschaft der Neuüberbauung Brünnen dürfen neben den bekannten Schockoladedüften der Toblerronefabrik nicht noch die Dämpfe einer Vergärungsanlage für Grünabfall zugemutet werden. Eine gemäss Ergänzung zum Stadtentwicklungskonzept 95 in Buech (Niederbottigen) geplante Vergärungsanlage für Grünabfälle aus der Stadt Bern lehnt die Quartierkommission Bümpliz/Bethlehem (QBB) einstimmig ab. Die QBB begrüsst dagegen die Verlegung des Berufsfeuerwehr und der Kehrichtverbrennungsanlage zum Forsthaus. Im Gegensatz zu Buech kann beim Forsthaus eine Beeinträchtigung von Wohnquartieren ausgeschlossen werden. Die Belästigung mit Gestank, Lärm und Schwerverkehr ist bei einer industriellen Vergärungsanlage gegeben oder mindestens nicht auszuschliessen. In Buech würde auch der Standplatz der Fahrenden direkt betroffen. Die Bewohnerschaft des Standplatzes lebt in mobilen Leichtbauten und ist deshalb von Beeinträchtigungen der Umwelt besonders betroffen. Es sollte geprüft werden, ob die Vergärungsanlage beim Autobahnzubringer Forsthaus realisiert werden kann. Bei den industriellen Verarbeitungsprozessen können dank der Nähe zur neuen KVA sinnvolle Synergieen entwickelt werden. Für die Anlieferung des Vergärungsgutes aus den ganzen Stadt Bern ist zudem der Autobahnzubriger Forsthaus eindeutig dem periferen Buech vorzuziehen. So können Lastwagenkilometer gespart werden. Laut Aussage der Förster wird der Bremgartenwald zwischen Murtenstrasse und Autobahn trotz dem Verkehrslärm stark begangen. Eine Reduktion der Waldfläche und damit der Naherholung für die Quartieranwohner muss mit einer Aufwertung der Erholungsfunktion der Wäldfläche zwischen der Zentralwäscherei und dem Forsthaus verbunden werden. Dazu gehört die Sanierung der Fusswege, Rast- und Feuerplätzen, etc.. Sollte die abgehende Fläche des Bremgartenwaldes wieder aufgeforstet werden, sollte dies westlich der Aare in der Stadt Bern erfolgen.

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Traktanden und Termine der QBB-Foren

Ab dem neuen Jahr werden die Sitzungen des Forums der Quartierkommission Bümpliz/Bethlehem (QBB-Foren) öffentlich bekannt gemacht. Die Sitzungen der QBB waren zwar schon bisher öffentlich. Indessen werden neu Ort und Zeit, sowie die politischen Traktanden jeweils vor der Sitzung im Wulchechratzer und in der Bümplizer Woche publiziert. Die QBB setzt damit die Vorschrift des «Reglements über die politischen Rechte» um (Volksabstimmung vom 16.5.2004). Gemäss diesem müssen die Versammlungen der repräsentativen Quartierorganisationen öffentlich abgehalten werden.

Das nächste QBB-Forum findet statt: 21.Februar, Traktanden: -Verwaltungsreform, Peter Tschanz, Generalsekretär Präsidialdirektion, -Zwischenbericht Westside Brünnen, Georg Schärrer, Bauleitung Westside, -Berichte und Anträge der AG Planung und Verkehr, Thomas Nissille

Weitere QBB-Foren in diesem Jahr: 21.3., 9.5., 13.6., 15.8., 12.9., 17.10., 14.11., 12.12.

Die QBB-Foren beginnen jeweils um 17.30 Uhr und finden in der Regel im Alten Schloss Bümpliz statt. Der Verein Quartierkommission Bümpliz/Bethlehem behält sich vor die Traktandenliste kurzfristig zu ändern oder die angegebenen Termine und Zeiten zu verschieben.

QBB

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Information

Die Bilder der Flutkatastrophe berühren einen seit Wochen. Es kommen die verschiedensten Gefühle und Gedanken. Mitleid. Ich kann es nicht mehr sehen. Gedanken an Opfer, Angehörige, Trauernde. Helfen – aber auch andere Elendsgebiete und Hilfsprojekte nicht vergessen. Ohnmacht. Schicksal. Gott? Ein Gott, der dies zulässt, dies will, dies verschläft? Oder kein Gott? Oder ein anderer Gott? Der mitleidet? Glauben, denke ich, ist auch die Kraft, ein unerklärliches Schicksal auszuhalten. Nicht beantwortbare Fragen offen zu lassen, mit Vernunft zu helfen. Unsere reformierte Kirchgemeinde hat diese Themen aufgenommen: in ihren Feiern und Gebeten; im Glockengeläut am Mittwoch, 5. Januar (wegen eines Versehens eine halbe Stunde später als geplant - das tut uns leid, wir bitten Betroffene um Entschuldigung.) Wir laden ein zu einem Benefizkonzert am Sonntag, 30. Januar, um 17 Uhr in der Kirche. Angehörige, die jemanden vermissen, laden wir ein, sich bei uns für ein Gespräch zu melden.

«Wirtschaft soll Menschen dienen»: Jesus wäscht Petrus die Füsse, der Meister dient dem Jünger: die Malerei aus einer alten Bündner Kirche – ein Transparent davon - wird vom 17. Januar bis Anfang Februar am Kirchgemeindehaus aufgehängt sein. Der Kirchgemeinderat nimmt damit eine Anregung der Reformierten Bündner Kirche und der Kommission Oekumene, Mission und Entwicklung OeME auf, die im Zusammenhang des Weltwirtschaftsforum WEF in Davos öffentlich betonen will: Wirtschaft soll den Menschen dienen – und nicht (nur) den Gewinnen der Aktienbesitzer.

Übrigens ist die Kirchgemeinde auch im Internet zu sehen: www.ref-kirche-bethlehem.ch.

cc

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Nationaler Sammeltag der Glückskette

Die Schüler und Schülerinnen der Klasse 6b des Tscharnerguts waren durch die Ereignisse und Bilder aus dem Katastrophengebiet tief betroffen und wollten helfen. Im Rahmen des nationalen Sammeltages der Glückskette zugunsten der Opfer des Seebebens in Südostasien verkaufte die Klasse 6B des Schulhauses Tscharnergut an diesem Morgen selbst hergestellte (anfärben, laminieren, ausschneiden, mit Sicherheitsnadel versehen) Anstecker. Der Richtpreis für einen Anstecker betrug Fr. 5.-. Natürlich wurde jeder Betrag gerne genommen – jede noch so kleine Spende ist eine grosse Hilfe in die betroffenen Gebiete. Der Erlös von sagenhaften Fr. 2802.20 in nur 4 Stunden fliesst in vollem Umfang auf das PC-Konto der Glückskette. Zu Recht sind die 18 Kinder der Klasse 6b Tscharnergut nach diesem Morgen etwas stolz auf sich – aber auch beeindruckt von der Hilfsbereitschaft der Menschen im Tscharnergut und in Bethlehem.

Manuel C. Widmer, Klassenlehrer 6B

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SiBaWe

Singen – Basteln – Werken heisst es auch im neuen Jahr. Das Team hat zum Teil gewechselt, der Spass für die Kinder bleibt aber mindestens der gleiche. Dass der Bastelraum gebraucht wird, zeigt uns die grosse Zahl der Kinder, die uns im neuen Jahr schon besucht haben. Wir möchten aber, dass es noch mehr werden! Dieses Jahr wird nicht nur gebastelt. Wir machen Ausflüge an den Gäbelbach, lernen unser Quartier kennen und kochen auch von Zeit zu Zeit einmal. Liebe Kinder, ihr seid herzlich eingeladen,
jeden Mittwoch (ausser in den Ferien) von 14 – 17 Uhr vorbeizukommen.

Um all das gewährleisten zu können, benötigen wir die Hilfe von Leuten, die Freude an der Arbeit mit Kindern haben. Das können Jugendliche oder Erwachsene sein. Wer Lust hat, in einem aufgeweckten Team mitzumachen, melde sich bitte bei: Madeleine Spring, Tel: 031 994 20 00

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Mitwirkung zur Ergänzung zum StEK 95

Der künftigen Bewohnerschaft der Neuüberbauung Brünnen dürfen neben den bekannten Schokoladendüften der Tobleronefabrik nicht noch die Dämpfe einer Vergärungsanlage für Grünabfall zugemutet werden. Eine gemäss Ergänzung zum Stadtentwicklungskonzept 95 (StEK 95) in Buech (Niederbottigen) geplante Vergärungsanlage für grünabfälle lehnt die Quartierkommission Bümpliz / Bethlehem (QBB) einstimmig ab. Die QBB begrüsst dagegen die Verlegung der Berufsfeuerwehr und der Kehrichtverbrennungsanlage zum Forsthaus. Im Gegensatz zu Buech kann beim Forsthaus eine Beeinträchtigung von Wohnquartieren ausgeschlossen werden. Die Belästigung mit Gestank, Lärm und Schwerverkehr ist bei einer industriellen Vergärungsanlage gegeben oder zumindest nicht auszuschliessen.. In Buech würde auch der Standplatz der Fahrenden direkt betroffen. Die Bewohnerschaft des Standplatzes lebt in mobilen Leichtbauten und ist deshalb von der Beeinträchtigung der Umwelt besonders betroffen. Es sollte geprüft werden, ob die Vergärungsanlage beim Autobahnzubringer Forsthaus realisiert werden kann. Bei den industriellen Verarbeitungsprozessen können dank der Nähe zur neuen KVA sinnvolle Synergien entwickelt werden. Für die Anlieferung des Vergärungsgutes aus der ganzen Stadt Bern ist zudem der Autobahnzubringer Forsthaus eindeutig dem periferen Buech vorzuziehen. So können Lastwagenkilometer gespart werden. Laut Aussage der Förster wird der Bremgartenwald zwischen Murtenstrasse und Autobahn trotz Verkehrslärm stark begangen. Eine Reduktion der Waldfläche und damit der Naherholung für die Quartierbewohner muss mit einer Aufwertung der Erholungsfunktion der Waldfläche zwischen der Zentralwäscherei und dem Forsthaus verbunden werden. Dazu gehört die Sanierung der Fusswege, Rast- und Feuerplätze etc.. Sollte die abgehende Fläche des Bremgartenwaldes wieder aufgeforstet werden, sollte dies westlich der Aare in der Stadt Bern erfolgen.

QBB

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Wie fülle ich die Steuererklärung aus?

Für viele Bürgerinnen und Bürger bedeutet die Vorstellung, bald die Steuererklärung wieder ausfüllen zu müssen, Unbehagen. Für viele Personen ist es nicht einfach, die Formulare auszufüllen, obwohl diese inzwischen stark vereinfacht wurden. Die in der Wegweisung verwendete Sprache ist für «nicht Fachpersonen» oft schwierig zu verstehen. Wenn die Verständigung für Deutsch Sprechende schon schwierig ist, wie muss es dann erst für fremdsprachige Personen sein? Die Kurse werden in verschiedenen Sprachen durchgeführt und sollen den Betroffenen helfen ihre Steuererklärung selber ausfüllen zu können. Die Kurse werden von der Beratungsstelle für ausländische Frauen (Baffam), der Informationsstelle für Ausländerfragen (ISA) und dem Quartierzentrum Gäbelbach durchgeführt. Anmeldungsunterlagen und Informationen sind im Gemeinschaftszentrum Gäbelbach erhältlich, Tel. 031 991 55 11. Daten: Samstag, 19. Februar, Vormittag, für alle Sprachen, Samstag, 26. Februar, Vor- bzw. Nachmittag, deutsch, spanisch, bosnisch-kroatisch-serbisch, tamilisch, türkisch, portugiesisch, Samstag, 5. März, Vor- bzw. Nachmittag, englisch, albanisch, französisch, italienisch, russisch, vietnamesisch. Kosten: CHF 30.-

Anmeldung bis 8. Februar 2005 mittels Einzahlung der Kurskosten.

rs

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Steuererklärungsdienst Pro Senectute

Möchten Sie Ihre Steuererklärung von einer kompetenten Person ausfüllen lassen? Die Pro Senectute Region Bern bietet Ihnen diese Möglichkeit. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter füllen Ihnen die Steuererklärung aus und geben Ihnen versiert Auskunft (auch bei Ihnen zu Hause mit Einberechnung der Wegzeit).

Dieses Angebot gilt ausschliesslich für Seniorinnen und Senioren ab 60.

Kosten: Fr. 70.– die erste Stunde, jede weitere halbe Stunde Fr. 20.–. Für EL-BezügerInnen Fr. 40.– pauschal.

Auskunft und Anmeldung bei Herrn Hugo Leiser, Tel. 079 275 83 88 (Mo, Mi und Fr, 14.00 bis 18.00 Uhr) oder per E-Mail h.leiser@bluewin.ch. Prospekte auch bei Pro Senectute Region Bern, Muristr. 12, Postfach, 3000 Bern 32.

www.pro-senectute-regionbern.ch

region.bern@be.pro-senectute.ch

Übrigens: Die Pro Senectute Region Bern ist die Informationsstelle für Fragen und Antworten rund ums Alter und Älterwerden. Sie berät Seniorinnen und Senioren sowie deren Bezugspersonen und Angehörige und bietet verschiedene Dienstleistungen an. Das Einzugsgebiet der Pro Senectute Region Bern umfasst die Amtsbezirke Bern, Laupen, Seftigen und Schwarzenburg.

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Das Tscharnergut in Bern: Das Buch

Jetzt ist die Geschichte der Entstehung und vieler bewegter Jahre des Tscharnerguts sogar in Buchform erhältlich. Der Benteli Verlag gibt dieses Buch, für welches Frau Elisabeth Bäschlin Texte geschrieben und zusammengetragen hat, zusammen mit Marco Hüttenmoser, Evelyne Lang Jakob, Ruth Meyer Schweizer und Christoph Rosetti heraus.

Vieles in der Entstehungsgeschichte des Tscharnerguts ist einmalig. Die Siedlung setzte in mancherlei Hinsicht Massstäbe, so in Bezug auf Kinderfreundlichkeit, in der Verwaltung der Grünflächen oder mit dem Bau des ersten Gemeinschaftszentrums. Trotzdem galt das Tscharnergut – zu Unrecht – während Jahren in der Schweizer Presse und Öffentlichkeit als Paradebeispiel für schlechte Wohnsituation, verfehlte Planung und Entwurzelung. Seit dem Bau des Tscharnerguts sind mehr als vierzig Jahre vergangen, die Lebensgewohnheiten und die Wohnbedürfnisse haben sich verändert. Die Bewohnerinnen und Bewohner selber beurteilen das Quartier aber nach wie vor anders als Leute von ausserhalb: Sie leben gerne hier und sind stolz auf ihr «Tscharni».

Diese Buch soll es den heutigen wie den ehemaligen Bewohnerinnen und Bewohnern der Siedlung erlauben, Erinnerungen aufzufrischen.

Ab 16. Dezember im Quartierzentrum im Tscharnergut, im Buchhandel oder direkt beim Benteli Velag erhältlich.

Benteli Verlags AG in Wabern, info@benteliverlag.ch, www.benteliverlag.ch, Tel. 031 960 84 84

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Schliessung des Tscharni-Ladens

Trotz der ungenügenden Umsatzzahlen und der schlechten Finanzlage waren wir Mitte Dezember noch guten Mutes. Noch vor kurzem hat uns die Usego in Aussicht gestellt, dass Sie ab Januar 2005 einige Produkte billiger liefern könne. Die überraschende und kurzfristige Mitteilung der Usego/Primo, den bestehenden Franchisingvertrag per 1. Januar an die VOLG abzutreten, hatte für den Tscharni–Laden schwerwiegende Konsequenzen (noch höhere Einkaufspreise, schlechtere Bedingungen bei der Lieferung, neue Kosten für die Betriebsorganisation und die EDV). Die kurzfristige Umstellung und die damit verbundenen Investitionen waren für die Genossenschaft nicht tragbar. An der letzten Verwaltungssitzung musste zudem festgestellt werden, dass sich die Umsatzzahlen nicht verbessert haben. Die Genossenschaftsführung und der Buchhalter haben uns mitgeteilt, dass eine Überschuldung gemäss Art. 903 OR besteht. Aus diesem Grund war die Verwaltung verpflichtet, die Bilanz beim Richteramt zu deponieren. Unser Massnahmenplan zur finanziellen Sicherung des Projekts konnte nicht innert nützlicher Frist realisiert werden.

Wir bedauern sehr, Ihnen diese unerfreuliche Mitteilung machen zu müssen. Der Entscheid ist uns nicht leicht gefallen, denn es geht hier nicht nur um Geld, sondern um den Erhalt eines wichtigen Angebots im Ladenzentrum Tscharnergut und vor allem auch um eine sinnvolle Einsatzmöglichkeit für erwerbslose Personen, die sehr gerne hier gearbeitet haben.

S. Bütler, J. Weber

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Psychisch krank – und jetzt?

Die reformierte Berner Kirche nimmt am diesjährigen Kirchensonntag, am 6. Februar, das Thema der psychischen Krankheiten auf. Am Kirchensonntag wird der Gottesdienst ausschliesslich von Laien gestaltet. Wir haben uns entschlossen an das anspruchsvolle Thema gemeinsam mit dem Tanztheater Utopie heranzugehen. Diese Gruppe von Laientänzerinnen und -tänzern aus dem Umfeld der Psychiatrie (Erkrankte und Tätige) werden uns mit szenischen Bildern an das Thema heranführen, an das Thema, das doch so allgegenwärtig ist und doch so verschwiegen wird. Wir würden uns freuen, wenn wir Sie an diesem speziellen Anlass begrüssen dürften:

Kirchensonntags-Gottesdienst , 6. Februar 2005, um 17 Uhr, in der ref. Kirche an der Eymattstr. 2.

Jürg Stäheli

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Veranstaltungskalender

Samstag, 29.1. und Sonntag 30.1. in der Aula Sekundarschule Bümpliz. Eintrittspreis für Erwachsene Fr. 10.--, Kinder gratis.

Am Sonntag, 30. Januar in der ev. ref. Kirche Bethlehem an der Eymattstr. 2b um 17 Uhr.

Am Dienstag, 1. Februar, ab 8.30 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus Bethlehem.

Nächster Termin: Donnerstag, 3. Februar 05, 14 – 17 Uhr, Kosten Fr. 5.–. Leitung: J. Weber

Nächste Termine: Donnerstag, 3. und 17. Februar 15-17 Uhr im Kirchgemeindehaus. Nähere Auskünfte bei Suela Kasmic, Tel 031 992 25 14.

Für alle, die Trauer und Sorge, Schönes und Erfreuliches miteinander teilen wollen. Am runden Tisch mit Kaffee/Tee am Donnerstag, 3. und 17. Februar im Kirchgemeindehaus der ref. Kirche Bethlehem.

Jeden ersten Sonntag im Monat jeweils um 17 Uhr. Erstmals am 6. Februar in der Kirche Bümpliz unter dem Thema: «Eifersüchtig sein». Die Feier ist speziell auf Kinder im Vorschulalter ausgerichtet.

Spielen im kath. Zentrum St. Mauritius am Montag, 7. Februar von 14.30-16.30 Uhr.

Freitag 11. Februar in der Bibliothek Gäbelbach, 19.30 Uhr «Bhutan, das kleine Königreich im Himalaja». Eintritt frei.

Bibliothek Gäbelbach, Weiermattstr. 40, Tel 031 991 23 77.

Am Freitag, 11. Februar um 14.30-16.30 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus Bethlehem.

Mittagessen für Seniorinnen und Senioren. Nächster Termin: Montag, 14. Februar um 12 Uhr im Quartierzentrum im Tscharnergut. Preis pro Menu: Fr. 13.- Anmeldung im QZT, Tel 031 991 70 55. Neue Daten fürs 2005 liegen im Quartierzentrum auf.

Am Donnerstag, 17. Februar von 14.30-16.30 Uhr im Freizeithaus Holenacker. Auskunft bei Frau Tièche, Tel 031 991 27 30.

Fit durch den Winter. Seniorentanz am Freitag, 18. Februar von 14–17 Uhr im Quartierzentrum im Tscharnergut. Musik: Res Kiener, Unkostenbeitrag: Fr. 10.-.

Samstag 19. Februar, im Bümplizer Kirchgemeindehaus.

«MIFUNE» (1999). Der dänische Dogma-Film, der auf groteske und anrührende Art zeigt, wie es im Leben anders kommt als Mensch denkt.

David Kiertlamlert führt auch dieses Jahr wieder chinesisch-thailändische Kochkurse durch: Kurs 1: Montag 21./28. Februar und 7./14. März. Zeit: jeweils 19 bis 22 Uhr. Ort: Gemeinschaftszentrum Gäbelbach. Kosten: 4 Abende: Fr. 160.- Anmeldung: Gemeinschaftszentrum Gäbelbach, Weiermattstr. 56, Tel 031 991 55 11 (Di – Fr, 14 – 18 Uhr) oder per eMail: info@gaebelbach.ch

Mitenand ässe

Dienstag, 22 Februar ab 12.15 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus Bethlehem. Preise: Erwachsene Fr. 10.-, Kinder ab 6 Jahren Fr. 4.-, Tee, Dessert und Kaffee inbegriffen.

Am Freitag, 25. Februar von 14.30-16.30 Uhr im Kirchgemeindehaus der ref. Kirche Bethlehem. Auskunft bei Frau Baumgartner, Tel 031 996 18 51.

Malek Attalbaoui gibt wieder Kochkurse: Der nächste Kurs ist am 25. Februar. Für nähere Auskünfte: 076 369 65 66, www.chezmalek.ch oder malek_atab@hotmail.com

MI 2. 2. 14-17 Uhr Werkstatt, offener Spielnachmittag

DO 3.2. 15-18 Uhr Mädchennachmittag

FR 4.2. 14-17 Uhr Werkstatt, offener Spielnachmittag

MI 9.2. Schlittelausflug ins Sparenmoos mit Anmeld. (Flugi im Treff erhältlich)

DO 10.2. 11-16 Uhr Zäme ässe mit Anmeldung (Flugi im Treff erhältlich) Kosten: K: Fr.2--, E: Fr. 5.--

MI 16. 2. 14-17 Uhr Werkstatt, offener Spielnachmittag

DO 17.2. 15-18 Uhr Bubennachmittag

FR 18.2. 14-17 Uhr Spielnachmittag für die Kleinen (5-10 Jahre) 18-21 Uhr Teenieclub (11-14 Jahre)

MI 23.2. 14-17 Uhr Werkstatt, offener Spielnachmittag

DO 24.2. 15-18 Uhr Mädchennachmittag

FR 25.2. 9-12 Uhr Treff-café für alle 14-17 Uhr Werkstatt, offener Spielnachmittag

Für Kinder von 5 Jahren bis 5. Klasse an der Melchiorstras-se 12, Tel 031 992 68 60

Neu im 2005: Öffnungszeiten, jeden Donnerstag Modi- oder Buebetreff, jeden Freitag Treff-Café und Mittagstisch.

Mi 2.2. 14–17 Uhr Spiel und Spass

Do 3.2. nach Abm Buebetag

Fr 4.2. 10–12 Uhr Treff-Café für alle 12–14 Uhr Mittagstisch für die ganze Familie 14–17 Uhr Wir spielen neue Spiele

Mi 9.2. ganzer Tag Schlittelausflug f. Gross und Klein

Mi 16.2. 14–17 Uhr Spielen wie es euch gefällt

Do 17.2. nach Abm. Moditag

Fr 18.2. 10–12 Uhr Treff-Café für alle 12–14 Uhr Mittagstisch für die ganze Familie 14–17 Uhr Spiel und Spass

Mi 23.2. 14–17 Uhr Mali-Disco mit Sirupbar

Do 24.2. n. Abm. Buebetag

Fr. 25.2 10–12 Uhr Treff-Café für alle 12–14 Uhr Mittagstisch für die ganze Familie 14–17 Uhr Fun und Action

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Worte sind wie Küsse

Bis Pia 8 war, hatten die Menschen von ihr nur das äussere Bild einer Puppe in einem Rollstuhl, deren Mimik nicht den Umständen entsprach, deren Hände sich in ständiger zitternder Bewegung befanden. Nur die Mutter vermutete, dass da mehr war als eine hübsche Hülle. Doch erst durch das Einsetzen von gestützter Kommunikation erhielt Pia Schmidt endlich die Möglichkeit, mit der Aussenwelt Kontakt aufzunehmen. Gestützte Kommunikation ist eine Methode, schwerstbehinderten Menschen durch behutsames Stützen der Hand oder des Armes Schreiben zu ermöglichen oder das Zeigen von Buchstaben auf einer Tafel. Es ist erstaunlich, wie poetisch und differenziert das junge Mädchen, das ja selber nie sprechen oder lesen konnte, sich ausdrücken kann. In einen Briefwechsel mit der Schriftstellerin und Behinderten-Aktivistin Ursula Eggli, die ebenfalls ihr Leben im Rollstuhl verbringt, vermittelt uns Pia, wie eingekerkert und hilflos sie sich oft in ihrem Körper fühlt. Wir erfahren aber auch vom Alltag der beiden ungleichen Frauen, Pia, an der Schwelle zum Erwachsenwerden und Ursula im Grossmutteralter.

«Ein Hallo aus der Glasglocke» ist der Titel des neuen Buches. Ein zweites ist «Schneeweisschen und Rosenrot», ein etwas anderes Märchen. Darin werden einige in den letzten Jahren entstandene Verfremdungen bekannter Grimm-Märchen in einem Büchlein zusammengefasst. Die Geschichten sind überraschend, zuweilen bitterböse, aber immer unterhaltend.

Beide Bücher sind bei Ursula Eggli, Wangenstrasse 27, 3018 Bern direkt zu beziehen für Fr. 18.- und Fr. 12.-.

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Kassiererin oder Kassier gesucht!

Der Verein "Projekte für Kinder in Bern-Bethlehem" will soziale Projekte für Kinder im Quartier unterstützen und sucht für das Amt der Kassiererin oder des Kassiers eine Person aus dem Quartier, die sich gerne ehrenamtlich betätigen möchte.

Die gesuchte Person sollte Freude am Umgang mit Zahlen haben und wenn möglich über Erfahrungen im Führen einer einfachen Buchhaltung verfügen.

Auskunft erteilt Ihnen gerne: Regine Strub, Gemeinschaftszentrum Gäbelbach, Weiermattstr. 56, Tel. 031 991 55 11, Di – Fr, 14 – 18 Uhr, e-mail: regine.strub@gaebelbach.ch

rs

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Quartierzentrum im Tscharnergut

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Letzte Änderung: 30.05.08 17:40