Der WulcheChratzer, Online-Ausgabe Dezember 2004

Ausbildung und Arbeit für Jugendliche
Laufbahnplanung ist kein Zufall!
«Bethlehemer Chrischtchindlimärit»
Der WulcheChratzer dankt...
Die Bethlehemer Gaststätten haben über die Festtage wie folgt geöffnet:
Herzlichen Dank
Jubiläumsfest Gäbelbach
Kerzenziehen: Freiwillige gesucht
Nicht schweigen – sondern einschreiten
Neue Kurse im Keramikatelier
MiAu-Q, Mitwirkung von Ausländerinnen und Ausländern im Quartier
Rhythmisch-musikalischer Gruppenunterricht
Öffnungszeiten des Quartierzentrums im Tscharnergut über Weihnachten 04
Rangliste Laternenwettbewerb 2004
Sonderpoststelle im Tscharni
Der Stern von Bethlehem
Veranstaltungskalender
Weihnachtsbäume selber schneiden
Dunkelheit und Licht
Bethlehemer Weihnachtssingen

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Ausbildung und Arbeit für Jugendliche

Der Gemeinderat will der kontinuierlich ansteigenden Jugendarbeitslosigkeit entgegentreten. Galt Jugendarbeitslosigkeit lange Zeit als Phänomen, das sehr sensibel auf die konjunkturellen Schwankungen reagiert, muss nun eine Trendwende festgestellt werden. Die Altersklasse der Jugendlichen (15- bis 19-Jährige) respektive der jungen Erwachsenen (20- bis 24-Jährige) gehört tendenziell zu den Verlierern auf dem Arbeitsmarkt. Derzeit werden verschiedene Projekte im Rahmen eines zweiten Arbeitsmarkts für arbeitslose Jugendliche geprüft. Ziel ist es, arbeitslosen Jugendlichen die Möglichkeit zu einer Berufsausbildung zu bieten und sie nachhaltig in die Arbeitswelt zu integrieren. Als Vorbild dient dabei das erfolgreiche Projekt «Job Factory» in Basel.

Die Job Factory Basel AG wurde im Juni 2000 gegründet und beschäftigt gegenwärtig 70 Fachmitarbeitende und 50 Auszubildende. Angeboten werden Tätigkeiten in den Bereichen EDV, Kommunikation, Handwerk, Büro, Detailhandel und Gastronomie sowie Temporärarbeiten. Das Ziel, 120 Arbeits- und Ausbildungsplätze für Lehrstellen- und arbeitslose Jugendliche zu schaffen, wurde 2003 erreicht. Die Job Factory Basel AG ist gut vernetzt und geniesst bei Kanton, Schulen, Sozialhilfe, Integrationsstellen und Wirtschaft eine hohe Akzeptanz.

Die Idee der Gründung einer solchen Firma, die Arbeits- und Ausbildungsplätze für Jugendliche anbietet, ist grundsätzlich auf Bern übertragbar, braucht aber noch gewisse Anpassungen. Der Gemeinderat befürwortet die Idee der Gründung einer Firma mit Arbeits- und Ausbildungsplätzen für Jugendliche.

Erste Abklärungen haben gezeigt, dass in Bümpliz eine geeignete Liegenschaft vorhanden wäre und dass es auch geeignete Geschäftsfelder gäbe. In einem nächsten Schritt soll das Projekt weiter konkretisiert und noch offene Fragen bezüglich Kapitalstruktur geklärt werden.

Für Fragen steht Dres Weissenfluh zur Verfügung: Tel. 031 321 68 70

Stadt Bern Informationsdienst

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Laufbahnplanung ist kein Zufall!

Heute ist eine berufliche und persönliche Weiterentwicklung ein Muss, will man den stetig wachsenden Anforderungen des Arbeitsmarktes sicher entgegentreten. Gerade Frauenleben sind geprägt durch vielfältige Erfahrungen im Erwerbs- wie im Nichterwerbsleben. Die Beratungsstelle des Vereins frau arbeit weiterbildung fraw bietet seit rund 24 Jahren Frauen im Kanton Bern vielfältige Hilfe rund um Fragen der persönlichen und beruflichen Lebensgestaltung. Ziel der fraw ist es, alle Themen rund um die Erwerbstätigkeit der Frau auf verschiedenen Ebenen anzugehen. Sie unterstützt Frauen mit den unterschiedlichsten Voraussetzungen auf ihrem Weg in ein befriedigendes, den persönlichen Bedürfnissen angepasstes Betätigungsfeld. Das Beratungsangebot wird durch Kurse zum Thema Frau und Arbeit ergänzt.

fraw wird vom Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann im Rahmen der Finanzhilfen nach dem Gleichstellungsgesetz unterstützt. Kontakt: frau arbeit weiterbildung, fraw, Neuengasse 21, 3011 Bern, Tel. 031 311 41 82, fraw@fraw.ch, www.fraw.ch

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«Bethlehemer Chrischtchindlimärit»

Wie immer am 1. Advent durften wir auch dieses Jahr wieder den «Chrischtchindlimärit» starten. Die Gruppe «Zäme ha – zäme schtah» servierte Glühwein, Bratwürste oder Suppe. Wie immer war dieses Angebot sehr beliebt. 27 Aussteller haben ihre handgefertigten Artikel zum Verkauf angeboten. Ihre Freude und Zufriedenheit ermuntern mich natürlich diese Tradition auch im nächsten Jahr fortzusetzen. Das Karussell für Kinder muss dabei sein und sogar der «Samichlous» war zu Besuch. 160 «Chlousepäckli» mit Nüssen, Mandarinen und Schokolade hat er an dankbare Abnehmer verschenkt.

Ich freue mich schon wieder auf den nächsten «Chrischtchindlimärit» im 2005!

Madlen Vicari

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Der WulcheChratzer dankt...

..... seinen Leserinnen und Lesern sowie allen Inserentinnen und Inserenten für ihre Treue und für ihr Interesse und hofft, sie auch 2005 mit Informationen, Neuigkeiten und Tipps versorgen zu können.

Mit den besten Wünschen für das Neue Jahr

Die Redaktion

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Die Bethlehemer Gaststätten haben über die Festtage wie folgt geöffnet:

Telefon

24.12.

25.12.

26.12.

27.12

28.12.

29.12.

30.12.

31.12.

1.1

2.1.

Acher

031 992 60 35

8.30-17

zu

zu

8.30-23.30

8.30-23.30

8.30-23.30

8.30-23.30

8.30-17
ab 19 Uhr Silvester-party

8.30-23.30
ab 20 Uhr Musik

zu

Gäbelhus

031 991 55 12

8.30-11.00

zu

zu

8.30-11
14-18

8.30-11
14-18

8.30-11
14-18

8.30-11
14-18

10-15

zu

zu

Café Tscharni

031 991 70 57

8.30-16

zu

zu

zu

8.30-18

8.30-18

8.30-18

8.30-16

zu

zu

Restaurant Tscharnergut

031 992 38 00

8-2

zu

zu

8-23.30

8-23.30

8-23.30

8-23.30

17-?

zu

zu

Blumenfeld

031 994 16 00

6.-17

zu

zu

6-23.30

6.30-17

6-23.30

6-23.30

6-17

zu

zu

Taverne Zorbas

031 991 22 12

8.30-23.30

8.30-23.30

8.30-23.30

8.30-23.30

8.30-23.30

8.30-23.30

8.30-23.30

8.30-23.30

8.30-23.30

8.30-23.30

Tre Re

031 992 61 61

7.30-17

zu

7-30-23.30

7-30-23.30

7-30-23.30

7-30-23.30

7-30-23.30

7-30-23.30

7-30-23.30

7-30-23.30

Holi Café

031 991 66 70

6.15-16

zu

zu

zu

6.15-13

15-18.30

6.15-13

15-18.30

6.15-13

15-18.30

6.15-12

zu

zu

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Herzlichen Dank

Der Vorstand, die Leitung sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Zentrums wünschen allen Besucherinnen und Besuchern schöne Festtage und ein gutes Neues Jahr und danken für Ihre Treue! Wir hoffen, dass wir Sie auch im nächsten Jahr bei uns begrüssen dürfen. Ganz besonders bedanken möchten wir uns bei den vielen Freiwilligen, die gerade jetzt wieder in der Weihnachtszeit einiges für unser Haus und fürs Quartier leisten. Von der Organisation diverser Weihnachtsfeiern und Partys bei uns, über die Aktion Kerzenziehen und das Engagement in der Laternengruppe bis hin zum Einlegen des «WulcheChratzers», der Betreuung unserer Freizeitwerkstätten und der Aktualisierung unserer Homepage reicht die Palette. Vielen herzlichen Dank für Eure Arbeit!

Vorstand Verein Quartierzentrum im Tscharnergut

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

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Jubiläumsfest Gäbelbach

Grossen Dank als erstes den Organisatoren, Helfern und allen Heinzelmännchen! Das Essen war sehr gut, die Musik perfekt aber eben... Ich finde es jammerschade und auch beschämend, dass an einem solchen Anlass nur ca. 40 Personen den Weg ins Gäbelhus fanden! Immer wird gejammert, dass «nichts läuft»!!

Ist aber irgendein Fest oder sonst ein Anlass, nimmt man daran nicht teil! Dass das für die Organisatoren, die viel Zeit und Aufwand investieren, frustrierend ist, ist wohl klar! Schlussendlich wird dann wirklich das Handtuch geworfen und das aus gutem Grund. Verstehen diejenigen, welche nie an ein Fest kommen, das wohl auch? Speziell die, die nie an ein Fest kommen! Hinter jedem Fest steckt sehr, sehr viel Arbeit, und das sollte man auch honorieren, indem man hingeht, die Vereine und Veranstalter unterstützt und mitmacht. Diese Zeilen werden leider nicht viel ändern, aber vielleicht doch einige zum Nachdenken bewegen.

M.Burri, C-Block-Bewohnerin

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Kerzenziehen: Freiwillige gesucht

Der Verein Kerzenziehen im Tscharni braucht Freiwillige, welche mithelfen, das Kerzenziehen zu betreuen.

Das diesjährige Kerzenziehen findet noch bis Donnerstag, 23. Dezember statt. Mittwoch bis Freitag, 14 bis 19 Uhr und Samstag/Sonntag, 10 bis 19 Uhr. Interessierte melden sich bitte an der Information im Tscharni. 031 991 70 55 oder tscharni@freesurf.ch

Für Ihre Mithilfe danken wir herzlichst im Voraus.

gs

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Nicht schweigen – sondern einschreiten

Meine Nachbarin ist von einem Jugendlichen tätlich angegriffen worden, weil sie ein Kopftuch trägt. Doch ein anderer Herr hat sie beschützt und dafür sogar einen Würgegriff des Jugendlichen in Kauf genommen. Es ist noch einmal alles so verlaufen, wie ich mir das für unser Quartier wünsche: Wenn jemand Menschen angreift oder Dinge, die ihm nicht gehören, zerstört, soll man nicht schweigen, sondern einschreiten.

Aber dennoch finde ich solche Attacken gefährlich und sehr, sehr dumm. Man erreicht damit nichts.

Weshalb können die Leute nicht mehr über das Kopftuch reden, wenn es sie stört? Vielleicht einmal eine Frau fragen, warum sie es trägt?

Ich mache das. Und wenn mir die Antwort nicht gefällt, brauche ich noch lange nicht meine Fäuste. Ich kann an tausend Orten unsere Bundesverfassung lesen, ich kann wählen, ich kann abstimmen. Und dadurch habe ich mehr Einfluss auf die Gesetze, als die Menschen jedes anderen Landes.

Weshalb lesen wir unsere eigenen Gesetze nicht?

Bei uns gibt es Religionsfreiheit. Bei uns ist die Gleichberechtigung gesetzlich verankert, und die Schulpflicht für alle, unabhängig von Geschlecht oder Unterrichtsfach. Und es ist verboten, Frauen zu schlagen, weder weil sie ein Kopftuch tragen, noch weil sie kein Kopftuch tragen.

Wir haben in der Schweiz Gesetze, nach denen alle leben können, egal ob jung oder alt, Mann oder Frau, egal welcher Religion sich jemand zugehörig fühlt. Würden alle sich daran halten, könnte eine Frau mit dem Kopftuch ohne Angst auf die Strasse gehen. Würden alle sich daran halten, wären die Drohungen ihres Mannes wirkungslos, wenn sie ohne Kopftuch gehen will.

Oder habe ich da etwas falsch verstanden?

Tanja Messerli

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Neue Kurse im Keramikatelier

Lieben Sie auch einen schön gedeckten Tisch? Im Keramikatelier bieten wir ein vielfältiges Kursprogramm an. Herstellen von Suppenbowles, modelliert oder gedreht an der Töpferscheibe. Wir helfen Ihnen, Ihre eigenen Ideen umzusetzen, zeigen Tricks und handwerkliche Techniken. Der Kurs endet mit einem gemeinsamen Suppenznacht.

Köstliches – Fernöstliches, das Auge isst mit. Vom zarten, kleinen Schälchen bis zu grossen Platten und Schalen lässt sich fast alles aus Ton herstellen. Nistkasten aus Ton modellieren. Für alle, die den Frühling kaum erwarten können.

Alle Kurse sind sowohl für Anfängerinnen und Anfänger sowie Fortgeschrittene gedacht. In unseren laufenden Drehkursen hat es noch Plätze frei.

Weitere Informationen: Tel. 031 991 29 60, www.keramik-gaebelbach.ch, info@keramik-gaebelbach.ch

Greifbares Lernen: Möchten Sie Deutsch sprechen und schreiben – das Quartier besser kennenlernen?

Je eine Lektion Deutsch im Gemeinschaftszentrum Gäbelbach und eine Lektion Töpfern im Keramikatelier im Gäbelbach. Neuer Kurs: Mittwoch, 5. Januar bis 30. März. Von 9–11.15 Uhr, 12 mal, Fr. 50.- Kinderhütedienst gratis.

Anmelden bitte im Café Gäbelhus oder Sekretariat Gemeinschaftszentrum Gäbelbach, Tel. 031 991 55 11 oder info@gaebelbach.ch

Achtung, nicht vergessen: nach den Sportferien beginnt wieder ein Kinderkurs: 4 mal am Mittwochnachmittag. Formen, Modellieren, Färben, Schnupperstunde an der Drehscheibe. Anmelden im Keramikatelier, 031 991 29 60 oder im Café Gäbelhus, 031 991 55 12.

Weihnachtsferien: 18.12.04 – 3.1.05

rl

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MiAu-Q, Mitwirkung von Ausländerinnen und Ausländern im Quartier

Am Samstag, 29. Januar 2005 findet im Kirchgemeindehaus der evang.- ref. Kirche Bethlehem ein Tag der Mitwirkung statt zum Thema: Partizipation von Migrantinnen und Migranten in Bethlehem/ Bümpliz.

Ziel des Projektes MiAu-Q ist, die Mitwirkung der MigrantInnen in den Lebensbereichen Aufenthaltsstatus, Arbeit, Erziehung, Gesundheit, Schule, Sprache und Wohnen zu fördern.

In einem ersten Schritt werden die BewohnerInnen des Quartiers die Möglichkeit haben, sich im Rahmen einer Zukunftswerkstatt zu verschiedenen Lebensbereichen zu äussern.

Die «Zukunftswerkstatt» ist eine Methode, um soziale Verbesserungen zu planen. Sie wird in verschiedenen Themengruppen zuerst die erfahrenen Schwierigkeiten sammeln, sodann sich ideale Lösungen dafür ausdenken – und schliesslich prüfen, was man davon verwirklichen kann. Die Ergebnisse der Zukunftswerkstatt werden hoffentlich weitere Wege weisen: für die Mitwirkung von MigrantInnen und somit die Gestaltung der Zukunft im Quartier.

Für das Projekt MIAu-Q arbeitet eine Gruppe von Fachleuten aus verschiedenen Institutionen in Bethlehem-Bümpliz, die sich seit Jahren beruflich mit dem Thema Integration und Partizipation beschäftigen. Dieser Mitwirkungstag ist öffentlich. Wir laden Sie herzlich dazu ein, daran teilzunehmen. Er beginnt im Kirchgemeindehaus um 09 Uhr und dauert bis ca. 16.30 Uhr. Die Teilnahme, inklusive Verpflegung, ist gratis. Wir bitten Sie, sich anzumelden: Tel. 031 996 18 45.

Devrim Bag und Daniela Inderwildi

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Rhythmisch-musikalischer Gruppenunterricht

Die Musikschule Konservatorium Bern möchte ab Februar 2005 eine Rhythmikgruppe im Quartierzentrum Tscharni anbieten. Das Angebot ist für Kinder im Vorschulalter ab 4 Jahren gedacht.

Was machen wir: Im rhythmisch-musikalischen Gruppenunterricht fördern wir Kinder im Musizieren, Bewegen und Spielen. Die Sinne werden vielseitig angesprochen durch: Rhythmus- und Klangspiele auf Instrumenten, durch Lieder, Verse und Geschichten, mit Bewegung und Ausdrucksspielen mit dem Körper. Gruppengrösse 9 Kinder. Kosten Fr. 170.- pro Semester (bei niedrigen Einkommen kann dieser Preis durch ein Stipendium um bis 80% reduziert werden.) Das altehrwürdige Konsi mit Hauptsitz an der Kramgasse hat zwei Standorte in Bern West: im Alten Schloss und in der Sekundarschule an der Bümplizstrasse 152, wo viele Kinder ihre wöchentliche Instrumental-Lektion besuchen. Vieles wird angeboten: nebst Violine, Cello, Klavier und Klarinette gibt es auch Trompete, Saxophon, Gitarre, Keyboard und weitere Instrumente. Mit der Jugendmusik Bern Bümpliz besteht eine aktive Partnerschaft. Fast alle Kinder und Jugendlichen, die in der JMBB mitspielen, besuchen auch den Unterricht an der Musikschule. Umgekehrt können Schülerinnen und Schüler schon nach einem halben Jahr Unterricht am Konservatorium in die JMBB eintreten und finden dort viele Gleichaltrige, welche ebenfalls musikbegeistert sind. Längst ist die Schule nicht mehr nur Treffpunkt für hochbegabte angehende Berufsmusiker, sondern versteht sich als Musikschule für alle. Auch die Schulgelder sind entsprechend angepasst und können mit Stipendien der Stadt und mit Gruppenunterricht auf ein für jede Familie erschwingliches Niveau gebracht werden.

Anmeldungen für den rhythmisch-musikalischen Gruppenunterricht werden im Quartierzentrum entgegengenommen: Tel. 031 991 70 55 oder tscharni@freesurf.ch

mp

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Öffnungszeiten des Quartierzentrums im Tscharnergut über Weihnachten 04

Mo 20.12.04 – So 2.1.05

 

Café

Information

Werkstatt

Mo 20.12.

8.30 – 12

zu

zu

Di 21.12.

8.30 – 18

12.30 – 18

14 – 20

Mi 22.12.

8.30 – 18

12.30 – 18

14 – 20

Do 23.12.

8.30 – 18

12.30 – 18

14 – 20

Fr 24.12.

8.30 – 16

12.30 – 16

zu

Sa 25.12.

zu

zu

zu

So 26.12.

zu

zu

zu

Mo 27.12.

zu

zu

zu

Di 28.12.

8.30 – 18

12.30 – 18

zu

Mi 29.12.

8.30 – 18

12.30 – 18

zu

Do 30.12.

8.30 – 18

12.30 – 18

zu

Fr 31.12.

8.30 – 16

12.30 – 16

zu

Sa 1.1.

zu

zu

zu

So 2.1.

zu

zu

zu

Ab Mo 3.1. 2005 gelten wieder die normalen

Öffnungszeiten.

Wir wünschen allen eine schöne Weihnachtszeit!

Das QZ – Team

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Rangliste Laternenwettbewerb 2004

Auch dieses Jahr sind sie wieder zu bestaunen, die bunten Laternen in den Quartieren Tscharnergut, Gäbelbach und bei der ref. Kirche Bethlehem. Viele neue Bilder wurden dieses Jahr vor allem von Kindern, aber auch von Erwachsenen, zu Hause und in der Schule gestaltet. Sie wurden wiederum von einer unabhängigen Jury bewertet.

Kategorie Erwachsene (ab Jahrgang 1987)

1. Madeleine Spring 2. Sonja Tscholl Egli 3 Joel Wittwer

Kategorie 1 (Jahrgang 1998 und Jüngere)

1. Noel Padmakumara 2. Pascal Ryser 3. Jan Glauser

Kategorie 2 (Jahrgang 1996/97)

1. Sasa Ivanovic 2. Nadine Wittwer 3. Cynthia Iuv

Kategorie 3 (Jahrgang 1995)

1. Marina Petrovic 2. Carine Barros 3. Thinh Nguyen

Kategorie 4 (Jahrgang 1994)

1. Lucie 2. Bajrami Naser 3. Chau Duyen

Kategorie 5 (Jahrgang 1992/93)

1. Giuliano Mastropietro 2. Samanta Palmisano 3. Philomena Avila

Kategorie 6 (Jahrgang 1991/92)

1. Simon Nicolas Spring 2. Vokan Aybey 3. Adrita Axhami

Wir möchten allen Sponsoren, die uns auch dieses Jahr grosszügig unterstützt haben, ganz herzlich danken. Sie haben dazu beigetragen, dass alle Wettbewerbsteilnehmenden bei der Rangverkündigung einen Preis aussuchen konnten.

Noch nicht bezogene Preise können bis am 24. 12. an der Info im Quartierzentrum abgeholt werden! (Di – Fr 12.30 – 18 Uhr)

Für die Laternengruppe, Brigitte Lienert-Pärli

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Sonderpoststelle im Tscharni

Musizierende Engel schweben im sternenbesetzten Nachthimmel. In der Ferne leuchten die erhellten Fenster einer orientalischen Stadt. Die diesjährige Illustration bildet den Abschluss unserer Serie mit traditionellen biblischen Motiven, die vom Künstler Reinhard Fluri aus Halten gestaltet wurde. Auf der Innenseite der Weihnachtskarte ist der Glückwunsch «Frohe Festtage» in vier Sprachen gedruckt.

Der Sonderumschlag ist mit dem Weihnachtsmotiv zu Fr. 1.50 (1.- + 0.50) aus der pro-juventute-Serie 2004 frankiert. Entworfen wurde die Marke zum Thema «Kinderrechte – Recht auf Bildung» von Patricia Brunner aus Basel. Sie trägt den Titel «Sternstunde».

Zum Bild, das die Karte sowie den Umschlag ziert, passt der Sonderdatumsstempel hervorragend. Alles in allem ein sehr geschmackvolles Set, das Ihren Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten die besten Wünsche zum Jahresende überbringt.

die Post

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Der Stern von Bethlehem

Hoch oben auf dem Brunnen, mitten im Quartier, glänzt stolz der Stern von Bethlehem. Der Schnee um ihn herum glitzert und schluckt den Lärm der Menschen. Die Bäume sind mit Lichterketten geschmückt, manche Balkone und Türen wurden mit Tannenästen und Kugeln dekoriert. Es ist wieder Weihnachten. Ein kleines Mädchen läuft eilig am Stern von Bethlehem vorbei nach Hause. Das Mädchen trägt ein weisses Engelchen mit goldenen Haaren in der Hand, das sie aus Watte und Filz gebastelt hat. Der Stern von Bethlehem löst sich von seinem festen Platz auf dem Brunnen und folgt dem Mädchen an diesem speziellen Abend. Er bleibt draussen vor dem Fenster und schaut in die Stube hinein. Die Mutter hilft dem Mädchen, das Engelchen am Christbaum aufzuhängen. Der Vater zündet die Kerzen des Adventskranzes an. Es riecht nach Mandarinen, Zimt und Anis-Gebäck. Das kleine Mädchen hält mit glänzenden Augen eine Mundharmonika in die Höhe, der kleine Bruder seine neue Schultasche. Der Stern von Bethlehem ist froh, dass die Familie so friedlich am Feiern ist und zieht zum nächsten Fenster. Nebenan sitzen die Nachbarn zusammen am Küchentisch und essen – so wie jeden Abend. Sie feiern heute nichts. Bei ihnen ist Weihnachten ein ganz normaler Tag. Sie haben andere Feiertage, an denen sie sich schön anziehen, die Wohnung festlich schmücken und einander Geschenke verteilen.

Auch weiter unten fällt dem Stern ein Fenster auf, aus dem kaum Weihnachtsstimmung dringt. Er fliegt herunter, um in die Wohnung zu sehen. Dort sitzt ein älterer Herr mit weissem Haar alleine auf dem Sofa. Seine Beine hat er gemütlich ausgestreckt, vor ihm steht nur eine Kerze, die etwas Licht abgibt. Er liest eine Karte, die er von seiner Enkelin erhalten hat. Seine Familie wohnt weit weg in der Heimat und er konnte sie dieses Jahr nicht besuchen. Der alte Mann fühlt sich ein bisschen einsam, aber die Worte seiner Familie helfen ihm, die Feiertage zu überstehen. Auch der Stern schenkt dem einsamen alten Mann sein schönstes Leuchten. Der alte Mann bemerkt den Schein und tritt näher. Er bleibt am geöffneten Fenster stehen und lächelt dem Stern von Bethlehem hinterher.

Später, als der Stern wieder zu seinem alten Platz auf dem Brunnen heimgekehrt ist, denkt er über die vielen Familien, Kinder und älteren Menschen nach, die er heute durch die Fenster hindurch kennen gelernt hat. «Welch eine Vielfalt von verschiedenen Lebensweisen!», entzückt es ihn. Er freut sich, dass im Tscharni so viele unterschiedliche Menschen friedlich miteinander wohnen. Oder ist das Zusammenleben nur an Weihnachten so friedlich? Ob es bei dieser Vielfalt auch manchmal Probleme geben kann?

«chili im tscharni» leistet einen Beitrag zum friedlichen Zusammenleben im Quartier.

cw

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Veranstaltungskalender

Noch bis Donnerstag, 23. Dezember ist wieder das Kerzenziehen im Quartierzentrum im Tscharnergut in Betrieb. Geöffnet: Mittwoch–Freitag, 14-19 Uhr, Samstag und Sonntag 10-19 Uhr. Schulen vormittags auf Anmeldung. Es können Bienenwachskerzen und farbige Stearinkerzen gezogen werden. Im Café Tscharni besteht Verpflegungsmöglichkeit. Infos: 031 991 70 55

Führen Sie Ihre Partnerin oder ihren Partner lieber aufs Tanzparkett als aufs Glatteis. Fit durch den Winter. Seniorentanz am Freitag, 17. Dezember und 21. Januar, von 14–17 Uhr im Quartierzentrum im Tscharnergut. Musik: Res Kiener, Unkostenbeitrag: Fr. 10.-.

Fr 17. Dezember, ATB Holligen, Fr/Sa 7./8: Januar, Wasserfahren, Fr/Sa 14./15. Januar, Berner Jodler Club.

Am Freitag, 24. Dezember um 17 Uhr wird in der Kirche St. Mauritius die Geschichte von Maria und Josef, Hirt Ruben und Hirtin Hanna zu hören sein. Wir hören ihnen zu und machen uns mit ihnen auf den Weg zur Krippe. Grosse und Kleine sind herzlich willkommen!

Am Freitag, 24. Dezember wird eine Mitternachtsmesse in der Kirche Mauritius abgehalten, umrahmt vom Kirchenchor. Beginn um 23 Uhr.

Die ref. Kirche Bethlehem bietet am Freitag, 24. Dezember einen offenen Treffpunkt für all diejenigen an, die diesen Abend nicht alleine verbringen möchten. Gemeinsame Heiligabendfeier mit Besinnung, Nachtessen, Darbietung, Singen und Plaudern. Beginn 17.30 Uhr. Dauer bis 22 Uhr im Saal des ref. Kirchgemeindehauses. Anmeldung erwünscht bis Dienstag, 21. Dezember im Sekretariat, 031 996 18 40, Di-Fr 9-11 Uhr.

Am Samstag, 25. Dezember können Sie in der Kirche Mauritius den Festgottesdienst um 9.30 Uhr besuchen.

Freitag, 31.12.04 um 18.30 Uhr bis Samstag, 1.1.05, 0.30 Uhr: musikalischer Apéro, feines Raclette-Z’Nacht, Spielparadies, Dessertbuffet, Ritual zum Übergang und Anstossen auf dem Kirchplatz. Dieser Anlass findet im Pfarreizentrum St. Mauritius statt. Kosten: Erwachsene Fr. 25.-, Kinder Fr. 15.-. Anmeldung bis 26. Dezember, Tel. 031 991 22 79, mauritiusbern@kathbern.ch

Am 31. Dezember ist im Restaurant Tscharnergut eine Silvesterparty im Gang. Ab 17 Uhr Apéro, ab 19 Uhr Essen. Reservation erwünscht: Tel. 031 992 38 00

Nächster Termin: Donnerstag, 6. Januar 05, 14 – 17 Uhr, Kosten Fr. 5.–. Leitung: J. Weber

Der Berner Jodlerklub lädt am Freitag, 14. und Samstag, 15. Januar zum Lotto ein. Beginn um 15 Uhr.

Auftakt ins Jubiläumsjahr 2005 am Samstag, 15. Januar. Gottesdienst zur Zahl 40 um 17 Uhr, Apéro mit Überraschungen um 18 Uhr. Pfarreizentrum St. Mauritius.

Mittagessen für Seniorinnen und Senioren. Nächster Termin: Montag, 17. Januar um 12 Uhr im Quartierzentrum im Tscharnergut. Preis pro Menu: Fr. 10.- Anmeldung im QZT, tel. 031 991 70 55. Neue Daten fürs 2005 liegen im Quartierzentrum auf.

Das Pfarreilager ist offen für alle, Kinder und Erwachsene. Es findet vom 16.-20. April statt in der Jugendherberge Stein am Rhein. Am Mittwoch, 19. Januar wird dazu ein Informationsabend im Pfarreizentrum stattfinden.

Do 16.12. 15–18 Uhr Mädchen (Wellnessnachmittag)

Fr 17.12. geschlossen

Mi 22.12. 14–17 Uhr Jahres-Abschluss-Tag Kino für die Kleinen Eintritt Fr. 1.- 18–21 Uhr Teenieclub Kino für 11- bis 14-Jährige Eintritt Fr. 1.-

Das Kindertreffteam wünscht tolle Festtage und einen «wilden» Rutsch ins neue Jahr!

Mi 5.1. 14–17 Uhr Turnhalle

Do 6.1. 15–18 Uhr Bubennachmittag grosse Ideenbörse

Fr 7.1. 14–17 Uhr Am Fasnachtswagen basteln

Mi 12.1. 14–17 Uhr Schrauben, leimen, malen am Fasnachtswagen

Do 13.1. 15–18 Uhr Mädchennachmittag grosse Ideenbörse

Fr 14.1. 14–17 Uhr Den Fasnachtswagen gestalten

Mi 19.1. 14–17 Uhr Wir gestalten das Fasnachtsmobil

Do 20.1. 15–18 Uhr Bubennachmittag

Fr 21.1. 14–17 Uhr Bastelnachmittag für die Kleinen 18–21 Uhr Teenieclub für 11-14 Jahre

Mi 26.1. 14–17 Uhr Fastnachtswagen, fertigstellen

Do 27.1. geschlossen

Für Kinder von 5 Jahren bis 5. Klasse an der Melchiorstrasse 12, Tel. 031 992 68 60

Neu im 2005: Öffnungszeiten, jeden Donnerstag Modi- oder Buebetreff, jeden Freitag Treff-Café und Mittagstisch

Mi 5.1. ganzer Tag Putzwoche im Mali

Do 6.1. ganzer Tag schrubben, fegen, wischen

Fr 7.1. ganzer Tag abstauben und polieren

Mi 12.1. 14–17 Uhr Spiel und Spass im Mali

Do 13.1. n. Abm. Modi-Treff

Fr 14.1. 10–12 Uhr Treff-Café für alle 12–14 Uhr Mittagstisch für die ganze Familie 14–17 Uhr Fun and Action

Mi 19.1. 14–17 Uhr Fasnachts-Vorbereitung

Do 20.1. n. Abm. Buebetreff

Fr 21.1. 10–12 Uhr Treff-Café für alle 12–14 Uhr Mittagstisch für die ganze Familie 14–17 Uhr Fasnachts-Vorbereitung

Mi 26.1. 14–17 Uhr Fasnachts-Vorbereitung

Do 27.1. n. Abm. Moditreff

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Weihnachtsbäume selber schneiden

Es gibt einige gute Gründe, den Weihnachtsbaum nicht vom Grossverteiler zu beziehen, sondern aus den einheimischen Wäldern. Es ist ökologischer dank weniger Transportkosten, der Baum ist sicher frischer und «nadelt» weniger schnell und es können Bauern aus der Umgebung unterstützt werden.

Der Geruch von Tannenharz in der geschmückten Stube verstärkt das Gefühl von Weihnachten und die Vorfreude auf die Festtage. Einen Baum zu dekorieren, welcher erst wenige Stunden zuvor noch im Wald gestanden hat, ist ein ungewohntes Erlebnis. Dies bietet der Biobauer ganz in unserer Nähe im Weiler Sternisweg an. Wer das Beschaffen und Schneiden seines Baumes zu einem aktiven Erlebnis werden lassen will, kommt damit voll auf seine Rechnung. Gerade für Kinder kann sich so Weihnachten zu etwas Ganzheitlichem entwickeln.

Innovation und Fantasie sind heute gefragt, wenn man als Bauer überleben will. Diesem Grundsatz lebt Urs Sägesser nach und dabei versucht er mit biologischen Grundsätzen zu wirtschaften, im Sinne einer nachhaltigen Nutzung. Sie finden den Weiler Steinisberg am Wohlensee von Illiswil aus. Telefonisch sind Infos und Wegbeschreibung zu erhalten unter 031 829 21 39.

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Dunkelheit und Licht

An diesem Abend stand sie wieder am Fluss. Sie schaute wie gebannt in die dunklen Fluten, spürte an jeder Faser ihres Körpers, wie die Strömung an ihr riss, und sie war sich nicht sicher, ob die Kälte, die sie verspürte, vom eisigen Wasser stammte oder von der Dunkelheit in ihr drin.

Sie bewegte ihren Fuss und stellte sich vor, wie sie langsam, einen Schritt nach dem anderen, dem Wasser entgegengehen würde. Sie stellte sich vor, wie das Wasser über ihr zusammenschlagen, sie mitziehen, runterreissen und endlich von ihrem Schmerz erlösen würde.

Irgend jemand anderer würde zu ihrer kleinen Tochter sehen – ihre Mutter vielleicht, oder die Nachbarin.

Sie würde es in einer Familie besser haben, sie trüge schöne Kleider, man würde ihr bei den Aufgaben behilflich sein und zu Weihnachten bekäme sie die schöne Puppe, die sie sich so sehr wünschte.

Sie riss sich aus ihren Gedanken und wandte den Blick weg von dem Wasser und sah zu den Lichtern der Stadt.

«Ich muss nach Hause», sagte sie laut zu sich und überquerte wie mechanisch den nahe gelegenen Spielplatz. Sie war schon am Container für Grün- und Rasenabfälle vorbei, als sie einen Laut hörte, den sie im ersten Moment nicht zuordnen konnte. Der Ton kam unmissverständlich aus dem Container. «Nein», dachte sie, «damit will ich nichts zu tun haben.»

Später konnte sie nicht erklären, warum sie sich trotz allem überwunden hatte, den Deckel des Containers zu öffnen. Die Geräusche wurden lauter, etwas bewegte sich, schimmerte im Nachtlicht. Als sie die Hand hineinstreckte, fühlte es sich seidig weich und warm an. Eins nach dem anderen zog sie die Kätzchen aus dem Versteck, klemmte sie zuerst unter ihren Arm und entschied sich dann, diese in ihrer grossen, abgegriffenen Ledertasche zu versorgen.

Sie bemerkte sofort, dass ihre Tochter geweint hatte. Diese sass im Dunkeln, das Essen auf dem Tisch hatte sie nicht angetastet und im Fernseher lief ein Werbespot. Sie setzte ihre Ledertasche auf den Boden. Es raschelte ein wenig, als das erste Kätzchen herauskrabbelte, dann das zweite, und schliesslich das dritte. Stunden später, nachdem die Kätzchen aufgehört hatten herum zu purzeln, das Tellerchen mit Milch aufgeleckt und sich zum Schlafen zusammengekugelt hatten, sassen Mutter und Tochter noch immer zusammen auf dem Fussboden. Die Kleine hatte ihre Arme um die Mutter geschlungen und flüsterte ihr zu: «Du hast gelacht Mama!» «Ja», sagte sie, und spürte, wie sich eine Wärme in ihr ausbreitete. Fest drückte sie ihre Tochter an sich und sagte: «Jetzt ist es auch bei uns Weihnachten geworden!»

Marianne Locher, Pfarrerin im Tscharnergut

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Bethlehemer Weihnachtssingen

Letztes Jahr, am 25. Dezember, trafen die unentwegten Sängerinnen und Sänger um 5.30 Uhr zum traditionellen Weihnachtsingen in der reformierten Bethlehemer Kirche ein. Dieser Brauch wird nun schon seit über 50 Jahren gepflegt (bis 1961 zusammen mit den Bümplizer Weihnachtssängern).

Abwechslungsweise werden die Bewohnerinnen und Bewohner der verschiedenen Quartiere in den frühen Morgenstunden mit Weihnachtsliedern aus ihren süssen Träumen geweckt. Letztes Jahr waren die Quartiere Blumenfeld, Tscharnergut, Eichholz, Holenacker und Gäbelbach an der Reihe. Nach der ersten Runde und einer Stärkung im Kirchgemeindehaus (Tee, Züpfe und Schoggistängeli) machte sich die Sängerschar in die Quartiere Holenacker und Gäbelbach auf. Für die Sängerinnen und Sänger war es eine grosse Freude zu sehen, wie sich die Fenster öffneten und die willkommene Weihnachtsbotschaft entgegengenommen wurde. Dieses Jahr singen wir in der Siedlung Bethlehemacker, Melchior- Kaspar- und Balthasarstrasse, im alten Bethlehem und im Untermattquartier.

Leider wird die Sängergruppe jedes Jahr kleiner (37 Personen). Wer Freude am Singen hat und sich nicht wegen der frühen Morgenstunde unterkriegen lässt, wird mit offenen Armen beim Weihnachtssingen empfangen. Wir proben am 21. Dezember um 20 Uhr in der ref. Kirche Bethlehem, damit die verschiedenen Stimmen voll erklingen können. Wir freuen uns, wenn wir am Weihnachtsmorgen wieder mit einer grossen Anzahl Sängerinnen und Sängern die Quartierbewohnerinnen und -bewohner erfreuen können.

Probe: 21.12., 20 Uhr, ref. Kirche Bethlehem

Weihnachtssingen: 25. 12., 5.30 Uhr, ref. Kirche Bethlehem

mg

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Quartierzentrum im Tscharnergut

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Letzte Änderung: 22.04.07 14:36