Der WulcheChratzer, Online-Ausgabe November 2004

Keramikatelier akut gefährdet – Unter-nehmer leistet finanzielle Unterstützung
Brünnen – Ein Thema?
Haben Sie auch keine Konflikte...
Eskimo im Weyerli
Freizeit und Ferien für Familien
GA Tageskarten - Flexicard
Mehr Wohnlichkeit in den Quartieren
Kerzenziehen: Freiwillige gesucht
«Königin-Bertha-Medaille»
Modellierkurs zum Thema Urnen
«Ökologie im Quartier»
Politische Mitwirkung
Innovativer Schwung und Pioniergeist
Bilderausstellung im Café Tscharni
Der Samichlaus kommt
Schülertreff Tscharni
Senioren in Bewegung
Silvesterparty im Gäbelbach
SOS Lehrstellen
Spanisch oder spanisch?
Aktion «Strassenkind- für einen Tag»
Resultate aus der Umfrage
Veranstaltungskalender
Den Waldmenschen nachgespürt
weit&breit
Winterkonzert «Fiesta»

up.gif (108 Byte) nach oben up.gif (108 Byte)

Keramikatelier akut gefährdet – Unternehmer leistet finanzielle Unterstützung

Noch immer künden die Grosssiedlungen im Westen Berns vom Aufbruch und Pioniergeist der 50er und 60er Jahre, als es galt, möglichst viel günstigen Wohnraum für die rasch wachsende Stadtbevölkerung bereitzustellen. Nicht zuletzt gelang dies dank neuen Verfahren der Betontechnik der in diesen Jahren gegründeten Element AG, die ein viel rationelleres und somit günstigeres Bauen ermöglichten. Der erfolgreiche Unternehmer Peter Bernasconi hat die Wurzeln nicht vergessen, die den Erfolg seiner auf Betonvorfabrikation spezialisierten Element AG begründeten. Er findet, dass unternehmerische Verantwortung nicht vor den Fabriktoren Halt macht, sondern eben auch heisst, gebaute Umgebung menschlich zu erhalten und sinnvoll weiterzuentwickeln.

Die Substanzerhaltung und die weitere Entwicklung der grossen Siedlungen im Westen verfolgt er auch als Politiker im Stadtrat mit Interesse. Er teilt die Besorgnis, dass die neuen Bauentwicklungen in Brünnen die latenten Probleme der Quartiere aus den 60er Jahren verschärfen werden, und ist bereit, sein Engagement auch konkret unter Beweis zu stellen.

Bernasconi:

«Mit dem Keramikatelier würde ein weiteres Element der einst vorbildlichen Quartierinfrastruktur im Gäbelbach wegfallen. Es geht hier nicht darum, Almosen zu verteilen, sondern darum, ein qualitativ gutes und sinnvolles Freizeitangebot mit hohem Integrationswert für die Quartierbevölkerung wieder erschwinglich zu machen. Besonders überzeugt haben mich die guten Kinderprojekte. Das sind nicht Leute, die einfach die hohle Hand machen, sie arbeiten hart. Ihre Kurse und Angebote sind aber für diejenigen, die heute unsere «Pioniersiedlungen» bewohnen, zu teuer. Gerade auch die Kinder könnten von günstigeren Preisen profitieren. Ich finde ein gezieltes, zeitlich begrenztes Sponsoring hier deshalb sinnvoll. Wenn die neuen Bewohnerinnen in Brünnen einziehen, stehen diese Infrastrukturen auch für sie schon bereit. Dann muss das Atelier auch wieder auf den eigenen Beinen stehen können.»

sas

up.gif (108 Byte) nach oben up.gif (108 Byte)

Brünnen – Ein Thema?

Die Quartierfeste im Tscharni und im Gäbelbach boten den Gemeinwesenarbeitern der beiden Quartiere die Gelegenheit zu erfahren, ob die neue Brünnen-Überbauung überhaupt ein Thema bei der Quartierbevölkerung ist und gleichzeitig wollten sie über das neue Areal informieren.

Mit freundlicher Unterstützung zweier Planungsbüros wurden uns Modelle von einem Teil der Wohnbebauung zur Verfügung gestellt. Zusammen mit Fotomontagen und weiteren Plänen des Gebietes ergaben sie ein erstes Informationspaket, das auch für die Anwohner «greifbar» war. Das rege Interesse der Bevölkerung zeigte sich in mehr oder weniger grossen Menschentrauben, die sich vor den Modellen bildeten. Viele Festbesucher nahmen auch an unserer kleinen Befragung teil. Es stellte sich dabei heraus, dass die Meinungen der Anwohner sehr auseinander gehen. Von «Super!» über Desinteresse bis «Brünnen ist schlecht für Bern West» war alles dabei. In jedem Fall kann jedoch gesagt werden, dass Brünnen die ansässige Bevölkerung beschäftigt, im Positiven wie im Negativen.

In Zusammenhang mit der Befragung wurde ein kleiner Wettbewerb lanciert, bei dem es folgende Gewinner gab:

Fest «35 Jahre Gäbelbachverein»: 1. Martin Wyss, 2. Marie-Louise Griessen, 3. Maria Ninck. Tscharnifest: 1. Ulrich Schmid, 2. Fabian Euthanas, 3. Irène Balmer. Wer noch mehr über die Ergebnisse der Befragung wissen möchte, wendet sich bitte an Quartierarbeit Gäbelbach/Holenacker

031 991 95 88 oder an info@gaebelbach.ch

Des Weiteren steht der grösste Teil der Mini-Ausstellung über Brünnen momentan für unbegrenzten Zeitraum im GZ Gäbelhus. Sie sind also herzlich eingeladen, mal reinzuschauen.

Marco Hort

up.gif (108 Byte) nach oben up.gif (108 Byte)

Haben Sie auch keine Konflikte...

...aber alle anderen schon? Wenn Sie diese Frage bejahen können, dann gehören Sie zur grossen Mehrheit der Leute, mit denen ich in letzter Zeit über unser Projekt «chili im tscharni» gesprochen habe. Auch sie fanden bei sich keine Konflikte, umso mehr aber bei ihren Mitmenschen. Es scheint sich um ein Phänomen des homo sapiens zu handeln, dass er Konflikte lieber verdrängt und verneint, als sich ihnen zu stellen und sie konstruktiv zu lösen. Auch die Anmeldungen aus der Bevölkerung für einen Kursbesuch in unserem chili-Projekt bestätigen meine Vermutung über das Phänomen.

Trotzdem möchte ich Sie ermutigen, den ersten Schritt zu wagen und sich für einen unserer Kurse, welche übrigens auch im nächsten Jahr angeboten werden, anzumelden. Es handelt sich um eine persönliche Weiterbildung für alle Lebenslagen. In der Familie, mit den Nachbarn, im Wohnblock, im Quartier...überall begegnet man ihm, dem Konflikt. Wer nicht rosarot bebrillt durch die Welt schwebt, wird ihn entdecken und interessiert hinblicken. Und haben Sie sich in einem chili-Kurs das notwendige Rüstzeug zur Analyse und zum Umgang mit Konflikten geholt, werden Sie nicht mehr vorbeigehen, sich ärgern und nichts tun. Sondern Sie fühlen sich herausgefordert den Konflikt anzunehmen, ihn anzusprechen und konstruktiv anzuge-hen.

Daher machen wir Sie immer wieder auf unser Angebot aufmerksam, sei es hier im «Wulchechratzer», im Quartierzentrum mit Flyern oder mit neuen Sprüchen unserer Chilipuppe. Zu Beginn dieses Artikels haben Sie den neuen schon gelesen: Haben Sie auch keine Konflikte, aber die anderen? Wir hoffen, Sie mit diesem Spruch ein wenig zu provozieren und zu motivieren, das einmalig günstige Weiterbildungsangebot im Quartier zu nutzen. Für die Anmeldung wenden Sie sich bitte an Regina Jakob, SRK, Telefon 031 387 73 69, e-mail regina.jakob@redcross.ch oder an Andreas Rohrbach / Otto Wenger, QZT, 031 991 70 55, tscharni@freesurf.ch.

Auch am Tscharnifest vom 16. Oktober machten wir Sie auf das Projekt neugierig: Mit einem Wettbewerb wollten wir von Ihnen konstruktive Lösungsvorschläge für die beiden Esel, welche angebunden ihre zwei Heuhaufen zum Fressen nicht erreichen konnten. Aus den 17 TeilnehmerInnen wurden folgende Personen mit einem Gutschein für den Tscharni-Laden belohnt: Murielle Genier (12 ), Amir Mojon (19) und Ennio Gasparoli (keine 60). Wir gratulieren herzlich und wünschen viele erfolgreiche Konfliktlösungen!

Sie sehen, unser Projekt soll Ihnen in Erinnerung bleiben und Sie anspornen, Konflikte nicht nur bei den anderen zu sehen. Ich freue mich, Sie hier bei uns an einem Kurs anzutreffen.

Andreas Rohrbach

up.gif (108 Byte) nach oben up.gif (108 Byte)

Eskimo im Weyerli

Seit Mitte November steht auf der Eisfläche der Kunsteisbahn Weyermannshaus ein Iglu für Kleinkinder, nebst den lustigen Eisbären (Fahrhilfen) eine zusätzliche Attraktivität im Westen von Bern. Dies teilt uns Herr Wenger vom Ressort Eis und Wasser des Sportamts der Stadt Bern mit.

Der nächste Winter kommt bestimmt!

hw

up.gif (108 Byte) nach oben up.gif (108 Byte)

Freizeit und Ferien für Familien

Familienferien oder aktive Freizeitangebote mit Kindern gestalten sich oft schwierig. Was für Erwachsene genau richtig wäre, empfinden die Kids oftmals als langweilig oder «uncool».

Sicher ist, dass gute Tipps stets willkommen sind. Sucht man im Internet nach Familien- und Kinderangeboten, findet man kommerzielle Angebote in Hülle und Fülle. Familien mit kleinerem Budget würden ihren Kindern gerne eine Fahrt in den Europapark oder ins Alpamare ermöglichen, die Kosten lassen dies aber nicht immer zu.

Interessante, kommerzielle und nichtkommerzielle Angebote findet man in der 6. Ausgabe des Buches KIDS oder unter www.kinderland-schweiz.ch. Der Schweizerische Verein für Familienherbergen bietet preiswerte Ferienwohnungen an. Der Ferienwohnungskatalog 2005 ist soeben erschienen und liegt im Quartierzentrum zur Einsicht auf. Infos sind zu finden unter www.familienherbergen.ch oder unter Telefonnummer 061 981 10 70.

tg

up.gif (108 Byte) nach oben up.gif (108 Byte)

GA Tageskarten - Flexicard

Keine GA-Tageskarten, oder wie die meisten es nannten, keine Flexicards mehr, hiess es Ende letzten Jahres. Die Enttäuschung war unverkennbar und unsere Anstrengungen, wieder zu den begehrten Karten zu kommen, gross. Nach zähem Ringen gelang es der QBB (Quartierkommission Bümpliz/Bethlehem) mit der Stadt und den SBB zu einer für uns glücklichen Lösung zu gelangen. Ein Aufatmen ging durch die reisefreudige Bevölkerung. Seit dem 1. Mai konnten wir sie wieder anbieten, neu die GA-Tageskarten Gemeinde. Wir sind mit 6 Stück gestartet und nachdem einzig am 4. Mai noch zwei Karten unverkauft geblieben sind, setzte ein regelrechter «run» ein. Wir stockten im September auf 8 Karten auf, um dem erhöhten Bedarf gerecht zu werden. Dass es nach den Herbstferien zu einem leichten Rückgang kommen würde, war vorauszusehen, aber der Einbruch hat uns doch überrascht. Im Oktober hatten wir an einzelnen Tagen Mühe, alle GAs zu verkaufen und im November wurden an verschiedenen Daten nicht alle Karten genutzt. Dabei wäre gerade im November ein Ausflug in das Tessin oder ins Wallis besonders reizvoll. Unter der Nebeldecke hervor in die Sonne. – Unsere finanzielle Lage erlaubt uns aber nicht, viele GAs nicht zu verkaufen. Wir sind darauf angewiesen, dass Sie die weniger attraktiven Tage ebenfalls nützen, dies sind hauptsächlich die Montage und Dienstage. Bekanntlich sind das die zwei Wochentage, an welchen touristische Attraktionen auch nicht übermässig genutzt werden und in den Zügen genügend Platz vorhanden ist.

Um das GA-Angebot weiterhin bei uns anbieten zu können, sind wir auf Ihre Mitarbeit, beziehungsweise auf Ihre Reiselust, auch an diesen Tagen angewiesen.

Info QZT

up.gif (108 Byte) nach oben up.gif (108 Byte)

Mehr Wohnlichkeit in den Quartieren

Wohnen Sie auch gerne in unseren Quartieren und schätzen die menschlichen Kontakte und Möglichkeiten, die uns unsere Infrastruktur bietet? Die Schule Gäbelbach und das Keramikatelier möchten dazu beitragen, dass das Quartier wohnlich bleibt. Wir möchten den grauen Beton mit keramischen Werken schmücken, farbige Akzente setzen an Wohneingängen, in Aussenräumen und an anderen geeigneten Orten. Machen Sie mit bei der Ideenbörse. Melden Sie sich bitte im Keramikatelier oder im Gemeinschaftszentrum Gäbelbach. Das Keramik-Team dankt dem Sponsor Peter Bernasconi Element AG, welcher Projekte für Kinder und Jugendliche unterstützt. Öffnungszeiten: Di/Do/Fr 9-12 Uhr und 14-18 Uhr. Mi 9-12 und 15-18 Uhr. Telefonisch können Sie uns erreichen unter Tel. 031 991 29 60, per mail unter info@keramik-gaebelbach.ch. Besuchen Sie unsere homepage: www.keramik-gaebelbach.ch

tg

up.gif (108 Byte) nach oben up.gif (108 Byte)

Kerzenziehen: Freiwillige gesucht

Der Verein Kerzenziehen im Tscharni braucht Freiwillige, welche mithelfen, das Kerzenziehen zu betreuen.

Das diesjährige Kerzenziehen findet von Samstag, 27. November bis Donnerstag, 23. Dezember statt. Mittwoch bis Freitag, 14 bis 19 Uhr und Samstag/Sonntag, 10 bis 19 Uhr. Interessierte melden sich bitte an der Information im Tscharni. Tel. 031 991 70 55 oder tscharni@freesurf.ch

Für Ihre Mithilfe danken wir herzlichst im Voraus.

gs

up.gif (108 Byte) nach oben up.gif (108 Byte)

«Königin-Bertha-Medaille»

Am 29. April 05 wird zum zweiten Mal die Verleihung der Königin-Bertha-Medaille im Rahmen einer öffentlichen Feier erfolgen. Sie soll an Bürgerinnen und Bürger verliehen werden, die sich verdient gemacht haben für den Stadtteil VI Bümpliz/Bethlehem. Der Verein zur Förderung von Bümpliz, Bethlehem, Bottigen, Riedbach (VFBB) ruft die Bevölkerung auf, einer eigens einberufenen Jury einen Anwärter oder eine Anwärterin vorzuschlagen. Dabei geht es vor allem um heute noch lebende Personen, die im kulturellen Leben unseres Stadtkreises eine herausragende Leistung erbracht haben. Auch ehemalige Bümplizerinnen und Bümplizer können vorgeschlagen werden, die auswärts zum Ansehen unseres Stadtquartiers beigetragen haben.

Die hochburgundische Königin Bertha soll im Bümplizer Schloss residiert haben. Auf ihre Initiative hin sollen Kirchen Bibliotheken, Schulen und Sozialstellen entstanden sein.

Anmeldungen mit einem kurzen Beschrieb der Verdienste der Anwärterinnen und Anwärter sind bis spätestens bis am 30. November zu richten an VFBB, Königin-Bertha-Medaille, Bümplizstrasse 182, 3018 Bern.

up.gif (108 Byte) nach oben up.gif (108 Byte)

Modellierkurs zum Thema Urnen

Wir beschäftigen uns mit dem uralten Thema Urne, dem Gefäss zur Aufnahme der Asche bei einer Feuerbestattung. Der Tod ist etwas Individuelles und doch sind wir alle einmal davon betroffen. Der Markt bietet nur Anonymes, ja Liebloses an. Wir versuchen uns diesem sehr persönlichen Thema auf neue Weise zu nähern. Während die Bestattung in früheren Jahrhunderten mit Ritualen begleitet wurde und Zeichen des Glaubens war, fehlt dem heutigen Menschen oft dieser Halt in einer schweren Zeit. Wir möchten neue Zeichen setzen und auf der Suche nach dem Weg dorthin soll das Formen einer persönlichen Urne eine Möglichkeit dazu sein. Wir formen eine Urne für uns oder uns nahe stehende Menschen. Der Modellierkurs vermittelt viele handwerkliche Möglichkeiten des Gefässbaus, der Oberflächengestaltung und der Brennarten.

Inhalt: Einführung ins Thema, eigene Auseinandersetzung mit Sterben und Tod, Bestattungsrituale in unserer und anderen Kulturen, Einführung in die Modelliertechnik, Oberflächengestaltung und Brennarten, Abschlussritual. Leitung: Ruth Lukopulos, Keramikerin, Agnes Schweizer, Erwachsenenbildnerin. Ort: Keramikatelier Gäbelbach, Weiermattstrasse 56. Daten: 22. Februar, 1. /8. /15. März, 2. April, Kosten Fr. 360.-. Schriftliche Anmeldungen sind zu richten an: Förderverein im Gäbelbach, Weiermattstr. 56, 3027 Bern oder an info@keramik-gaebelbach.ch

rl/as

up.gif (108 Byte) nach oben up.gif (108 Byte)

«Ökologie im Quartier»

Mit viel Freude können wir miterleben, wie unser Angebot der Kompostsammelplätze rege benutzt wird, was mithilft, auf sinnvolle Art die Abfallberge zu verkleinern. Mit dem Engagement der Quartierbevölkerung wird ein wichtiger ökologischer Beitrag geleistet, die städtische Abfallentsorgung entlastet. Dass gleichzeitig damit auch noch gespart werden kann, ist ein erfreulicher Nebeneffekt.

Dafür ein grosses DANKE an Sie!

Leider ist aber der Öko-Gedanke noch nicht zu allen Quartierbewohnerinnen und –bewohnern durchgedrungen, daher ist es uns ein grosses Anliegen dies durch Aufklärung zu ändern. Trotz soviel Erfreulichem, erleben wir leider täglich auf den Kompostplätzen, dass es noch viel mehr Information für die Bevölkerung braucht.

Es werden noch zu oft Materialien auf die Plätze gebracht, die nicht kompostierbar sind: gekochte Speisereste, Teigwaren, Fleisch, Tierstreu, Brot, Gebäck, Plastik, Aluminium, um nur ein paar zu nennen. Der mitgebrachte Plastiksack sollte nicht im Kompostgitter entsorgt werden.

Helfen Sie uns, mit reinen Rüstabfällen und zerkleinertem Obst einen hochwertigen Kompost zu produzieren, der dann wiederum an die Anwohner weitergegeben werden kann. Dies nützt nicht nur uns, sondern auch Ihnen, der Umwelt und den nachfolgenden Generationen. Der Satz: «Wir haben die Erde nur von unseren Kindern geliehen, tragen wir Sorge dazu!» passt hier ausgezeichnet.

Für weitere Infos zum Thema Kompost liegen im QZ Gäbelbach Broschüren und Infoblätter auf. Auskunft gibt auch das Komposttelefon der Stadt Bern 031 992 10 17 und per E-Mail kompostberatung@bern.ch können Fragen gestellt werden. Direkt auf den Plätzen kann das Personal angesprochen werden, Tel. 076 512 17 22.

Für Ihre Bemühungen und die Mithilfe danken wir Ihnen und wir hoffen, dass der Umwelt zuliebe der Öko-Gedanke sich überall blitzschnell verbreite! «Fünf vor 12 war gestern».

Ihr Kompostteam «Projekt Ökologie im Quartier».

up.gif (108 Byte) nach oben up.gif (108 Byte)

Politische Mitwirkung

Am 16. Mai haben die Stimmberechtigten der Stadt Bern das neue Reglement über die politischen Rechte gutgeheis-sen. Die Quartierkommission Bümpliz/Bethlehem (QBB) hat nun ihre detaillierte Stellungnahme zur Verordnung und zu den Rahmenstatuten zu Handen der Stadtkanzlei verabschiedet. Die QBB will bei ihrem bisherigen basisdemokratischen Modell bleiben. Im Gegensatz zum Vorschlag der Stadtkanzlei wollen die QBB-Mitglieder keine Delegation von politischen Aufgaben an den Vorstand. Politische Beschlüsse sollen grundsätzlich Aufgabe der Gesamtkommission bleiben. Bei dieser Gelegenheit hat die QBB auch ihre Haltung gegenüber der Mitwirkung von Kindern und Ausländern geklärt. Hans Kaltenrieder (EVP) traf den Nagel auf den Kopf mit seiner Bemerkung: «Die Quartierkommission ist auf die Mitwirkung von Kindern und Ausländern angewiesen. Sie sind Teil der Quartierbewohnerschaft». Für die Mitglieder der QBB ist es klar, dass ihr Auftrag gemäss Reglement über die politischen Rechte auch für Kinder, Jugendliche oder Ausländer gilt. Die Mitglieder der Quartierkommission halten indessen ausdrücklich an der Subsidiärität ihrer Tätigkeit fest. Das heisst, die QBB wird als Ansprechstelle nur aktiv, wenn tatsächlich keine andere Stelle oder Person sich der politischen Kinder-, Jugend- oder Emigrantenanliegen annimmt. Sie sieht in den «Quartierfachgesprächen» oder in offenen «workshops» auf Stadtteilebene den Rahmen dafür. Dass die Umsetzung des Auftrages der Gemeindeordnung «die Mitwirkung der Ausländerinnen und Ausländer in städtischen Belangen» zu fördern nicht ganz einfach ist, liegt auf der Hand. Emigrantinnen und Emigranten sprechen viele Sprachen und pflegen unterschiedlichste (politische) Kulturen. Die QBB empfiehlt für die Mitwirkung der ausländischen Wohnbevölkerung indessen nicht das Rad neu zu erfinden. Ein analoges Konzept wie für die Jugend soll auch für die politische Mitwirkung von Ausländern angewendet werden. Das heisst, die politische Mitwirkung wird durch ein Netz von Vertrauens-personen und Organisationen auf Stadtteilebene gefördert und unterstützt. Dazu leistet die QBB ihren Beitrag und begrüsst die Quartierinitiative «MiAu-Q» (Mitwirkung von AusländerInnen im Quartier Bümpliz/Bethlehem) verschiedener soziokultureller Institionen aus Bümpliz/Bethlehem ( www.miau-q.ch/ ).

up.gif (108 Byte) nach oben up.gif (108 Byte)

Innovativer Schwung und Pioniergeist

Der Erlass einer Quartierplanung wurde von der SP Bümpliz/ Bethlehem seit langem gefordert. Generell wünscht sich die SP hinter der Planung innovativen Schwung und Pioniergeist, welcher unserem Stadtteil einen Aufbruch in die Urbanität des neuen Jahrtausends erleichtert. Die Absicht, die qualitative Entwicklung nach innen im bereits überbauten Stadtgebiet Bümpliz/Bethlehem voranzutreiben, wird unterstützt. Eine Tramerschliessung bleibt nach ihrer Ansicht erforderlich. Sie unterstützt das Konzept der Wabenlösung für den motorisierten Verkehr. Der Lastwagenverkehr muss konsequent aus den Wohnquartieren (Zentrum Bümpliz, Brünnenstrasse, Looslistrasse, Stöckacker etc.) ferngehalten werden. Die SP Bümpliz/Bethlehem fordert weitere Begegnungszonen mit Fussgängervortritt und Tempo 20. Die Tieflage der Bahnübergänge BLS Brünnenstrasse und Riedbach ist zu teuer und nicht prioritär. Ein Strassenausbau zwischen Oberwangen und Brünnen (Bottigenmoos-Spange) wird grundsätzlich abgelehnt. Die SP Bümpliz/Bethlehem begrüsst die lichtsignalgesteuerten Tore bei den Zufahrten zu den Quartieren im Stadtteil (Pförtner). Das heisst, dass bei Überlast auf dem MIV-Verkehrssystem die Kapazitäten sinnvoll geregelt werden können. Das Naherholungsgebiet trägt gemäss Auffassung der SP Bümpliz/Bethlehem wesentlich zur Lebensqualität und zum Wohlbefinden in unserm Stadtteil bei. Sie fordert eine rasche Realisierung der südlich der Rehhagstrasse und zwischen der Rehhaggrube und der Bottigenstrasse vorgesehenen Sportfelder. Sie stimmt unter Vorbehalten der Einzonung von Niederfeld, Niederried, Riedegg, Matzenried, Stägen, Buch, Riedbach, Niederbottigen als Weilerzonen zu, wenn der übrige Landschaftsraum von weiteren Bauten verschont bleibt. In einem als Erholungsgebiet und von der Landwirtschaft stark beanspruchten Landschaftsraum wie dem Westen von Bern sind ökologische Vernetzungsflächen und Naturschutzgebiete besonders wichtig. Mit Zufriedenheit nimmt die SP Bümpliz/Bethlehem zur Kenntnis, dass der Gemeinderat die nötigen Massnahmen zur Unterschutzstellung der Naturräume Gäbelbachmündung, Jordenweiher und Rehhaggrube ergriffen hat. Im Rehhag müssen gemäss dem vom Volk genehmigten Zonenplan 25 % des Abbaugebietes (ca. 5 ha) als Naturschutzgebiet ausgeschieden werden. Insgesamt sollen viele kleine Aufwertungen des Quartiers dazu beitragen, dass wohnen und arbeiten in Bümpliz und Bethlehem wieder «chic» wird.

Auskunft: Christian Wyss Tel. G 031 991 26 57

Bestellung des ganzen Textes in elektronischer Form bei wyssavo@swissonline.ch

up.gif (108 Byte) nach oben up.gif (108 Byte)

Bilderausstellung im Café Tscharni

Seit 1. November zieren im Café Tscharni neue Bilder die Wände: Die Ölbilder von Frau M. Rosaria Prete. Die gebürtige Italienerin aus der Provinz Lecce, die übrigens auch für ein Jahr im Café Tscharni gearbeitet hat, lebt seit 1967 in der Schweiz. «Am liebsten male ich meine Heimat, vielleicht wegen meiner immer gegenwärtigen Nostalgie und seiner Ferne.»

Die Impressionen aus unserem sonnigen Nachbarland sind noch bis am 31. Dezember zu besichtigen.

mk

up.gif (108 Byte) nach oben up.gif (108 Byte)

Der Samichlaus kommt

Gross und Klein erliegen immer wieder dem Zauber, welcher ein würdiger, gütiger Samichlaus ausstrahlt. Als verständiger Mann möchte er vor allem ein persönliches Gespräch mit dem Kind führen und ihm auch eine kleine Bescherung bringen. Der Samichlaus verzichtet auf eine Moralpredigt mit Aufzählung möglichst vieler Sünden. – Dies wäre ja keine Aufmunterung zum Guten. Natürlich kann der Samichlaus nur dann ein guter Berater sein, wenn das Kind richtig auf den Besuch vorbereitet wird und sich darauf freut.

St. Nikolaus mit seinem Schmutzli besucht die Familien am 4./ 5. und 6. Dezember ab ca. 18 Uhr bis ca. 21 Uhr.

Die Anmeldungen sind bis am 25. November an Frau Magdalena Ryter, Waldmannstrasse 31/D20 zu richten. Telefonische Anmeldung bitte nur Montag bis Freitag, jeweils nachmittags zwischen 16-18 Uhr, über Tel. 031 991 54 28. Der Reinerlös unserer Aktion kommt einem Verein für körperlich und geistig Behinderte der Region Bethlehem zugute.

Samichlausengruppe St. Mauritius

up.gif (108 Byte) nach oben up.gif (108 Byte)

Schülertreff Tscharni

Nach einer intensiven Umbauphase haben wir den Jugendtreff in einen Schülertreff umgewandelt. Das Quartierfest am 16. Oktober nutzten wir für das Einweihungsfest mit einer Schülerdisco. Ca. 170 Jugendliche besuchten die Disco. Das Team setzt sich wie folgt zusammen: Qazim Hajzeraj, Devrim Bag, Sonja Guldimann. Die Öffnungszeiten:

Mittwoch 14–19 Uhr 5.–8. Klasse

Donnerstag 16–20 Uhr 5.–9. Klasse

Freitag 18–23 Uhr 5.–9. Klasse

Treffsitzung mit den Jugendlichen jeden Donnerstag von 16 bis 17 Uhr. Schülerdisco bis 16-jährig: 27. November und

18. Dezember von18 bis 23Uhr. Mädchennachmittage: Jeden Freitag ab 12. November bis 17. Dezember von 16–18 Uhr. Eure Ideen sind gefragt!

E.Grieb/S.Guldimann

up.gif (108 Byte) nach oben up.gif (108 Byte)

Senioren in Bewegung

«Bleiben Sie in Bewegung», das neue Kurs- und Veranstaltungsprogramm der Pro Senectute Region Bern für das Winterhalbjahr 2004/2005 ist ab sofort erhältlich!

Im Winterhalbjahr 2004/2005 erhalten die Seniorinnen und Senioren wieder ein vielfältiges und spannendes Bildungs- und Sportangebot. Tun Sie es Ihrem Rücken zuliebe oder besuchen Sie unser ganzheitliches Rückentraining, entspannen sich im Yoga oder stärken Sie ihre Muskeln in einem Kraft- und Ausdauertraining für SeniorInnen. Im November findet eine Tagung zum Thema «Gewalt im Alter» statt; eine Gelegenheit für Austausch und Diskussion zum Tabuthema Gewalt gegen ältere Menschen. Die Computerkurse
«Frauen an die Mäuse» geben den Frauen die Möglichkeit, erste Schritte im Internet zu testen und Bekanntschaften mit dem WorldWideWeb zu machen. Dies sind nur wenige Beispiele aus dem vielfältigen Kursangebot von Pro Senectute Region Bern.

Das Kursprogramm, welches als Beilage der Zeitschrift «Zeitlupe» erscheint, kann gratis bei Pro Senectute Region Bern, PS Bildung/PS Sport bestellt werden:

Telefon 031 359 03 03 oder

E-Mail: bildungundsport@be.pro-senectute.ch

Es liegt auch in den Quartierzentren Tscharni und Gäbelbach auf.

Pro Senectute

up.gif (108 Byte) nach oben up.gif (108 Byte)

Silvesterparty im Gäbelbach

Wollen Sie mit uns das alte Jahr ausklingen und aufs 2005 anstossen? Dann kommen Sie in den Grossen Saal des Gemeinschaftszentrums Gäbelbach. Der Freundschaftsverein Schweiz-Vietnam veranstaltet eine Silvesterparty. Ab 17 Uhr startet der Apéro und ab 19 Uhr können Sie das vietnamesische Silvestermenu à discrétion geniessen. Lassen Sie sich überraschen. Die Kosten betragen für Erwachsene Fr. 25.-, für Kinder bis 12 Jahre Fr. 10.-, beide Preise ohne Getränke. Das Essen ist am Abend beim Eintritt zu bezahlen. Anmeldungen können bis zum 28. Dezember im Sekretariat des Gemeinschaftszentrums getätigt werden: Tel. 031 991 55 11 oder E-Mail: info@gaebelbach.ch.

Nhip câu - Brücken

up.gif (108 Byte) nach oben up.gif (108 Byte)

SOS Lehrstellen

Für viele junge Menschen in Bern-West ist der Übergang von der obligatorischen Schulzeit zur Berufsausbildung heute schwierig. Insbesondere jugendliche Migrantinnen und Migranten und Jugendliche mit Realschulabschluss haben oft Mühe, eine Lehrstelle zu finden. Sie sehen sich mit Hindernissen konfrontiert, die allein schwer zu überwinden sind: Jugendliche aus dem Stadtteil 6 sind stark von Anstellungsdiskriminierung betroffen. Erfahrungen in der offenen Jugendarbeit zeigen zudem, dass viele Jugendliche ausserhalb der Schule wenig Unterstützung bei der Lehrstellensuche erhalten. Auf sich allein gestellt, unternehmen sie die nötigen Schritte für eine erfolgreiche Berufswahl und Lehrstellensuche oft zu spät oder zu unsys-tematisch.

Um die Jugendlichen zu unterstützen, findet vom Dienstag 23. bis am Freitag 26. November eine von der «Offenen Jugendarbeit Bern West» organisierte «SOS Lehrstellen-Woche» statt. Während dieser Zeit bieten die JugendarbeiterInnen in den Oberstufenschulhäusern im Stadtteil 6 einen Infokiosk an, an dem sich die Jugendlichen mit hilfreichen Unterlagen zur Lehrstellensuche eindecken können.

Zusätzlich finden zu verschiedenen Themenbereichen rund um die Lehrstellensuche öffentliche Veranstaltungen statt, zu denen alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Die neben stehenden Veranstaltungen sind ein kostenloses Angebot der offenen Jugendarbeit.

Programm «SOS Lehrstellen»

Mi 24.11., 14–18: «Bewerbungswerkstatt» im Internetbis-tro space88, Bümplizstr. 88p. Es bietet sich die Möglichkeit, zusammen mit Fachleuten die bestehende Bewerbung zu bearbeiten, eine neue Bewerbung anzufangen oder Bewerbungsgespräche zu üben.

Do 25.11., 14.30–17.30: «Lehrbetriebe stellen sich vor» im Gäbelhus, Weyermattstr. 56. Du kannst mit Lehrlingsverantwortlichen sprechen und ihnen Fragen zur Lehre, zum Bewerbungsverfahren, zu Schnupperlehren etc., stellen

Fr 26.11., 19–21: «Forumtheater SOS-Lehrstellen» im Internetbistro space 88, Bümplizstr. 88p. Jugendliche spielen Szenen aus dem Bewerbungsalltag. Bei den Darbietungen bleibt jeweils der Schluss der Szenen offen. Die Zuschauer bringen in der anschliessenden Diskussion Lösungsansätze ein, die von den Schauspielern aufgenommen und umgesetzt werden. Jede konfliktreiche Situation kann sich so positiv auflösen.

Kamäleon und Klarsicht

Neben der «SOS Lehrstellen-Woche» besteht für Jugendliche in der Berufswahl, auf der Lehrstellensuche oder in der Lehre, die zu Hause aus unterschiedlichen Gründen nicht die Unterstützung erhalten, die sie benötigen, das Projekt «Kamäleon&Klarsicht». Hierbei werden die Jugendlichen durch freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begleitet. Jugendliche und freiwillige Erwachsene schliessen sich zu Tandems zusammen.

Die Aufgaben der Erwachsenen sind je nach Tandem unterschiedlich, orientieren sich aber an den Bedürfnissen der Jugendlichen und an den Erfordernissen der Situation. Die Freiwilligen erhalten durch das Projektteam Begleitung, Unterstützung und Schulung.

Das Projekt befindet sich gegenwärtig im Aufbau. Wir suchen deshalb sowohl jugendliche Projektteilnehmerinnen und –teilnehmer als auch erwachsene Freiwillige.

Für weitere Informationen zur «SOS Lehrstellen-Woche» oder zum Projekt «Kamäleon&Klarsicht»: Evelyne Grieb, Daniel Lozano, ev.-ref. Kirchgemeinde Bethlehem, Büro für offene Jugendarbeit, Eymattstr. 2b, Tel. 031 996 18 54

kamaeleon.klarsicht@bluewin.ch

up.gif (108 Byte) nach oben up.gif (108 Byte)

Spanisch oder spanisch?

Intensivkurs? Interesse an den verschiedenen Sprachvarianten in diversen lateinamerikanischen Ländern und Spanien? Besprechen Sie Ihre Wünsche mit der Kursleiterin. Die Kurse sind für Personen jeglichen Alters gedacht. Am ersten Kursdatum kann auch unverbindlich «geschnuppert» werden. Die Kurse haben noch nicht begonnen, der Start wird je nach Nachfrage erfolgen.

Kurs 1: 8-mal Dienstag um 9 Uhr

Kurs 2: 8-mal Mittwoch um 19 Uhr

Kurs 3: 8-mal Samstag um 10 Uhr

Leitung: Elena Binggeli

Ort: Quartierzentrum im Tscharnergut, Waldmannstr. 17

Kosten: Fr. 80.-

Anmeldung: Tel. 031 991 70 55, Di–Fr 12.30–18 Uhr e-mail: tscharni@freesurf.ch

up.gif (108 Byte) nach oben up.gif (108 Byte)

Aktion «Strassenkind- für einen Tag»

Am 20. November 1989 verabschiedeten die vereinten Nationen die Konvention über die Rechte des Kindes. Diese Konvention sichert allen Kindern grundlegende Rechte zu. Dennoch müssen heute weltweit Millionen von Kindern ihren Lebensunterhalt auf der Strasse verdienen und werden damit ihres Rechts auf Schutz und Ausbildung beraubt. Am Tag der Kinderrechte solidarisieren sich Schulklassen und Jugendgruppen in der Schweiz mit Strassenkindern. Am 19. und 20. November versetzen sich Schweizer Kinder und Jugendliche für einige Stunden in die Situation eines Strassenkindes. Sie putzen Schuhe, waschen Autoscheiben und bieten Erdnüsse aus dem Bauchladen an. Der Erlös fliesst in die Strassenkinder-Projekte von terre des hommes. Die vollständige Liste mit den Aktions-Orten ist über www.tdh.ch abrufbar.

terre des hommes

up.gif (108 Byte) nach oben up.gif (108 Byte)

Resultate aus der Umfrage

Wie wir bereits im letzten Wulchechratzer informiert haben, führt die Quartierarbeit Gäbelbach/Holenacker zur Zeit eine Umfrage bei der Bevölkerung in den beiden Quartieren durch. Wir, das heisst, die Sozialarbeiter/innen, welche das Büro für Quartierarbeit im GZ Gäbelbach führen, interessieren uns für die Lebensqualität im Quartier und allenfalls Verbesserungsvorschläge.

Die Resultate aus der Befragung werden am Freitag, 10. Dezember ab 19 Uhr im Gemeinschaftszentrum Gäbelbach

präsentiert. Dabei werden wir auf lange Vorträge verzichten und die Resultate und die Leute aus dem Quartier möglichst selber sprechen lassen. Es sind alle Interessierten herzlich eingeladen, an dieser Veranstaltung, Dauer ungefähr 1 – 1.5 Stunden, teilzunehmen. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Wer von uns befragt werden möchte oder weitere Auskünfte wünscht, kann sich an das Büro für Quartierarbeit, GZ Gäbelbach wenden, Mo–Fr, 10–18 Uhr, Tel. 031 991 95 88 / 991 55 11, info@gaebelbach.ch

Regine Strub, Marco Hort, Tanja Gysi

up.gif (108 Byte) nach oben up.gif (108 Byte)

Veranstaltungskalender

Am Donnerstag, 18. November und 16. Dezember von 14.30-16.30 Uhr im Freizeithaus Holenacker. Auskunft bei Frau Tièche, Tel. 031 991 27 30.

Nebel und Kälte die Stirn bieten: Seniorentanz am Freitag, 19. November und 17. Dezember von 14–17 Uhr im Quartierzentrum im Tscharnergut. Musik: Res Kiener, Unkostenbeitrag: Fr. 10.-.

Im Restaurant Tscharnergut kann an folgenden Daten Lotto gespielt werden: Fr/Sa 19./20.11., Fr 26.11., Fr/Sa 3./4.12., Fr/Sa 10./11.12. und Fr 17.12., siehe Inserat

Am Samstag, 20. November um 10 Uhr kann die neue Abdankungshalle des Friedhofs Bümpliz unter kundiger Führung besichtigt werden. Es laden dazu die Stadtbauten und die Stadtgärtnerei ein. Treffpunkt ist der Haupteingang Friedhof Bümpliz.

Dienstag, 23. November und 14. Dezember ab 12.15 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus Bethlehem. Preise: Erwachsene Fr. 10.-, Kinder ab 6 Jahren Fr. 4.-, Tee, Dessert und Kaffee inbegriffen.

Berufswahlvorbereitung ist das Thema des Elternabends am Mittwoch, 24. November im Schulhaus Brunnmatt, Brunnmattstr. 16, 3007 Bern. Beginn, 19.30 Uhr. Zusätzliche Informationen unter 031 331 50 63.

In der Bibliothek Gäbelbach können Sie sich am Mittwoch, 24. November über die Wirkung von thailändischen Kräutern durch David Kiertlamlert informieren. Beginn um 19.30 Uhr.

Im Kirchgemeindehaus der ev. ref. Kirchgemeinde finden folgende Veranstaltungen statt: Am Donnerstag, 25. November, 9.30-11 Uhr. Thema: «Hilfe, meine Tochter hat einen Freund!». Donnerstag, 16. Dezember, 9.30-11 Uhr, Thema: «Wir essen, tanzen und lachen zusammen..... lassen das Jahr gemeinsam ausklingen»

Nächste Termine: Donnerstag, 25. November und 9. Dezember 15-17 Uhr im Kirchgemeindehaus. Nähere Auskünfte bei Suela Kasmic, Tel. 031 992 25 14.

Am Freitag, 26. November und 10. Dezember (Adventsfeier) von 14.30-16.30 Uhr im Kirchgemeindehaus der ref. Kirche Bethlehem. Auskunft bei Frau Baumgartner, Tel. 031 996 18 51

Ab Samstag, 27. November bis Donnerstag, 23. Dezember ist wieder das Kerzenziehen im Quartierzentrum im Tscharnergut in Betrieb. Geöffnet: Mittwoch–Freitag, 14-19 Uhr, Samstag und Sonntag 10-19 Uhr. Schulen vormittags auf Anmeldung. Es können Bienenwachskerzen und farbige Stearinkerzen gezogen werden. Im Café Tscharni besteht Verpflegungsmöglichkeit. Infos: 031 991 70 55

Samstag 27. November um 17 Uhr in der kath. Kirche St. Mauritius, Waldmannstrasse 60

Der zur Tradition gewordene Christchindlimärit am ersten Adventssonntag findet am 28. November von 10-17 Uhr auf dem Dorfplatz des Tscharnerguts statt.

Während der ganzen Adventszeit, 29.11. – 23. 12. Jeweils Mo-Fr von 19.30-19.50 Uhr in der kath. Kirche St. Mauritius, Waldmannstrasse 60

Stille, Wärme und Licht: Wir laden ein zum Adventsabend mit Wort, Musik und Gesang am Mittwoch, 30. November um 19.30 Uhr in der ref. Kirche Bethlehem. Anschliessend gemütliches Beisammensein bei Tee und Gebäck im Kirchgemeindehaus.

Jeweils am Mittwoch, 1./8./15. und 22. Dezember um 6 Uhr in der kath. Kirche St. Mauritius, Waldmannstrasse 60. Anschliessend Frühstück.

In der dunklen Kirche werden auch in diesem Jahr wieder Kerzen leuchten. Jeweils von 18.30-19.30 Uhr: Am 2./ 3./ 6./ 7./ 13. Und 14. Dezember.

Nächster Termin: Donnerstag, 2. Dezember, 14 – 17 Uhr, Kosten Fr. 5.-. Leitung: J. Weber

St. Nikolaus mit seinem Schmutzli besucht die Familien am 4./ 5. Und 6. Dezember ab ca 18 bis 21 Uhr. Anmeldungen bis 25. November an Magdalena Ryter, Waldmannstrasse 31/D20 oder per Tel. 031 991 54 28.

Am Sonntag, 5. Dezember findet im grossen Saal des Gemeinschaftszentrums Gäbelbach ein Gospel-Adventskon-zert statt. The Raindrop Singers treten unter der Leitung von Diego Rocca auf. Eintritt frei, Kollekte erwünscht.

Am Sonntag, 5. Dezember um 17 Uhr in der ref. Kirche Bethlehem mit Otto Krämer aus Straehlen. Eintritt frei, Kollekte

Mittagessen für Seniorinnen und Senioren. Nächster Termin: Montag 6. Dezember um 12 Uhr im Quartierzentrum im Tscharnergut. Preis pro Menu: Fr. 10.-. Anmeldung im QZT, Tel. 031 991 70 55

Spielen im kath. Zentrum St. Mauritius am Montag, 6. Dezember von 14.30-16.30 Uhr.

Am Dienstag, 7. Dezember ab 8.30 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus Bethlehem.

Am Freitag, 17. Dezember um 14.30-16.30 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus Bethlehem.

Eine Weihnachtskarte und ein Sonderumschlag mit dem Sonderdatumsstempel Bethlehem versehen ist ein passendes Motiv für Ihre Weihnachts- und Neujahrsgrüsse. Die Sonderpoststelle Bethlehem ist vom 17. – 23. Dezember geöffnet. Fr 17.12., 13-17 Uhr, Sa 18.12., 9-11 Uhr, Mo 20.12., 9-12 Uhr, Di 21.12., 13-17 Uhr, Mi 22.12., 9-12/13-17 Uhr, Do 23.12., 9-12 Uhr

Die Probe für das Weihnachtssingen vom 25. Dezember findet am 21. Dezember um 20 Uhr in der ref. Kirche Bethlehem statt. Neue Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen!

Am Montagmorgen findet neu ein Muki-Vaki-Turnen in der Turnhalle des Schulhaus Schwabgut, Keltenstrasse 41 statt. Kinder von 3-5 Jahre. Dauer von 9-10 Uhr. Kosten pro Lektion Fr. 5.-, die Leitung hat Margreth Marthaler, Veilchenweg 3, Tel. 031 991 87 88

Der Zusammenschluss von impuls/intact/Ohni Büez nennt sich TriiO. Beratung, Bildung für Erwachsene und Kurse rund um die Themen Arbeit und Erwerbslosigkeit. Spitalgasse 33, 3011 Bern. Öffnungszeiten Mo-Fr, 9.30–12 Uhr/14–16.30 Uhr, Dienstagvormittag geschlossen.

Im Treffpunkt Untermatt, Bümpliz 2, jeweils am Freitag 13.15-16.15 Uhr. Es hat noch Plätze frei. Anmeldung:

031 992 49 82 oder treff.untermatt@bluewin.ch

Mi 17.11. Tag der Rechte des Kindes Info im Treff

Mi 17.11. bis Do 25.11. 10–17.30 Uhr Kerzenziehen, bitte anmelden

Fr 26.11. das Mali bleibt geschlossen

So 28.11. Grosser Weihnachtsmärit Siehe Flugblatt

Fr 10.12. 9–12 Uhr Elternzmorge im Mali

Wussten Sie, dass der Kindertreff Tscharnergut auch gemietet werden kann? Anfragen neu immer montags von 9-11 Uhr unter 031 992 12 03, Frau Spicher

Mi 17.11. 14–17 Uhr Basteln für den Weihnachtsmärit

Do 18.11. 15–18 Uhr Mädchennachmittag Kerzenziehen, 1 Kerze gratis

Fr 19.11. 14–17 Uhr Bastelnachmittag für die Kleinen 5-10 Jahre 18–20 Uhr Teenieclub für 11–14 Jahre

Mi 24.11. 14–17 Uhr Adventskränze basteln Kosten Fr. 8.- bis 10.-

Do 25.11. geschlossen

Fr 26.11. 9–11 Uhr Elternkaffee Tscharni 14–17 Uhr Adventskränze basteln

So 28.11. 10–17 Uhr Grosser Weihnachtsmarkt

Mi 1.12. 14–17 Uhr Spielwoche: Spiele zum Testen

Do 2.12. 15–18 Uhr Bubennachmittag, Spielwoche

Fr 3.12. 14–17 Uhr Spielwoche

Mi 8.12. 14–17 Uhr Werkstatt/offener Spielnachmittag

Do 9.12. 15–18 Uhr Bubennachmittag Disco Wichtig: CD’s mitbringen

Fr 10.12. 9–12 Uhr Elternzmorge im Mali 14–17 Uhr Werkstatt/offener Spielnachmittag

Sa 11.12. Weihnachtsgüezelen für Frauen Flugis und anmelden im Treff

Mi 15.12. 9–12 Uhr Elternkaffee im Tscharni 14–17 Uhr Lotto

Do 16.12. 15–18 Uhr Mädchen (Wellnessnachmittag)

Fr 17.12. geschlossen

up.gif (108 Byte) nach oben up.gif (108 Byte)

Den Waldmenschen nachgespürt

Der Samichlaus, der sich nach den Strapazen des Chlausentags im Berner Bremgartenwald jeweils ein wohliges Winterbad zubereitet, ist einer von vielen «Waldmenschen», die der Journalist Walter Däpp und der Fotograf Hansueli Trachsel im stark frequentierten, stadtnahen Erholungsgebiet angetroffen haben. Für ihren stimmungsvollen und reich bebilderten Porträtband «Waldmenschen» machten sie ungezählte Begegnunen - gewöhnliche und aussergewöhnliche. Das Buch ist im September im Stämpfli Verlag erschienen und kostet 49 Franken.

Über die Menschen im Wald haben sie sich dem Wald angenähert, oder umgekehrt: Im Wald sind sie den Menschen näher gekommen - den Menschen, die den Bremgartenwald, den wohl meistbegangenen stadtnahen Wald der Schweiz, nutzen, schätzen und lieben. Dem Förster zum Beispiel, der den Bremgartenwald pflegt und bewirtschaftet; der Tibeterin, für die der Glasbrunnen mitten im Wald ein Gesundbrunnen ist; den jungen Eisläuferinnen, die auf dem Entenweiher ihre Runden drehen; den Jägern, die einen Fuchs erlegen; den Spielgruppenkindern, die hier als Wurzelzwerge leben; dem Pilzsucher, der mit seinem Hund hier Trüffel erschnüffelt; dem Spinnenforscher, der hier Erstaunliches findet; dem blinden Spaziergänger, der den Wald auf seine Weise sieht; oder der OL-Weltmeisterin Simone Niggli-Luder, die oft hier trainiert.

Im Buch «Waldmenschen» haben Walter Däpp und Hans-ueli Trachsel ihre ungezählten kurzen oder längeren Begegnungen der letzten eineinhalb Jahre im Bremgartenwald nun zur schmucken Sammlung lebensnaher und höchst menschlicher Miniaturen zusammengestellt. Alltägliches steht neben Kuriosem, Erwartetes neben Unerwartetem, Sinnliches neben Spinnigem. «Es ging uns nicht darum, einfach knorrige und skurrile Typen zu zeigen», sagen die Autoren, «uns interessierten auch die ganz gewöhnlichen Menschen. Die Menschen, die sich frei - und auch erstaunlich konfliktfrei - neben anderen «Waldmenschen» in diesem Wald bewegen und dabei aufleben.»

Wir nehmen an, dass auch viele Leserinnen und Leser des «Wulchechratzer» zu diesen Menschen gehören und möchten Ihnen diesen gelungenen Bildband wärmstens empfehlen.

ow

up.gif (108 Byte) nach oben up.gif (108 Byte)

weit&breit

Jungen erwerbssuchenden Personen eine Perspektive bieten und sie während eines halben Jahres in der Suche nach einer sinnstiftenden Tätigkeit oder Lehrstelle zu fördern und sie zu unterstützen, ist der Zweck dieses Projektes. Der erste Kurs startet im Februar und dauert bis Juni. Infoabende am 17. November und 8. Dezember. Interessierte können sich melden bei weit&breit, Tel. 031 302 61 53 oder über die homepage www.muzio.ch/htm/wb

ms/fm

up.gif (108 Byte) nach oben up.gif (108 Byte)

Winterkonzert «Fiesta»

Die Musikgesellschaft Bern-Bümpliz bietet am Sonntag, 21. November um 17 Uhr in der reformierten Kirche Bethlehem ein Winterkonzert an. Das Thema lautet «Fiesta». Unter der musikalischen Leitung von Beat Weber werden verschiedene Werke zu hören sein. Besonders erwähnenswert ist das Concertino für Klarinette und Blasorchester von Carl Maria von Weber. Der in Bümpliz geborene und heute als Lehrer an der Musikschule «Konservatorium Bern» tätige Urs Etter wird dabei als Solist die Klarinette spielen. Daneben werden spanische und lateinamerikanische Klänge das diesjährige Winterkonzert prägen. Lassen Sie sich verzaubern!

MGBB

up.gif (108 Byte) nach oben up.gif (108 Byte)


Quartierzentrum im Tscharnergut

Zurück zur Startseite

Letzte Änderung: 07.06.08 12:35