Der WulcheChratzer, Online-Ausgabe Oktober 2004

Arbeitslosigkeit in Bümpliz/Bethlehem
Auf Mitmenschen zu- statt losgehen
Sie wissen Bescheid!?
Christchindlimärit
Der neue Praktikant im Tscharni
Elternabend für Fremdsprachige
35 Jahre Gäbelbachverein
Offenes Forum - Gewalt im Alter
Kandidatenhearing
Kurse im tscharni
Neue Angebote an der Info
«Pürzzliboum»
Quartierplanung: Zustimmung aus Bümpliz/Bethlehem
Salomons Tempel in Bethlehem
SiBaWe – Neue Helfer für’s Team?
Unterwegs in der Unterführung
Veranstaltungen
Den Waldmenschen nachgespürt
Wechsel im Quartierzentrum
Weihnachtslaternen-Wettbewerb

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Arbeitslosigkeit in Bümpliz/Bethlehem

Bümpliz/Bethlehem ist im Verhältnis zu den andern Stadtteilen Berns ausserordentlich stark von Arbeitslosigkeit betroffen. Die Mitglieder der QBB waren sich an ihrer letzten Sitzung einig, dass die Situation als dramatisch zu bezeichnen ist und der Gemeiderat rasch handeln muss. Das regionale Arbeitsvermittlungszentrum für Bümpliz/Bethle-hem betreut gegenwärtig 2300 arbeitssuchende Personen aus dem Stadtteil VI (Stand August). Für Jugendliche ohne Ausbildungsplatz oder Lehrstelle und Ausgesteuerte (Erwerbslose, die ihre Versicherungsleistung ausgeschöpft haben) gibt es nur Schätzungen. Ihre Zahl ist gemäss Auskünften der Fachstellen verhältnismässig hoch. Entsprechende Statistiken fehlen. Für Betroffene bedeutet das Ausgrenzung und Verlust von selber erarbeitetem Erspartem. Oft kommen bei länger dauernder Untätigkeit der Verlust von Selbstwertgefühl, soziale Desintegration, Hoffnungslosigkeit und Krankheit dazu. Die öffentliche Hand, insbesondere die Gemeinde, muss mittelfristig mit stark zunehmenden Ausgaben im Sozialbereich rechnen. Ein von der QBB organisiertes «Erstes Quartierfachgespräch zur Arbeitslosigkeit im Stadtteil VI» hat gezeigt, dass im Bereich Jugendarbeitslosigkeit bereits sehr viel von den städtischen, kirchlichen und kantonalen Stellen unternommen wird. Die Vernetzung der verschiedenen Akteure und Akteurinnen scheint der QBB aber verbesserungswürdig zu sein. Es war indessen nicht die Absicht der QBB, den Fachstellen anschliessend an die Tagung am Zeug herumzuflicken. Vielmehr war es darum gegangen, gemeinsam mit den beteiligten Stellen nach einem Ausweg aus der übereinstimmend als dramatisch bezeichneten Lage im Bereich Arbeitslosigkeit in unserem Stadtteil zu suchen.

In einer Eingabe ersucht die QBB nun den Gemeinderat, eine Fachgruppe «Arbeitslosigkeit Stadteil VI», bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern von Behörden und von Fachpersonen der Quartierarbeit, einzusetzen. Diese sollen die notwendigen Massnahmen im Bereich Arbeitslosigkeit, wie zum Beispiel eine «job factory», und ein Nachfolgeprojekt für die letzten Sommer geschlossene Treff- und Beratungsstelle für Erwerbslose «ohni Büez» an die Hand nehmen. Der Gemeinderat soll zudem ersucht werden, eine städtische Fachstelle zu bezeichnen, die die Integrationsmassnahmen für Schülerinnen und Schüler der Volksschule, für Jugendliche im nachobligatorischen Bildungsbereich (insbesondere Lehrstellensuchende oder arbeitslose Jugendliche), vermittelbare Arbeitslose und Ausgesteuerte (Langzeitarbeitslosigkeit), für den Stadtteil VI koordiniert.

Der Tagungsbericht «Erstes Quartierfachgespräch der QBB zur Arbeitslosigkeit im Stadtteil VI» kann bei der QBB per Mail an qbb@bluewin.ch bestellt werden.

QBB

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Auf Mitmenschen zu- statt losgehen

Wertvolle Inputs: Edwin Wiedmer, Sozialpädagoge in der Tscharni-Kindertagesstätte Tscharnergut, hat vom «Chili»-Kurs «Gespräch statt Streit» des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) im Quartierzentrum im Tscharnergut stark profitiert – privat und beruflich.

Was Tagi-Mitarbeiter Edwin Wiedmer nach seinem freien Tag im internen Rapport liest, lässt ihn die Stirne runzeln. Kwabena, einer seiner Schützlinge der Tscharni-Tagesstätte für Schulkinder, hat Unfug angestellt. Der 56-jährige Sozialpädagoge will wissen, was der Bub dazu sagt. Im Verlaufe des Gesprächs fällt Edwin Wiedmer auf, dass die Augen des 11-jährigen unruhig und feucht sind, seine Stimme leicht zittert. Der Betreuer merkt, dass es dem Knaben Leid tut.

«Vor dem SRK-Kurs Gespräch statt Streit», sagt der Musikliebhaber, «war ich etwas ungeduldiger mit dem Jungen. Es kam auch mal vor, dass ich ihm Vorwürfe gemacht habe. Nach diesem Kurs gebe ich ihm nun zuerst die Chance, seine Sicht der Dinge zu schildern, und stosse dabei eher auf den wirklichen Grund für sein Verhalten.»

«Eisberg-Modell» nennt sich das, wie der gebürtige Burg-dorfer im «Chili»-Kurs gelernt hat. Nur ein Zehntel eines Eisberges ragt aus dem Wasser, der grosse Rest ist verborgen. Auf die Menschen übertragen heisst das: Mimik, Worte, Stimme kann man sehen und hören – den Rest aber nicht: die Ängste und Wünsche, die persönliche Geschichte.

«Ich gehe auf meine Mitmenschen zu – nicht auf sie los», ist darum Edwin Wiedmers Leitmotiv in Gesprächen wie jenem mit Kwabena: Offene, sachliche Fragen («Fensterbotschaften») statt ein Eisregen an Vorwürfen («Mauerbotschaften»).

Erlernt hat Edwin Wiedmer dies unter anderem in Rollentrainings im Kurs. «Es war eine Bereicherung zu erfahren», erzählt er, «wie ich dank dieser Technik viele verborgene Eisberg-Teile entdeckt habe.»

Die Erfahrungen aus dem Kurs haben sich auch privat auf die Beziehung zu seinen Mitmenschen positiv ausgewirkt: «Ich bin ein besserer Zuhörer geworden und es gelingt mir vermehrt, besser zu kommunizieren.»

Haben auch Sie Lust, sich mit Ihrem eigenen Verhalten in Konflikten auseinanderzusetzen? Wenden Sie sich bitte an Regina Jakob/SRK: 031 387 73 69. Sie nimmt auf Terminwünsche Rücksicht. Marcel Friedli

Bild-Legende:

Offen sein statt mit Vorwürfen eindecken: Tagi-Mitarbeiter Edwin Wiedmer im Gespräch mit seinem Schützling Kwabena.

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Sie wissen Bescheid!?

Wir missionieren nicht und wollen Ihnen auch nichts verkaufen! Wir von der Quartierarbeit Gäbelbach/Holenacker (Büro im GZ Gäbelhus) interessieren uns dafür, wie es sich in den Quartieren Gäbelbach und Holenacker lebt.

Wir von der Sozialarbeit möchten von Ihnen gerne erfahren, was Sie über Ihr Quartier denken. Was gefällt Ihnen? Womit sind Sie unzufrieden? Was könnte verbessert werden? Gerne würden wir auch von Ihnen erfahren, was Sie zur Überbauung in Brünnen denken.

Wir werden ab Anfang November zu zweit bei Ihnen klingeln, um mit Ihnen darüber zu sprechen. Ab und zu werden uns auch noch andere Leute bei der Befragung helfen. Wir freuen uns, Ihre Meinung zum Quartier kennenzulernen, denn Sie sind hier die Expertinnen und Experten!

Aus zeitlichen Gründen können wir leider nur einen Teil der Haushalte besuchen. Wenn Sie auf jeden Fall mit uns sprechen wollen, können Sie sich gerne telefonisch melden (Dienstag bis Freitag, 10 – 18 Uhr, Tel. 031 991 88 95). Die Resultate aus der Befragung werden wir Ihnen im Rahmen einer Veranstaltung am Freitagabend, 10. Dezember 04, präsentieren. Wir laden Sie bereits jetzt herzlich zu einer Teilnahme ein!

Kontaktadresse: Quartierarbeit Gäbelbach/Holenacker, Büro GZ Gäbelbach, Weiermattstr. 56, Tel. 031 991 88 95, regine.strub@gaebelbach.ch / marco.hort@gaebelbach.ch

Regine Strub, Marco Hort, Tanja Gysi

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Christchindlimärit

Am ersten Advent, Sonntag, 28. November, findet der Christchindlimärit statt. Ab 10 Uhr bis 17 Uhr können an verschiedenen Ständen Weihnachtsartikel und Gegenstände für den Haushalt erstanden werden. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt sein: Suppe, Bratwurst oder Steak für den kleinen und mittleren Hunger, Glühwein, um die kalten Finger zu wärmen, sowie diverse andere Getränke. Ganz besonders sei auch der Cüpli-Stand erwähnt. Ein Karussell sorgt dafür, dass auch die Kinder auf ihre Rechnung kommen. Christchindlimärit, ein empfehlenswerter Einstieg in die Adventszeit! Kontaktperson ist Frau Vicari, Tel. 026 675 55 89

QZT

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Der neue Praktikant im Tscharni

Mein Name ist Samie Bahmanpour. Ich bin 19 Jahre alt und wohne in Bethlehem. Ich bin in Bern aufgewachsen. Meine Eltern kommen beide aus dem Iran. Ich besuche die Handelsschule Feusi, Bern. Im Moment bin ich im 4.Semester und werde für die nächsten 12 Monate als Praktikant im Quartierzentrum Tscharnergut, an der Informationsstelle und im Sekretariat tätig sein.

In meiner Freizeit treibe ich viel Sport, lese gerne, bin viel am Computer und gehe gerne mit Freunden weg. Durch das Praktikum erhoffe ich mir, dass ich mein bereits erlerntes Wissen gut einsetzen kann und ich den Kaufmännischen Beruf besser kennenlernen werde.

Ich freue mich auf die Zeit im Quartierzentrum Tscharnergut.

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Elternabend für Fremdsprachige

Der «Verein für fremdsprachige Eltern und Bildung» freut sich, alle fremdsprachigen Eltern, deren Kinder den Kindergarten und die 1. Klasse besuchen, zu einem Elternabend einzuladen. Er findet am Mittwoch, 27. Oktober um 19.30 Uhr im Schulhaus Brunnmatt, Brunnmattstr. 16, 3007 Bern statt. An diesem Elternabend werden wir Sie informieren über:

Kindergarten und Schule im Kanton Bern

Möglichkeiten der Förderung im Vorschulalter

was Sie von der Schule erwarten können

was die Schule von Ihnen erwartet

Zusätzlich stehen Ihnen für die Beantwortung von Fragen Kindergärtnerin, Lehrerschaft, Gesundheitsdienst und Erziehungsberatung der Stadt Bern zur Verfügung. Zum Abschluss des Elternabends erhalten Sie die schriftlichen Informationen in Ihrer Muttersprache. Die Teilnahme an diesem Elternabend und die schriftlichen Informationen sind kostenlos. Informationen erhalten Sie in Albanisch, Ara-bisch, Bosnisch, Englisch, Französisch, Italienisch, Kroatisch, Persisch, Portugiesisch, Russisch, Serbisch, Spanisch, Tamilisch, Türkisch und Vietnamesisch.

Verein für fremdsprachige Eltern und Bildung

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35 Jahre Gäbelbachverein

Das Festprogramm vom 23. Oktober:

8.35 Uhr Kaffee, Gipfeli, Kuchen im Café

9.35 Uhr Stände: Kebab, Antiquitäten, Keramikatelier, ToDo u.a.m. vor dem Freizeittrakt.

10.35 – 16.35 Uhr Unihockeyturnier in der Turnhalle.

11.35 – 12.35 Uhr Jump auf dem Turnplatz.

13.35 – 15.35 Uhr Bodypainting, Riesenseifenblasen im Freien.

13.35 – 15.35 Uhr Tankstelle und Tauschbörse auf dem Dorfplatz.

14.35 Uhr Jubiläumsjassturnier im Cheminéeraum

18.35 Uhr Essen und anschliessende Tanzmusik mit Yogi und Beat im grossen Saal.

18.35 Uhr Disco bis 13 Jahre, Fantasya

20.35 Uhr Disco 13 – 18 Jahre, Fantasya

21.35 Uhr Theater «Jasslehrgang» im grossen Saal

22.35 Uhr Hip-Hop Musical «Bärn Wescht, Endstation 14» im grossen Saal.

Anmeldung zum Essen erwünscht.

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Offenes Forum - Gewalt im Alter

«Gewalt gegen alte Menschen» in unterschiedlichsten Formen ist in unserer Gesellschaft keine Seltenheit. Sie können sich über das Thema «Gewalt im Alter: Was können wir als Mitmenschen dagegen tun?» informieren und sensibilisieren, über das Tabuthema reden, eigene Erfahrungen einbringen, reflektieren, Mut entwickeln, im Alltag das Thema anzugehen, zusammen Vorschläge erarbeiten für Öffentlichkeitsarbeit, Unterstützung, Beratung, Intervision, Weiterbildung usw.. Diese Themen sind Inhalt der Tagung vom Samstag, 13. November 8.30 bis 17 Uhr im Campus Muristalden. Anmeldung bei Pro Senectute Region Bern, Tel. 031 359 03 03, bildungundsport@be.pro-senectute.ch.

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Kandidatenhearing

Am Montag, 1. November um 20 Uhr findet im Sternensaal in Bümpliz eine öffentliche Veranstaltung mit den Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat statt. Dieser von der Quartierkommission Bümpliz/Bethlehem organisierte Anlass ermöglicht so den interessierten Bürgerinnen und Bürgern das direkte Gespräch mit den Gemeinderatskandidatinnen und –kandidaten. Wir möchten wissen, wer uns in den nächsten vier Jahren regieren will!

Zwei Redaktoren der Zeitung «Der Bund», Stefan Bühler und Markus Dütschler, befragen folgende Anwärterinnen und Anwärter auf einen Sitz im Gemeinderat: Ursula Begert, Adrian Guggisberg, Barbara Hayoz, Daniele Jenni, Walter Krebs, Edith Olibet, Regula Rytz, Beat Schori, Alec von Graffenried, Alexander Tschäppät, Kurt Wasserfallen.

QBB

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Kurse im tscharni

Velopflege und –reparaturen:

Kurs für Seniorinnen und Senioren

Inhalt: Velopflege und –kontrolle. Velo zum Überwintern vorbereiten, abgenutzte Teile ersetzen.

Datum: Di-Fr, 16.–19. November, 9–11.30 Uhr

Ort: Freizeitwerkstätte Tscharnergut, Waldmannstrasse 17

Kosten: Fr. 80.-, ganzer Kurs, ein Morgen Fr. 25.-

Mitbringen: Velo, Arbeitskleider, Lappen und Flickzeug

Kursleiter: Hannes Brunner, Abendstrasse 30/70,

Anmeldung: beim Kursleiter: Tel. 031 992 56 24

Evtl. auch nur Teile des Kurses besuchen.

Spanisch oder spanisch?

Intensivkurs? Interesse an den verschiedenen Sprachvarianten in diversen lateinamerikanischen Ländern und Spanien? Besprechen Sie Ihre Wünsche mit der Kursleiterin. Die Kurse sind für Personen jeglichen Alters gedacht. Am ersten Kursdatum kann auch unverbindlich «geschnuppert» werden.

Kurs 1: 8 mal Dienstag um 9 Uhr, ab 2. November

Kurs 2: 8 mal Mittwoch um 19 Uhr, ab 3. November

Kurs 3: 8 mal Samstag um 10 Uhr, ab 6. November

Leitung: Elena Binggeli. .

Ort: Quartierzentrum im Tscharnergut, Waldmannstr. 17

Kosten: Fr. 80.-

Anmeldung: Tel. 991 70 55, Di–Fr 12.30–18 Uhr

e-mail: tscharni@freesurf.ch

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Neue Angebote an der Info

Bei uns an der Informationsstelle im Quartierzentrum im Tscharnergut finden Sie den neuen Gastroführer 2005. 1111 Schweizer Restaurants, darunter zum Beispiel auch der Gasthof zum Kreuz in Wohlen in nächster Umgebung, sind darin aufgeführt und bewertet. Gerne können Sie bei uns vorbeikommen und einen Blick hinein werfen.

Zudem können Sie bei uns einen Fax versenden: Die erste Seite für Fr. 2.- im Inland und für Fr. 3.- ins Ausland (jede weitere Seite Fr. 0.50).

sb

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«Pürzzliboum»

Wie jedes Jahr startet nach den Herbstferien in der Turnhalle Gäbelbach der neue MuKi-Turnkurs Pürzzliboum. Kinder im Alter von 3-5 Jahren können mit ihren Müttern oder Vätern in die neue Welt der Turnhalle eintauchen. Da gibt es viel zu entdecken. Geführt von einer ausgebildeten MuKi-Turnleiterin werden die Kinder spielerisch in ihren Bewegungen gefördert. Behutsam kommen die Kinder mit den Turngeräten in Kontakt, lernen sie zu benützen und zu beherrschen. Mit Versen oder Liedchen kann sich das Kind nach einer aktiven und strengen Sequenz auf Mutters Schoss ausruhen und stärken, um danach die nächste Herausforderung anzunehmen. Startdatum war der 11. Oktober, Einstieg ist noch möglich. Kurs jeweils Montag von 16-17 Uhr. Anmeldung und Information: Denise Tschannen, Tel. 031 991 43 33

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Quartierplanung: Zustimmung aus Bümpliz/Bethlehem

Die Barrieren bei den Bahnübergängen an der Brünnenstrasse und in Riedbach müssen durch Über- oder Unterführungen ersetzt und der Moosweg soll nicht ausgebaut werden. Mit diesen Ergänzungen würde die Quartierkommission Bümpliz/Bethlehem (QBB) den Planern für den Richtplan motorisierter Individualverkehr die Note «gut» geben. Die Kommissionsmitglieder waren sich einig, dass es mit dieser Planung gelingen wird, den Stadtteil als Ganzes und dessen Quartierzellen optimal vom Durchgangsverkehr zu entlasten, die Verkehrssicherheit und damit auch den Schutz der schwächeren Verkehrteilnehmerinnen und -teilnehmer zu erhöhen, eine Verkehrsabnahme im Siedlungsgebiet zu ermöglichen und die Erreichbarkeit für den motorisierten Individualverkehr zu erhalten. Leider fehlen in der Quartierplanung Aussagen zum öffentlichen Verkehr. Dieser Mangel wiegt besonders nach dem Volksnein zum Tram Bern West schwer. Die QBB hat deshalb beschlossen, einen Fragekatalog zum öffentlichen Verkehr im Stadtteil VI an den Gemeinderat und den Regierungsrat einzureichen. Gute Noten erhält auch der Bericht zur Quartierplanung Stadtteil VI. Die QBB ist mit der Quartierstruktur mit seinen Zentren, den Verbindungen und der Quartiergliederung einverstanden. Der Quartiergliederung entsprechend liegt das Quartierzentrum von Bümpliz zentral und die Quartierzentren von Bethlehem liegen linear entlang der Murten-/Waldmannstrasse. Die QBB unterstützt als Entwicklungsziel die Erweiterung des Laden- und Dienstleistungsangebots an den S-Bahn-Haltestellen und das Prinzip der Verdichtung der überbauten Siedlungsgebietes, sofern dadurch die Lebensqualität der Bewohnerschaft nicht eingeschränkt wird. Die teilweise sich widersprechenden Interessen der Landwirtschaft, des Gewerbes und der erholungssuchenden Stadtbevölkerung werden mit dem Landschaftsentwicklungskonzept ausgleichend behandelt. Die Nachhaltigkeit ist für die QBB die Grundlage für die Freiraumplanung und deren Umsetzung. Die vorgesehenen Weilerzonen, die Wanderwegnetzergänzungen, die Rastplätze sowie die ökologischen Schutzmassnahmen sind Teil dieses Ausgleiches. Für die QBB ist es wichtig, dass die Freiraumplanung als verwaltungsanweisender Richtplan genehmigt wird. Zusammenfassend gesagt, begrüssen die QBB Mitglieder die durch die drei Planungen geschaffene Transparenz über die Absichten der Verwaltung für den Stadtteil Bümpliz/Bethlehem. Nach zwei Lesungen verabschiedete die Quartierkommission Bümpliz/Bethlehem ihre Stellungnahme einstimmig.

QBB

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Salomons Tempel in Bethlehem

Der biblische König Salomon liess einen prachtvollen Tempel bauen – allerdings nicht in Bethlehem, sondern in Jerusalem. Dieser Tempel hat eine wechselvolle Geschichte erlebt. Davon erzählt jetzt eine spannende Ausstellung in unserem Quartier: vom 26. Oktober bis zum 8. November ist die Ausstellung «Salomons Tempel» zu besichtigen im Pfarreizentrum St. Mauritius an der Waldmannstrasse 60.

Salomons Tempel ist ein Zauberwort. Wer es in den Mund nimmt, denkt meistens nicht nur an das älteste Gebäude der Welt, von dem wir detaillierte Baubeschreibungen besitzen. Der Tempel in Jerusalem ist auch ein umstrittener Ort. Für die drei Religionen Judentum, Christentum und Islam ist dieser Ort heilig – und doch oft Ausgangspunkt von grossen Unversöhnlichkeiten.

Herzstück der Ausstellung ist das Modell des Tempels, das im Massstab 1:50 gebaut wurde. Weltweit einzigartig, kann dieses Modell nun im Pfarreizentrum St. Mauritius besichtigt werden (Öffnungszeiten s.u.). Daneben gibt es viel Anschauungsmaterial, eine Hörstation und einen kleinen Laden. Speziell hinweisen möchten wir in diesem Zusammenhang auf zwei Veranstaltungen:

Eröffnung der Ausstellung: Dienstag, 26. Oktober um 19.30 Uhr

Einführungsvortag von Herrn Dr. Thomas Staubli: Dienstag, 26. Oktober um 20 Uhr.

Beide Anlässe wie auch die Ausstellung finden im Pfarreizentrum St. Mauritius statt.

Öffnungszeiten der Ausstellung vom 27. Oktober bis und mit 8. November: Di-Fr 10-12.30 Uhr und 16-20 Uhr, Sa 14-17 Uhr und 18-19 Uhr, So 10.30-18 Uhr, Mo 16-20 Uhr.

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SiBaWe – Neue Helfer für’s Team?

Fast jedes Kind im Quartier kennt das SiBaWe: Der offene Kindertreff jeden Mittwoch im C-Block, der von einem Team aus Freiwilligen sehr erfolgreich geführt wird. Auch viele Jugendliche erinnern sich gern an die Zeit zurück, als sie noch jünger waren und ebenfalls im Treff ein und aus gingen.

Damit das so bleibt, suchen wir Verstärkung für unser Team. Viele Helferinnen und Helfer ziehen sich nach jahrelangem Einsatz zurück. Mit neuen Freiwilligen können die Öffnungszeiten im Treff aufrecht erhalten werden.

Die Arbeit mit den aufgeweckten Kindern verspricht jede Menge Spass für beide Seiten. Der Aufwand beträgt etwa alle vier Wochen einen Mittwoch Nachmittag von 14-17 Uhr, meist zusammen mit einer jugendlichen Helferin. Die Termine werden im Team geregelt. Eine kleine Entschädigung für die jeweils drei Stunden wird bezahlt.

Im Namen der Jüngsten in unserem Quartier bitten wir alle Interessenten, sich bei uns zu melden. Die Kinder und wir würden uns sehr freuen, Sie im Team begrüssen zu dürfen. Info: Marco Hort, Quartierarbeit Gäbelbach/Holenacker, Mail: marco.hort@gaebelbach.ch, Tel. 031 991 95 88

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Unterwegs in der Unterführung

Die stark frequentierte Unterführung Bümpliz-Nord als Verbindung zwischen Bümpliz und Bethlehem, Fellergut und Tscharnergut, ist eine wichtige Fussgängerachse, welche den Zusammenhalt und Austausch zwischen den Quartieren sichert.

Die bestehenden Wandmalereien wurden in den 80er Jahren durch eine Primarschulklasse realisiert. Mittlerweile sind die Malereien aber so verunstaltet und verunreinigt, dass sich eine Sanierung der Wandbemalung aufdrängt. Im heutigen Zustand wirkt die Unterführung beklemmend, beängstigend und unfreundlich. Sie stellt einen Weg dar, den man lieber meidet oder so schnell wie möglich wieder verlässt.

Auf Anregungen der Bevölkerung und der Quartierkommission Bümpliz-Bethlehem hat das Tiefbauamt der Stadt Bern, Abteilung Betrieb und Unterhalt, die Initiative ergriffen und den Kontakt mit der im Quartier situierten HKB – Hochschule der Künste, einem Departement der Berner Fachhochschule – gesucht, um in Zusammenarbeit mit einer Gruppe Studierender, der BLS und unter Beihilfe der Quartiervereine Lösungen zur Neugestaltung der Unterführung Bümpliz-Nord zu erarbeiten. Die Neugestaltung soll als Massstab für zukünftige ähnliche Projekte in der Stadt, bei SBB und BLS sowie der nutzenden Bevölkerung dienen können.

In rund sechsmonatiger Projektarbeit entwickelten die Studierenden unter der Leitung von Frau Franziska Räz, Co-Studienleiterin Visuelle Kommunikation an der HKB, das Konzept einer flächendeckend angelegten Wandbemalung zum Thema «Unterwegs», die nun vom 10. bis 30. Oktober realisiert wird. Für die ca. hundert Meter lange Unterführung wurde eine thematisch zusammenhängende Gestaltung erarbeitet. Mehrere Figuren bewegen sich durch realistische, aber auch abstrakte Räume mit Transportmitteln aller Art (Bahn, Brücke, Raumschiff, etc.) hin zur Mitte der Unterführung. Dort entsteht eine Art Treffpunkt. In diesem Zentrum soll eine Stagebühne installiert werden, welche von Quartierbewohnern, Strassenmusikanten und Studenten benutzt und belebt werden kann.

Die Unterführung erfährt mit der Neugestaltung der Wandbemalung eine deutliche Aufwertung. Es wird ein Gefühl der Sicherheit vermittelt, es ist eine Einladung zum Verweilen, Betrachten und zum Staunen. Der verbindende Charakter der Unterführung wird unterstrichen, indem ein Ort geschaffen wird, der Kontakte und Kommunikation zwischen Menschen, Generationen und Orten fördert. Zusätzlich schafft ein einfaches Orientierungssystem Klarheit für Ortsunkundige.

Die Eröffnungsfeier mit Apéro findet am 13. November von 11-13 Uhr statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Franziska Räz, HKB

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Veranstaltungen

Seniorentreff Holenacker

Am Donnerstag, 21. Oktober und 18. November von 14.30-16.30 Uhr im Freizeithaus Holenacker. Auskunft bei Frau Tièche, Tel. 031 991 27 30

Chin./Thai-Kochkurse

David Kiertlamlert bietet im Gemeinschaftszentrum Gäbelbach wiederum Kochkurse an.

Kurs 3: Chin./Thai Kochkurs: Donnerstag, 21./28. Oktober, 4./11. November jeweils 19–22 Uhr, Kosten: Fr. 150.-

Anmeldungen im Sekretariat oder Café des Gemeinschaftszentrums Gäbelbach, Tel. 031 991 55 12 oder an info@gaebelbach.ch

Senioren-Medien-Treff

Am Freitag, 22. Oktober, 14.30 Uhr in der reformierten Kirche Bethlehem. «Was können uns die Stundensteine erzählen?» Unkostenbeitrag Fr. 5.-, anschliessend Z’vieri.

Mitenand ässe

Dienstag, 26. Oktober und 9. November ab 12.15 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus Bethlehem. Preise: Erwachsene Fr. 10.-, Kinder ab 6 Jahren Fr. 4.-, Tee, Dessert und Kaffee inbegriffen.

Krabbelgruppe

Nächste Termine: Donnerstag, 28. Oktober und 11. November, 15-17 Uhr im Kirchgemeindehaus. Nähere Auskünfte bei Suela Kasmic, Tel. 031 992 25 14

Seniorennachmittag

Am Freitag, 29. Oktober von 14.30-16.30 Uhr im Kirchgemeindehaus der ref. Kirche Bethlehem. Auskunft bei Frau Baumgartner, Tel. 031 996 18 51

Quartier-Brunch

Sonntag, 31. Oktober von 10 – 13 Uhr im Freizeithaus Holenacker. Reichhaltiger Brunch mit Zopf, versch. Brote, Müesli, Rösti, Früchte und... Kosten: Familien: Fr. 30.--, Einzelperson: Fr. 15.--, Kinder 6-12 Jahre: Fr. 8.--, Kinder unter 6 Jahren gratis. Platzreservation erwünscht unter: Tel. 031 991 66 70

Gsundheit und a Guata mitenand

Mittagessen für Seniorinnen und Senioren. Nächster Termin: Montag 1. November um 12 Uhr im Quartierzentrum im Tscharnergut. Preis pro Menu: Fr. 10.-. Anmeldung im QZT, Tel. 031 991 70 55

Ökumenische Spielnachmittage

Spielen im kath. Zentrum St. Mauritius am Montag, 1. November von 14.30-16.30 Uhr.

Quartierzmorge

Am Dienstag, 2. November ab 8.30 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus Bethlehem.

Jugendmusik Bern-Bümpliz

Am Donnerstag, 5. November findet um 19 Uhr der Info- und Schnupperabend in der Aula Sekundarschule Bümpliz statt. Wir stellen interessierten Kindern und Jugendlichen die verschiedensten Blas- und Schlaginstrumente vor. Auch wer bereits musiziert, ist in der Jugendmusik herzlich willkommen. Auskünfte: 031 992 65 85 oder 031 994 07 38

Jassen im Café Tscharni

Nächster Termin: Donnerstag, 11. November, 14 – 17 Uhr, Kosten Fr. 5.-. Leitung: J. Weber

Ökumenische Singnachmittage

Am Freitag, 12. November um 14.30-16.30 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus Bethlehem.

Turnverein-Brunch

Am Sonntag, 14. November mit Frühstücksbuffet, abwechslungsreichen Darbietungen und Tombola. Ab 9-14 Uhr im Sternensaal Bümpliz. Preise: Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren: Fr. 18.-, Kinder über 5 Jahre: Fr. 8.-, Darbietungen 9.45 Uhr und 10.45 Uhr. Anmeldung unter www.tvbuempliz.ch

Seniorentanz

Nebel und Kälte die Stirn bieten: Seniorentanz am Freitag, 19. November von 14–17 Uhr im Quartierzentrum im Tscharnergut. Musik: Res Kiener, Unkostenbeitrag: Fr. 10.-.

Winterkonzert

Am Sonntag, 21. November wird in der ref. Kirche Bethlehem um 17 Uhr das traditionelle Winterkonzert aufgeführt.

TriiO Beratungsstelle

Der Zusammenschluss von impuls/intact/Ohni Büez nennt sich TriiO. Beratung, Bildung für Erwachsene und Kurse rund um die Themen Arbeit und Erwerbslosigkeit. Spitalgasse 33, 3011 Bern. Öffnungszeiten Mo-Fr, 9.30–12 Uhr/14–16.30 Uhr, Dienstagvormittag geschlossen.

Nähkurs für Migrantinnen

Im Treffpunkt Untermatt, Bümpliz 2, jeweils am Freitag 13.15-16.15 Uhr. Es hat noch Plätze frei. Anmeldung:

031 992 49 82 oder treff.untermatt@bluewin.ch

Kindertreff Mali

Fr 22.10. 13.30–17.30 Uhr Lotto (bringt alte Spielsachen als Preise mit)

Mi 27.10. 13.30–17.30 Uhr Wir basteln Dekorationen

Fr 29.10. 13.30–17.30 Uhr Wir basteln weiter

Mi 3.11. 13.30–17.30 Uhr Fun + Action im Mali

Do 4.11. 11–15 Uhr Mittagstisch : Neu: Erw. Fr. 7.-, Kind Fr. 4.-

Sa 6.11. Grosser Räbeliechtliumzug Siehe Flugblatt

Mi 10.11. 13.30–17.30 Uhr Basteln für Weihnachtsmärit

Fr 12.11. 13.30–17.30 Uhr Basteln für Weihnachtsmärit Kerzenziehen s. Programm Tag der Rechte des Kindes Infos im Treff

Kindertreff Tscharnergut

Wussten Sie, dass der Kindertreff Tscharnergut auch gemietet werden kann? Anfragen neu immer montags von 9-11 Uhr unter 031 992 12 03, Frau Spicher

Do 21.10. 15–18 Uhr Mädchennachmittag: Basteln für «Halloween»

Do 28.10. 15–18 Uhr Bubennachmittag

Fr. 29.10. 14–17 Uhr Spielnachmittag für die Kleinen 5 – 10 Jahre 18–21 Uhr Teenieclub für 11- bis 14-jährige

Mi 3.11. 14–17 Uhr Vorbereitung fürs Räbeliechtlifest

Fr 5.11. 14–17 Uhr Vorbereitung fürs Räbeliechtlifest

Sa 6.11. 14–20 Uhr Räbeliechtlifest, Info im Treff

Do 11.11. 15–18 Uhr Mädchennachmittag «Halloween»

Fr 12.11. 12–16 Uhr «Zäme ässe» mit Anmeldung Flugblatt im Treff erhältlich Erwachsene Fr. 5.-, Kinder Fr. 2.- Anschl. offener Spielnachmittag

Mi 17.11. 14–17 Uhr Basteln für den Weihnachtsmärit

Do 18.11. 15–18 Uhr Mädchennachmittag Kerzenziehen, 1 Kerze gratis

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Den Waldmenschen nachgespürt

Der Samichlaus, der sich nach den Strapazen des Chlausentags im Berner Bremgartenwald jeweils ein wohliges Winterbad zubereitet, ist einer von vielen «Waldmenschen», die der Journalist Walter Däpp und der Fotograf Hansueli Trachsel im stark frequentierten, stadtnahen Erholungsgebiet angetroffen haben. Für ihren stimmungsvollen und reich bebilderten Porträtband «Waldmenschen» machten sie ungezählte Begegnunen - gewöhnliche und aussergewöhnliche. Das Buch ist im September im Stämpfli Verlag erschienen und kostet 49 Franken.

Über die Menschen im Wald haben sie sich dem Wald angenähert, oder umgekehrt: Im Wald sind sie den Menschen näher gekommen - den Menschen, die den Bremgartenwald, den wohl meistbegangenen stadtnahen Wald der Schweiz, nutzen, schätzen und lieben. Dem Förster zum Beispiel, der den Bremgartenwald pflegt und bewirtschaftet; der Tibeterin, für die der Glasbrunnen mitten im Wald ein Gesundbrunnen ist; den jungen Eisläuferinnen, die auf dem Entenweiher ihre Runden drehen; den Jägern, die einen Fuchs erlegen; den Spielgruppenkindern, die hier als Wurzelzwerge leben; dem Pilzsucher, der mit seinem Hund hier Trüffel erschnüffelt; dem Spinnenforscher, der hier Erstaunliches findet; dem blinden Spaziergänger, der den Wald auf seine Weise sieht; oder der OL-Weltmeisterin Simone Niggli-Luder, die oft hier trainiert.

Im Buch «Waldmenschen» haben Walter Däpp und Hansueli Trachsel ihre ungezählten kurzen oder längeren Begegnungen der letzten eineinhalb Jahre im Bremgartenwald nun zur schmucken Sammlung lebensnaher und höchst menschlicher Miniaturen zusammengestellt. Alltägliches steht neben Kuriosem, Erwartetes neben Unerwartetem, Sinnliches neben Spinnigem. «Es ging uns nicht darum, einfach knorrige und skurrile Typen zu zeigen», sagen die Autoren, «uns interessierten auch die ganz gewöhnlichen Menschen. Die Menschen, die sich frei - und auch erstaunlich konfliktfrei - neben anderen «Waldmenschen» in diesem Wald bewegen und dabei aufleben.»

Wir nehmen an, dass auch viele Leserinnen und Leser des «Wulchechratzer» zu diesen Menschen gehören und möchten Ihnen diesen gelungenen Bildband wärmstens empfehlen.

ow

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Wechsel im Quartierzentrum

Marianne Schmidig geht. Seit 22 Jahren war sie bei uns im Café Tscharni tätig, ganz am Anfang in gemeinsamer Verantwortung für das Café mit Leni Christeler, nach einer Babypause (ihre Tochter wird nächstens ihre Ausbildung zur Physiotherapeutin beginnen!) lange Jahre immer am Freitagmorgen und die letzten 7 Jahre als alleinverantwortliche Caféleiterin. Ich spreche wohl für viele, wenn ich sage, dass uns dieser Abschied nicht leicht fällt. Mit ihrer offenen, sympathischen und unkomplizierten Art war sie mehr als einfach die Caféleiterin, eben die Marianne! Für ihr Engagement in unserem Haus und für das ganze Quartier und ihren unermüdlichen, grossen Einsatz möchten wir ihr ganz herzlich danken. Ihr Charme und ihr unverwechselbarer Basler-Dialekt werden uns sicher stets in guter Erinnerung bleiben.

Ihre Nachfolgerin wird ab 1. November Denise Häubi, die sich im Folgenden gleich selber vorstellt: «Ich heisse Denise Häubi und wurde 1961 in Bern geboren. Seit 1972 lebe ich im Bethlehemacker, wo ich auch die Primarschule besuchte. Danach absolvierte ich eine zweijährige Verkäuferinnenlehre. Seit 1984 bin ich im Gastgewerbe tätig, was mir grosse Freude macht, da ich den Kontakt zu den Gästen sehr schätze. In der Zwischenzeit habe ich geheiratet und bin Mutter von 2 Söhnen. Seit 2004 arbeite ich im Café Tscharni. Auf die neue Herausforderung freue ich mich und ich danke allen, besonders Marianne Schmidig, für die Unterstützung und das mir entgegengebrachte Vertrauen. Ich werde auch in Zukunft unsere Gäste gerne im Café begrüssen und bedienen.»

Neu im Café angestellt haben wir zudem auf 1. November Herrn Mohsen Achour. Er verfügt über fundierte Kenntnisse und langjährige Erfahrung im Gastgewerbe.

Auch in der Info haben wir einen Wechsel zu vermerken. Barbara Burri verlässt uns nach zweieinhalbjähriger Mitarbeit in der Infostelle. Ihre Ausbildung zur Mediatorin hat sie während ihrer Anstellungszeit hier im Tscharni absolviert. Diese Ausbildung hat sie nun beendet und sie möchte jetzt auch auf diesem Sektor tätig werden. Wir danken ihr für den geleisteten Einsatz und drücken die Daumen beim neuen Engagement. Auch ihren Nachfolger lassen wir gleich selber zu Wort kommen: «Mein Name ist Samie Bahmanpour. Ich bin 19 Jahre alt und wohne in Bethlehem. Ich bin in Bern aufgewachsen. Meine Eltern kommen beide aus dem Iran. Ich besuche die Handelsschule Feusi, Bern. Im Moment bin ich im 4. Semester. Die nächsten 12 Monate werde ich als Praktikant im Quartierzentrum im Tscharnergut, an der Informationsstelle und im Sekretariat, tätig sein. In meiner Freizeit treibe ich viel Sport, lese gerne, bin viel am Computer und gehe gerne mit Freunden weg. Vom Praktikum erhoffe ich mir, dass ich mein bereits erlerntes Wissen gut einsetzen kann und ich den kaufmännischen Beruf besser kennenlerne.»

Den Scheidenden wünschen wir alles Gute auf ihrem weiteren Weg und den «Neuen» viel Erfolg bei ihrer Aufgabe!
Quartierzentrum im Tscharnergut

Im Namen des Vorstands und der Leitung, Otto Wenger

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Weihnachtslaternen-Wettbewerb

In fünf Wochen ist bereits der 1. Advent und damit ist auch das Laternenbilderbasteln wieder angesagt. Die Vorbereitungen sind angelaufen. Ab Freitag, 22. Oktober kann im Quartierzentrum im Tscharnergut und im Gemeinschaftszentrum Gäbelbach an der Info das Papier, welches zur Herstellung der Laternenbilder benötigt wird, bezogen werden. Der Abgabetermin für die Bilder ist Freitag, der 19. November, im Gäbelbach bis 17 Uhr, im Tscharnergut bis 18 Uhr.

Die Preisverteilung findet im Saal des Quartierzentrums im Tscharnergut statt, und zwar am Samstag, dem 27. November um 16 Uhr.

Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Gestalten der Laternenbilder und freuen uns auf die Weihnachtslaternen.

Die Laternengruppe

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Quartierzentrum im Tscharnergut

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Letzte Änderung: 13.08.09 16:34