Der WulcheChratzer, Online-Ausgabe Januar 2004

ABM Bethlehem geschlossen
Aufruf
Beat Wirz, neu im Jugendtreff Tscharni
Ein neues Gesicht im Tscharni
Fasnacht in Bern-West
Familienferien im Schnee
impuls/intact/Ohni-Büez
28. Jassmeisterschaft
Kamäleon
Keine Flexi-Cards mehr!
Konzession für Tram Bern West
«Lättele», Werken mit Ton
Gegenvorschlag zur Avanti-Initiative
Besinnlicher «Heiliger Abend»
Zum Kometenyschlag uf em Jupiter
Neue Mitarbeiterin im Gäbelbach
Pro juventute sucht Freiwillige
Sprechstunden beim Stadtpräsidenten
Steuererklärung, Kurse mehrsprachig
Steuererklärung ausfüllen
Steuererklärungsdienst Pro Senectute
Coop geht – tscharni laden kommt
Veranstaltungskalender
Wiedersehen in den «Slums» von Bern
Zonenplan Fellerstrasse
Zukunft der Quartierkommissionen?

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ABM Bethlehem geschlossen

Im Dezember 2003 endete ein Stück Firmengeschichte, welches am 15. März 1956 mit einem Warenhaus an der Spitalgasse begonnen hatte. In Köniz und Bethlehem schlossen die letzten von ehemals 60 ABM-Filialen. Die Räumlichkeiten werden nicht wie ursprünglich geplant vom italienischen Modehaus Oviesse übernommen, das Franchising-Partner des ABM-Mutterhauses Globus ist.

Die 800 Quadratmeter Fläche in Bethlehem werden von Dosenbach Sport übernommen. Drei von zwölf ABM-Angestellten werden von Dosenbach weiterbeschäftigt.

Thomas Gerber

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Aufruf

Wir sind daran, ein Buch über das Tscharnergut zusammenzustellen. Wir suchen deshalb noch alte Föteli. Wer kann uns Kinderfotos von der ersten Stunde des Tscharnergutes bis ca. 1970 und Tieraufnahmen, wenn möglich noch vom ersten Stall, überlassen? Bitte abgeben im Quartierzentrum Tscharnergut. Name und Adresse nicht vergessen hinten auf die Fotos zu schreiben, Sie erhalten sie dann auch wieder retour. Besten Dank für Ihre Hilfe!

Mieter-und Quartierverein Tscharnergut

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Beat Wirz, neu im Jugendtreff Tscharni

Guten Tag!

Neuland betreten heisst Schritte auf unbekanntem Terrain wagen, offen für unvorhersehbare Entwicklungen sein und Bereitschaft zur Konfron-tation mit sich, anderen Menschen und ihrer Welt zu zeigen. Ab 1. Feb-ruar bin ich im Jugendtreff Tscharni als Jugendarbeiter tätig und taste mich im doppelten Sinn auf neuem Terrain vor: das Tscharnergut bildet für mich als Quartier Neuland – bislang passierte ich es vorwiegend während abendlichen Rennvelotou-ren Richtung Laupen und Aarberg oder mit dem Mountainbike, wenn ich wieder einmal die Waldwege des Forsts unter die Stollen nehmen wollte. Neuland ist auch die Tätigkeit an sich. Ich habe im Lauf meiner 34 Lebensjahre schon ein paar Jobs gemacht – aber noch keine Jugendarbeit. Vielleicht liegen gerade darin gute Chancen für mein neues Aufgabenfeld: ich bin unvoreingenommen und möchte meine Kompetenzen aus verschiedenen Bereichen neu bündeln – hoffentlich so, dass das neue Ganze mehr als die Summe der Einzelteile darstellt.

Nach dem Lehrerseminar habe ich zwischen 1992 und 1994 in Belp als Primarlehrer unterrichtet. Danach bin ich über viele Jahre im Kommunikationsbereich tätig gewesen – zuerst als Journalist, später als PR- und Werbetexter. Nebenbei habe ich mich intensiv mit psychologischen Themen beschäftigt und unter anderem eine Ausbildung zum praktischen Psychologen und Lehrer für Autogenes Training absolviert. Vor einem Jahr bin ich schliesslich teilzeitmässig wieder in die Schulstube zurück gekehrt. Dabei hat sich rasch gezeigt, dass mir die direkte Auseinandersetzung mit Jugendlichen auf der Oberstufe mehr bedeutet als die Vermittlung von schulischem Wissen und dass ich sie lieber auf der persönlichen Ebene begleiten und motivieren möchte. Die Stellenausschreibung des TOJ war zu diesem Zeitpunkt die logische Antwort auf meine Frage, wie es beruflich weitergehen könnte.

Ich werde weiterhin parziell als Texter und Kursleiter wirken und in der Jugendarbeit diejenigen Elemente einbringen, die hier Potenzial haben. Dazu gehören die Betreuung der Jugendlichen, der Aufbau von Beziehungen im Quartier und die Vernetzung. Ich bin selber gespannt, inwieweit meine bisherigen Kontakte und meine Fähigkeiten auf kommunikativer und psychologischer Ebene sich für die Jugendarbeit nutzen lassen. Meine Vision ist, die Jugendlichen im Erlebnis-, Bewegungs- oder Sportbereich für Aktivitäten zu motivieren und so auch ihnen die Möglichkeit zu geben, ein bisschen Neuland zu betreten und etwas auszuprobieren, das sie bisher noch nicht gemacht haben.

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Ein neues Gesicht im Tscharni

Ich heisse Mirjam Bösiger und arbeite für die nächsten drei Monate (bis Ende März) als Praktikantin im Tscharni. Nachdem ich 4 ½ Jahre als Lehrerin tätig war, möchte ich mich zur Sozialpäda-gogin ausbilden lassen. Durch das Praktikum hoffe ich, den Beruf etwas besser kennenzulernen. Als Oltnerin kenne ich Bern bis jetzt nur vom Ausgang oder «lädele». Ich bin gespannt und freue mich darauf, was ich durch dieses Praktikum alles neu entdecke, welche Begegnungen auf mich warten und wie gut ich das Tscharnergut und seine Bewohner kennenlernen werde.

mb

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Fasnacht in Bern-West

Sie haben richtig gelesen! Es freut uns, dass es weiter geht. Alles begann vor 30 Jahren, 1974, mit einem öffentlichen Kostümball unter dem Motto «auf hoher See» im Gäbelhussaal. Damals wurden Maskenbälle gemäss Tanzdekret nur in geschlossener Gesellschaft bewilligt. Die organisierende Bewohnergruppe «Bouquet» aus dem Gäbelbach-Quartier war vom Erfolg so überrascht, dass sie am 11. November 1974 gleich das Fastnachtskomitee Gäbelbach gründete. 1975 wurde die Gäbelbachfasnacht mit einer Kinderfasnacht, eigener Guggenmusik und 200 Kindern eingeläutet. Die Gäbelbach-Fasnacht schlug in Bern-West voll ein. 1979 erstmals ein Maskenball. 1983 nahm die Gäbeler-Gugge erstmals an der neuen Bärner-Gassenfasnacht teil. 1985 Zusammenschluss der Gugge mit der neu gegründeten «La Gugga Ratscha». Nach 16 Jahren fand am 25. Februar 1989 mit dem Thema «Di letschti Fuer» und grosser Anteilnahme der letzte Maskenball unter der Regie des alten Fasnachtskomitee Gäbelbach statt. 1990 übernahmen die «Gäbelerfratzen» unter der Leitung von Konrad Mischler und später von Stephan Wälti die Anlässe.

Exobmann Roland Tièche

Informationen zur Fastnacht 2004

Samstag, 14. Februar: Kinderumzug Bern-Bethlehem, für Kinder zwischen 0-15 Jahren, Treffpunkt 14 Uhr beim Loeb Bethlehem. Maskenball: Mit diversen Guggen, Showeinlagen, Kinderdisco, essen und trinken, Ort: Chleehuus, Mädergutstrasse 5, Bümpliz, Beginn 20 Uhr. Weitere Veranstaltung: Chilbi in der Fussgängerzone Bümpliz.

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Familienferien im Schnee

Mit seiner Winteraktion vermittelt das Schweizer Kinderhilfswerk Kovive preisgünstige Skiferien für Familien mit kleinem Budget.

So schön der frühe Pulverschnee für ungeduldige Skifahrer ist: Für jede sechste Familie in der Schweiz liegen Winterferien ausserhalb der finanziellen Möglichkeiten. Sie können das Jahr hindurch nichts für das winterliche Erlebnis auf die Seite legen.

Kovive, das Hilfswerk für Kinder in Not, ermöglicht deshalb Schweizer Familien mit kleinem Budget auch diesen Winter attraktive und preiswerte Ferien im Schnee. Neu im Angbot ist das kinderfreundliche Hotel Glogghuis auf der Melchsee-Frutt: Ein Spielparadies mit Kinderbetreuung und Märlistunden. Beteiligt sind weiter Hotels und Transportunternehmen in der Region Meiringen-Hasliberg sowie auf der Axalp. Sie reduzieren ihre Preise für Kovivegäste um einen Drittel.

Das Angebot ist von Mitte Dezember 2003 bis Mitte April 2004 gültig. Familien können sich über Fachstellen im sozialen Bereich anmelden lassen oder selber mit Kovive Kontakt aufnehmen. Die Broschüre kann mit einem frankierten und adressierten C5-Kuvert bei Kovive, Postfach, 6000 Luzern 7 bestellt werden. Zudem sind die Informationen unter www.kovive.ch auch als PDF-Dokument abrufbar.

Bereits zum sechsten Mal vermittelt Kovive Winterferien zu reduzierten Preisen. Als Schweizer Hilfswerk setzt sich die Organisation jedoch bereits seit Ende des Zweiten Weltkriegs für Kinder in Not ein. Inzwischen erleben Jahr für Jahr über 1600 sozial benachteiligte Kinder und Erwachsene aus dem In- und Ausland erholsame Ferientage bei Gastfamilien, in Lager- sowie Familienferien. Das Hilfswerk ist ein Verein mit Sitz in Luzern. Neben den über 2000 Freiwilligen engagieren sich unter anderen auch Flavio Cotti und Stephane Chapuisat im Patronatskomitee von Kovive für Kinder in Not. 2004 feiert das Kinderhilfswerk sein 50-jähriges Jubiläum.

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impuls/intact/Ohni-Büez

Im neuen Jahr wollen wir vermehrt zusammenarbeiten und unser Angebot aufeinander abstimmen:

impuls und intact-Ohni Büez werden von Montag bis Freitag geöffnet sein und die Kundinnen und Kunden können die Infrastruktur und das Beratungsangebot dort beanspruchen, wo es zeitlich und örtlich für sie besser stimmt.

Neu hat auch impuls eine Bewerbungswerkstatt eingerichtet. Das heisst, Erwerbslose können Ihre Bewerbungsunterlagen selber gestalten oder während der Öffnungszeiten angeleitet und unterstützt werden: Eine Dienstleistung, die im Ohni-Büez seit Jahren erfolgreich angeboten wird.

Beratungstermine können sowohl im impuls als auch im intact-Ohni Büez von Montag bis Freitag vereinbart werden.

Neue Öffnungszeiten impuls ab Januar 04, Treffpunkt und Sekretariat: Mittwoch und Freitag, 9.30-12 und 14-16.30. Uhr Beratung Montag-Freitag auf Voranmeldung, Telefonberatung Mittwoch und Freitag, 10.30-12 Uhr

Neue Öffnungszeiten intact-Ohni Büez ab Januar 04: Treffpunkt und Sekretariat: Montag, Dienstag und Donnerstag: 9.30-12 Uhr und 14-16.30 Uhr. Beratung: Montag–Freitag auf Voranmeldung.

impuls, intact-Ohni Büez

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28. Jassmeisterschaft

Am Freitag, 12. März findet im Café Tscharni zum 28. Mal die "Tscharni Jassmeisterschaft" statt. Organisiert wird der Anlass vom Mieter- und Quartierverein Tscharnergut in Zusammenarbeit mit dem Quartierzentrum. Die Standblattausgabe beginnt um 18.30 Uhr, Start der Meisterschaft ist um 19 Uhr. Der Einsatz beträgt Fr. 10.-.

Mieter- und Quartierverein Tscharnergut

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Kamäleon

Nach der letzten erfolgreichen Rahmenveranstaltung des Lehrstellenprojektes «Kamäleon» wird im Januar/Februar eine weitere folgen, die sich in zwei Teile gliedert.

«Bewerben – Wie mach ichs?» startet mit einem Besuchstag im Berufsbildungscenter der Ascom–AG (max. 20 Teilnehmer) am Mittwoch, den 28.1. von 16-18 Uhr (Treffpunkt: 13.15 Uhr Busstation Holenacker). Hier können Jugendliche hautnah erleben, was Lehrlinge verschiedener Berufe während ihrer Ausbildung machen.

Auftauchende Fragen und allgemeine Probleme mit Bewerbungen können in der darauf folgenden «Bewerbungswerkstatt» praktisch angegangen werden. Der Termin hierfür ist Dienstag, 10.2. von 18–20 Uhr im grossen Saal des Gäbelhus (Weiermattstr.56). Nach einem Einführungsteil mit Vortrag und Kurzfilm wird der Markt eröffnet. Mit Hilfe von Fachleuten wird es an verschiedenen Marktständen möglich sein, an seiner eigenen Bewerbung zu arbeiten, neue Bewerbungen anzufangen oder Bewerbungsgespräche zu üben. Es wäre gut, wenn dazu Lehrstelleninserate und eigene Bewerbungen mitgebracht würden.

Zu beiden Veranstaltungen laden wir Jugendliche, die sich aktuell oder demnächst bewerben wollen, herzlichst ein und hoffen auf eine zahlreiche Teilnahme. Bei Fragen wendet Euch bitte an: Evelyne Grieb, ev-ref. Kirchgemeinde Bethlehem, Büro für offene Jugendarbeit, Eymattstr. 2b, jubera@bluewin.ch oder Tel. 031 996 18 55/54, Marco Hort, Quartierarbeit Gäbelbach/Holenacker, Weiermattstr.56, marco.hort@gaebelbach.ch oder Tel. 031 991 95 88

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Keine Flexi-Cards mehr!

Liebe GA-Benützer, liebe GA-Benützerinnen

Uns gehen die Flexi-Cards aus!

Im Café Mondial gibts ab dem 1. April 04, im Tscharni ab dem 28. Februar 04 und im Gäbelbach ab dem 30. April 04 kein GA mehr. Die SBB verkauft sie zukünftig nur noch an Gemeinden! Die Stadt Bern hat sich bisher noch nicht festgelegt, ob und wie viele sie zu kaufen bereit wäre und sie Ihnen damit zugänglich zu machen. Wo diese Flexi-Cards verkauft würden, ist demzufolge auch noch kein Thema!

Wir empfehlen Ihnen, sich bei der Direktion für Planung, Verkehr und Tiefbau PVT schriftlich, telefonisch oder per Mail zu melden und Ihr Bedauern, Ihre Enttäuschung und Ihre Wünsche kundzutun.

Adresse: Direktion für Planung, Verkehr und Tiefbau, PVT, zHv. von Herrn Dieter Arnold, Bundesgasse 38, 3011 Bern,

Telefon: 031 321 68 15, E-Mail: dieter.arnold@bern.ch

Quartierzentrum im Tscharnergut

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Konzession für Tram Bern West

Der Bundesrat hat dem Transportunternehmen Bern Mobil die Konzession für das neue Tram Bern West erteilt. Damit erhält Bern Mobil die Erlaubnis zum Bau der 7,4 km langen Neubaustrecken nach Brünnen und Bümpliz, wie das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation mitteilt. Der Bund zahlt 36 Millionen Franken an die Gesamtkosten von 122 Millionen Franken. Noch ausstehend sind die Plangenehmigung durch das Bundesamt für Verkehr sowie die Personenbeförderungskonzession. Zudem ist das Referendum gegen den Kreditbeschluss des Grossen Rats hängig.

Der Bund, 15. Januar 04 (dv/ap)

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«Lättele», Werken mit Ton

Am Mittwoch, 11. Februar von 14 – 16 Uhr beginnt der Kinderkurs im Keramikatelier im Gäbelbach. Wir modellieren und malen in kleiner Gruppe. In einer Schnupperstunde lernen wir auch die Drehscheibe kennen. Kosten: 4 Nachmittage Fr. 50.- , Leitung: Ruth Lukopulos. Bitte frühzeitig anmelden. Verlangen Sie den Anmeldetalon oder weitere Informationen unter Tel. 031 991 29 60 oder info@keramik-gaebelbach.ch, www.keramik-gaebelbach.ch

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Gegenvorschlag zur Avanti-Initiative

Überall wird gespart, die Bundesfinanzen sollen saniert werden. Wie ernst es bürgerliche Parlamentarier/innen mit dem Sparen meinen, beweisen sie mit ihrem Gegenvorschlag zur Avanti-Initiative.

Statt die vom Volk vor 10 Jahren angenommene Alpen-Initiative umzusetzen, sollen für Strassenprojekte 30 Milliarden Franken verlocht werden.

Verkehrsprobleme entstehen vor allem in Städten und Agglomerationen. Dort wären Massnahmen dringend nötig. Ob diese mit Strassenprojekten zu lösen sind ist mehr als fraglich. Schon jetzt haben die Menschen dort mehr als genug Strassenverkehr. Deshalb sind Verbesserungen des öffentlichen Verkehrsnetzes anzustreben.

Mit dem Gegenvorschlag zur Avanti-Initiative werden Prioritäten falsch gesetzt. Schon jetzt werden zu viele Güter auf der Strasse befördert. Es darf nicht sein, dass noch mehr Lebensraum dem Strassenverkehr geopfert wird. Befürworter des Gegenvorschlages sorgen bewusst oder unbewusst dafür, dass die grossen Bahnprojekte NEAT und Bahn 2000 bei einer weiteren Privilegierung des Privatverkehrs unrentabel werden. Verkehrsgeplagte Urnerinnen und Urner ersticken an der Lastwagenflut.

Noch mehr Strassen heisst noch mehr Verkehr. Ein NEIN zum Gegenvorschlag spart 30 Milliarden Franken. Wahrlich ein grosser Beitrag zur Sanierung der Bundesfinanzen.

Thomas Gerber

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Besinnlicher «Heiliger Abend»

Entlang des Mittelwegs und beim Dorfplatz liessen einige Jugendliche Knaller ab. Ich versuchte ihnen zu erklären, was heute für ein Abend sei. Dazu sei die Knallerei nicht geeignet. Zum Teil in Deutsch und in einer Fremdsprache wurde mir etwas nicht Verstandenes geantwortet und ein weiterer Knall ging los. Darauf erklärte ich ihnen, sie müssten sich nicht verwundern, wenn es Leute gibt, welche gegen sie seien. Ihre Antwort: «Du schweigen, Rassist. Auf drei Leute noch ein Schweizer.»

Oh du fröhliche, oh du selige Weihnachtszeit!

F. Schneeberger, pens. Sekretär

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Zum Kometenyschlag uf em Jupiter

S’söll niemer i d’Versuechig cho,
z’dänke, wenn dä zu üs wär cho,
denn hätt är die Stadt sölle träffe
mit vile fragwürdige chefe.
Dr erschti «Brocke» hätt Europa
sekundeschnäll verschwinde la.

Dä hätte mer denn gha für z’chriege,
und für zwänzg Jahr lang d’Gsetz go z’biege.
Dr Nyd wär ou usgrottet gsy;
doch zwyfl i, dass’s e Lehr wär gsy
für die, wo dr Komet nid troffe.
Was dört passiert wär? d’Frag blybt offe.

Ei Wunsch bringt mir das Himmelszeiche:
dass dä Komet würdi erreiche,
dass mir emal a d’Stirne gryfe,
und äntli afange begryfe,
dass ou zu üs mal «Bsuech» cha cho,
wie jetz zum Jupiter isch cho.

Wär är vor Frankrych i ds Meer gstürzt,
hätt bis i d’Schwyz är Läbe kürzt.
E grossi Sintfluet hätti’s ggä.
Trinkwasser gäb’s lang e keis meh.
Doch wenn kei Lüt meh sy im Land,
nimmt ds Quellesueche kein‘ a d’Hand.

Verheerend hätt’är Würkig gha,
hätti är troffe d’USA.
Die hätte das gar nid verdient,
wo üs im letschte Chrieg hei dient,
dass ds Chriegsänd z’Europa isch cho.
Nach füfzg Jahr sött me danke no.

Keim Volk hätt i das anegwünscht;
denn jedes Volk beherrscht doch Künscht.
Und Kunscht het nid am Chriege Fröid.
E chlyne Kreis tuet all’ne z’leid.
Für d’Kunschtschätz, wo dr Chrieg verdorbe,
hei Mächtigi kei Chranz erworbe.

Ernst Schaad

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Neue Mitarbeiterin im Gäbelbach

Ich heisse Regine Strub, bin 37 Jahre alt und habe anfangs Januar meine Arbeit in der Quartierarbeit (bis vor kurzem nannte sich diese Stelle Sozial- und Quartierberatung) Gäbelbach/Holenacker aufgenommen. Damit ist das Team –nach dem Weggang von René Gruber und Ralph Marthaler – mit Marco Hort und mir nun wieder vollständig. Eine weitere Stelle als Gemeinwesen-arbeiterin zu 65% wurde letztes Jahr aus Spargründen nicht mehr neu besetzt.

Ich wohne seit einigen Jahren im Länggass-Quartier und habe mich, kurz nachdem ich dorthin gezogen bin, in verschiedenen Gremien und Gruppen im Quartier zu engagieren begonnen. Unter anderem arbeite ich in der Redaktion des Länggassblattes mit. Durch diese Tätigkeiten habe ich mein Wohnquartier und viele Menschen kennengelernt.

Meine Ausbildung habe ich an der Universität Fribourg mit dem Hauptfach Sozialarbeit und den Nebenfächern Recht und Psychologie absolviert. Vor und während dem Studium habe ich durch Praktikas und Teilzeit- oder Temporärstellen verschiedene Arbeitsbereiche im Sozialwesen kennengelernt, u.a. habe ich ein Vorpraktikum auf einem Abenteuerspielplatz absolviert, weitere Praktika habe ich in einem Jugendheim, als freiwillige Betreuerin in der Bewährungshilfe und auf einem Sozialdienst absolviert. Während dem Studium habe ich u.a. in der ambulanten Psychiatrie und in einem Lehrlingsheim gearbeitet. Vor meinem Stellenantritt hier im Gäbelbach und Holenacker-Quartier habe ich insgesamt etwa 5 ½ Jahre auf öffentlichen Sozialdiensten im Bereich Sozialhilfe und Vormundschaftswesen gearbeitet.

Ich freue mich, im Gäbelbach und im Holenacker mit Quartierbewohnern und Quartierbewohnerinnen und anderen Leuten zusammen zu arbeiten, die ein Anliegen haben und dieses ev. mit unserer Unterstützung umsetzen möchten. Selbstverständlich bin ich auch offen für Anregungen und habe ein offenes Ohr für Sorgen, die in irgendeiner Art mit dem Quartier zusammenhängen.

Meine Telefonnummer im GZ Gäbelbach: 031 991 95 88, e-mail: regine.strub@gaebelbach.ch

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Pro juventute sucht Freiwillige

Für den Winter werden noch zahlreiche Freiwillige gesucht: unkomplizierte Junge und Junggebliebene sowie unternehmungslustige Seniorinnen und Senioren, die Lust auf eine strenge aber befriedigende Herausforderung haben. Ein Freiwilligeneinsatz von pro juventute – das bedeutet jährlich für einige hundert junge Familien in der ganzen Schweiz einen Lichtblick im strengen Alltag. Freiwillige können diesen Herbst viele ihrer Talente erproben: z.B. ein Neugeborenes betreuen, bei der Kartoffel-, Trauben- oder Zwetschgenernte anpacken, für eine Grossfamilie kochen, mit einem behinderten Kind etwas unternehmen, einer Kinderschar Geschichten erzählen, im Garten mithelfen oder vielleicht sogar beim Alpabzug dabei sein. Das Mindestalter ist 17 Jahre, die Einsatzdauer beträgt zwei bis sechs Wochen. Die Einsatz–Familien sind auf unentgeltliche Hilfe angewiesen, daher ist das Engagement nicht entlöhnt. Kost und Logis übernimmt die Familie, Zugbillett und Versicherung organisiert pro juventute.

Auskunft und Anmeldung: pro juventute, Praktikantinnen und Praktikantenhilfe, Seehofstrasse 15, 8032 Zürich, Tel. 01 / 256 / 77 / 79 / 82, e-Mail: ph@projuventute.ch / www.projuventute.ch

pro juventute

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Sprechstunden beim Stadtpräsidenten

Um persönliche Anliegen aus der Bevölkerung direkt mit den Betroffenen zu besprechen, führt Stadtpräsident Dr. Klaus Baumgartner Sprechstunden für Bürgerinnen und Bürger aus der Stadt Bern durch. Für 2004 sind folgende Termine dafür reserviert: Jeweils Freitag, 20. Februar, 4. Juni und 29. Oktober von 14-17 Uhr. Eine Voranmeldung ist erforderlich (Name, Adresse, Anliegen). Sie ist spätestens zwei Wochen vor dem Termin telefonisch oder schriftlich ans Stadtpräsidium, Frau Barbara Pfister, Erlacherhof, Postfach, 3000 Bern 8, Tel. 031 321 65 21 oder an barbara.pfister@bern.ch, zu richten.

Informationsdienst der Stadt Bern

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Steuererklärung, Kurse mehrsprachig

Im Frühjahr 02 und 03 haben die BAFFAM, die isa, die Sozial- und Quartierarbeit Gäbelbach/Holenacker und wiskonna gemeinsam Kurse zum Ausfüllen der Steuererklärung nach dem neuen Steuergesetz in verschiedenen Sprachen organisiert und erfolgreich durchgeführt.

Die Bilanz der letzten zwei Jahre hat uns veranlasst, das Angebot weiterzuführen, ja sogar um eine Sprachgruppe zu erweitern, auch wenn bei der Organisation nicht mehr alle bisherigen Sozialarbeitenden mithelfen können.

Die Kurse werden von Fachleuten in verschiedenen Sprachen gehalten oder mittels Dolmetscher und Dolmetscherinnen simultan übersetzt.

Nach den Erfahrungen der bisherigen Kurse werden die interessierten Kursteilnehmerinnen und –teilnehmer zu einem ersten Termin eingeladen, wo ihre Unterlagen geprüft werden, damit fehlende wo nötig noch beschafft werden können. Der eigentliche Kurs findet am 2. Kursdatum statt und dauert rund 3 Stunden.

Wie Sie unten aufgeführt sehen, sind Kurse für folgende Bevölkerungs- resp. Sprachgruppen vorgesehen: Deutsch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Vietnamesisch, Tamil, Albanisch, Serbisch/Kroatisch, Türkisch, Englisch, Französisch und Russisch. Die Kurse finden im Gemeinschaftszentrum Gäbelbach, Weiermattstrasse 56 statt. Daten: Samstag 7./14. und 21. Februar. Die Kurskosten betragen Fr. 20.- . Anmeldung bis am 2. Februar. Bitte informieren Sie sich gleichzeitig über die genauen Zeiten des gewünschten Kurses bei der BAFFAM, Beratungsstelle für Ausländerfrauen und ihre Familien, Bollwerk 39, Telefon 031 312 04 00 oder E-Mail baffam@bluewin.ch

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Steuererklärung ausfüllen

Die enorme Nachfrage hat uns veranlasst, auch dieses Jahr wieder (bereits zum sechsten Mal) diese Aktion durchzuführen.

Am Freitag, 20. Februar, 5. März und 27. März stehen unsere Fachpersonen den ganzen Tag zur Verfügung. Am Samstag, 20. Februar, 6. März und 28. März je am Vormittag. An diesen Tagen besteht also die Möglichkeit, bei uns Ihre Steuererklärung mit Unterstützung eines Profis ausfüllen zu lassen. Das Ausfüllen einer einfachen –Steuererklärung kostet Fr. 80.- und dauert in der Regel 30-45 Minuten. Kompliziertere, umfangreichere kosten je nach Aufwand mehr. Anmeldung unbedingt erforderlich im Quartierzentrum im Tscharnergut, Di bis Do von 14-18 Uhr und Fr 14-21 Uhr, Tel. 031 991 70 55.

Quartierzentrum im Tscharnergut

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Steuererklärungsdienst Pro Senectute

Möchten Sie Ihre Steuererklärung von einer kompetenten Person ausfüllen lassen? Die Pro Senectute Region Bern bietet Ihnen diese Möglichkeit. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter füllen Ihnen die Steuererklärung aus und geben Ihnen versiert Auskunft (auch bei Ihnen zu Hause mit Einberechnung der Wegzeit).

Dieses Angebot gilt ausschliesslich für Seniorinnen und Senioren ab 60.

Kosten: Fr. 70.– die erste Stunde, jede weitere halbe Stunde Fr. 20.–. Für EL-BezügerInnen Fr. 40.– pauschal.

Auskunft und Anmeldung bei Herrn Hugo Leiser, Tel. 079 275 83 88 (Mo, Mi und Fr, 14.00 bis 18.00 Uhr) oder per E-Mail h.leiser@bluewin.ch. Prospekte auch bei Pro Senectute Region Bern, Muristr. 12, Postfach, 3000 Bern 32.

www.pro-senectute-regionbern.ch / region.bern@be.pro-senectute.ch

Übrigens: Die Pro Senectute Region Bern ist die Informationsstelle für Fragen und Antworten rund ums Alter und Älterwerden. Sie berät Seniorinnen und Senioren sowie deren Bezugspersonen und Angehörige und bietet verschiedene Dienstleistungen an. Das Einzugsgebiet der Pro Senectute Region Bern umfasst die Amtsbezirke Bern, Laupen, Seftigen und Schwarzenburg.

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Coop geht – tscharni laden kommt

Am Morgen des 29. Januars wird der «tscharni-laden» im Ladenzentrum im Tscharnergut eröffnet. Das Projekt ist einzigartig. Ist es Ihnen auch schon aufgefallen? Hatten auch Sie nach den Festtagen zum Jahreswechsel einen leeren Kühlschrank und sind dann vor dem Coop im Ladenzentrum Tscharnergut vor verschlossenen Türen gestanden? Was lange angekündigt war, ist nun Tatsache geworden – Coop hat das Quartier verlassen! Trauern Sie nicht vergangenen Zeiten nach, denn bereits am 29. Januar wird mit der Eröffnung des neuen «tscharni-ladens» ein neues Kapitel in der Quartiergeschichte geschrieben. Um 9.00 Uhr wird mit einem festlichen Akt der neue Laden eingeweiht. Dieser Akt bildet gleichzeitig den Start für ein dreitägiges Rahmenprogramm, das mit zahlreichen Wettbewerben und Musikdarbietungen aufwarten kann. Auch Sie sind herzlich dazu eingeladen. Der «tscharni-laden» ist keine Filiale eines Grossverteilers und auch kein «Tante-Emma-Laden». Der Laden baut auf zukünftigen Anforderungen auf. Der «tscharni-laden» unterstützt die neue Lebenseinstellung der Verschmelzung von sozialem Engagement, Ökologie und Wirtschaftlichkeit. Der Vorteil ist bestechend: die Kundennähe und der Einbezug der Quartierbevölkerung. Der «tscharni-laden» ist ein Teil des Quartiers. Kundschaft, Geschäftsleitung und Personal kennen und schätzen sich gegenseitig. Der «tscharni-laden» vermag so in vielerlei Hinsicht die Lücke auszufüllen, die von Coop hinterlassen wurde. Neben zwei professionellen Kräften werden vier bis zehn Erwerbslose während mehreren Monaten eingesetzt. Mit der Unterstützung der verständnisvollen Kundschaft können die Erwerbslosen wieder Mut fassen, um zu neuen beruflichen Ufern aufzubrechen. Durch gezielte Weiterbildung werden sie individuell gefördert und für die Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt fit gemacht. Das Basissortiment für den Verkauf wird von der Usego geliefert und der Nachfrage angepasst. Das Gemüse wird direkt aus dem Seeland angeliefert. Um auch ökologischen Ansprüchen gerecht zu werden, wird Anbietern aus unserer Gegend wie beispielsweise Biolandwirten, Bäckern, Kunsthandwerktreibenden eine Plattform geboten. Ein Viertel der über 400 Quadratmeter umfassenden Verkaufsfläche kann dafür eingesetzt werden. Also warum in die Ferne schweifen, das Gute liegt so nahe. Durch den Erhalt eines Lebensmittelladens im Ladenzentrum Tscharnergut bleiben auch die anderen Geschäfte attraktiv. Es kann weiterhin als Begegnungszentrum für Jung und Alt, für Alleinstehende und Familien und für Quartierbewohner und Passanten genutzt werden. Die Finanzierung des Ladens steht auf drei Beinen. Zum einen wurden private und institutionelle Darlehen gewährt. Zum anderen hat sich der Laden um einen Beitrag der lokalen Agenda 21 beworben. Solche Beiträge können ausgeschüttet werden, wenn ein Projekt sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Kriterien Rechnung trägt. Das letzte Finanzierungsbein stellt das Genossenschaftskapital dar.

Das Einzugsgebiet des Ladens umfasst an die tausend Haushaltungen. Über hundert Haushalte sind bereits Genossenschafter geworden. Ausserdem haben bereits neun Institutionen einen oder mehrere Anteilscheine gezeichnet. Für das erfolgreiche Gelingen des Projektes «tscharni-laden» wird jeder Beitrag benötigt. Darum: werden auch Sie Genossenschafter und unterstützen Sie dieses einzigartige Projekt!

Genossenschaft «tscharni-laden»

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Veranstaltungskalender

Ausstellung in der Bibliothek Gäbelbach

Susanne Bähni-Rohrer zeigt Aquarelle, Tempera und Collagen vom 6.-20. Januar. Ein Apéro findet am Sonntag 11. Januar von 15-17 Uhr statt. Weiermattstrasse 40

Kunst an der Fellerstrasse 11

An einer Ausstellung im Foyer der Hochschule der Künste Bern an der Fellerstrasse 11 finden Sie vom 20.-27. Januar unkonventionelle Kunst, Kurzfilme von und über Architekten.

Ökumenische Singnachmittage

Am Freitag, 23. Januar und am 13. Februar um 14.30 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus Bethlehem.

Discoteca Latina

Am Samstag, 24. Januar gehts hoch her: ab 22 Uhr im Quartierzentrum im Tscharnergut mit DJ Panico, MC Nico, DJ Ero und der Salsa & Folklore Danceshow

Mitenand ässe

Am Dienstag, 27. Januar und am 10. Februar ab 12.15 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus Bethlehem. Preise: Erwachsene Fr. 10.-, Kinder ab 6 Jahren Fr. 4.-, Tee, Dessert und Kaffee inbegriffen.

Lotto UHC Bern Capitals

Am Freitag, 30. 1. und Samstag, 31. 1. kann im Restaurant Tscharnergut, Waldmannstrasse 21 wieder Lotto gespielt werden. Und neu, am Samstag 5. 3. Zwirbeln des KK Neufeld ab 17 Uhr.

Familiengottestdient

Am Samstag, 31. Januar um 17 Uhr in der kath. Kirche Mauritius. Mit Blasiussegen und Kerzensegnung.

Eucharistiefeier

Am Sonntag, 1. Februar um 9.30 Uhr in der kath. Kirche Mauritius. Mit Blasiussegen und Kerzensegnung.

Gsundheit und a Guata mitenand

Mittagessen für Seniorinnen und Senioren. Nächster Termin: Montag, 2. Februar um 12 Uhr im Quartierzentrum im Tscharnergut. Preis pro Menu: Fr. 10.-. Anmeldung im QZT, Tel. 031 991 70 55.

Ökumenische Spielnachmittage

Spielen im kath. Zentrum St. Mauritius am Montag, 2.2. von 14.30-16.30 Uhr.

Quartierzmorge

Am Dienstag, 3. Februar ab 8.30 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus Bethlehem.

Seniorennachmittag

Spielnachmittag am Donnerstag, 12. Februar, 14.30 Uhr im Pfarreizentrum St. Mauritius

Krabbelgruppe

Treff für Mütter und Väter mit Säuglingen und Kleinkindern von 0-3 Jahren. Jeden zweiten Donnerstag von 15-17 Uhr. Nächstes Datum: 12. Februar.

Jassen im Café Tscharni

Am Donnerstag, 12. Februar kann im Quartierzentrum im Tscharnergut gejasst werden. Dauer: 14 – 17 Uhr, Kosten Fr. 5.-. Leitung: Jolanda Weber

Film-Abend

Am Samstag, 14. Februar wird der Film «Todo sobre mi madre» (1999, Spanien/Frankreich) gezeigt. Der vielfach preisgekrönte Film ist eine Ode an starke Frauen. Grosse Emotionen und Witz begleiten die Suche nach Wahrheit, nach Lebensgeschichte. Ab 10/12 J. Ort: Bümpliz, Kirchgemeindehaus, Bernstrasse 85, 20 Uhr. Eintritt frei, Kollekte.

Seniorentanz

Fit durch den Winter. Seniorentanz am Freitag, 20.Februar von 14 – 17 Uhr im Quartierzentrum im Tscharnergut. Musik: Res Kiener, Unkostenbeitrag: Fr. 10.-.

8. Mini Playback Show

Am 27. März um 20 Uhr im GZ Gäbelbach. Jedes Kind kann nur 1x auftreten (Schulklassen ausgenommen) und sollte bis am Schluss der Show anwesend sein! Auf Anmeldung (Sekretariat) kann im Gäbelhus geprobt werden. CD bei allen Proben mitbringen! Anmelden und Anmeldeformulare im GZ Gäbelhus oder bei Rebekka Barontini, Gäbelbachstr. 35, 031 991 94 85.

Kindertreff Mali

Für Kinder von 5 Jahren bis 5. Klasse, an der Melchiorstras- se 12, Tel. 079 375 18 15

Mi 4.2., Schlittelausflug/Badeausflug. Do 5.2. und Fr 6.2. geschlossen. Mi 11.2., 13.30-17.30 Uhr, Näh dir dein Fasnachtskleid. Do 12.2., geschlossen. Fr 13.2., 13.30-17.30 Uhr, allerletzte Fasnachtsvorbereitungen. Sa 14.2., Grosse Kinderfasnacht Bärn-West. Mi 18.2., 13.30-17.30 Uhr, Wir erholen uns von der Fasnacht. Do 19.2., 11.-15 Uhr, Mittagstisch für die ganze Familie. Fr 20.2., 13.30-17.30 Uhr, Spiel und Spass im Mali. Mi 25.2., 13.30-17.30 Uhr, Es schneielet, es beielet... Do 26.2., 11-15 Uhr, Buebezmittag, Fr. 2.-. Fr 27.2., 13.30-17.30 Uhr, ...es geit ä chüele Wind.

Kindertreff Tscharnergut

Mi 21.1., 14-17 Uhr, Fasnachtswagen. Do 22.1., 15-18 Uhr, Bubennachmittag. Fr 23.1., 12-14 Uhr, «Zämä ässä», Kosten: Erwachsene Fr. 5.-, Kinder ab 5 Jahren Fr. 2.-, 14-17 Uhr, Fertigstellung Fasnachtsmobil. Mi 28.1., 14-17 Uhr, Nähe dir dein Fasnachtsgewand. Do 29.1., 15-18 Uhr Mädchennachmittag «Ab uf d`Schlöf!!» (Weiermannshaus) Kosten: Für Bus und Eintritt Fr. 5.- ohne Schlittschuhmiete. Fr 30.1., 9-12 Uhr, Elternkaffee im Tscharni, 14-17 Uhr Nähen für die Fasnacht. Mi 4.2., 9-18 Uhr, Schlittelausflug ins Sparenmoos mit Anmeldung. Do 5.2., 13-18 Uhr, allerletzte Korrekturen am Fasnachtswagen. Fr 6.2., geschlossen. Mi 11. 2., 14-17 Uhr, Fasnachtskleider nähen. Do 12.2., 15-18 Uhr, Bubennachmittag. Fr 13.2., 9-12 Uhr, Elternkaffee im Mali, 14-17 Uhr, Näh dein Fasnachtsgewand fertig. Sa 14.2., 12-19 Uhr, grosse Fasnacht Bern West. Mi 18.2., 14-17 Uhr, «ab uf d’Schlöf!» (siehe oben). Do 19.2., 15-18 Uhr, Mädchennachmittag. Fr 20.2., 12-16 Uhr, «Zämä ässe» (siehe oben).

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Wiedersehen in den «Slums» von Bern

Liebe Leute, gross und klein, aus dem Tscharni und Bern West: Es wird immer gesagt, hier im Westen von Bern lebe man in einem «Ghetto», hier seien die «Slums» von Bern. Ich möchte euch von einem Ereignis erzählen, das genau das Gegenteil beweist.

Vor 20 Jahren, im Frühjahr 1983, wurde, wie das früher im Tscharni noch üblich war, eine Schulklasse in die weite Welt entlassen, um sich dort zu behaupten und den sogenannten Ernst des Lebens zu erfahren. Nun bekam ich, als ehemaliges Mitglied dieser Klasse, letzten Sommer eine Einladung für eine Klassenzusammenkunft im Herbst. Laszlo Dozsa und Roger Stämpfli, die beiden Initianten des Treffens, legten sich ins Zeug und hatten einen Berg Arbeit zu bewältigen, bis wir uns am 18. Oktober im Café Tscharni zum Brunch trafen. Bis auf zwei, die unverschiebbare Termine hatten, kamen sie alle voller Freude und mit gros- ser Spannung auf die ehemaligen Kameradinnen und Kameraden. Welch ein Wiedersehen nach all den Jahren! Haare sind zum Teil schon angegraut oder haben das Weite gesucht, Statur und vereinzelt auch Volumen haben sich entwickelt, Sehhilfen unterstützen die Weitsicht... Aber, was sich kaum verändert hat, ist das Geschnatter und Gelächter, das gegenseitige Interesse und die angeregten Gespräche, die sich in Kürze einstellten. Fast wie damals...vor 20 Jahren! Und so ging es weiter, den ganzen Tag lang. Wir wurden von den beiden «Tätschmeistern» vom Café Tscharni in unser ehemaliges Schulzimmer geführt, durften wieder einmal an unseren Pulten sitzen, dabei in Erinnerungen schwelgen. Anschliessend wurden wir nach Murten zum Gokartfahren gebeten, wo der Wettkampfgeist aufflammte und alle das Rennen gewinnen wollten. Wer nun meinte, man werde sich nun einem kulinarischen Teil des Treffens zuwenden, wurde enttäuscht. Kultur stand auf der Traktandenliste. Im H.R. Gyger–Museum in Greyerz wurden wir unter kundiger Führung durch die «gruselige» Welt des weltbekannten Schweizer Künstlers H.R. Gyger geleitet. Höchst beeindruckend und berührend, was sich in der Phantasie dieses Meisters entwickelt hat. Nach anschliessendem Apéro in der Gyger–Bar neben dem Museum pilgerten wir in ein nahe gelegenes Greyerzer Restaurant, in welchem wir uns an Spezialitäten aus dem Freiburgerland erfreuten. So neigte sich der Tag dem Ende entgegen, eine Trennung fiel uns aber noch schwer. Kurzerhand entschlossen wir uns, den erlebnisreichen Tag bei mir zu Hause abzurunden. Bis morgens um drei Uhr sassen wir zusammen, so wie wir das Treffen am Vortag begonnen hatten: diskutierend, lachend, geniessend... Wehmütig verabschiedete sich eines nach dem andern, einig, einen grossartigen Tag erlebt zu haben und sich nicht erst in 20 Jahren wiedersehen zu wollen. Damit der Kontakt aufrecht erhalten werden kann, hat Laszlo eine Homepage für unsere Klasse eingerichtet. Unter www.dozsa.ch/Klasse1a.htm können Sie sich persönlich über unsere ehemalige Klasse ein Bild machen. Den beiden Organisatoren der Zusammenkunft danke ich im Namen der ganzen Klasse noch einmal herzlich für die perfekte Organisation und die witzigen Aktivitäten. Ihr habt das supergenial gemacht!

Also, liebe Leserinnen und Leser, wie ihr seht, ist das mit dem «Ghetto» ein bisschen weit hergeholt. Im Tscharni entstehen Freundschaften und Beziehungen, die auch noch nach 20 Jahren Bestand haben, weiter gelebt und gepflegt werden. Und ich bin überzeugt, dass «unsere» Klasse nicht die einzige solche war, ist, sein wird... In diesem Sinne wünsche ich Euch allen eine schöne Adventszeit aus den «Slums» von Bern!

Sonja Steck–Lerch

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Zonenplan Fellerstrasse

Die Hochschule der Künste Bern möchte ihren Schulbetrieb in Bümpliz konzentrieren. Damit die vom Kanton für diesen Zweck erworbene Liegenschaft Fellerstrasse 11 künftig als Schulgebäude genutzt werden kann, muss der Zonenplan angepasst werden. Der Gemeinderat hat eine entsprechende Vorlage genehmigt und zuhanden Stadtrat und Stimmberechtigte verabschiedet.

Im Obergeschoss der ehemaligen Tuchfabrik Schild AG an der Fellerstrasse 11 sind aufgrund einer Ausnahmebewilligung schon seit 1998 die Abteilung Gestaltung und Kunst der Hochschule der Künste Bern (HKB) untergebracht. Die im September 2003 aus den früheren Fachhochschulen für Gestaltung, Kunst und Konservierung sowie für Musik und Theater formierte HKB bietet ein breites Spektrum von Aus- und Weiterbildungsgängen und von öffentlichen Veranstaltungen zu Themen aus den erwähnten Fachbereichen an.

Vor zwei Jahren hat der Kanton die Liegenschaft in Bethlehem erworben, um sie ganz für die HKB umzunutzen. Das Erdgeschoss ist zurzeit noch an verschiedene Gewerbebetriebe vermietet. Mit der Übernahme des ganzen Gebäudes will die HKB ihren Schulbetrieb an einem einzigen Standort konzentrieren und ein Kompetenzzentrum von überregionaler Bedeutung aufbauen.

Der Industriebau Fellerstrasse 11 liegt heute noch in der Industrie- und Gewerbezone. Da Bildungsnutzungen hier nicht erlaubt sind, muss die Parzelle einer Zone für private Bauten und Anlagen im allgemeinen Interesse zugewiesen werden.

Der Standort an der Fellerstrasse ist optimal an den öffentlichen Verkehr angebunden: Die S-Bahn-Haltestelle Bümpliz Nord befindet sich in unmittelbarer Nähe. Der Gemeinderat ist überzeugt, dass der Zonenplan Fellerstras-se 11 eine sinnvolle, quartierverträgliche und im öffentlichen Interesse liegende Umnutzung eines ehemaligen Industriebaus ermöglicht.

Pressedienst der Stadt Bern

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Zukunft der Quartierkommissionen?

Im Hinblick auf die Zukunft der Quartierkommissionen führte der Fachverband Schweizer RaumplanerInnen (FSU), Sektion Mittelland in Zusammenarbeit mit dem ArchitekturForum Bern am 13. Januar 04 eine Podiumsdiskussion durch.

Der Präsident der FSU Heinrich Hafner eröffnete die Veranstaltung mit einer Einführung in die Thematik:

Wie die Vergangenheit zeigte, ist, um ständige Aufs und Abs bei Planungen von Bauprojekten zu verhindern, ein Mass an Mitwirkung durch die Quartierbevölkerung nötig; denn mit jedem Bauprojekt wird Einfluss auf den Raum der Bevölkerung genommen. Die Frage ist also nicht, ob überhaupt, sondern in welcher Form die Mitwirkung verstanden wird.

Es hat sich erwiesen, dass die Quartierkommissionen, resp. ihre Vertreter, wertvolle Partner für die Stadtverwaltung beim Ausarbeiten von Bauprojekten sind. Die Quartierkommission Bümpliz/Bethlehem z.B. hat sich bisher in 350 Anliegen eingesetzt.

In der Folge moderierte Frau Jost (Radio DRS) die Diskussion zwischen Vertretern von Quartierkommissionen (QM3, QUAV 4), Leisten (Nordquartier-Leist, VQGL) sowie der Stadt. Die zentralen Fragen, zu denen Stellung genommen wurde, waren die folgenden:

Wozu braucht es überhaupt Quartierkommissionen ?

Die QK will als Scharnier zwischen den Bewohnern eines Quartiers und dem Stadtrat verstanden werden. Es geht darum zu bestimmten Anliegen/Projekten die Stimmung in einem Quartier wahrzunehmen und diese zu vertreten. Dadurch steigt die Geschwindigkeit mit der ein bestimmtes Projekt vollendet wird, was in unserer Zeit enorm wichtig ist, und die Kosten werden tief(er) gehalten.

Zudem hat die QK eine Triage-Funktion. Bei Anliegen der Bevölkerung führt sie Gespräche zwischen der Stadtverwaltung und den Quartierbewohnern und hält den Informationsfluss aufrecht.

Was wäre anders ohne Quartierkommissionen ?

"Verunstaltungen" in Quartieren (wie im Breitenrainplatz) würden mangels gemeinsamem Konsens zunehmen, da verschiedene Meinungen vorhanden sind in Bezug auf ein Vorhaben. Die Professionalität würde abnehmen, verschiedene Gruppierungen würden entstehen, die ihre Ideen/Meinungen durchsetzen möchten.

Im Zentrum der ganzen Diskussion stand die Professionalität der Quartierkommissionen. Durch eine Vertretung der verschiedenen Vereine, Parteien usw. soll eine möglichst breite Abstützung der verschiedenen Interessen erzielt werden. Die QK soll die Bedürfnisse des Quartiers repräsentativ vertreten.

Wie es in Zukunft mit den Quartierkommissionen weitergeht, wird der Stadtrat im Februar entscheiden. Wir hoffen auf eine für die Quartierbewohner sinnvolle Entscheidung.

mb

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Quartierzentrum im Tscharnergut

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Letzte Änderung: 24.01.06 19:59