Der WulcheChratzer, Online-Ausgabe Juni 2003

Aktiv 50+ feiert 10-jähriges Jubiläum
Asiatische Kochkurse im Gäbelbach
Aus den Werkstätten
Betriebsferien: Bethlehemer Gaststätten
5. Bienzgut Fest
Das UNgeplante KRAUT
Eröffnung Denner-Satellit im Gäbelbach
Der geeignete Deutschkurs...
Flohmärit im November
Grosses Begegnungsfest
Quartierkiosk, Grillieren, Massieren
Das Tscharni nur noch Alterssiedlung?
Korrigendum
Kräuter und Gewürze im Tscharni
Lachwasser für Freundschaft!
Letzte Chance!
Ludothek Bern-West
Brauchen sie einen Grill?
Quartierzentrum im Tscharnergut Öffnungszeiten Sommerferien 03
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde
Tram-Durchmesserlinien
Veranstaltungskalender
Wohlbefinden im Alltag: Angebot für Frauen ab 55
Bern am Wohlensee

Aktiv 50+ feiert 10-jähriges Jubiläum

2003 führt das Sportamt der Stadt Bern zum 10. Mal die Berner Sportwoche Aktiv 50+ durch. Sie richtet sich an Leute über 50 und steht unter dem Motto «Niemand ist zu alt, um Sport zu treiben». Der Erfolg der Sportwoche ist eindrücklich, ihre Beliebtheit nimmt stetig zu: Waren 1994 80 Teilnehmende zu verzeichnen, so waren es im letzen Jahr bereits 210. Auch 2003 wurde wiederum ein breit gefächertes Sportprogramm zusammengestellt. Die Palette umfasst Ausdauer, Konzentration, Koordination, aber auch Entspannung und Spiel. Sämtliche Kurse werden von gut ausgebildeten Leiterinnen und Leitern durchgeführt. Die Sportwoche ist auch ein Ort der Begegnung für Gleichgesinnte.

Der Kurs dauert von Montag bis Donnerstag, 7. – 10. Juli. Vormittagskurs: 9 – 11.30 Uhr, Abendkurs: 18 – 20.30 Uhr. Kursort: Turnhalle Tscharnergut und Umgebung. Die Kosten betragen Fr. 70.-

Für allfällige Fragen steht Ihnen Herr Kurt Bachofner, Sport-amt zur Verfügung. Tel: 031 321 68 80

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Asiatische Kochkurse im Gäbelbach

David Kiertlamlert führt seine asiatischen Kochkurse auch im Herbst weiter. Für folgende Kurse hat es noch Plätze frei: Thai/Chin. Kochkurse für AnfängerInnen: Kurs 1: Montag, 18./25.8. sowie 1./8.9. Thai/Chin. Kochkurse für Kenner: Kurs 2: Montag, 6./13./20./27.10. Vegetarische Küche aus Thailand und China: Kurs 3: Montag, 3./10./17./24.11. Kurskosten: Fr. 150.- inkl. schriftliche Kochanleitung.

Weihnachtsmenue einmal anders? Mit David lernen Sie, ein festliches asiatisches Weihnachtsessen zuzubereiten (1 Kursabend). Festliches Weihnachtsmenue aus Thailand/China: Kurs 4: Montag, 1.12.(1 Kursabend) Kurs 5: Montag, 8. 12. (1 Kursabend). Kosten: Fr. 50.-.

Anmeldungen im Sekretariat oder Café des Gemeinschaftszentrums Gäbelbach (031/991 55 12) oder an info@gaebelbach.ch.

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Aus den Werkstätten

In den Freizeitwerkstätten im Tscharni wird nicht nur restauriert und repariert, es entstehen auch sehr schöne Unikate aus Metall oder Holz. Hier die Truhe aus Schweizer Kirschbaumholz von Peter Brigger (rechts). Entworfen und gefertigt wurde das gelungene Werk von Walter Jegerlehner (links). Für alle Schreinerarbeiten stehen in den Werkstätten die nötigen Maschinen und Geräte mit fachmännischer Betreuung zur Verfügung. Öffnungszeiten: Di - Fr von 14 – 20 Uhr, Sa 9 – 18 Uhr.

Marc de Roche

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Betriebsferien: Bethlehemer Gaststätten

Wiederum hat sich die Redaktion erkundigt, wer in den Sommerferien wann geschlossen hat:

Café Tscharni (Tel. 031 991 70 57)

Geschlossen ab SA 5.–27. Juli, ab 29. Juli bis 10. August reduzierter Betrieb: Di–Sa 8.30–11 Uhr.

Tea Room Blumenfeld (031 994 16 00)

SA 19. Juli bis SO 10. August geschlossen

Café Gäbelhus (Tel. 031 991 55 12)

7.–11. Juli vormittags geöffnet, SA 12. Juli bis SO 3. August geschlossen. 4.–9. August, vormittags

Café Acherli (Tel. 031 996 20 20)

Betriebsferien von SA 12. Juli bis SO 3. August

Holi-Café (Tel. 031 991 66 70)

MO 7. Juli bis SO 10. August geschlossen

Restaurant Acher (Tel. 031 992 60 35)

SA 17. Juli bis MO 11. August geschlossen

Restaurant Pizzeria Tre Re (Tel. 031 992 61 61)

Normale Öffnungszeiten

Restaurant Jäger (Tel. 031 992 16 12)

Normale Öffnungszeiten

Restaurant Tscharnergut (Tel. 031 992 38 00)

SA 12. Juli bis MO 4. August geschlossen

Restaurant Zorbas (Tel. 031 991 22 12)

Normale Öffnungszeiten

Wir von der Redaktion wünschen Ihnen eine angenehme Sommerzeit und viel, viel Sonnenschein!

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5. Bienzgut Fest

Am 27.– 29. Juni geht das 5. Bienzgutfest mit Festwirtschaft, Rösslispiel für die Kleinen, Zwirbelirad und Unterhaltung über die Bühne. Die Organisation liegt in den Händen des Vereins zur Förderung von Bümpliz, Bethlehem, Bottigen und Riedbach. Das Programm sieht folgendermassen aus: Freitag, 17 – 0.30 Uhr Festwirtschaft, 19 – 21 Uhr Art-Rose Jazz Orchestra, Samstag, Kaffee und Gipfeli, 9 – 0.30 Uhr Festwirtschaft, ab 16 Uhr «Bäregrabeschränzer» Bern, 19 – 21 Uhr ArtRose Jazz Orchestra. Sonntag, Kaffee und Gipfeli, Rösti und Spiegelei, 9 – 16 Uhr Festwirtschaft, 11 Uhr Konzert cmbb Musikverein Bümpliz, ab 12 Uhr Volkstümliche Musik mit den «Amis champêtre, Payerne». Der Reinerlös geht zu Gunsten des Erneuerungsfonds.

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Das UNgeplante KRAUT

Lernen Sie die vielfältigen Facetten des Un-Krauts und seines Umfeldes kennen. An der StadtnaTour dabei sind auch Gemeinderätin Edith Olibet und Stadtgärtner René Häfeli.

Am Samstag, 28. Juni findet eine StadtnaTour in Bümpliz-Bethlehem statt. Themen dazu sind: Bümpliz früher und heute -– oder wie es mit dem Unkraut leibt und lebt. Christoph Marchal stellt die Kampagne Das UNgeplante KRAUT und das Naturinventar Stadtteil VI vor. Es ist auch dekoratives Unkraut, eine Postergalerie zu ausgewählten Pflanzen zu sehen und eine Klanginstallation «UNVOGEL» zu hören. Tipps und Tricks zum Umgang mit Unkraut werden vermittelt.

Neben der Führung, zu welcher keine Anmeldung nötig ist, wird auch ein Kinderhütedienst mit Spiel und Animationen angeboten. Ein Apéro auf dem Zielgelände, dem Ausstellungsplatz beim Löwenareal. Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt.

Treffpunkt ist bei der Bushaltestelle «Tscharnergut». Weitere Auskünfte unter 031 321 69 11.

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Eröffnung Denner-Satellit im Gäbelbach

Entgegen aller Befürchtungen bleiben im Gäbelbach gute Einkaufsmöglichkeiten erhalten.

Seit 30. Mai finden Quartierbewohner/innen im neueröffneten Denner-Satellit ein breites Sortiment an Lebensmitteln, Hygieneartikeln, Brot, Gemüse, u.a.m. Geschäftsinhaber Arnold Dürig, Olivier Dürig , Filialleiter Roland Rindlisbacher und Mitarbeiter/innen sind bestrebt, ihren Kunden täglich frische und preisgünstige Artikel anzubieten. Nach Möglichkeit werden Wünsche gerne berücksichtigt.

Aus Sicht des Gäbelbachvereins entsprechen gute Einkaufsmöglichkeiten im Quartier einem wichtigen Bedürfnis. Für diese Neubelebung sind wir sehr dankbar und hoffen, dass die Bevölkerung von den Angeboten im Ladenzentrum rege Gebrauch macht. Wir Gäbelbachbewohner/innen sollten damit deutliche Zeichen setzen und damit die Wichtigkeit dieser Angebote unterstreichen.

Thomas Gerber
Präsident, Gäbelbachverein

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Der geeignete Deutschkurs...

... lässt sich jetzt leichter finden. Deutschkenntnisse sind für die Intergration von Anderssprachigen eine wichtige Voraussetzung. Die Kordinationsstelle für Intergration der Stadt Bern legt nun gemeinsam mit den Deutschkursanbietenden der Stadt Bern einen übersichtlichen Prospekt deutsch-in-bern vor. Damit und über die gleichnamige Website wird es in Zukunft einfacher sein, den geeigneten Deutschkurs zu finden.

Wo also suchen? Der Prospekt liegt in den Bethlehemer Quartierzentren zum freien Bezug auf. Übers Internet unter www.deutsch-in-bern.ch.

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Flohmärit im November

Für Kinder: Habt Ihr Spiele, Comics oder andere Sachen, die nur noch im Kinderzimmer herumliegen und nicht mehr gebraucht werden? Du kannst dir einen Verkaufstand (so gross wie ein Badetuch 1.20 x 0.60 m) am Boden einrichten und mit anderen Kindern handeln oder tauschen. Dein Stand ist gratis.

Für die Grossen: Haben Sie Altes und Neues, Gegenstände aller Art, die Sie an unserem «Flohmärit» verkaufen möchten? Wir stellen Ihnen einen Tisch für nur Fr. 20.- zur Verfügung (Grösse 1.30 x 0.70 m).

Sie bringen Ihre Ware und verkaufen sie selber. Alle nicht verkauften Gegenstände müssen am Abend wieder mitgenommen werden. Wir verlangen keine Provision.

Sind Sie interessiert? Dann melden Sie sich im Quartierzentrum.

Der «Flohmärit» findet am Samstag, 22. November statt und dauert von 9. bis 16 Uhr.

Vorstand Quartierzentrum im Tscharnergut

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Grosses Begegnungsfest

Am Samstag, 21. Juni findet im Freizeithaus / Holicafé, Holenackerstrasse 21, Bern ein grosses Begegnungsfest des Schweizerischen Blinden- und Sehbehindertenverbands (SBV) statt. Die Bevölkerung ist zu dieser Info-Veranstaltung herzlich eingeladen, Eltern mit Kindern, Jung und Alt! Sie können direkt Gespräche aufnehmen mit den Sehbehinderten, dabei viel sehen, hören und erleben!

Das Programm bietet Attraktionen für alle Besucher:

15 – 16 Uhr: Torball, Turnhalle, 15 – 17.30 Uhr: Ansprachen, ein Korb- und Stuhlflechter an der Arbeit, Rundgang zum selber Erleben, Eintreffen der Tandemfahrer und Mitfahrmöglichkeiten, Hit: Parallel – Tandemfahrt, auch zum Mitfahren! Anwesend: Blindenführhunde und Patenfamilien von jungen Labradoren.

Ab 17:30 Uhr grosse Grill-Party, organisiert durch den Holenackerverein.

Ab 18 bis 20 Uhr: Musikalische Unterhaltung

Alle sind herzlich eingeladen zu einem Nachmittag mit besonderen Begegnungsmöglichkeiten.

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Quartierkiosk, Grillieren, Massieren

Der Quartierkiosk ist während der Sommerferien geöffnet. Öffnungszeiten vom 7.7. – 10.8.: Mo geschlossen, Di – Fr 7–12 / 17–19 Uhr, Sa 7–12 Uhr, So 8–12 Uhr. Anlaufstelle: (im Kiosk) Di – Fr 9–11 Uhr. Das Holi-Café ist vom 7. Juli bis 10. August geschlossen. Grillplausch: Jeden Freitag ab 18.30 Uhr ist Grillzeit. (ausser Freitag 27.7.) und Samstag, 19.7. ab 17 Uhr beim Freizeithaus Holenacker (unterer Vorplatz). Salat und Brot wird offeriert. Getränke verkauft. Bei schlechter Witterung wird im Cheminée-Raum grilliert. Auskunft erteilt Hans Vogel, Tel. 031 992 07 57.

Thai-Massage erklärt von David Kiertlamlert. Die wirkungsvolle Form der Entspannung. Donnerstag, 14. August, 19.30 Uhr in der Bibliothek Gäbelbach.

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Das Tscharni nur noch Alterssiedlung?

Lieber Housi.

Wurde das Tscharni damals nicht vor allem für Familien mit Kindern gebaut? Und nun scheint es, diese seien nicht mehr überall erwünscht. So wurde mir ein Fall von Kinderfeindlichkeit bekannt, und ich erlaube mir nun, Dir Housi, die Frage zu stellen, ob solches von den Hausbesitzern unterstützt wird. Klar, für Verwalter und Abwart sind alte Leute viel einfacher zu betreuen. Also: ein älteres Ehepaar, kurz vor der Pensionierung, in einer Viereinhalbzimmer-Wohnung in einem Scheibenhaus. Über sich eine alleinstehende Mutter mit zwei kleinen Wildfängen. Die Ringhörigkeit in den Scheibenhauswohnungen ist bekannt. Dass sich die Kinder ganz speziell von 5 Uhr an still verhalten sollten, weil die Nachbarn darunter müde von der Arbeit kommen und ihre Ruhe haben wollen, ist doch ein wenig schizophren. In der Schule mussten sie den ganzen Tag stillsitzen. Und aufgestaute Energie ablassen ganz ohne Lärm in der Wohnung ist doch wohl unvermeidlich.

Nun wird der armen Mutter, die auch den ganzen Tag gearbeitet hat, die Hölle heiss gemacht. Man droht mit Anzeige an die Hausverwaltung. Schliesslich habe man ja auch dafür gesorgt, dass der Vorgängerfamilie wegen des Lärms ihrer Kinder gekündigt wurde.

Soll das Tscharni nur noch für ruhige Senioren bewohnbar sein? Was meinst Du, lieber Housi dazu?

Herzliche Grüsse,

auch ein Housi

Lieber Namensvetter,

Ende der Fünfzigerjahre sorgte ein Reglement der Stadt dafür, dass dem Ziel, ein Quartier für Familien zu erstellen, nachgelebt wurde. Pro Zimmer eine Person war die Devise.. In 822 3½-Zimmerwohnungen und 260 grösseren Wohnungen waren nur Familien mit Kindern oder eventuell mit einem Grosselternteil erlaubt. Das Resultat: Ein zweites Schulhaus und 4 weitere Kindergärten, teilweise improvisierte mussten gebaut werden. Die seitherige Entwicklung zeigt: 3½ Zimmmerwohnungen sind für heutige Familien zu klein. Seit der Fernseher Einzug hielt, eignet sich die Stube nicht mehr als zusätzliches Schlafzimmer, wie das früher ganz selbstverständlich der Fall war.

Nun aber zu deiner Frage: Leider erinnert sich die ältere Generation oft kaum mehr daran, dass sich die eigenen Kinder auch hie und da austoben mussten. Und Verständnis und Toleranz sind schliesslich massgebend für das Zusammenleben. Aber dass die Kinder nach der Schule daheim schön ruhig sein sollen, ist natürlich Unsinn. Und wenn sie Klavier klimpern würden? Oder in späteren Jahren ihre Musik hören möchten? Schliesslich darf man laut Hausordnung bis 21 Uhr musizieren. Nein, Housi würde dieser Mutter anraten, mit den Nachbarn in aller Ruhe und in einem angenehmen Klima zu reden und erst, wenn dies nichts fruchtet, ihrerseits an die Verwaltung zu gelangen.

Zwei Alleinstehende mit zwei Löhnen in einer grossen, preisgünstigen Tscharni-Wohnung sind ja nicht auf eine solche angewiesen, ganz im Gegensatz zur alleinstehenden, berufstätigen Mutter mit Kindern. Und wie gesagt, dafür wurde das Tscharnergut gebaut. Das Tscharni befindet sich halt im Wandel. Die vor über 40 Jahren hierher gezogenen Familien sind mit ihren Kindern älter geworden. Die Kinder ausgezogen, viele der Eltern dageblieben. Eine eigentliche Durchmischung der Bevölkerung findet erst jetzt statt: Senioren neben jungen Familien und Singles. Demzufolge ist sicher vermehrt Toleranz als auch Rücksichtnahme nötig.

Herzlich Housi

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Korrigendum

Liebe Leserinnen, liebe Leser

Im letzten «Wulchechratzer», auf Seite 13, hat sich ein Fehler eingeschlichen. Das Jahresabonnement für den «Wulchechratzer» ausserhalb von Bethlehem kostet nicht wie angegeben 20 Franken, sondern 25 Franken. Wir bitten Sie, unser Versehen zu entschuldigen.

Die Redaktion

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Kräuter und Gewürze im Tscharni

In den letzten zwei Jahren hat die Gärtnerei Bauert in Absprache mit den Baugesellschaften und dem Quartierzentrum im Tscharnergut verschiedene Tee- und Gewürzkräuter angepflanzt. Das Ganze ist gedacht zur freien Benützung für die Quartierbewohnerinnen und –bewohner zum täglichen Gebrauch. Quasi eine Art öffentlicher "Pflanzblätz" vor der Haustür. Die positiven Reaktionen derjenigen, welche diese Kräuter entdeckt und geerntet haben, ermutigten uns, damit weiterzufahren. Somit möchten wir auch im Verlaufe dieses Jahres wiederum Tee- und Gewürzkräuter anpflanzen damit man diese dann bequem vor der Haustür frisch pflücken und weiterverwenden kann. Mögliche Standorte könnten in der Nähe des "Schlittelhügels" oder entlang des Mittelwegs in der Nähe des Tiergartens sein.

In loser Folge, übers Jahr verteilt, möchten wir Ihnen zudem die verschiedenen Kräuter im "Wulchechratzer" näher vorstellen. Mario Bauert hat sich bereit erklärt, sein Fachwissen dafür zur Verfügung zu stellen. Hier also seine Beschreibung der Melisse:

Melissa officinalis

Die aus dem Orient stammende Melisse ist eine alte Gewürz- und Heilpflanze, die schon seit langem im ganzen Mittelmeerraum verbreitet ist. Sie wird bei uns vor allem in Bauerngärten kultiviert, kommt manchmal verwildert vor oder ist, in südlichen Gegenden Mitteleuropas, stellenweise auch ganz eingebürgert. Sie zählt zu den besten Bienenfutterpflanzen, worauf ihr Name, vom griechischen melissa (Biene) bzw. Meli (Honig) Bezug nimmt. Schon im Altertum wurde sie zu diesem Zweck angebaut. Virgil und Plirius berichten, dass sie zum Ausreiben von neuen Bienenstöcken benutzt wurde. Die Araber rühmten im 10. Jahrhundert die Pflanze als herzstärkend und als Mittel gegen Melancholie. Alle Teile der Pflanze, besonders aber die Blätter, riechen angenehm und stark nach Zitrone. Aus Melissenblättern wird ein Tee gegen Kopf- und Zahnschmerzen, Krämpfe, Brechreiz und Schlaflosigkeit zubereitet, der ausserdem magenstärkend und windtreibend wirkt. Äusserlich werden zerstossene Blätter bei Insektenstichen sowie als Badezusatz verwendet. Ein aus Melissenblättern hergestelltes Gel hilft gegen Fieberbläschen. Gelegentlich kommt es natürlich auch vor, dass unbeabsichtigt Heilkräuter und Gewürze zertrampelt werden. Dank der Abbildung wird es für Sie jetzt auch leicht sein, die Melisse zur erkennen und entsprechend auch zu schützen.

Otto Wenger, Quartierzentrum im Tscharnergut
Mario Bauert, Gärtner

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Lachwasser für Freundschaft!

Trinken Sie Lachwasser und bringen Sie es Ihren Nachbarn! Tragen Sie damit zur guten nachbarlichen Beziehung und zur Überwindung von Vorurteilen bei. TeleBärn zeigt, wies gemacht wird: In der Woche vom 24.6. bis 30.6., jeden Nachmittag um 17.15 Uhr in der Jugendsendung «Videogang» (sowie in sechs weiteren Schweizer Regional-Fernsehstationen). Sie werden in der Sendung sehen, dass

die Lachwasser-Verteiler schon einmal im Quartier waren, dass Lachwasser bereits gewirkt hat, dass es uns offener für unsere Mitmenschen macht.

Kommen Sie zur lustigen und ultimativen Lachwasserverteilung am Sonntag, 29.6. um 18 Uhr beim Schlittelhügel! Dort werden auch Ton- und Videoaufnahmen der ansteckendsten Gelächter des Tscharnerguts gemacht. Es sind Preise zu gewinnen!

Das Komitee zur Verteilung von Lachwasser:
Otto Wenger, Andreas Rohrbach, Roland Schutzbach

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Letzte Chance!

Nach dem Sieg der schweizerischen Fussballnationalmann-schaft von letzter Woche ist das Fussballfieber hierzulande wieder merklich angestiegen. Verständlich, werden die einen sagen – vollkommen unverständlich, meinen die anderen. Was das aber mit letzter Chance zu tun hat, fragen sich vielleicht viele von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser? Ganz viel, sage ich Ihnen!

Zwar hat die letzte Chance nichts, aber auch gar nichts mit unserer Nationalmannschaft zu tun – viel, ja sogar sehr viel aber mit Fussball.

Wie die meisten von Ihnen – sicher aber die Fussballbegeisterten unter Ihnen – bemerkt haben, stellten wir vor ca. 3 Wochen die Fussballtore (die vom letzten Jahr) wieder auf. Und zwar stehen sie auf dem Rasenplatz der Schule Tscharnergut. Gute Idee, fanden wir, und auch die Schulleitung zeigte sich von der Idee erfreut. Man hat sie jetzt nicht mehr unmittelbar vor einem Wohnhaus, so dass sich die Quartierbevölkerung nicht mehr direkt gestört fühlen wird. Und auch die Kinder und Jugendlichen waren begeistert und konnten kaum mit dem Fussballspiel warten, als wir sie montierten. Ungeduldig und "chribbelig" trieben sie uns zur Eile an und stürzten sich unverzüglich in den fussballerischen Wettkampf, als wir die Tore frei gaben.

Nun gut, werden Sie sich sagen. Was aber hat denn das mit «letzter Chance» zu tun? Sehr viel, sage ich ihnen, denn das was Sie gerade gelesen haben, ist der Beginn der letzten Chance.

Zwischenzeitlich wurden die Tore nämlich rege benutzt, leider auch wenn der Platz nass war, was zur Folge hatte, dass vor den Toren aus dem ehemaligen grünen Rasen eine brauner, steinharter Acker wurde. Das wiederum hat dazu geführt, dass sich manch ein ambitionierter Torhüter zwei, ja eventuell sogar drei Mal überlegen musste, ob er seinem gesunden Körper einen Hechtsprung auf einen betonähnlichen Belag zumuten will oder ob er es vorzieht, den Ball ins Netz rollen zu lassen (was ja auch nicht das Bestreben eines Torhüters sein kann)! Es entstand ein Dilemma, welches mit spontaner Kreativität gelöst wurde. Die Tore müssen verschoben werden, und zwar dorthin, wo der Rasen noch Rasen ist und sich der hechtspringende Torhüter nicht schwere Prellungen und Schürfungen zuziehen wird. Leider waren die Tore aber aus Sicherheitsgründen mit massiven Schrauben und Metallbügeln am Boden befestigt. Das nötige Werkzeug um diese zu lösen stand nicht zur Verfügung, also was nun? Kein Problem, sagten sich die phantasievollen Fussballer: Es ist wie im Fussballspiel! Wenns nicht mit dem Kopf geht, dann versuchen wirs mit den Muskeln! Gedacht, getan! Mit vereinten Kräften konnten die Tore aus ihren Verankerungen gerissen, gestemmt und gehievt werden, so dass sie nun problemlos einige Meter in den noch gepflegten Rasen verschoben werden konnten. Dummerweise ging dabei eine Schraube verloren, ein Befestigungsbügel wurde verbogen und die Tore waren am neuen Standort nicht mehr gesichert. Und das geht nun leider nicht. Es ist relativ gefährlich, wenn ein Tor mit der Latte auf den Kopf eines Kindes fällt. Dieses Risiko will und kann niemand übernehmen. Wir haben eine neue Schraube bestellt und montierten die Befestigungsbügel am neuen Standort der Tore. Aber und das ist jetzt die letzte Chance: Es ist uns nicht möglich, alle drei Wochen Ersatzmaterial zu beschaffen und die Tore neu zu verankern. Deshalb die Aufforderung an alle BenützerInnen:

Verschiebt die Tore nicht mit roher Gewalt! Wenn ihr sie versetzen wollt, holt beim Abwart den dort deponierten Schlüssel! Lasst euch von einem Erwachsenen (Fussballer, Vater, Lehrer, Abwart, Werkstattleiter QZ...) helfen, denn es braucht ein bisschen Kraft dazu! Turnt nicht an der Latte, das reisst die Bügel wieder aus! Auch das Netz ist nicht zum Tarzan spielen gemacht. Bereits sind mehrere Halterungen abgebrochen! Und zum Schutz des Rasens spielt nicht mit Nockenschuhen und nicht auf nassem Rasen. Damit nicht Reklamationen der Anwohner eingehen, sollte das Spielfeld spätestens beim Eindunkeln verlassen werden. Und da es sich um eine letzte Chance handelt, werden die Tore weggeräumt, wenn ihr diese gut gemeinten Ratschläge nicht befolgen könnt! Also, wenn Ihr weiterhin unserer Nationalmannschaft nacheifern wollt, dann helft mit und befolgt diese Anweisungen! Viel Spass!

QZT, Andreas Rohrbach

P.S. Wir wünschen dem Ex-Tscharnergütler «Bidu» Zaugg viel Erfolg als neuer Trainer bei YB!

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Ludothek Bern-West

Ab dem 13. August gelten in der Ludothek Bern-West neue Öffnungszeiten:

Montag, Donnerstag und Freitag von 15.30 – 18 Uhr. Am Samstag ist die Ludothek geschlossen.

Für Informationen richten Sie sich an Frau Willi, Tel. 031 991 03 01

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Brauchen sie einen Grill?

Grillzeit, Gartenfest, Quartiermärit, Gruppenausflug... welcher Art der Anlass auch ist, oft fehlt es an geeignetem Material, um ein solches Event durchzuführen. Woher Bänke und Tische nehmen, um zwanzig Geburtstagsgäste zu platzieren? Worin sollen die Spagetti für einen Vereinsanlass gekocht werden, wenn fünfzig Personen erwartet werden? Womit transportiere ich Küchenmaterial auf unserer Velotour?

Es gibt verschiedene Institutionen, welche entsprechende Geräte vermieten. Aber haben Sie gewusst, dass auch das Quartierzentrum im Tscharnergut über einen reichen Fundus von praktischen Gegenständen verfügt, welche für geringes Entgelt gemietet werden können? Tische und Bänke, Märitstände, Blachen, eine Bühne, Megaphon, Zweiradanhänger, ... um nur einige davon aufzuzählen. Für detailierte Informationen und Preise wenden Sie sich am besten an die Info des Quartierzentrums, welche Dienstag bis Donnerstag 14 – 18 Uhr und am Freitag von 14 – 21 Uhr geöffnet ist. Auch Raumreservationen und der Verkauf von Flexicards können an der Info getätigt werden. Fragen werden auch telefonisch beantwortet: 031 991 70 55

Infoleiterin Eva Schluchter

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Quartierzentrum im Tscharnergut Öffnungszeiten Sommerferien 03

 

Information & Café

Werkstatt

Freitag, 4. Juli

14 - 18

14 – 20

Samstag, 5. Juli

geschlossen

9 – 18

1. Schulferienwoche 7. –13. Juli

geschlossen

geschlossen

2. Schulferienwoche 14. – 20. Juli

geschlossen

geschlossen

3. Schulferienwoche 21. – 27. Juli

geschlossen

geschlossen

4. Schulferienwoche 28. Juli – 3. August

Di – Sa 8.30 - 11

Di-Fr 14-20 Sa 9-18

5. Schulferienwoche

4. – 10. August

Di – Sa 8.30 - 11

Di-Fr 14-20 Sa 9-18

Ab Montag, 11. August gelten wieder die normalen Öffnungszeiten. Wir wünschen allen einen schönen Sommer!

Das QZ – Team

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Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde

Am Mittwoch, 25. Juni um 20 Uhr findet die Kirchgemeindeversammlung in der Kirche Bethlehem, Eymattstrasse 2 statt. Evang.-ref. Kirchgemeinde Bethlehem, Sekretariat, Eymattstrasse 2b. Tel. 031 996 18 40 oder www.ref-kirche-bethlehem.ch.

Am Freitag, 11. Juli geht auf dem Kirchenplatz der reformierten Kirche Bethlehem ab 20.30 Uhr ein Open-Air-Film-Abend über die Bühne. Ab 20.30 Uhr ist die Film-Bar geöffnet und der Film «Smoke» (USA 1995) startet um 21.45 Uhr. Der Film-Abend wird nur bei guter Witterung durchgeführt. Auskunft über die Durchführung erhalten Sie am 11. Juli ab 10 Uhr unter der Telefonnummer 031 991 22 79 oder 031 996 18 42. Der nächste Film-Abend findet am 8. August statt.

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Tram-Durchmesserlinien

Die Quartierkommission Bümpliz-Bethlehem QBB begrüsst die im regionalen Tramkonzept vorgeschlagenen Durchmesserlinien für das Tram Bern West. Sie führen zu weniger Umsteigen am Bahnhof und werten das Tram Bern West auf. Zu reden gab aber die Erschliessung des Stöckackers. Die heute umsteigefreie Verbindung Stöckacker – Bahnhof soll durch einen Shuttlebus nach Ausserholligen ersetzt werden. Der Shuttlebus zwischen den Haltestellen «Holenacker» und «Ausserholligen» muss gemäss QBB ein integrierender Bestandteil des Tram Bern West werden. Schon im Rahmen der Quartierforen wurde vom Quartier der Wunsch geäussert, die Shuttleverbindungen via Fellerstrasse zu führen und bei der Keltenstrasse (Betagtenheim Schwabgut) eine zusätzliche Haltestelle einzurichten. Für die Mitglieder der QBB ist es wichtig, dass der Fahrplan des Shuttlebusses dem Grundangebot der heutigen Linie 14 mit Betriebszeiten von 6 – 24 Uhr entspricht. Zudem müssen in Ausserholligen schlanke Anschlüsse an das Tram Richtung Innenstadt (und umgekehrt!) am gleichen Perron angeboten werden.

QBB

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Veranstaltungskalender

Krabbelgruppe

Treff für Mütter und Väter von Kleinkindern von 0–3 Jahren. Im Ref. Kirchgemeindehaus Bethlehem, jeden zweiten Donnerstag von 15–17 Uhr. Freies Kommen und Gehen, freiwilliger Unkostenbeitrag für gemeinsames Zvieri. Nächste Termine: Do 3. Juli.

Fotowettbewerb im Internet

Nächster Einsendeschluss ist der 31. Juli. Fotos einsenden oder vorbeibringen ins Quartierzentrum im Tscharnergut, mailen an tscharni@freesurf.ch. Nähere Infos im Quartierzentrum oder unter www.qzt.ch.

Ökumenische Sing- und Spielnachmittage

Spielen im kath. Zentrum St. Mauritius am Mo 4. August und Singen im ref. Kirchgemeindehaus am Fr 15. August

Quartier-Zmorge

Findet am 1. Juli ab 8.30 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus Bethlehem statt.

Mitenand ässe

Am Dienstag, 24. Juni ab 12.15 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus Bethlehem: Tee zum Essen, Dessert und Kaffee inbegriffen! Erwachsene Fr. 10.- , Kinder ab 6 Jahren Fr. 4.-.

Mütterzentrum Bern West

Das Müze hat neue Öffnungszeiten: Müzeria: Mo 10 – 12 und 14 – 18 . Kinderhütedienst: Mo – Fr 14 – 17.30. Mütter-/Väterberatung: Mo 10 – 12 und 13.30 – 15.30 Uhr.

Mo, 16./23./30. Juni, 14 – 17 Uhr. Puppen basteln. Fr. 20.- pro Puppe. Mit Kinderbetreuung. Anmeldung im Müze.

Jeden Dienstag 10 – 11 Uhr: Deutschforum. Deutsch sprechen in ungezwungener Atmosphäre. Gratis, ohne Anmeldung. Mit Kinderbetreuung. Fr 27. 6., 15 – 17 Uhr: Stand-aktion auf dem Dorfplatz: Kuchen und Kaffee und Informationen zu Müze. Di 1.7., 11 – 12 Uhr: Einweihungsapéro der neuen Müzeria. Mo 7./ Mi 9./ Fr 11.7.: Ferienaktivitäten: Ausflüge für Mütter und Kinder. Genaues Programm und Anmeldung im Müze. Das Müze bleibt während den Schulferien geschlossen. Die Mütter-/Väterberatung ist zu den üblichen Zeiten geöffnet.

Franziska Koller, Tänzerin, Gast des Monats

Die Tänzerin Franziska Koller ist zu Gast in der Antoniuspfarrei Bümpliz am Freitag, 20. Juni. Um 18.30 ein einfaches Essen und von 19.30 – 21 Uhr Gespräch. Im Pfarreiheim, Morgenstrasse 65.

Wohlbefinden im Alltag: Angebot für Frauen ab 55

Informationen zu dieser Lebensphase an der Informationsveranstaltung und an den Austauschtreffen der Berner Gesundheit mit der reformierten und katholischen Kirchgemeinde Bethlehem, dem Quartierzentrum im Tscharnergut, der Pro Senectute Region Bern und der Spitex Bern im Quartierzentrum im Tscharnergut.

Informationsveranstaltung am Mittwoch, 27. August, 19.30 – 21 Uhr. Leitung: Luzia Häfliger und Christine Hefti, Berner Gesundheit, Madeleine Mosimann, Ärztin.

Austauschtreffen am 2., 9., und 16. September, 14., 22., und 28. Oktober jeweils von 19.30 – 21 Uhr. Themen: Veränderungen in der zweiten Lebenshälfte, mögliche Beschwerden, wie kann ich mir selbst helfen? Weitere Themen nach Wunsch. Es können auch nur einzelne Treffen besucht werden. Leitung: Luzia Häfliger, Berner Gesundheit. Alle Veranstaltungen sind gratis.

Mütter-Väter-Beratung der Stadt Bern

Die Beratungsstelle im Mütterzentrum Bern-West, Waldmannstrasse 15, ist wie folgt geöffnet: Für Säuglinge (und Kleinkinder) Mo 10–12 Uhr, 13.30–15.30 Uhr, Kleinkinder (und Säuglinge) Di 15.30–17 Uhr. Auf Voranmeldung: Di 14–15.30 Uhr. Abendberatung: Di 17-19 Uhr (Voranmeldung). Gesundheitsheft, Ersatzwindel und Unterlage mitbringen. Telefonberatung: 031 381 18 56, Mo–Fr 8–10.30 Uhr, Mi 8–10 Uhr. Marlen Just-Nigg ist erreichbar Di 8–10.30 Uhr. Hausbesuche nach Vereinbarung.

Samstags-Brunch im Restaurant Tscharnergut

Samstag, 28. Juni ab 10.30 bis ca. 14 Uhr im Restaurant Tscharnergut. Mit dem TELSTAR-QUINTETT BERN. Kosten inkl. Musik: Fr. 35.-.

Schulhaus Stapfenacker

Am 26./27. Juni zwischen 17. – 24 Uhr gibts im Schulhaus Stapfenacker Open-Air-Schülerbands zu hören. Werkausstellung, Kaffeestube und Festwirtschaft sind weitere Attraktionen.

Bottigenfest

Am Samstag, 28. Juni findet «Bim Uelu im Schopf» das vom Männerchor Oberbottigen organisierte Bottigenfescht statt.

Schwimmkurse

Sommerferienkurse: Im Hallenbad Weyermannshaus, vom 7. – 11. Juli jeweils nachmittags. Vom 14. – 18. Juli jeweils morgens, am Montag finden die Kurse am Nachmittag statt. Im Hallenbad Wyler: Vom 4. – 8. August, jeweils morgens, am Mittwoch finden die Kurse am Nachmittag statt.

Angeboten werden alle Stufen. Kurskosten Fr. 65.- pro Kind, inkl. Hallenbadeintritt für alle ab 6 Jahren. Information und Anmeldung: Tel. 031 991 13 05.

Kindertreff Mali

Fr 4.7., 13.30–17.30: bei schönem Wetter grosse Wasserrutschi. Tel. 079 375 18 15.

Kindertreff Tscharnergut

Mi 25.6., 14–17 Uhr: bei schönem Wetter grosse Wasserrutsche beim Schlittelhügel, Verschiebedatum 2.7..

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Wohlbefinden im Alltag: Angebot für Frauen ab 55

Informationen zu dieser Lebensphase an der Informationsveranstaltung und an den Austauschtreffen der Berner Gesundheit mit der reformierten und katholischen Kirchgemeinde Bethlehem, dem Quartierzentrum im Tscharnergut, der Pro Senectute Region Bern und der Spitex Bern im Quartierzentrum im Tscharnergut.

Informationsveranstaltung am Mittwoch, 27. August, 19.30 – 21 Uhr. Leitung: Luzia Häfliger und Christine Hefti, Berner Gesundheit, Madeleine Mosimann, Ärztin.

Austauschtreffen am 2., 9., und 16. September, 14., 22., und 28. Oktober jeweils von 19.30 – 21 Uhr. Themen: Veränderungen in der zweiten Lebenshälfte, mögliche Beschwerden, wie kann ich mir selbst helfen? Weitere Themen nach Wunsch. Es können auch nur einzelne Treffen besucht werden. Leitung: Luzia Häfliger, Berner Gesundheit. Alle Veranstaltungen sind gratis.

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Bern am Wohlensee

Wenn im Frühjahr die Sonne wieder an Kraft gewinnt, beginnt am «See» für die Stadtbevölkerung die Freizeitsaison. Naturbeobachtung, Wandern, Fischen, Rudern, Gärtnern, Campieren – die naturnahe Freizeitgestaltung ist am Wohlensee angesagt. In meiner Jugendzeit gehörten ausgiebige «Entdeckungsfahrten», mit dem in der Eymatt gemieteten Fischerboot, zu den Höhepunkten der selbständigen (Jugend-)Freizeitgestaltung. Die steil abfallenden Flühe der «Stürlere» waren für uns eine Herausforderung. Noch heute habe ich zu der halb städtischen, halb ländlichen Landschaft ein besonderes Verhältnis. Die Innerstädter rümpften damals zwar die Nase über unser «Naturrefugium» an den Gestaden der Aare. Die im Vergleich zu früher heute verbesserte Wasserqualität der Aare unterhalb Berns brachte aber nicht nur Freu(n)de. Fischer beklagen das Verschwinden des früher üppigen Fischbestandes. Dafür ist heute ein Bad ohne gesundheitliche Bedenken möglich. Zweifellos begeistert die lebendige Natur die Erholungssuchenden: Schwäne, Möwen, Kormorane und Enten bevölkern die Wasserfläche, Rehe und Füchse können beobachtet werden und Zugvogelarten nehmen hier Zwischenquartier. Des nachts sind die Fledermäuse aktiv. Sie schätzen das insektenreiche Biotop des Sees. Ein gut durchdachtes Wanderwegnetz erschliesst von Bümpliz/Bethlehem aus die Landschaft durch den Bremgartenwald, den Eichholzwald oder über die Riedere den See und darüber hinweg den Frienisberg. Die von der langen Wanderung Ermüdeten finden ihren Heimweg mit dem Postauto. Der «service public» erschliesst nicht nur das Gebiet um den See, sondern auch die 4 berühmten Gasthöfe an den Abhängen des Frienisbergs. Die (gelben) Postautos werden deshalb im Volksmund auch «Pommes-frites-Express» genannt. In der Eymatt bereitet die Stadtgärtnerei den Uferabschnitt zwischen Stägmattstäg und der Mündung des Gäbelbaches als Allmend für «Plegere (liegen, ausruhen) und Brätle» (Grillen) ein. Wer ein Kunstbad mit Café und Einkaufsmöglichkeit der Natur vorzieht, findet auf dem Campingplatz Eymatt sein Angebot. Prägend für das Landschaftsbild der Eymatt sind auch die vielen Familiengärten. Zum Teil auf einer Verlandungsfläche des Sees werden hier Gemüse und Früchte gezogen und je nach Bedarf auch ausgiebig begossen und gefeiert. Im Spätherbst wird der Wohlensee von einer Ruderinvasion «heimgesucht»: am Armadacup nehmen über 200 Ruderer und Ruderinnen teil. Kräftige Wirbel der Drachenboottrommler künden den nahenden Winter an. Mit diesem Ritual findet für viele Bümplizer und Bethlehemer ihre «Saison» am See den Abschluss und es wird wieder stiller am See. Hans Stucki, QBB

Walter Zbinden, Lehrer im Bethlehemacker, hat mit seiner Fotowahlfachklasse ein Projekt Wohlensee realisiert. Die 9.- Klässler haben versucht, den Wohlensee mit ihren Augen, sprich mit dem Fotoapparat, festzuhalten. Was dabei herausgekommen ist, kann man auf der Titelseite bewundern. Weiter hoffen wir Ihnen zu einem späteren Zeitpunkt diese Bilder an einer Ausstellung zeigen zu können.

Red.

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Quartierzentrum im Tscharnergut

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Letzte Änderung: 27.11.03 17:17