Der WulcheChratzer, Online-Ausgabe Februar 2003

Anni Mäder-Scholl zum 80. Geburtstag
"Auftauchen" : Bilderausstellung von Kathrin Mayor
Beweg dich für deine Gesundheit
Challenge feiert 10-jähriges Jubiläum
Fotowettbewerb im Internet
Frühlingszeit im Tscharni
Ihr Gedächtnis ist besser als Sie meinen!
Mentoring für Migrantinnen erfolgreich
Brünnen - Jugendliche reden mit
Letzte Kinderfasnacht Bern-West ?
Kovive sucht Ferienplätze für Kinder in Not
Kursprogramm: Freizeitwerkstätten
SLV Lauf-Guide 2003
Mini Playback Show 2003
Nöis Gsicht Tscharni/Blumenfeld – wie geht’s weiter ?
Projekt "Kamäleon" im Gäbelbach
Im Alter gut leben in Bern
Singen für Senioren
Steuererklärung ausfüllen
Tram Bern West: Etappierung
Danken darf man immer
Veranstaltungskalender Februar/März 2003
Voices in my teapot oder...
Zäme ässe im Kindertreff Tscharnergut

Anni Mäder-Scholl zum 80. Geburtstag

Frau Anni Mäder-Scholl konnte am 18. Februar ihren 80. Geburtstag feiern. Von 1964 bis 1981 wohnte Frau Scholl an der Waldmannstrasse 61 und hat immer wieder Freiwilligenarbeit fürs Tscharnergut gemacht. So hat sie z.B. die Kissen genäht, geflickt und gewaschen, welche lange die Stühle des Café Tscharni zierten. Nachdem sie 1981 mit ihrem nun verstorbenen Mann, Hans Mäder, nach dessen Pensionierung wieder zurück nach Ipsach bei Biel zog, kam sie trotzdem noch über 20 Jahre allmonatlich mit dem Postauto ins Tscharnergut, um den Wulchechratzer zum Verteilen einzupacken und dann anschliessend noch ehemalige Nachbarinnen und Kolleginnen zu treffen. Nach einem Unfall letzten November hat sie nach ihrem jahrzehntelangen Einsatz diese ehrenamtliche Arbeit aufgegeben. Frau Mäder befindet sich gegenwärtig auf dem Weg zur Besserung und hat deshalb viel Zeit zur Lektüre des Wulchechratzers. Die Redaktion gratuliert Frau Anni Mäder-Scholl herzlich zu ihrem runden Geburtstag!

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"Auftauchen" : Bilderausstellung von Kathrin Mayor

Gross, leicht und sensibel, so zeigen sich die neuen Bilder von Kathrin Mayor. Gerade deshalb wirken sie intensiv auf Herz und Auge. Vor allem aber wirken sie direkt auf die Gesichtsmuskulatur. Ganz fein gerät der Lachmuskel in eine subtile, leichte Bewegung. Die Frauen werden lächeln und die Männer staunen. Café Tscharni, Waldmannstr. 17, Öffnungszeiten : Di – Fr, 8.30 – 22.30 Uhr, Sa 8.30 – 18 Uhr, So 10 – 17 Uhr. Mo geschlossen.

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Beweg dich für deine Gesundheit

Për shëndetin tënd, lëviz. Por tu salud, muévete. Move for health. Muoviti per stare in salute. Pour votre santé, bougez! Pela sua saúde mexa-se! Nadappom Nala Vazhvukku. Sadlýk için Hareket Et. Kretanjem do Zdravlja! Van dong cho suc khoe.

Bewegung von Kopf bis Fuss, ein Angebot für Frauen, neu im Tscharnergut! Dienstag, 9.15 – 10.15 Uhr ab 11. Februar in der Turnhalle des Quartierzentrums im Tscharnergut. Leitung: Daniela Eymann.

Parallel zum Turnen wird ein Kinderhütedienst angeboten von 8.45 – 11 Uhr. Kinderhütedienst im Kindertreff Tscharnergut, Waldmannstr. 49a. Die Kinder bringen ihr Znüni selber mit. Kosten: Turnen Fr. 5.- pro Mal / Kinderhütedienst: Fr. 5.-. Nähere Informationen bei Frau Anita Esuku, Tel. 031 991 13 93 oder im Quartierzentrum im Tscharnergut, Tel. 031 991 70 55 (Di – Fr, 14 – 18 Uhr). Beweg dich für deine Gesundheit ist ein Projekt im Rahmen von "Nöis Gsicht Tscharni/Blumenfeld".

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Challenge feiert 10-jähriges Jubiläum

Mit 14 mal 5000 Franken unterstützt die Sanitas jedes Jahr spannende Projekte und mitreissende Ideen für den Jugendsport. Seit 1994 wurden mit Challenge bereits weit über 100 Clubs und Vereine ausgezeichnet. Und: Im Jubiläumsjahr kommen Kindern und Jugendlichen sogar insgesamt 80‘000 Franken zugute. Denn im Herbst 2003 wird aus allen regionalen Siegern zusätzlich ein Gesamtsieger gekürt und mit 10 000 Franken ausgezeichnet.

Wer gewinnt bei Challenge?

Challenge sucht Sportvereine, die ihre Nachwuchsarbeit nicht nur auf Weiten, Höhen und Zeiten ausrichten. Denn bei Challenge geht es um Begeisterung, Motivation und Innovationsgeist. Challenge spricht Sportvereine an, bei denen die Freude und der Spass am Sport eine wichtige Rolle spielen. Kurz: Belohnt wird Nachwuchsarbeit, die jedem einzelnen Kind tolle Erlebnisse ermöglicht.

Anmeldeschluss 28. Februar 2003

Da heisst es also für interessierte Wulchechratzer-LeserInnen sofort zu handeln! Die offiziellen Challenge-Unterlagen sind erhältlich bei: Sanitas Krankenversicherung, Challenge, Lagerstrasse 107, 8021 Zürich, Patric Radel oder Beatrice Böhny, Telefon 01 297 94 50, oder mail:

challenge@zh.sanitas.com.

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Fotowettbewerb im Internet

Nächster Einsendeschluss ist der 31. März. Fotos einsenden oder vorbeibringen ins Quartierzentrum im Tscharnergut, Waldmannstr. 17 oder via mail an tscharni@freesurf.ch. Nähere Infos im Quartierzentrum oder unter www.qzt.ch.

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Frühlingszeit im Tscharni

Organisieren Sie ein Geburtstagsfest? Organisieren Sie ein Geschäftsessen? Organisieren Sie eine Sitzung?

Wir vermieten diverse Räume:

Die Information gibt Ihnen gerne Auskunft: Di – Fr, 14 – 18 Uhr, Tel. 031 991 70 55. Übrigens das Café Tscharni hat abends wieder bis 22.30 Uhr offen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Ihr Gedächtnis ist besser als Sie meinen!

Im Gedächtnistraining stärken Sie entspannt und ohne Zeitdruck Ihre geistige Beweglichkeit. Üben in der Gruppe und der gegenseitige Erfahrungsaustausch machen Spass und lassen neue Fähigkeiten entdecken. Am Freitag, 14. März um 14.30 Uhr im ev.ref. Kirchgemeindehaus Bethlehem dürfen wir Frau Isabell Wüthrich, Gedächtnistrainerin bei uns begrüssen. Sie wird uns mit den Techniken des Gedächtnistrainings vertraut machen. Die Organisationsgruppe des Senioren-Medien-Treffs lädt Sie herzlich dazu ein (Unkostenbeitrag Fr. 5.-), mit anschliessendem z‘Vieri.

Senioren-Medien-Treff

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Mentoring für Migrantinnen erfolgreich

Im Rahmen des Mentoring-Pilotprojekts "incluso" der Informationsstelle für Ausländerinnen- und Ausländerfragen isa begleiteten von November 2001 bis Juni 2002 Berufsfrauen aus der Region Bern während acht Monaten eine junge Migrantin bei Berufswahl und Lehrstellensuche. Dieses in der Schweiz neuartige Angebot verfolgt zwei übergeordnete Ziele: Einerseits erleichtert das Projekt jungen Migrantinnen den Zugang zur Berufslehre. Andererseits sensibilisiert es Schlüsselpersonen aus Lehrbetrieben und Verwaltung für die besondere Situation junger, vor kurzer Zeit zugewanderten Frauen auf dem Lehrstellenmarkt.

Das Projekt löste sowohl bei den Zielgruppen wie auch bei zahlreichen Fachleuten im Bereich Bildung und Migration ein grosses, positives Echo aus. Die Evaluation bringt nun den Erfolg schwarz auf weiss zum Vorschein: Zwei Drittel der 20 jungen Frauen, die von der Unterstützung durch eine Mentorin profitierten, haben bis im Juli 2002 einen Ausbildungsplatz gefunden. Davon werden 60% ihren Wunschberuf oder einen verwandten Beruf lernen können. Vier weitere Teilnehmerinnen haben eine andere Zwischenlösung gefunden (zusätzliches Schuljahr oder Vorlehre). Nur drei junge Frauen, deren Aufenthaltsrecht in der Schweiz verwirkt oder in Frage gestellt ist, konnten in kein weiterführendes Angebot einsteigen Die Berufsfrauen ihrerseits realisierten im Verlauf des Mentorats, wie schwierig die Rahmenbedingungen für junge Migrantinnen am Übergang zwischen Schule und Beruf sind. Sie erfuhren aus nächster Nähe, wie stark fehlende Netzwerke, Vorurteile, migrationspolitische Rahmenbedingungen oder sprachliche Hürden den Spielraum der Zukunftsgestaltung einschränken Die Mehrzahl der Mentorinnen will sich denn auch in Zukunft dafür einsetzen, dass Migrantinnen auf dem Lehrstellenmarkt eine faire Chance bekommen.

Im November 2002 startete die isa einen zweiten Mentoring-Zyklus, an dem 40 Berufsfrauen als ehrenamtliche Mentorinnen und 40 junge Migrantinnen als Mentees teilnehmen. Während dieser zweiten Projektphase sucht das Leitungsteam ausserdem nach Möglichkeiten, das Angebot zu institutionalisieren und eine längerfristige Finanzierung zu sichern.

"incluso" wird finanziell unterstützt durch die Eidgenössische Fachstelle für die Gleichstellung von Frau und Mann, von der Erziehungsdirektion des Kantons Bern (Lehrstellenbeschluss 2) und von Migros Kulturprozent. Weitere Informationen erteilen die Projektleiterinnen Alicia Gamboa und Annina Indermühle unter Telefon 031 311 32 63 oder per e-mail an incluso@isabern.ch.

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Brünnen - Jugendliche reden mit

Ein Jahr ist es her, dass die Quartierarbeit Gäbelbach / Holenacker und das Büro für offene Jugendarbeit der reformierten Kirchgemeinde Bern Bethlehem die Jugendlichen in den Quartieren Gäbelbach und Holenacker befragten, was sie in ihrer direkten Umgebung ändern wollen und wo sie auch mit Hand (und Kopf) anlegen würden. Und immer noch sind zwei Gruppen aktiv dabei. Letzte Woche hatte die Gruppe "Brünnen" hohen Besuch. Im Jugendraum Fantasya im Gäbelhaus trafen sich die Jugendlichen mit Herrn Schläppi (Projektleiter westside), Herrn Rossetti (Stadtplaner) und Frau Olibet (Gemeinderätin).

Es ergaben sich spannende Fragen (Gibt es Übungsräume in der neuen Überbauung? Was passiert mit dem Fussballplatz? Wie teuer wird der Eintritt in das neue Schwimmbad? Wo haben Jugendliche einen Platz im westside? usw.), spannende Diskussionen (wo können wir noch mitreden? Ist das realistisch? Was tun die Planer, um den Lärm zu vermindern? Was bringt uns das Ganze? Was bringt uns das Tram Bern West? usw.), spannende Anknüpfungspunkte (evtl. Mitgestaltungsmöglichkeit im öffentlichen Raum an speziell definierten Punkten).

Der hohe Besuch hielt sich wacker in der für sie doch ungewohnten Atmosphäre und die Jugendlichen attestierten ihnen, dass sie "überhaupt nicht peinlich waren" - ein grosses Lob —und dass sie jetzt viel besser Bescheid wissen, über das, was nebenan passiert. Der Besuch freute sich andererseits sichtlich über das grosse Interesse, das Jugendliche ihrem Wohnumfeld entgegenbringen. Die Arbeit geht erst richtig los für die Gruppe: Sie haben sich entschieden, das Angebot von Mitwirkungsmöglichkeiten im öffentlichen Raum anzunehmen und auszuloten, was dort wirklich möglich ist. Es bleibt spannend. Ralph Marthaler

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Letzte Kinderfasnacht Bern-West ?

Der Artikel "Kinderfasnacht mutiert zur Dorffasnacht" im letzten Wulchechratzer hat bei einigen LeserInnen den falschen Eindruck hinterlassen, die Kinderfasnacht Bern-West werde dieses Jahr zum letzten Mal durchgeführt.

Die organisierenden Kindertreffs möchten klarstellen, dass dies ganz und gar nicht in ihrer Absicht liegt. Es ist vielmehr so, dass der Aufwand für die alleinige Organisation und Durchführung der Kinderfasnacht die Kapazitäten der beteiligten Kindertreffs sprengt. Deshalb suchen sie angefressene FasnächtlerInnen, welche sich in irgendeiner Form bei der Organisation und Durchführung der Fasnacht 2004 beteiligen möchten. Diese sind herzlich eingeladen am 26. März um 19.45 Uhr im Chleehus an einer Sitzung teilzunehmen. Bettina Kern vom Kinderatelier Kleefeld steht unter Tel. 031 991 38 08 gerne für Fragen zur Verfügung. Wir hoffen, dass sich möglichst viele Interessierte im Chleehus einfinden, denn eine tolle, nicht kommerzielle Kinderfasnacht 2004 liegt uns sehr am Herzen. Aber bevor wir in die Zukunft abschweifen, wollen wir zuerst die diesjährige Fasnacht am 1. März geniessen.

Nach dem Startschuss um 13.30 Uhr beim Loeb mit Schminkständen und Guggenmusik beginnt um 15 Uhr der Kinderumzug durchs Quartier bis in die Fussgängerzone Bümpliz, wo verschiedene Stände, eine Steelband, ein Karussell, ein Spielpark und buntes Fasnachtstreiben die Kinder empfangen. Im Sternensaal (Eintritt Fr. 2.- ) erwartet das Publikum ein Angebot aus Hip-Hop, Breakdance, Guggenmusik und verschiedenen anderen Darbietungen. Mit einem Monsterkonzert und einem Drachenspektakel findet der Kinderteil um 18.30 Uhr sein Ende. Nicht so für die Erwachsenen: Im Chleehuus steigt um 20 Uhr der Maskenball, organisiert durch das Restaurant Kleefeld...!

Hm. Caspar

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Kovive sucht Ferienplätze für Kinder in Not

"Dennis hat sich sehr schnell eingelebt und die gesamte Nachbarschaft in seinen Bann gezogen", berichtet Anita Jost schmunzelnd von ihrem ostdeutschen Gastkind. Der sechsjährige Junge hat letztes Jahr seine Sommerferien zum ersten Mal in der Schweiz verbracht.

Damals ahnte er noch nicht, was ihn nur wenig später zu Hause erwarten würde. Die Elbe trat während der Flutkatastrophe in Osteuropa über die Ufer, Dennis und seine Familie wurden evakuiert. Familie Jost stand ihnen in dieser schwierigen Zeit bei und versprach dem Jungen, dass er diesen Sommer wieder zu ihnen fahren dürfe.

Ferien als Lichtblick

Diese neue Freundschaft ist für Dennis aussergewöhnlich. Sein Alltag bietet nur wenig Abwechslung. Denn finanzielle Sorgen und soziale Isolation prägen die Situation zu Hause. Das schränkt seine geistige wie seelische Entfaltungsmöglichkeit nach der Jahrhundertflut erst recht ein. Zusammen mit vielen sozial benachteiligten Kindern aus den Vororten von Paris, aus Deutschland und der Schweiz ist er auf Hilfe angewiesen. Weil es für sie alle ohne Gastfamilien keine Ferien gibt.

Persönliches Engagement

Kovive, das Hilfswerk für Kinder in Not, sucht für dieses Jahr zusätzliche Gasteltern (auch kinderlose Paare), die bereit sind, einen kleinen Gast zwischen fünf und zehn Jahren für zwei bis fünf Wochen bei sich aufzunehmen.

Einen Ferienplatz anbieten bedingt keinesfalls ein aufwendiges Ferienprogramm. Viel wichtiger ist, dass die Kinder am normalen Familienleben teilhaben können. Denn oft fehlen ihnen ganz elementare Dinge wie ein geregelter Alltag, Vertrauenspersonen oder eigene Freiräume. Für Gastfamilien eröffnet sich mit einem Ferienplatz die Möglichkeit, sich selber zu engagieren und einen persönlichen Beitrag an die Entwicklung eines sozial benachteiligten Kindes zu leisten. Oft entsteht aus dieser gelebten Solidarität eine langfristige Freundschaft mit dem Ferienkind.

Direkte Hilfe seit 50 Jahren

Kovive setzt sich als Schweizer Hilfswerk seit Ende des Zweiten Weltkriegs für Kinder in Not ein. Inzwischen erleben Jahr für Jahr über 1600 sozial benachteiligte Kinder und Erwachsene aus dem In- und Ausland erholsame Ferientage bei Gastfamilien, in Lager- sowie Familienferien. Das Hilfswerk ist ein politisch und konfessionell neutraler Verein mit Sitz in Luzern. Neben den über 2000 Freiwilligen engagieren sich unter anderen auch Flavio Cotti, Stephane Chapuisat und Kurt Aeschbacher im Patronatskomitee von Kovive für Kinder in Not. Nächstes Jahr feiert das Kinderhilfswerk sein 50-jähriges Jubiläum.

Wer diesen Sommer sein Zuhause für ein sozial benachteiligtes Kind aus Frankreich, Deutschland oder aus der Schweiz öffnen möchte, kann bei Ruth Schaffer, Bern, unter Tel. 031 331 59 25 oder unter www.kovive.ch nähere Informationen beziehen.

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Kursprogramm: Freizeitwerkstätten

1: Elektrizität im Haushalt (Frauenwerken)

Inhalt: Im theoretischen Teil erwerben Sie Kenntnisse über Strom, Stromkreislauf, Gefahren und Sicherheit. Im praktischen Kursteil lernen Sie, elektrische Installationen selbstständig auszuführen, z.B. Stecker und Verlängerungskabel montieren, Lampen anschliessen. Teilnehmende: 8 Frauen. Daten: Samstag, 15. März, 10-17h. Kurskosten: 150.-. Kursleitung: Priska Bodenmann, Elektromonteurin

2 Bohren Dübeln Schrauben (Frauenwerken)

Inhalt: Sie lernen handwerkliche Techniken kennen, die Ihnen bei einem Umzug, beim Umbau oder beim Auffrischen der Wohnung nützlich sein können. Flicken, Reparieren, Spachteln alter Löcher, Bohren und Dübeln neuer Löcher, um Bilder, Spiegel, Regale und Lampen zu befestigen.

Teilnehmende: 8 Frauen. Daten: Dienstag, 29. April 18-22h

Kurskosten: 90.-. Kursleitung:Lisa Notter, Steinbildhauerin.

3: Drechseln (Grundlage-Kurs)

Inhalt: Grundkentnisse im Lang- und Querholzdrehen. Vom Zuschneiden bis zum Drehen einfacher Drechslerarbeiten nach Ihrer Wahl (z.Bsp.: Eierbecher, Zwirbel..).Teil-nehmende: 4 Personen. Daten: Samstag, 26.April + 3. Mai jeweils 13-16h. Kurskosten: 220.-. Kursleitung: Gerhard Speck, Drechsler.

4: "Sagehaft"Holzbearbeitungskurs (Frauenwerken)

Inhalt: Wollten Sie schon lange ein Büchergestell, einen Meditationshocker, einen Gewürzkasten oder ähnliches aus Holz machen? In diesem Kurs erlernen Sie Techniken der Holzbearbeitung, damit Sie mit wenig Werkzeug ein Projekt realisieren können. Teilnehmende: 6 Frauen. Daten: So./Mo.15./16.+22./23. Juni jeweils 9-17h.Kurskosten: 600.- Kursleitung: Eugenia Binz,dipl. Möbelschreinerin, Sozialarbeiterin HFS.

5:Metallbearbeitungskurs (Schweissen und mehr)

Inhalt: Einige Grundkenntnisse der Metallbearbeitung (Bohren, Schweissen, Sägen, Nieten...) werden vermittelt, um ein selbst gewähltes Erzeugnis erstellen zu können. Infos:: joseph.josi@nussbaumstrasse.ch. Die Teilnahme des ersten Kurstages ist verbindlich zwecks Planung der Folgetage.

Teilnehmende:7 Personen. Daten: Do.8./15./22./29.Mai und

5.Juni, jeweils18-21h. Kurskosten: 300.- exkl. Material.

Kursleitung: Joseph Josi, Metallfachmann/Werkstattleiter.

Kursanmeldung bis zwei Wochen vor Kursbeginn an:

Quartierzentrum im Tscharnergut, Waldmannstrasse 17 Tel:031/991 70 55, Fax:031/992 77 17 oder tscharni@freesurf.ch.

Neue Oeffnungszeiten ab 1.April`03

Die Freizeitwerkstätten im Tscharnergut werden am Abend wieder durchgehend offen sein, Di.-Fr.:14-20h, Sa.:9-18h.

Die Werkstatträume können, am Morgen von Schulen und sozialen Institutionen oder auch für Private Nutzungen, gemietet werden.

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SLV Lauf-Guide 2003

Seit Anfang Jahr ist die Jubiläumsausgabe des SLV Lauf-Guides, dem beliebten Nachschlagewerk des Schweizerischen Leichtathletik-Verbandes für Jogger, Volksläufer und Walker, wieder in allen Migros-Filialen der Schweiz erhältlich. Auch die 21. Ausgabe erscheint in 3 Sprachen und enthält neben dem interessanten redaktionellen Teil den übersichtlichen SLV Volkslaufkalender, in welchem gegen 600 Läufe aufgeführt sind. Das redaktionelle Hauptthema des Guides 2003 ist die aktive Erholung. In neuer Aufmachung ist der Lauf-Guide noch attraktiver geworden.

Dank der Zusammenarbeit mit der Migros kann der Lauf-Guide wiederum kostenlos und in nächster Nähe bezogen werden. Selbstverständlich ist es auch möglich, den Guide gegen Einsendung eines adressierten und frankierten C5-Couverts mit dem Vermerk "Lauf-Guide 2003" zu beziehen. Adresse: Schweizerischer Leichtathletik-Verband SLV, Industriering 43, Postfach 45, 3250 Lyss.

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Mini Playback Show 2003

Die Mini Playback Show findet am Samstag, 22. März im grossen Saal des Gemeinschaftszentrums Gäbelbach statt. Billetvorverkauf: Samstag, 15. März ab 14 Uhr im Café Gäbelhus. Erwachsene Fr. 10.-, Kinder bis 16 Jahre Fr. 5.-, Abendkasse für alle Fr. 10.-.

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Nöis Gsicht Tscharni/Blumenfeld – wie geht’s weiter ?

Am 29. November haben rund 50 QuartierbewohnerInnen im Beisein von Gemeinderätin Edith Olibet die neue Beleuchtung am Mittelweg eingeweiht. Der feine Glühwein und die Focaccia vom Café Tscharni haben dem Anlass ebenso zum Erfolg verholfen wie Otto Wengers kurzfristiger Entscheid, alle Anwesenden mit zwei stimmungsvollen Berner Chansons zu begrüssen.

Dass die Beleuchtung am Mittelweg so rasch umgesetzt werden konnte, ist der Verdienst des Projektes Nöis – Gsicht Tscharni/ Blumenfeld. Eine Jury, bestehend aus fünf QuartierbewohnerInnen, hat die im Frühsommer letzten Jahres von der Quartierbevölkerung eingegangenen Ideen zur Verbesserung der Lebensqualität im Quartier geprüft und prämiert. In Zusammenarbeit mit dem Quartierzentrum im Tscharnergut und dem Gesundheitsdienst der Stadt Bern haben sie ebenfalls dafür gesorgt, dass die Ideen verwirklicht wurden .So konnte der Vorschlag, die Beleuchtung am Mittelweg zu verbessern, dank dem Entgegenkommen der ewb unkompliziert und speditiv umgesetzt werden.

Die zweite prämierte Projektidee, ein Frauenturnen mit Kinderhütedienst, startet ab 11. Februar in der Turnhalle des Quartierzentrums im Tscharnergut (siehe separater Artikel auf S. 8)

Damit die noch nicht umgesetzten Ideen nicht "versanden", hat die Jury an der Sitzung vom 14. Januar beschlossen, bei Bedarf weiterhin als Gremium zusammenzukommen, um über die Verwendung der von der Stadt gesprochenen Fr. 15‘000.- zur Verbesserung der Lebensqualität im Quartier zu entscheiden. Ebenfalls hat die Jury beschlossen, das Gremium für interessierte QuartierbewohnerInnen zu öffnen. Wer sich für Fragen der Lebensqualität im Quartier interessiert, ist herzlich eingeladen, in der Jurygruppe "Nöis Gsicht Tscharni/Blumenfeld" mitzumachen.

Interessierte QuartierbewohnerInnen melden sich bitte im Quartierzentrum im Tscharnergut bei Otto Wenger.

Ab Ende Januar 03 zieht sich der Gesundheitsdienst aus der Projektgruppe zurück. Das Mitwirkungsprojekt wird 2003 nach dem gleichen Modell in einem anderen Quartier durchgeführt werden. Zur Zeit laufen die Abklärungen, welches Quartier nach dem Tscharnergut für den Aktionsfonds ausgewählt wird. Natürlich bin ich interessiert daran, von der weiteren Entwicklung des Projektes "Nöis Gsicht Tscharni/Blumenfeld" zu hören. So werde ich mit Sicherheit ab und zu wieder im Café Tscharni anzutreffen sein.

Mona Baumann

Gesundheitsdienst der Stadt Bern

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Projekt "Kamäleon" im Gäbelbach

Im Sommer werden viele Neuntklässler ins Berufsleben entlassen und längst nicht alle haben Grund zum Jubeln. Vielen fällt die Lehrstellensuche nicht leicht. Tendenziell besonders schwierig haben es laut Angaben des kantonalen Mittelschul- und Bildungsamts ausländische Jugendliche: sei es wegen unzureichenden Deutschkenntnissen oder mangels ausreichender Schulbildung. Die Sozial- und Quartierberatung Gäbelbach / Holenacker hat ausserdem festgestellt, dass es ihnen im Elternhaus nicht selten an der Unterstützung fehlt. Etliche Jugendliche in der Grosssiedlung in Bern West würden von Zukunftsängsten geplagt und fühlten sich allein gelassen, sagt der Sozialarbeiter Marco Hort. Zusammen mit dem Büro für offene Jugendarbeit der reformierten Kirche Bern-Bethlehem hat die Quartierberatung deshalb das Projekt "Kamäleon Quartier für Lehrstelle" ins Leben gerufen. Die Idee: Quartierbewohner stehen stellensuchenden Jugendlichen mit Rat und Tat zur Seite. Sie sollen zugunsten der Schüler ihre Lebenserfahrungen und Beziehungen einbringen. Laut Projektbeschrieb fördere "Kamäleon" zudem ein "lebendiges und interessantes" Zusammenleben im Quartier.

Der Einladung zum ersten Treffen vor ein paar Wochen folgten 15 Jugendliche und 10 Erwachsene. Weitere 50 Personen seien an einer Mitwirkung interessiert, heisst es. Zum Projektstart wurden acht Tandem-Gruppen mit je einem Erwachsenen und einem Jugendlichen gebildet. Die Schüler erhalten so die Gelegenheit, während der Stellensuche von der Bezugsperson begleitet zu werden, bei Bedarf auch während der Lehrzeit. Die Bereitschaft zur Mitarbeit der Quartierbewohner erstaunt Marco Hort. Wie der gebürtige Berliner sagt, seien Schweizer in dieser Hinsicht viel aktiver und hilfsbereiter als Deutsche. "Hier kennen und grüssen sich die Leute." So gesehen sei Gäbelbach ein "Traum von Plattenbausiedlunq." Dass es sich bei den Ratsuchenden vermehrt um Kinder fremdsprachiger Eltern handelt, erstaunt Hort weniger "Vielfach sind die Deutschkenntnisse der Eltern zu wenig gut, um den Kindern bei der Suche behilflich zu sein." Das sei jedoch nicht "eine Frage des Willens", präzisiert der Sozialarbeiter. Laut den Jugendlichen würde auch die Schule nur wenig zur Stellensuche beitragen, sagt er.

An einem nächsten Infoabend, in zwei, drei Wochen, sollen sich die Tandem-Gruppen erneut treffen. Ausserdem sollen Möglichkeiten zur Lehrstellensuche diskutiert, Erfahrungen und Tipps ausgetauscht oder Bewerbungsgespräche nachgespielt werden. Wie Sozialarbeiter Marco Hort sagte, soll das Projekt "Kamäleon" vorerst im Quartier weiterentwi-ckelt werden. Über Ideen, eine Art mobiles Projekt auch in anderen Berner Quartieren anzubieten, werde jedoch auch schon diskutiert. Die Quartierbewohnerin Esther Vetter hat zwei Jugendlichen ihre Hilfe angeboten. Oft hätten sie und ihr Mann der Tochter und dem Sohn bei der Stellensuche einen "Mupf" geben müssen. Weshalb bietet sie ihre Hilfe erneut an? "Kinder sollen nicht darunter leiden, dass ihnen ihre fremdsprachigen Eltern nicht so gut helfen können", meint Esther Vetter. Zudem würden zu viele Leute leider nur an sich denken, sagt die Quartierbewohnerin. "Jugendliche sind doch unsere Zukunft."

Quelle:Bund, 4.2.03, Nr. 28

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Im Alter gut leben in Bern

Wie leben ältere Menschen in der Stadt Bern? Wie verschieden sind die Anliegen und Probleme der "jungen" älteren (Altersgruppe 62 bis 70 Jahre) und der Betagten? Wie kann die Situation der Seniorinnen und Senioren individuell oder strukturell verbessert werden?

Der Wettbewerb "Silberbär" sucht bestehende Projekte oder neue Projektideen, die zur Lebensqualität im Alter beitragen können. Ziel der Ausschreibung ist es, für Altersfragen in der Stadt Bern zu sensibilisieren und mittelfristig eine konkrete Verbesserung der Lebensqualität zu erreichen.

Der Wettbewerb steht Einzelpersonen, Gruppen, Organisationen und Institutionen aus der Stadt Bern offen. Ab sofort ist das Reglement bei der Pro Senectute, Verein für das Alter Bern Stadt, erhältlich; Einsendeschluss der Wettbewerbsprojekte ist der 9. Mai 2003. Die Preissumme kann auf verschiedene Projekte aufgeteilt werden.

Der "Silberbär" ist 1997 anlässlich des 75-Jahr-Jubiläums von Pro Senectute, Verein für das Alter Bern-Stadt, ins Leben gerufen worden. Mit dem Preis von Fr. 10‘000.- sind bereits folgende Projekte ausgezeichnet worden:

1997: "Senioren-Medien-Treff Bern-Bethlehem"

1999: Alterswohn- und Pflegeheim Monbijou "Einstieg ins Internet" und Senioren-Medien-Treff Bern-Bethlehem, Unterprojekt "Gesundheit und e Guete mitenand"

2001: Andere Wohnformen im Stürlerhaus am Altenberg und "- 55+plus WoGe Füfefüfzgplus - eine altersgerechte

Wohnform"

Das Infoblatt mit dem Wettbewerbsreglement zum "Silberbär" ist erhältlich bei Pro Senectute, Verein für das Alter Bern-Stadt, Muristrasse 12, Postfach, 3000 Bem 32,Tel 031 351 21 71, Fax 031 351 04 88

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Singen für Senioren

Wir haben im Januar jeweils am Mittwoch morgen gesungen, es hat uns gut getan. Wir möchten darum damit weiterfahren. Ausser im Juli und August werden wir jeden Mittwoch von 11 bis 12 Uhr gemeinsam singen. Wir treffen uns im Quartierzentrum im Tscharnergut, Waldmannstr. 17 im Clubraum. Wir hoffen, dass recht viele den Weg dorthin finden und wir gemeinsam für eine Stunde den Alltag vergessen können. J. Weber

QZT

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Steuererklärung ausfüllen

Die enorme Nachfrage hat uns vom Quartierzentrum im Tscharnergut veranlasst, auch dieses Jahr wieder (bereits zum fünften Mal) diese Aktion durchzuführen.

Am Freitag, 21. und am Samstag, 22. Februar sowie am Freitag, 21. und am Samstag, 22. März besteht also die Möglichkeit, bei uns Ihre Steuererklärung mit einer Fachperson ausfüllen zu lassen. Das Ausfüllen einer einfachen Steuererklärung kostet Fr. 80.- und dauert in der Regel 30 – 45 Minuten. Komplizierte, umfangreiche Steuererklärungen kosten je nach Aufwand mehr. Anmeldung unbedingt erforderlich im Quartierzentrum im Tscharnergut, Di bis Fr von 14 – 18 Uhr, Tel. 031 991 70 55.

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Tram Bern West: Etappierung

Die aktuelle gültige Kostenschätzung für das Gesamtprojekt Tram Bern West lautet auf 139,4 Mio. Franken. Aufgrund der von der Behördendelegation Tram Bern West genehmigten Grundsätze zur Kostenverteilung beläuft sich der Anteil der Stadt Bern auf rund 21 Mio. Franken - eine grosse, kaum verkraftbare Summe angesichts der zahlreichen Grossprojekte, welche die Stadt Bern in den nächsten Jahren zu bewältigen und zu finanzieren hat (Brünnen, Bahnhofplatz, Paul-Klee-Zentrum, Kramgasse / Gerechtigkeitsgasse, Neufeldtunnel). Im Juni 2002 beschloss der Gemeinderat deshalb, es sei nach Möglichkeiten zur Senkung des Stadtanteils unter ein Kostendach von 15 Millionen Franken zu suchen. In der Folge wurde eine detaillierte Kostenüberprüfung vorgenommen. Diese ergab die grundsätzliche Erkenntnis, dass das Projekt Tram Bern West keine "Luxuselemente" enthält und dass die Kostenvorgabe des Gemeinderats nur zum Preis einer radikalen Abkehr von den städtebaulichen Vorgaben der Projektwettbewerbe zu erreichen wäre. Hingegen erwies es sich als vertretbar, einige Gestaltungs- und Komfortelemente im Sinne einer Etappierung des Ausbaustandards einstweilen zurückzustellen und so den von der Stadt Bern aufzubringenden Kostenanteil um rund 3 Millionen Franken zu reduzieren.

Konkret hat der Gemeinderat folgendes beschlossen: Das Kostendach für das Tram Bern West wird von 15 auf 18 Millionen Franken erhöht. Aus finanziellen Gründen soll aber vorläufig darauf verzichtet werden, von Anfang an alle vorgesehenen Neubepflanzungen zu realisieren, bei den Haltestellen Fahrradunterstände einzurichten und überall entlang der neuen Tramlinien auch die Trottoirbeläge zu erneuern. Ferner soll einstweilen auf nicht unbedingt notwendige Gestaltungselemente (wie Poller und Bänke) verzichtet werden, und Mehrzweckstreifen in der Fahrbahnmitte sollen - wenn dies die Verkehrssicherheit erlaubt - nicht aufgepflästert, sondern bloss farbig markiert werden. Auf die Bauprojektierung hat dieser Entscheid keinen Einfluss, weil bloss ein Aufschub, nicht jedoch ein Verzicht auf die Realisierung der betroffenen Projektelemente beschlossen wurde. Die Bauprojektierung kann und soll somit vollumfänglich gemäss der unlängst erfolgten öffentlichen Planauflage ausgeführt werden. Trotz der angespannten Situation im lnvestitionsbereich hat der Gemeinderat damit ein neuerliches klares Bekenntnis zum Tram Bern West abgegeben. Bevor allerdings der Kredit für den Stadtanteil dem Stadtrat und schliesslich den Stimmberechtigten vorgelegt werden kann, muss das Projekt Tram Bern West vom Grossen Rat des Kantons Bern gutgeheissen werden. Pressedienst Stadt Bern

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Danken darf man immer

Es ist Valentinstag, also schon Februar. Aber wir möchten es doch nicht versäumen, nachträglich noch zu danken.

Danken für die schönen Laternen, die in der Advents- und Weihnachtszeit unser Quartier immer so verzaubern. Herzlichen Dank allen Beteiligten für Ihre grosse Arbeit.

Ebenfalls möchten wir danken für den wunderschönen Tannenbaum der auf unserem Dorfplatz Jahr für Jahr so prächtig und mächtig steht. Wenn er dort ist, steht immer die geheimnisvolle Zeit vor der Türe, eine Zeit, die Erwartungen, Wünsche und Hoffnungen weckt. Wir hoffen, dass alles in Erfüllung gegangen ist und danken nochmals für die Verschönerungen in unserem Tscharni.

MQV Tscharnergut

MQV Tscharnergut

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Veranstaltungskalender Februar/März 2003

Treff für Mütter und Väter von Kleinkindern von 0 – 3 Jahren. Im Ref. Kirchgemeindehaus Bethlehem, jeden zweiten Donnerstag von 15 – 17 Uhr. Freies Kommen und Gehen, freiwilliger Unkostenbeitrag für gemeinsames Zvieri. Do, 27. Februar und 13. März.

Mittagessen für Seniorinnen und Senioren. Achtung: Neu jeweils am ersten Montag. Nächster Termin 3. März um 12 Uhr im Quartierzentrum im Tscharnergut (QZT). Preis pro Menu: Fr. 10.-. Anmeldung im QZT. Tel. 031 991 70 55.

Jeden 2. Donnerstag im Monat, ab 14 Uhr im Café im Tscharni. Nächster Termin: Donnerstag, 13. März. Kosten. Fr. 5.- , Leitung: Jolanda Weber.

Im Kirchgemeindehaus der kath. Pfarrei St. Mauritius. Donnerstag, 13. März, 14.30 Uhr. Diareise in ein fernes Land. Chantal Brun erzählt von ihren Erlebnissen. Auskünfte bei Frau Corina Kessler. Tel. 031 991 63 83.

Am Freitag, 14. März, um 14.30 Uhr im ev. ref. Kirchgemeindehaus Bethlehem, Eymattstr. 2b. Ihr Gedächtnis ist

besser als Sie meinen! Mit Isabelle Wüthrich, Gedächtnistrainerin. Unkostenbeitrag Fr. 5.- mit anschliessendem Zvieri. Falls nötig, ist ein kostenloser Taxi-Service vorhanden: Tel. 031 991 70 55 (Di – Fr, 14 - 18 h).

Des Vereins Kultur, Bildung, Arbeit Bümpliz-Bethlehem. Am Samstag, 15. März um 20 Uhr im Kirchgemeindehaus Bümpliz, Bernstrasse 85: "Domesticas", Episoden voller Humor und mit viel heisser Musik über das harte Leben brasilianischer Frauen, die ihr Geld als Hauspersonal reicher Leute verdienen. Ab 10/12 Jahren.

Letztes Konzert! Katarina Lelovics, München spielt Orgelwerke von J.S. Bach, Charles-Marie Widor und Guy Bovet. Sonntag, 16. März um 17 Uhr in der ref. Kirche Bümpliz. Eintritt frei, Kollekte.

Am Mittwoch, 19. März um 19.30 Uhr in der Bibliothek Gäbelbach, Weiermattstr. 40. Heida Baumeler liest Texte von Guido Schmezer, Fritz Nyffenegger zeigt Filme aus Bern.

Das nächste Mal treffen wir uns am Freitag, 21. März um 14 Uhr im Quartierzentrum im Tscharnergut. Es spielt Res Kiener, Unkostenbeitrag: Fr. 10.-.

Sonntag, 23. Februar, 10 – 13 Uhr im Freizeithaus Holenacker. Grosses Frühstücksbüffet mit verschiedenen Broten, Zopf, Früchten, Rösti und Spiegeleiern; auch Familien sind willkommen! Reservation obligatorisch, auch mit Gutschein! Anmeldungen: Tel. 031 991 66 70.

Am 26. Februar im Domicil für Senioren Schwabgut, Normannenstr. 1, um 14.30 Uhr.

Gymnastik für Bauch, Beine und Po, Rückengymnastik, Walking. Ort: Gemeinschaftszentrum Chleehus in Bümpliz. Auskunft: Kathrin Bühler, Wellnesstrainerin und Rückengymnastik-Instruktorin. Tel. 079 474 49 84 oder www. kathrin-sport.ch, mail an fit.kathrin@gmx.ch

Lehrschwimmbecken Holenacker: Bébé und Kleinkinder bis 4 Jahre: Mittwoch 16 und 16.30 Uhr, Donnerstag 16.45 Uhr. Erwachsene div. Stufen: Donnerstag 18.15 und Samstag 7.45 Uhr. Der Eintritt in diese Kurse ist laufend möglich. Kinderkurse: freie Plätze für folgende Stufen:

Mittwoch 14 Uhr Pinguin (Schwimmer). 15 Uhr Krebs (Wassergewöhnung). Donnerstag 17.15 Uhr Krebs, 17.45 Uhr Seepferd (wassergewohnt), Samstag 8.30 Uhr Seepferd/Frosch (Anfänger), 9 Uhr Krebs/Seepferd (gut wassergewohnt).

Weyermannshaus: Bébé und Kleinkinder bis 4 Jahre: Donnerstag 9.30 und 10 Uhr. Kinderkurse: Donnerstag 9

Uhr Krebs, 10.30 Seepferd. Freitag 13.45 Uhr ab Tintenfisch (Fortgeschrittene), 14.15 Uhr Frosch (Anfänger), 15.15 Uhr Pinguin. Jugend-Rettungs-Brevet ab 10 Jahren: Freitag 18.10 Uhr. Kurse im Wylerbad, Privatlektionen, Videoanalysen und -aufnahmen, Wassertherapie auf Anfrage. Info und Anmeldung: Luzia Hitz, Tel. 031 991 13 05.

Waldmannstr. 60, Tel. 031 991 22 79

Mi, 5.3. 16.30 - 17.45 Uhr Schülerinnen-Programm zu Aschermittwoch, So 9.3., 10 Uhr; Verstehen verändert: Ökumenischer Eröffnungsgottesdienst zum diesjährigen Motto in der Fastenzeit, reformierte Kirche Bethlehem. Freitag, 14. und 28. 3., 19.30 - ca. 0.30 Uhr, Ökumenische Kirchennächte. Anmeldung bis 10. März an: Pfarrei St Mauritius, Tel. 031 / 991 22 19. Pfarreizentrum St. Mauritius (1. Nacht) und reformierte Kirche Frauenkappelen (2. Nacht). Fr 21. 3., 18.30 - 22.30 Uhr. Spielabend Pfarreizentrum St. Mauritius, jederzeit ist Kommen und Gehen möglich.

Waldmannstr. 15, TeI. 031 992 21 05. Das Müze hat neue Öffnungszeiten: Mo – Fr, 14 - 17 Uhr. Bastelangebot, jeweils 15 - 17 Uhr: Mo 24.2. und Do 27.2., Frau Holle-Mobile. Mo 3.3., Schlittenkinder. Do 6.3., Schneefrauen/-männer. Mo 10.3., Do 13.3. und Mo, 17.3., Musikinstrumente. Mo 24.3., und Do 27.3., Schmetterlinge. Mo 31.3. und Do 3.4., Laubsägen. Sa 1.3., Fasnachtsumzug Bern-West. Wir gehen alle mit! Do 20.3., 15 Uhr Frühlingsfest, bitte im Müze anmelden. Jeden Dienstag 10 – 11 Uhr Deutschforum, Deutsch sprechen in ungezwungener Atmosphäre. Gratis, ohne Anmeldung.

Für Kinder von 5 Jahren bis 5. Klasse an der Melchiorstrasse 12, Tel. 079 375 18 15.

Sa 1.3., Kinderfasnacht Bern-West. siehe separates Flugi im Treff. Mi 5.3., 13.30 – 17.30 Uhr Wir erholen uns von der Fasnacht. Do 6.3., 11 – 15 Uhr Mittagstisch für die ganze Familie. Fr 7.3., 13.30 – 17.30 Uhr Spielen und Basteln. Mi 12.3., 13.30 – 17.30 Uhr Spielen. Do 13.3., geschlossen. Fr 14.3., 9 – 12 Uhr Elternkaffee im Mali. 13.30 – 17.30 Uhr, Basteln und Spielen. Mi 19.3., 13.30 – 17.30 Uhr Versteckis im Wald. Do 20.3., 11 – 15 Uhr Buebezmittag. Fr, 21.3., 13.30 – 17.30 Uhr Lotto (eigenen Preise mitbringen). Mi 26.3., 13.30 – 17.30 Uhr Spielen und Basteln. Do 27.3., 11– 15 Uhr Modizmittag. Fr 28.3., 9 – 12 Uhr Elternkaffee im Kindertreff Tscharnergut. Fr 28.3., 13.30 – 17.30 Uhr Spielen.

Von 5 – 13 J., Waldmannstr.49a, Tel: 031 992 12 03

Sa 1.3., Fasnacht Bern-West. Beginn: 13.30 Uhr vor Loeb. Programm im Treff erhältlich, siehe auch Artikel in diesem Wulchechratzer. Mi 5.3., 14 – 17 Uhr Turnhalle. Do 6.3., 15 – 18 Uhr Bubennachmittag: Hockeyturnier. Fr 7.3., 11 – 14 Uhr Zämä Ässa. Nur mit Anmeldung. Kinder: Fr. 2.-. Erwachsene: Fr. 5.-, bis 4 Jahren gratis! 14 –17 Uhr Spielnachmittag. Mi 12.3., 14 – 17 Uhr Werkstatt/offener Spielnachmittag. Do 13.3., 15 – 18 Uhr Mädchennachmittag: Wir holen den Frühling in den Treff. Fr 14.3., 9 – 12 Uhr Elternkaffee im Mali! Kaffee und Gipfeli gratis! 14 – 17 Uhr Werkstatt/offener Spielnachmittag. Mi 19.3., 14 – 17 Uhr Werkstatt/ offener Spielnachmittag. Do 20.3., 15 – 18 Uhr Bubennachmittag: Kartenspiele. Fr 21.3., 14 –17 Uhr Bastelnachmittag für die Kleinen von 5 – 10 Jahren. Laminieren Fr.1.-pro Bild. 18 – 21 Uhr Teenieclub für 11 – 14-Jährige. Abendessen: Fr. 2.-. Mi 26.3., 14 – 17 Uhr Werkstatt/offener Spielnachmittag. Do 27.3., 15 –18 Uhr Mädchennachmittag: Orientaliescher Nachmittag mit Musik, Tanz, Essen und Verkleiden. Fr 28.3., 9 – 12 Uhr Elternkaffee im Tscharni. Gratis Kaffee und Gipfeli!14 – 17 Uhr Werkstatt/ offener Spielnachmittag.

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Voices in my teapot oder...

über die Schwierigkeit zu denken. Ein Stück der Theaterformation "falsch", welches vom 5. – 8. März im Tojo der Reithalle Bern zu sehen ist.

Horst und Ursula warten an diesem Abend auf Gäste einer Party. Aus dieser scheinbaren Zufälligkeit heraus nimmt die Geschichte ihre Entwicklung und wird zum Selbstläufer. So machen sie in der Zeit bis zum Morgen das Banale zum Spektakel, das Spektakuläre zum Banalen. Stimmen aus dem Teekessel oder der tiefenpsychologische Showdown einer egomanen Apokalypse?

Voices in my teapot ist - abseits gewöhnlicher Denk- und Dialogstrukturen - der Versuch, etwas sichtbar zu machen, was Sprache normalerweise verdeckt. Sprache als notorischer Versuch sich und der Welt einen Sinn zu geben.

Die Gruppe "falsch" setzt sich in diesem Projekt mit der Frage auseinander: Was macht uns so denken und sprechen, wie wir es gewohnt sind? "Ich bin all meine Begegnungen." Flüchtig betrachtet erscheint dieser Satz als romantische Formulierung eines offenkundigen Sachverhalts. Denkt man ihn konsequent weiter, öffnet sich ein Abgrund. Am Ende steht die Auflösung eines ldentitätsbegriffs, der ein Individuum, eine Kultur als klar abgrenzbares Gebilde versteht.

Diese erste Arbeit der Gruppe "falsch" ist eine Koproduktion von Künstlern aus der Schweiz, Deutschland und Österreich. Regie führt der Schweizer Performance-Künstler und Schauspieler Norbert Klassen. Seine Arbeiten zeichnen sich durch seinen unkonventionellen Zugriff auf die Stoffe aus. Voices in my teapot ist die Grundlage für weitere Theaterarbeiten zum Thema (kulturelle) Identität, die "falsch" gemeinsam mit KünstlerInnen anderer Kulturkreise plant.

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Zäme ässe im Kindertreff Tscharnergut

Möchten Sie für einmal nicht selber kochen müssen? Möchten Sie zusammen mit anderen Eltern und Kindern essen? Sollen Ihre Kinder für einmal mit anderen Kindern essen? Falls Sie eine dieser Fragen mit ja beantworten, dann haben Sie neu 1x im Monat im Kindertreff Tscharnergut die Gelegenheit dazu. Das erste "Zäme ässe" findet am Freitag, 7. März von 11 – 14 Uhr statt. (Essen ab 12.15 Uhr). Damit wir jeweils den Einkauf planen können, ist es nötig sich anzumelden. Tun können Sie dies bis Donnerstag, 6. März , 12 Uhr unter Tel. 031 992 12 03. Ein separates Flugi ist im Kindertreff erhältlich. Das Mittagessen kostet für Erwachsene Fr. 5.-, für Kinder ab 4 Jahren Fr. 2.- Für jüngere ist es gratis. Wir freuen uns auf Dich/ Sie!

Hm. Caspar

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Letzte Änderung: Sonntag, 23. Oktober 2011 19:03